Ratatatam

So riecht der Sommer.

21.08.19

Das war ein Waldspaziergang mit Raul am Sonntag! Wir blieben stehen an einem großen Baumstumpf, an dem ich schon oft achtlos vorbeigelaufen bin.

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Gemütlich mit Raul

01.02.19

Ich freue mich auf Raul, hole ihn gleich von der Schule ab und dann machen wir uns ein gemütliches Wochenende.

Webdesigner mit CMS-Konzept

08.11.17

Nach einer langen Pause fange ich wieder mit dem Bloggen an. Auf segert.net fokussiere ich mich auf berufliche Themen wie Design und CMS.

Auch möchte ich meine Idee Modulée vorstellen. Modulée steht für modulares Content Management mit dem CMS ExpressionEngine und für ein dazu entwickeltes User Interface Design. Ich bin sehr begeistert von ExpressionEngine. Es ist genial flexibel. Interessierten Kunden sage ich, es ist nach der schnellen Installation wie ein weisses Blatt. Ich habe alle Freiheiten. Und mit einem guten Konzept und ebensolcher Planung kann ich komplexe Websites damit aufbauen und bleibe stets flexibel für neue Content-Bereiche. ExpressionEngine eignet sich deshalb hervorragend für ein modulares CMS-Konzept. Der Kunde kann mit einer kleine Website anfangen und dann mit steigenden Anforderungen individuelle Module dazu entwickeln lassen, die leicht ins CMS integriert werden können, die Website-Pflege aber nicht verkomplizieren. Ich nenne das Modulée.

Warm Wedding Night mit Jazz, Soul, Swing und Brazil

09.06.15

Im Jazz, Soul und Swing gibt sehr viele schöne Songs, die sich prima als Backgroundmusik eignen, z.B. zur Einstimmung auf eine Hochzeitsparty.

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HouseTones zwischen Tech House und Electropop 2015

06.06.15

Deep House findet seit einigen Jahren zunehmend Wege in die Charts wogegen manche Perle allein im Underground der Clubs Erfolge feiert. Ich persönlich finde „Electro Pop“ als die passendere Kategorie für diese Art melodischer House Music mit Gesangseinlagen, aber die Genre-Grenzen verwischen unaufhörlich.

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Partner gesucht: Objective-C-Entwickler für eine fein ausgedachte App-Idee

02.06.15

Ich suche einen verlässlichen Partner, mit dem ich eine App-Idee realisieren kann. Dafür habe ich ein Konzept geschrieben und das User Interface gestaltet. Beides zeigt deutlich, was die App können und wie minimalistisch sie aussehen wird.

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Leckeres schnelles Winterpüree mit Spiegelei

07.01.15

Ich habe kurzerhand ein herzhaftes und reichhaltiges Pürree kreiert, das die lieben Mitesser und mein Sohn richtig lecker finden. Die Zutaten sind einfach und schnell besorgt und können je nach Vorliebe unterschiedlich proportioniert werden. Die Kartoffeln und das Gemüse werden vor dem Kochen gewürfelt, je nach Garzeit mehr oder weniger fein.

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Abnehmen mit Genuß und Gefühl

15.09.14

In den letzten fünfzehn Monaten habe ich zwölf Kilo abgenommen. Meine Abnehmtour fing Anfang 2013 an. Ich hatte mein Rekordgewicht von vierundachtzig Kilo auf dem Leib. Zwar wirkte ich mit meinen knappen Einsachtzig nicht wirklich dick, aber ich fühlte mich unwohl und war erschreckend unbeweglich geworden.

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Responsive Websites bauen: Entwürfe sind nicht mehr meine Babys – ich hinterfrage im Sauseschritt

29.08.14

Die folgenden Webdesigns für meine Kunden Drübbelken und Luzia Hofmann setzen mal wieder auf WordPress. Gerade für kleinere Websites mit einem knappen Budget ist WordPress die erste Wahl. Vor allem auch, weil der Kunde sich schnell ins System einarbeiten kann. Wer ein bisschen Erfahrung mit der Pflege von Websites mitbringt, kommt sogar mit einer Schulung am Telefon aus.

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Behutsames Redesign für die mobile Zeit

15.08.14

Für die Rechtsanwältin Maria Schachten habe ich vor gut zehn Jahre eine einfache Website gestaltet. Sie enthielt ein Headerfoto von der Kundin und meine Portraitaufnahmen und tat ihren Dienst. Nun stand ein Redesign an. Da die Kundin mit dem alten Layout im Großen und Ganzen zufrieden geblieben war, sollten keine großen Änderungen vorgenommen werden und auf jeden Fall das Kopfbild gerettet werden. Leider stand es nur sehr klein zur Verfügung. Zum Glück gab es einen Weg, dieses akzeptabel zu vergrößern. Das Ergebnis:

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Wir sind sein

09.08.14

Eigentlich wollten meine Tochter Lina, ihr Freund Shawn und ich eine Radtour von der Jahrhunderthalle über die Erzbahntrasse zum Rhein-Herne-Kanal machen. Wir trafen uns in der City von Bochum und Shawn hatte gleich einen Platten. Kurzerhand sind wir zu einem Fahrradladen, haben Flickzeug gekauft, Werkzeug geliehen und versiert geflickt. Darauf sind wir zum Westpark, um eine Fotosession mit Picknick zu machen. Dabei sind ein paar schöne Fotos entstanden, die ich mit der FujiFilm X-E2 gemacht habe.

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Iterationen:
Kleine Geschichte über ein Interaktionselement

11.07.14

Für das User Interface einer App habe ich im Mai eine Ordnerverwaltung gestaltet. Am ersten Tag war ich in meinem Kopf der Windows-Welt mit dem Windows Explorer und seinem Ordnerbaum verhaftet. Dabei hatte ich bereits beim Entwerfen leichtes Magendrücken. Schien mir doch dieser Ansatz allein aus Platzgründen nicht passsend. So ging ich mit einem Unbehagen in die Nacht und entschied am nächsten Tag, mich vom Ordnerbaum („Tree“) zu verabschieden.

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Rezept: Linsendal – spicy and ruddy

31.05.14

Als mir vor einem halben Jahr ein guter Freund das Kochbuch Vegetarisch für Faule empfahl, begann ich, ungeplant Quasi-Vegatarier zu werden. Ich entdeckte einige leckere vegetarische Gerichte, die auch mit einfachen Zutaten zu machen sind.

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Entwurf und Umsetzung einer visuellen Identität

29.05.14

Im Herbst 2013 kam eine Freundin, die ich aus den Augen verloren hatte, auf mich zu. Sie stand vor einer Firmengründung mit zwei Partnern und suchte einen Print- und Webdesigner. Sie hatte sich unter anderem an eine Visitenkarte erinnert, die ich ihr 1999 erstellt hatte und suchte meine Kontaktdaten im Netz.

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Mein Zaubertrank: Kühle Ingwerseele

12.05.14

Da ich nicht immer Lust und Zeit habe, einen Ingwertee aufzusetzen, überlegte ich mir eine Art „Kurzen“, den ich täglich kühl und frisch trinken könnte. Ähnlich dieser Knoblauch-Zitronen-Kur, die grad populär ist. Aber mein Drink sollte nicht abscheulich schmecken, sondern gut. Hier das Rezept:

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Die Siedlung oder der Rest vom Leben

04.01.14

Ich habe eine Erzählung von mir wiederentdeckt. Sie spielt in meiner Jugend in den 70er Jahren in Bochum und beschreibt das Leben in einer verrufenen Siedlung.

Die Junggesellen

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Gestaltung eines Online-Handbuchs mit „Help & Manual“

03.05.13

Ende letzten Jahres übernahm ich einen Auftrag von dem Schweizer Unternehmen Swiss Academic Software GmbH, für die Verena auch Iconsets erstellt. Diese Arbeit brachte mich an meine Grenzen. Und zwar ging es darum, mit der Desktop-Software Help + Manual ein Skin für das Online-Handbuch von Citavi 4 zu gestalten. Citavi ist eine weitverbreitete Client-Software für Wissensmanagement und Literaturverwaltung.

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Französisch mit dem Smartphone lernen – Galaxy Note 2

01.05.13

Ich lerne nun seit über einem Jahr autodidaktisch französisch und diese Sprache macht mir Spaß. Fast jeden Tag stehe ich dafür eine Stunde früher auf, um in Ruhe lernen zu können. Dass mir dabei mein Galaxy Note 2 zu einem wirklichen „Produktivtool“ wird, ist ein erfreulicher Nebeneffekt.

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CSS3 in der Anschauung

19.01.12

CSS3 Click Chart ist eine schöne Idee, um sich von den tollen Möglichkeiten inspirieren zu lassen, die CSS3 dem Webdesigner bietet. – via Perun.

Eine weitere Website mit ExpressionEngine

19.01.12

Für die Iquadrat AG aus Wuppertal war ich vom Weblayout übers Coding bis zum CMS ExpressionEngine aktiv:

Webdesign und ExpressionEngine für die Iquadrat AG

Überzeugendes ExpressionEngine

15.11.11

Für den Webdesign-Auftrag YourSupport waren die Stärken von ExpressionEngine 2 und die von segert.net gefragt. Nachdem ich das Screendesign erstellt und das Layout gecodet hatte, galt es, Lösungen für die unterschiedlichen Contentbereiche wie die Startseite, die Tour, die Preispakete und das Weblog zu finden. Trotz der verschachtelten und zweisprachig ausgelegten Inhaltsebenen und Navigationen kann der Kunde seine dynamische Website pflegen und ausbauen, ohne in die Templates oder nachträglich programmieren zu müssen. Für mich war das eine spannende Arbeit, die durch einige kleine aber wertvolle ExpressionEngine-Tipps des EE-Experten Oliver Heine bereichert wurde.

Wie haben die Eltern uns damals nur durchgebracht?

14.08.11

Wie konnten Babys und kleine Kinder überhaupt überleben ohne Beikostöl? Gar ohne Testurteil „Sehr Gut“ und ohne ohne Lactose mit Stilldiätplan dazu? Ohne Siegelkunde beim Essen? Ohne das Riesenregal So-machen-sie-alles-richtig-Bücher? Ohne den Nieren- und Hüftultraschall auf hartem Gerät zweikommafünf Sekunden nach der Geburt?

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Google+ umfassend und gut erklärt

21.07.11

Stefan Münz hat sich Google+ genauer angesehen: GooglePlus – nichts oder etwas Besonderes? Und ich poste derweil zwei Mal am Tag ein paar Beiträge in meine Kreise.

Liebes Google+: Ich möchte so gern den Stream filtern

16.07.11

Es ist völlig in Ordnung, wenn man Google+ als Linkmaschine für seine Blogpostings nutzt. Manchmal ist es zwar enttäuschend, wenn der vorgestellte Artikel am Ende nur ein paar weitere Sätze aufweist, aber man war wenigstens mal wieder richtig echt auf dem Blog des Abonnierten. Mancher Aha-Effekt tut sich dann auf, unter dem Motto, soso, so sieht das jetzt aus beim Kollegen oder der Kollegin! Oder: Hier hat sich in den Jahren ja rein gar nichts verändert!

Spannend und interessant kann es sein, wenn man seine +Kreise mit Netzpublizisten voll hat, die alles raushauen, was ihnen durch Sinn und Verstand geht. Aber nicht alles möchte ich zu jederzeit überfliegen. Sicher, ich kann prima filtern, indem ich nur die Kreise lese, die mich gerade interessieren. Aber!

Wenn ich mich in Google+ einlogge, bekomme ich zuerst den sogenannten Stream zu sehen, also alles das, was meine Kreislinge so raushacken am Tag. Wer ist da nicht zuerst am Lesen und Scrollen? Es kostet mich Überwindung, das zu ignorieren, auch wenn ich grad ein eigenes Thema im Kopf habe. Der Stream bindet also ganz schön Aufmerksamkeit und anstatt meinem ursprünglichen Ziel zu folgen, verliere ich mich in Beiträge und Kommentare. Von daher wäre es schön, wenn ich einen Standardskreis oder auch eine eigene Startseite nach dem Login auswählen könnte. Das wäre ein Google++.

Ein noch größeres Plus wäre es, wenn ich mir aussuchen könnte, welche +User ich in meinem Stream lesen möchte, so könnte ich nach Stimmung und Bedarf meine Verfolgten anzeigen lassen. Denn eines ist jetzt schon klar. Selbst bei nur einem Dutzend Vielschreibern in den Google+Kreisen wird es schnell unübersichtlich. Und wenn die dann untereinander teilen, dann haben wir Content dreifachgezurrt.

Zudem muss ich meine Postings und die, die ich geteilt habe, nicht in meinem Stream sehen. Das sieht zwar schön aus, aber liebes Google+, ich weiss doch, wass ich poste und teile!

Zur Sicherheit: Leitfaden für WordPress-Kunden

15.07.11

Für Einsteiger in ein Content Management System (CMS) und ambitionierte Website-Betreiber hat WordPress einige Vorteile: Neben der geringen Lernkurve sind es die zahlreichen Plugins, die diese Weblog-Software so verlockend machen. Leider ergeben sich daraus auch Nachteile, die manchem Wordpress-Nutzer erst dann bewusst werden, wenn es zu spät ist.

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Bewusstsein für Passwörter

14.07.11

Perun hat auf den Artikel Passwortmythen oder „Was Du schon immer über Passwörter wusstest, aber nie zu sagen wagtest“ verwiesen und dabei RoboForm erwähnt, eine Verwaltung für Passwörter, die sich in die gängigen Browser integriert.

Mein Bewusstsein für sichere Passwörter hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Wie leicht und schnell Passwörter mit der reichlich vorhandenen Rechenpower zu knacken sind, verdeutlicht z.B. der Artikel Cracker-Bremse. Mittlerweile habe ich mich zu folgenden inneren Ermahnungen durchgerungen:

Hör mal wieder DJR Webradio ;)

04.07.11

DJRs bunte Webradio-Mischung aus Jazz und Nu Jazz, Latingrooves und Balkanbeats, Funky House und rare grooves erfreut immer mehr Hörer. Da freut er sich aber.

Screencast: jquery-Galerie in ExpressionEngine

02.07.11

Brad Parscale beantwortet in einem Video die Frage: How To Make a Quick jQuery Gallery with Channel Images 5 in ExpressionEngine. Er zeigt das mit dem jQuery-Plugin Galleriffic. Coole Sache und wie schnell das geht!

WhisperCore gegen neugierige Android-Apps

24.06.11

Da wir kürzlich beim Thema Apps waren, es gibt eine kostenlose und wohl brauchbare Android-Sicherheitserweiterung namens WhisperCore, die den Datenhunger von Apps mit einem Trick ins Leere laufen läßt und eine Verschlüsselung des gesamten Systems bietet. Der Haken: Das Smartsphone muss geflasht werden. Sicherheitserweiterung für Android regelt App-Zugriffsrechte.

Missverhältnis

24.06.11

Sechs Monate Haftstrafe für ein Vorstandsmitglied von Google oder 250.000 Euro aus der kleinen Portokasse. Also ehrlich, was für ein Missverhältnis! LG Berlin erlässt einstweilige Anordnung gegen Google. Bin gespannt, was draus wird.

Apps, Addons und die Selbstbeschränkung

23.06.11

Die Meldungen reißen nicht ab und man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, daß die Probleme mit ausspähenden Apps und manipulierten Addons und Plugins zunehmen werden. Einen hundertprozentigen Schutz wird es nur durch einen hundertprozentigen Verzicht geben. Aber das widerstrebt den nerdenden und technikverliebten Spielkindern natürlich, ich weiss das. ;)

Was ist ein Galaxy S ohne Apps, wieviel Wert ist WordPress ohne PlugIns und wer nutzt Firefox ohne Addons? Wir sind noch alle viel zu begeistert von den Möglichkeiten, die uns diese nützlichen bis hinterhältigen Helferlein bieten. Schon einmal beobachtet wie Einer redet, wenn er gerade sein neuestes Smartphone entdeckt? Ist da nicht hingerissene Begeisterung mit der Überzeugung, dass Android besser sei als das iPhone und andersherum? Verständlich, daß Datenschutz und Sicherheit nur als störende Spielverderber erscheinen. Es fehlen die negativen Erfahrungen. Die Welt der tollen Angebote zwischen Spaß und Nutzen scheint unerschütterlich. Zu nützlich erscheinen die kleinen Geräte und ihre Applications, zu verlockend der Zeitvertreib.

Ein relativer Schutz ist die Beschränkung auf nützliche Apps und Addons. Grundsatz: Nur das, was ich wirklich brauche, installiere ich. In meinen WordPress-Installationen laufen maximal acht PlugIns, im Firefox beschränke ich mich auf fünf Addons und auf dem Galaxy S bevorzuge ich einige gekaufte wie den Email-Client MailDroid Pro, das PONS Wörterbuch Französisch und das Office-Paket Quickoffice Pro. Zugegeben, am Anfang waren es ein paar mehr und auch kostenlose Apps waren dabei, aber schnell stellte sich heraus, was für mich persönlich wirklich nützlich ist und was lediglich still vor sich hin Ressourcen frisst. Weitere Perpektiven:

Ein Danke an Herrn Dr. Datenschutz für einige Linkempfehlungen

Am 22.6. erscheint ExpressionEngine 2.2

20.06.11

Auf den überarbeiteten Filemanager und die sichere „login routine“ bin ich gespannt: ExpressionEngine 2.2 is on Schedule.

BTW: Ich bin froh, ein CMS zu favorisieren, das nicht jeden Monat ein Update verlangt und von einem Versionssprung zum anderen hetzt. So ist WordPress für mich immer seltener eine Empfehlung für Kunden wert, die einfach nur ihre Site pflegen wollen, ohne zehn Mal im Jahr Updates einzuspielen und Gefahr zu laufen, das PlugIns nicht mehr funktionieren. Ratet mal, wer zuerst gefragt wird, wenn nach einem Auto-Update etwas nicht mehr funktioniert.

Nachtrag: Wenn es einen kleinen Versionssprung für ExpressionEngine gibt, dann aber einen, der die Steigerung hinter dem Komma nie vermuten läßt. Die Liste der Änderungen ist beeindruckend: ExpressionEngine 2.2 Released!

Massenüberwachung des Beschuldigten

20.06.11

Wenn die Polizei sich an der Erstellung von Bewegungsprofilen übt und 12.000 Anwohner und 20.000 Demonstranten stundenlang überwacht, dann muss das einfach Spaß machen, es ist so verlockend einfach und zudem lohnenswert: „Ziel der Funkzellenauswertung ist die Analyse der telekommunikativen Visitenkarte des Beschuldigten“. Polizei überwachte Mobilfunkzellen eines ganzen Stadtteils.
Nachtrag: Sächsische Polizei späht seit 2009 massenhaft Daten aus.
Nachtrag: Dresdner Datenaffäre: Auch Gespräche abgehört

Aufrüsten im Cyberkrieg

16.06.11

Wenn das so weitergeht, wird 2011 in die Geschichte der spektakulären Hackerangriffe eingehen. Daran wird auch das Nationale Cyber-Abwehrzentrum wenig ändern können, sei der Name auch noch so wehrhaft gewählt. Was aber wollen die zehn Cyberkrieger des Bundes abwehren? Angriffe auf Infrastruktursysteme wie Strom- und Wasserversorgung, die ein IT-Experte als „Dr. No-Erpresservisionen“ verspottet? Manche denken laut, es ginge um die Kaschierung der eigenen Machtlosigkeit. Fest steht nur, das es genauso viele Befürchtungen wie Abwehrstrategien gibt und daß die Gewinner zur Zeit die Schlagzeilenverkäufer und IT-Sicherheitsfirmen sind.

Die Erklärmaus greift zum Facebook und das ZDF…

16.06.11

Wenn die umtriebige Erklärmaus Klaus Facebook erklärt, kommt es knüppeldick für alle unlustigen und dunkelahnenden Aufklärer, die wohl auch gerne beim ZDF ihr Unwesen treiben.

Schöne neue Wolkenwelt

09.06.11

Mit der iCloud setzt Apple konsequent die freiwillig erscheinende Entmündigung des Nutzers fort. Wahrscheinlich liegt es an meiner Sozialisation im Netz, daß ich dem sogenannten Cloud-Computing gleichgültig bis skeptisch gegenüberstehe. Und die Vorstellung, meine Daten – Fotos, Videos, Dokumente – auf den Servern von Konzernen wie Apple, Microsoft und Google auszulagern, erzeugt bei mir Gruselhaut und kommt mir vor wie ein Verlust der Medienkompetenz.

Spezialisten vom Fach

01.06.11

Die Arbeit für die nexxtep gmbh begann für mich nach der Gestaltung des Layoutentwurfs, denn der Entwurf war vorgegeben. Das ist für mich kein Beinbruch, kann ich doch ein schönes Layout respektvoll anerkennen und ebenso respektvoll in valides CSS umzusetzen. Ein wenig grafische Nacharbeit vom Segert fällt in solchen Fällen zwar immer an, aber die Hauptsache ist, daß man es nicht sieht. ;)

expressionengine für nexxtep

In der Folge habe ich ExpressionEngine aufgeschlagen und aus dem weißen Blatt ein editorfreundliches Backend für die Pflege einer zweisprachigen Site mit kleiner Stellenbörse geformt. Nebenbei habe ich auf sparsam wachsende URLs geachtet (das artet schnell aus in EE ;-), die Suche in Grenzen gewiesen und identischen Content auf die englisch- und deutschsprachige Site verteilt.

Im Gegensatz zu Oliver Heine, der mir freundlicherweise bei einem Problem beistand, bin ich kein alter EE-Hase mit PHP-Raffinesse und habe in letzter Zeit einige Male die Foren von ExpressionEngine in Anspruch genommen. Ich muss sagen, die Antworten ließen nie lange auf sich warten. Zudem erhärtete sich mein Verdacht, daß es wirklich auf alle Fragen eine befriedigende Antwort gibt. Das liegt wohl schlicht daran, daß EE so ungemein genial durchdacht ist.

Bevor ich aber anfange, EE zu predigen, möchte ich mich bei meinem Ansprechpartner Julian Heerdegen bedanken, der erfolgreich die Arbeit voranzutreiben verstand (zwischen zwei Entscheidern, einer Grafikdesignerin, einem Serveradmin und mir) und zugleich pragmatisch offen war für alternative Vorschläge.

Ein Alleskönner unter den Diashow-Scripten ;)

31.05.11

Die eierlegende Wollmilchsau des Diashow-Scripts heißt jQuery Cycle Plugin. Aus Sicht des Editors ist es zudem bestens für ExpressionEngine geeignet, mein Leib- und Magen-CMS, das ich nicht mehr missen möchte.

Salatgurke!

26.05.11

Wenn man nicht grad dran sterben täte, könnte EHEC auch einer medialen Gemüse-Opera (hat nichts mit dem besseren Browser zu tun) entsprungen sein. Der Plot: Sie produzieren EU-Lebensmittel mit brutaler chemischer Niedertracht und jetzt ist die spanische Salatgurke schuld!

Vorsicht Arzt!

23.05.11

Geht eine junge Frau mit ihrer Tochter (7 Monate) wegen rotrauher Backen zum Kinderarzt. Der Arzt diagnostiziert kurzerhand Neurodermitis. Er verschreibt eine cortisonhaltige Salbe. Die Mutter behandelt ihre Tochter damit, ohne zu wissen, daß Neurodermitis starken Juckreiz zur Folge hat. Der Arzt hätte das wissen müssen, wollte es aber wohl nicht. Nun weiss ich nicht, was trauriger ist, der zynische Arzt oder die naive Mutter, der später ein Lichtlein aufging: Ihr Baby war nur stark am Zahnen.

Auch unser erster Kinderarzt war schnell mit seiner Diagnose als Verena mit unserem zahnende Raulchen Gewissheit suchte. Verdacht auf Allergie. Daß er nicht auch ADHS diagnostiziert hat und gleich ne Runde Ritalin spendierte, hat mich stark erstaunt.

Nützliche jQuery Tools

23.05.11

Jetzt will ich diese nützliche Site von Tero Piirainen aus Finnnland doch endlich einmal vorstellen, soviel Zeit muss sein ;-) Schön anzusehen und mit vielen netten nützlichen „most important user-interface components“, auch jQuery Tools genannt.

Keine Zeit gibt es nicht

23.05.11

Ja, ich blogge noch, zwar selten, aber ich habe es nicht aufgegeben. Gerne würde ich jeden Tag bloggen. Themen habe ich reichlich, allein die Prioritäten liegen woanders. Zum Beispiel bei unserem Powersohn Raul, der morgen sieben Monate alt wird. Er krabbelt wie ein Weltmeister und zieht sich am Kinderbett hoch, um stehend und lautstark mit einer Hand fuchtelnd seine Befreiung zu fordern. Ein 25-Stunden-Kind im Haus und für mich viel Arbeit im Büro, da nutze ich freie Zeit lieber im Garten oder auf dem Fahrrad, denn „keine Zeit“ gibt es nicht.

125 WordPress-Templates für ein Redesign

04.02.11

Was geschieht, wenn eine Agentur für „Integriertes Kommunikationsdesign“ einen Website-Entwurf macht, ich diesen dann webgerecht umsetzen darf, um danach alles auf WordPress zum Laufen zu bringen? Man arbeitet länger als erwartet und darf sich ausgiebig üben in problemlösendes Denken. ;-) Gemeint ist hier das bereits zweite Redesign unseres Kunden Brinkmann_Dewert. Mein erstes Redesign war mittlerweile fast 7 Jahre alt und es bestand das Bedürfnis nach etwas ganz Neuem.

Zuerst habe ich den Layout-Entwurf webkompatibel gemacht. Er brauchte eine dauerhafte Hauptnavigation und einen Footer, die im ursprünglichen Entwurf nicht vorgesehen waren. Zudem galt es, den Entwurf schmaler anzulegen, damit er unter 1024 Pixeln ohne horizontales Scrollen sichtbar sei. Dazu musste ich das Layoutraster durchschauen und die Elemente und Abstände neu berechnen. Eine halbe Seite Additionen von Kästen, Buttons und Abständen standen da als Selbstbriefing geschrieben, bevor ich auch nur eine Klasse CSS schrieb. ;-) .

Die zweite Herausforderung: In den Buttons und Kästen sollte die neue Schrift des Logos erscheinen. So musste ich also einen Großteil der zahlreichen Layoutelemente als Grafiken anlegen. So entstanden fast 200 Grafiken allein für das Layout – die über 40 Fotos, die ich teilweise recherchiert und ausgewählt habe, nicht mitgezählt (die Portraits und Fotos auf der Startseite hat ein echter Profi gemacht). CSS-technisch galt es, diese Grafik-Armada geschickt in den Hintergrund zu verbannen und gleichzeitig möglichst viel Editierbares in WordPress zu belassen. Deutlich macht das die Seite der Mitarbeiter. Dort kann der WP-Admin die in Hover-Bereichen liegenden Daten der Mitarbeiter ändern, ohne ins Template zu müssen, das gleiche gilt für die fachbezogenen Team-Seiten, die übrigens eine nützliche Navigationsidee aus dem Büro Rempen zeigen.

Wie man sich beim Durchklicken der Site wird denken können, gab es einige CSS-Lösungen zu finden, die auch noch vom IE 6 verstanden werden wollten. So sollte sich zum Beispiel die Box mit den Home- und Zurück-Buttons nicht nur unabhängig von den eingepflegten Inhalten der Seite immer schön rechts unten anordnen (gut zu sehen auf der Seite Fachgebiete), sondern auch vertikal und bündig mitwachsen auf Seiten, die längere Texte haben. Das ging nicht ohne valide Tricks und einigen Conditional Comments, aber – wie alles im Layout – ohne Javascript.

Desweiteren war bei der WordPress-Integration darauf zu achten, die weit über 2500 rechtsrelevanten Artikel, die das fleissige Anwaltsteam seit 2003 gepostet hat, mit ins neue Layout zu übernehmen oder andersherum, die Layoutvorlage behutsam und stimmig zu erweitern und unter Aktuelles erreich- und navigierbar zu machen. Webdesigner, die alltäglich mit WordPress zu tun haben, werden sicher eine Ahnung davon bekommen, welche Aufgabe es im Hinblick auf die unterschiedlichen Contentbereiche war, das Search-Template in den Griff zu bekommen. :-)

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst bei Heinz Klein bedanken, der sich für mich und segert.net stark gemacht hat bei der Vergabe des Auftrags. Zudem hat er mich bei der Arbeit mit zahlreichen Anregungen begleitet und fleissig und erfolgreich den Großteil der Inhalte eingeflegt.

Darf ich vorstellen: Raul Johannes Segert

01.11.10

Am 24.10.2010 um 00:46 Uhr war es soweit und es kam in natürlicher Geburt ein kleiner süßer und kerngesunder Raul Johannes mit überaus kräftiger Stimme auf die Welt. Die Vermessung des neuen Erdenbürgers ergab ein Gewicht von 3400 gr. und eine Größe von 52 cm. Die prägnante Nase erinnert an den Vater, der große Mund an die Mutter. Die Ohren müssen von beiden Elternteilen stammen, denn eines zeigt sich als Segert-Segelohr, das andere liegt platt wir eine Flunder. ;-)

Nach 7 Tagen Erdendasein und völlig ausgepumpten Eltern klappt es endlich und Himmel sei Dank mit dem Stillen und dem satten zufriedenen Lächeln beim Einschlafen. Selbst Wickelsessions ohne markdurchdringendes Schreien sind tatsächlich möglich. Das tut allen so gut, dass wir drei uns an diesem nebelig-stillen Novermbertag über Besuch freuen können.

Vergessen Sie Google, es gibt doch Buugle

20.09.10

Drüben beim Kollegen Christian Fischer entdeckt: X3: Buugle – was Google kann können wir schon lange!

iZito

22.08.10

Nein, iZito ist kein neues Gängel-Produkt von Apple, sondern eine „meist intelligente Cluster & Meta-Suchmaschine“ und eine in meinen Augen brauchbare Google-Alternative. Wie ich darauf komme? Ich spürte in den letzten Tagen beim Suchen mit iZito nur selten das Bedürfnis, das Suchfeld des größten Datensaugers auf der Welt zu benutzen. ;-)

WordPress 3.0 mehrsprachig einrichten

22.08.10

Letztens habe ich auf einer Schulung einigen Mitgliedern eines Kulturvereins das Wesentliche im Backend von WordPress gezeigt. Dabei ist mir erneut bewusst geworden, wie schnell auch eher unerfahrene Menschen sich mit WordPress anfreunden können. Nach den Erfahrungen mit ExpressionEngine und Contao (früher TYPOlight) ist WordPress für kleine bis mittelgroße Websites, die nicht jeden Tag aktualisiert werden, mittlerweile mein bevorzugtes CMS. Zumal die Multisite-Fähigkeit von WordPress 3.0 nun auch mehrsprachige Websites ohne Hängen und Würgen zulassen soll. Heinz Duschanek zeigt in seiner Anleitung WordPress 3.0 und Mehrsprachigkeit wie einfach das in Grunde zu realisieren ist.

Mit Firefox 4 per Du in Vorbereitung

20.08.10

Vorige Tage habe ich mir endlich die Beta 3 von Firefox 4 installiert und gestaunt, wie schnell der Feuerfuchs geworden ist. Vor allem flashintensive Seiten wie mein Webradio und das Backend verursachen jetzt kaum noch Wartezeiten. Das Interface hingegen scheint mir nicht unbedingt verbessert worden zu sein, was auch im Hinblick darauf schade ist, dass ich für das Update meiner Anleitung Mit Firefox per Du sehr viele Screenshots neu erstellen muss. Überhaupt wird Mit Firefox 4 per Du mir recht viel Arbeit machen, denn ich plane ein etwas opulenter angelegtes Redesign sowie eine Neustrukturierung der Inhalte, die nicht mehr in Kapiteln, sondern nach Hauptthemen geordnet werden. Zudem werde ich das Tutorial komplett auf WordPress umstellen, dann wird es schlicht einfacher zu pflegen sein.

Schönes Webdesign für kleines Content Management

20.03.10

Während Verena die Kunst des kleinen Icons ausübt, backe ich kleinere Brötchen und mache Redesigns mit Fotorecherche für den Kopfbereich und kundenfreundlicher WordPress-Implentierung, geschehen für das Seniorenheim der Verbandsgemeinde Linz. Schön war an der Arbeit, dass Perun mir den entscheidenden Tipp für ein PlugIn geben konnte, das dafür sorgt, dass eine Navigation mit Untermenüpunkten nicht dauerhaft geöffnet ist. Stattdessen soll nur das Submenü zu sehen sein, das ein Besucher aktuell geöffnet hat. Vielen Dank an Perun und seine schnelle Hilfe. Ich hatte zuvor vieles ausprobiert und auch zahlreiche PlugIns getestet, aber keines arbeitete wirklich im gewünschten Sinne. Aber auf das PlugIn Fold Page Menus bin ich nicht gestossen. Sachen gibts!

 Website Seniorenheim Linz

Ein weiterter Artikel zum Thema schönes Webdesign und WordPress als CMS: 125 WordPress Templates für ein Redesign

Die Kunst des 16 Pixel Icons

20.03.10

Verena hat bereits oft umfangreiche Iconsets für Software erstellt. Eine Herausforderung sind aber vor allem Icons, die wegen ihrer geringen Größe von 16 x 16 Pixel feinster Gestalterhändchen bedürfen. Zumal es darum geht, einem Set von über 100 Icons einen harmonischen und durchgängigen Stil einzuhauchen. Und darin ist Verena in meinen Augen eine wahre Meisterin. Deutlich wurde mir das wieder beim neuen Iconset für die Literaturverwaltung Citavi, die von der Firma Swiss Academic Software entwickelt und vertrieben wird. Verena konnte das perfektionistische Team dieser Firma (mit Verena versuchte es die Firma bereits mit dem dritten Icondesigner) zunehmend begeistern. Ihr Ansprechpartner war nah daran, Verenas Hang zum Perfektionismus zu toppen. ;-) Aber das Ergebnis rechtfertigte die zahlreichen Absprachen, Vorschläge und Versuche und ein Kunde kann begeisterter nicht sein.

Inconset für die Literaturverwaltung Citavi

Petition gegen Datenzentrale Elena

17.03.10

Elena! Was so freundlich klingt und harmlos als „Elektronischer Einkommensnachweis“ und Arbeitnehmer-Datenbank bezeichnet wird, ist nichts anderes als eine Datenkrake, eine Art Vorratsdatenspeicherung der Sozialdaten. Was die Datenbank bei der Deutschen Rentenversicherung in Würzburg speichern will, hört sich wie die Realisierung des gläsernen Arbeitnehmers an: Da sammelt man seit Anfang des Jahres monatlich Angaben über das „Gehalt und die Sozialabgaben, Informationen über Kündigungen und Fehlzeiten, Gründe von Arbeitszeitänderungen“ und und und. Die Liste der Datenpflicht ist lang.

Kein Wunder, dass die Datenschutzorganisation Foebud das per Verfassungsbeschwerde stoppen will. Jeder kann diese Beschwerde durch eine Vollmacht unterstützen. Laut Onlinezähler sind bis jetzt 10013 Teilnehmer bestätigt worden. Der letzte Versendetermin für eine Vollmacht ist der 25.3.2010, also nicht zögern, sondern gleich handeln. Der Erfolg gegen die Vorratsdatenspeicherung sollte doch Mut gemacht haben. Vielleicht lernen es ja die datenraffenden Politiker mit Hilfe ihres höchsten Gerichts, dass Datenverzicht durchaus zur Demokratiebewahrung beiträgt.

Wikileaks bedroht

17.03.10

Der unabhängige Enthüllungsdienst Wikileaks, der geheime und anonym eingesandte interne Dokumente mit brisanten Informationen über Konzerne und Regierungen veröffentlicht, brachte es kürzlich in die Schlagzeilen. Denn auf Wikileaks selbst erschien ein geheimer Special Report des US-Geheimdienstes, in dem Vorschläge unterbreitet werden, wie die erfolgreiche Online-Plattform, die zunehmend gefährlicher für die US-Streitkräfte würde, bekämpft werden könnte. Weitaus banaler und zugleich realer ist eine andere Gefahr für Wikileaks, nämlich Geldmangel, denn das ambitionierte Projekt braucht 600.000 Dollar im Jahr, um Vollzeit betrieben werden zu können. Zunehmende Popularität habe die Kosten in die Höhe schnellen lassen, berichtet die FR: Wikileaks macht US-Geheimdienst nervös. Mein Vorschlag für alle, denen das Spendenbuhlen der Wikipedia mittlerweile auf den Geist geht: Spendet für Wikileaks.

Schalker Luft

27.02.10

Schalke – Dortmund 2:1 oder Der verdiente Gegenwind oder Wer weiss wie …

Vom iPad zum iBad

29.01.10

Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen, dass ein so guter Konzern wie Apple sein neues Hype-Produkt namens iPad absichtlich mangelhaft auf dem Markt gebracht habe, wie es die Free Software Foundation genüßlich zum Ausdruck brachte. Die „Rechte der Nutzer“ seien auf dem iBad so stark eingegrenzt wie auf keinem anderen universal einsetzbaren Computer. Aber das muss man doch auch als Freidenker verstehen: Apple will nur das Beste für die große Gemeinde der iGläubiger, für die der schöne Schein mehr als das öde Sein. Alles, was ausserhalb der iWelt produktet, stört den iGläubigen nur, ist gar Teufelswerk, wenn man den iHardlinern glauben will. Zudem ist technikfetischistische Exklusivität nicht ohne Ausgrenzung zu haben, allein um sich vor bessere Produktwelten und damit vor der bösen Konkurrenz zu schützen, die auch nichts anderes als die Weltherrschaft im Sinn hat. Aber auch wenn iApple zur Zeit noch die Nase vorn hat bei der freiwillingen Selbstgängelung des iUsers und solche, die es werden wollen, jede Vorherrschaft hat früher oder später ein Ende.

Erfolgreiche Konzern-PR mit der Schweinegrippe?

23.01.10

Als im letzten Jahr die WHO die Schweingrippe zur Pandemie erklärte, dachte ich, die spinnen! Im Nachhinein ist das eine Bestätigung für den gesunden Menschenverstand, auch wenn der nicht immer richtig liegt. Mittlerweile erhärtet sich der Verdacht, dass die WHO mit dem panikschürenden Ausruf die Geschäfte mit der Schweinegrippe gefördert habe. Diesen Vorwurf und die Vermutung der Instrumentalisierung erhebt der Europarat. Bleibt abzuwarten, welche Folgen der Protest aus Strassburg haben wird, die gemachten Profite der Pharmaindustrie werden wohl nicht mehr geschmälert. Vielleicht geht dieser Fall auch in ein Lehrbuch für erfolgreiche Konzern-PR ein.

Herr Segert im Interview ;-)

08.01.10

Letztens hatte ich über eine Suchanfrage das erste Interview mit mir wiederentdeckt, dass Huschiar Madjidi 1997 für die Surfboard Homepage führte. Geradezu rührend, was ich da über die „Lieblingswerkzeuge beim Erstellen der Webseiten“ losgeworden war. ;-) Ausführlicher erzähle ich einem heute auf maclites erschienenden Interview namens Content meets Webdesign – Webworker Ralph Segert. Das Interview ist in mehreren Schüben entstanden und Tillmann Scheele hatte viel Geduld mit mir, denn ich antwortete nach dem Lustprinzip und liess mir viel Zeit, was dem Interview wohl gut getan hat.

Gepflegtes Webradio

07.01.10

Cool! Nach fast einem Jahr habe ich es mit dem DJR Webradio gestern unter die ersten Hundert geschafft. *schwitz*. Is schön, dass die Pflege eines Programms, das nun 5,5 Tage durchläuft, an Aufmerksamkeit gewinnt. Is kein rein persönliches Vergnügen von mir, solln ja auch Hörer her und geniessen. ;-) In diesem Sinne, einfach mal ab und zu reinhören und ohne Scheu en Feedback spendieren, nur bloß kein Mainstream erwarten.
 

Professionelle Video-Visitenkarte in 2 Tagen

06.01.10

Heute möchte ich eine Selbstdarstellungsidee vorstellen, die zwei Geschäftspartner von uns entwickelt haben. Tanja Klein und Ruth Urban kamen auf die gute Idee, in 2 Tagen und mit einem professionellen Team eine Video-Visitenkarte zu einem fairen Preis zu drehen. Gesagt, getan. Der erste Termin findet am 04.03. und 05.03.2010 in Bonn statt. Das Seminar ist auf 6 Teilnehmer begrenzt. Am 1. Tag wird ein Konzept für das Video erstellt, am 2. Tag gedreht.

DJR 2010

17.12.09

Wie lange hatte ich dieses Redesign vor und wie oft hatte ich es nach hinten verschoben. Nun habe ich mir frech wech die Zeit genommen und mein DJR-BLog zu neuem Glanz verholfen ;-) – Es fehlen nun noch bestimmte Inhalte, dann kann das Bloggen fleissig weitergehen.

DJR 2010

Neues aus dem Datenmissbrauchland

02.11.09

Die „Vorratsdatenspeicherung“ ist für Sicherheitsfanatiker der optimale Einstieg in die schwarz-rot-gelb-grüne Prämisse Bürger unter Generalverdacht. Was alles vorrätig und für den regen Gebrauch durch die Polizei gesammelt wird, bringt folgendes Zitat auf den wunden Punkt. Man beachte die Tatsache, dass die 15stellige IMEI-Nummer des Handys mitgespeichert wird. So sorgt man für einen hohen Grad der personalisierten Überwachung. Indirekt werden so die Daten eines Mobilvertrages mit der Vorratsdatenspeicherung verknüpft:

„Auf Vorrat erfasst werden die Rufnummern von Anrufer und Angerufenem, die Zeit des Anrufs, bei Mobiltelefonen die 15-stellige IMEI-Nummer zur Geräteidentifikation und die eingebuchten Funkzellen, um den Standort zu bestimmen. Dasselbe gilt für SMS. Bei anonymen Prepaidkarten werden auch das Datum der Aktivierung und die Funkzelle erfasst. Bei VoIP müssen auch die IP-Adressen der Gesprächspartner aufgezeichnet werden.“

Ist es Zufall, dass die extreme Sorge des Staates um zunehmende Überwachung des Bürgers im umgekehrten Verhältnis zur Sorge um den Datenschutz steht? Betrachtet man die Datenschleuder Arbeitsagentur, so liegt die Vermutung nahe, dass Datenmissbrauch aus Staatssicht zur Kategorie der Kaveliersdelikte gehört. Ist doch einfach nur praktisch, dass „Daten über Suchtkrankheiten und Verschuldung bis hin zu schwierigen familiären Verhältnissen […] bundesweit von rund 100.000 Jobcenter-Mitarbeitern eingesehen werden“ konnten.

deine daten für den staat

ExpressionEngine 2.0 mit Ansage

31.10.09

Ich wollte nicht mehr glauben, dass ExpressionEngine 2.0 noch in diesem Jahr erscheinen würde, aber nun gibt es die Ansage, dass ExpressionEngine 2.0 am 1. Dezember 2009 herauskommen soll. Das ist erfreulich und ich bin gespannt auf das neue UI und ob sich das lange Warten wirklich gelohnt hat. Die neuen Preise lassen keinen Zweifel daran, dass die Entwickler ihr Produkt im Wert gesteigert sehen, denn es kommt eine satte Erhöhung von 25 Prozent auf uns zu.

Gefährlich geheime Nanotechnologie

22.10.09

Im Juni 2008 gab es eine recht breite Presse über die Gefahren der Nanotechnologie. Getan hat sich bis heute nur eins: Produkte mit Nanoteilchen von Nano-Food bis Kleidung und IT-Artikel haben zugenommen, aber eine dringend notwendige Kennzeichnungspflicht und Gesetze, die den Einsatz von Nanoteilchen regeln, gibt es nicht, einmal abgesehen davon, dass es nur wenig Öffentlichkeit über das Gefahrenpotential dieser Technologie gibt. Umso lobenswerter, dass endlich das Umweltbundesamt Warnungen ausspricht. Eine Gefahr liege zum Beispiel in der Gefährdung der Trinkwasserversorgung. In dem WDR-Artikel Klein, aber gemein – Nanoteilchen heißt es:

„Silberteilchen aus Kleidung werden beim Reinigen ausgewaschen. Und damit gelangen die hochwirksamen Silberteilchen in die Kläranlage. Aber sie wirken immer noch antibakteriell und bringen die Bakterienkulturen durcheinander, auf deren Arbeit die Kläranlage dringend angewiesen ist. Und nach der Kläranlage? Über den Verbleib dieser Silberpartikel in der Umwelt, in Pflanzen und Fischen, ist kaum etwas bekannt.“

So begrüßenswert die Warnung des Umweltbundesamtes ist, politisch wird sich solange nichts tun, bis die Nanopest genügend Kranke hervorgebracht hat oder der Verbraucherdruck stärker wird. Wie wärs mit einer Scheiß-auf-Nano-Partei als zukünftiger Koalitionspartner der Piratenpartei? Der Anti-Nano-Verbaucher braucht dringend eine Lobby. Allein in Deutschland versuchen 800 Unternehmen ihr Geld mit Nanotechnik zu machen und stellen den Verbraucher vor vollendete Tatsachen, obwohl es bereits einige Studien gibt, die die potentiellen Gefahren für Mensch und Umwelt nahelegen. Das heraufbeschworene „Potential“ mag Arbeitsplätze schaffen und tolle Effekte haben, aus meiner Sicht als Konsument verzichte ich aber gerne auf all die untergejubelten Scheinvorteile aus der Büchse der Pandora – stell Dir den genialen Löffel vor, auf dem der Honig nicht mehr klebt, lästiges Ablecken entfällt, oh Wahnsinnsfortschritt!
Video: Nanotechnologie: Umweltbundesamt warnt vor Folgen für die Gesundheit

Fortsetzung:
Die FR listete gestern Nano-Produkte auf. Dabei fällt mir ein, dass eine Webdatenbank mit Nanoprodukten nicht die schlechteste Idee wäre. Vertreten wären unter anderem Beiersdorf und der Großteil ihrer Sonnencremes, diverse Hersteller von Anti-Falten-Cremes sowie Socken, Bettwäsche und Sportkleidung (darin enthalten Nano-Silber), Glasreiniger Sidolin von Henkel mit dem „Nano-Protect“-Effekt, IT-Produkte jeder Art: Prozessoren, Displays und Bildschirme mit Oled-Technologie. Auch Kühlschränke würden verstärkt auf Nano-Silber setzen. Mercedes setzt Lack mit Keramikpartikeln ein.

Weitere Links: Interview mit Patricia Cameron, Umweltexpertin vom BUND: „Die Risikoforschung hinkt hinterher“ und wie das Umweltbundesamt die Nanogefahren anscheinend schönredet:

Die Nanopartikel sind bislang nur in den abgestorbenen oberen Hautschichten nachweisbar. Tiefere Hautschichten mit lebenden Zellen werden nicht erreicht, so das Umweltbundesamt. Forscher der Universität Tokio sind da nicht so optimistisch. Sie zeigten jüngst im Tierversuch mit Mäusen, dass Titandioxid-Nanopartikel sehr wohl bis in den Fötus wandern und dort die Umsetzung von Erbgutinformationen in Eiweiße stören. Betroffen seien Gene, die bei Gehirnstörungen eine Rolle spielten.

Einfach besser überwachen

20.10.09

Überwachte Individualität Täglich notiere ich mir interessante Artikel während der Lektüre meiner Tageszeitung und diverser Dienste im newswahnsinnigen Web, um hier früher oder später darüber zu schreiben. Aber so oft ich es mir vornehme, so oft setze ich für den Arbeitstag andere Prioritäten. Beim Lesen der Golem-Meldung CIA interessiert sich für das Web 2.0 fiel mir aber gleich ein Artikel ein, den ich bereits besprochen haben wollte und der Überwachung und die Firmen, die sich goldene Nasen daran verdienen, thematisierte. Die FR titelte dazu laut Wider den Überwachungswahn und beschreibt kurz die Überwachungsprodukte hierzulande tätiger Firmen. Da wäre z.B. das Unternehmen Nokia Siemens Networks, die „im vergangenen Jahr ein Aufzeichnungssystem für Handygespräche in den Iran geliefert haben“. Bedeutet, für Ihren Verkaufserfolg helfen sie gerne, Oppositionelle im Iran schneller zur Folter und zum Galgen zu führen. Hauptsache der Kunde zahlt, das kennen wir. Und Chisco darf in der Liste natürlich nicht fehlen, ohne Chisco wäre China wohl längst nicht so weit mit der Internetüberwachung. Die „Service Control Engine“ von Chisco verspricht lückenlose Internetzensur und -verfolgung, geradezu maßgeschneidert für Diktaturen und für den Big Brother Award. Aber nicht nur in antidemokratische Systemen, sondern auch hierzulande und in Europa läuft alles auf den Slogan einer „Sicherheitsfirma“ hinaus: „Syborg – einfach besser überwachen“.

Weitere Links:

Langsames und teures „Business“-Paket

19.10.09

Heute (19.10.2009) habe ich die Website für einen Kunden fertiggestellt und bei der Arbeit mit WordPress festgestellt, wie langsam das „1&1 Business 5.0 Paket“ im Vergleich zum Webhosting bei All-Inkl.com sein kann. Da wartet man schon mal ein paar Sekunden, bevor ein korrigierter Artikel abgespeichert ist und auch der Aufruf von WordPress-Seiten dauert langer als ich es gewohnt bin. Da hilft auch nicht das Augenwischer-Angebot von 6,99 für das „1&1 Business-Paket“. Schaut man nämlich mit Argus-Augen hin, sieht man das Kleingedruckte: 6,99 gilt nur 6 Monate, danach kostet das Paket 14,99. So wundert es mich auch nicht, dass 1&1 dem Kunden eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten abverlangt. Im Vergleich zum Paket All-Inkl-Privat Plus ist das 1&1-Paket zudem zu teuer. Mit einem monatlichen Preis von 7,95 spart man nicht nur Bares, sondern bekommt auch mehr Leistung: 25 statt 5 MySQL-Datenbanken, 10 GB statt 5 GB Speicherplatz, einmal abgesehen von der Zugriffsschnellligkeit und den wirklich sehr guten Support bei All-Inkl.com. Und wie jeder weiss, der etwas länger im Web unterwegs ist, ist kompetenter und schneller Support für Webhostingkunden bei 1und1 so gut wie gar nicht existent.

PageRank Ade

19.10.09

Wird auch Zeit, dass die SEO-Laien-Augenwischerei namens Pagerank langsam ihr Ende findet ;-) Google begräbt den PageRank.

Gib mal Zeitung

02.10.09

Die BILD, das Zentralorgan der Menschenverachtung, beklagte einen „menschenverachtenden Kern“ in einem Werbespott der Taz aus dem Jahre 2005. Der Bundesgerichtshof hat diesen Spot nun erlaubt und beweist damit mehr Sachverstand als das Oberlandesgericht Hamburg. Und die 70 Sekunden sind absolut gut getroffen, ich musste glatt mitlachen mit den Kerlen, die alles andere „als dumm, primitiv und kaum des Lesens mächtig abqualifiziert“ werden. Da sind die Vertreter des Springerblattes wohl ihren eigenen Ressentiments aufgesessen. Das kommt davon, wenn man sich bar jeden Humors über die intelligentere Konnkurrenz ärgert. ;)

Mehrere Sidebars mit eigenen WordPress-Widgets

28.09.09

Das Blogdesign für Kunden hat mich endlich dazu gebracht, meine WordPress-Templates auf den neuesten Stand zu bringen. Das hieß vor allem, Widgets zu ermöglichen, denn die sind überaus praktisch für Kunden, die ihre Sidebars frei einrichten wollen. Bei der Arbeit habe ich gleich einen Weg gesucht, um Widgets an mehreren Stellen des Layouts platzieren zu können. So sollte das Widget für „Seiten“ in einer Spalte im Footer stehen und die Tag-Cloud direkt daneben.

Um dies zu erreichen, ist es nötig, die Datei funktions.php etwas zu erweitern. Dort stehen ganz oben folgende Zeilen:

widget01

Diese Zeilen habe ich um folgende erweitert, bitte auf die gelbe Markierung achten.
widget02

Nun wird an die Stelle im Template (sidebar.php oder footer.php z.B.), in der Widgets eingefügt werden sollen, der blau markierte Code für die Sidebar 2 eingesetzt. Bitte darauf achten, dass in !dynamic_sidebar('sidebar2') die entsprechende Sidebar angegeben wird:

widget03

Falls nun keine Überschrift erwünscht ist, kann in diesem Code noch folgende CSS-Anweisung hineingeschreiben werden (blau markiert):

widget04

Bleibt die Frage, wie nun die neuen Sidebars mit den Widgets individuell gestaltet werden können. Dazu einfach in den Quellcode einer im Browser geöffnet WordPress-Site schauen und die entsprechenden CSS-Klassen in Erfahrung bringen (die werden von der Software automatisch eingefügt). Will man das Widget für Links anpassen, so passt man schlicht die Klasse .widget_links mit eigenen Werten an:

#sidebar .widget_links li {
font-size: 11px;
padding: 8px 30px 0 1px;
}

Bleibt es bei einem Widget in einer Extra-Sidebar, reicht die Formatierung von a und ul und li. So habe ich im Footer des Singleblogs das Widget für „Seiten“ folgendermassen mit Schaltflächen formatiert:

#sidebar2 a {
text-align: center;
display: block;
padding: 8px 0 5px 0px;
width: 273px;
height: 28px;
color: #e8c59e;
border-bottom: 0;
text-decoration: none;
background: url(images/footer-button.gif) no-repeat 0 0;
}


#sidebar2 a:hover {
color: #f93;
border-bottom: 0;
text-decoration: none;
background: url(images/footer-button-aktiv.gif) no-repeat 0 0;
}

#sidebar2 ul {
list-style: none;
margin: 20px 10px 50px 0px;
}

#sidebar2 li {
letter-spacing: 1px;
line-height: 21px;
margin-bottom: -1px;
}

Links zum Thema WordPress-Widgets

Google sucht Anker-Links

27.09.09

Prima, als langjähriger Freund von Sprungadressen brauche ich mich nicht umstellen: „Anker-Links führen Nutzer gezielt zu relevanten Abschnitten einer Webseite“, schreibt Golem unter dem Titel: Google dringt tiefer in Webseiten ein. – Edit: Da fällt mir ein, dass mein erstes Weblog (2000), als Weblog-Software noch rar und wenig userfreundlich war, eine echte Anker-Lehre war. Permalinks kamen ohne das Gatterzeichen für Sprungadressen nicht aus. Himmel, war das eine Arbeit beim Posten!

Blogdesign und ein behutsames Redesign

27.09.09

Für unsere kleine Agentur schöner Websites und Icons ;) war es in den letzten Monaten besonders erfreulich, dass alte Webfreude und Bekannte auf mich zukamen, um mich als Webdesigner zu engagieren. So beauftragte mich Julian von Heyl, den ich seit Anfang 1997 kenne (als das Web noch übersichtlich war), um sein erfolgreiches Projekt korrekturen.de css-technisch und an den Webstandards orientiert auf den neuesten Stand zu bringen. Ich sollte es behutsam redesignen. Die folgenden Screenshots zeigen das Vor- und Nachher:

redesign-korrekturen-alt

redesign-korrekturen-neu

Silvio Fritsche haben wir um 2000 im Zusammenhang mit unserer Lomo-Leidenschaft im Netz kennengelernt. Er beauftragte mich, sein Blog Yogabasics umzugestalten. Neben den WordPress-Templates kommen auch einige Grafiken in der Sidebar von mir. Auch hier zeigt das Vor- und Nachher, dass sich die Beauftragung durchaus gelohnt hat. ;-). Silvio ist zufrieden mit meiner Arbeit und gab mir kurz danach noch einen kleinen Folgeauftrag. So erstelle ich zur Zeit für sein nächstes Blog Yogatraumreisen eine Variante des WordPress-Themes von Yogabasics. Dass ich für Freunde und engagierte Freiberufler sehr faire Preise mache, brauche wohl nicht näher ausführen. :-)

redesign-yogabasics-alt

redesign-yogabasics-neu

Lange habe ich Blogdesigns vorwiegend für private Projekte erstellt. Dass in letzter Zeit auch echte Aufträge hinzukamen, ist sehr erfreulich. Aktuell habe ich gestern das Redesign für das Singleblog fertiggestellt. Eine gewisse Ähnlichkeit des Footers von Yogabasics ist nicht zu leugnen, aber der des Singleblogs sieht anders aus und darauf kommt es an. Man muss ja das Rad nicht immer neu erfinden. ;)

redesign-singleblog

Wahlprognosen-Unruhestifter Twitter?

27.09.09

Ich war lange nicht auf Spiegel online, zur Bundestagswahl habe ich mich aber überwunden. Ins Auge fiel die Meldung „Umfrage-Verrat: Wilde Prognostiker wüten auf Twitter“. Ist das Niveau dort wirklich noch weiter runtergegangen? Ich dachte, weiter ginge nicht. Wenn auf irgendeiner Site, in irgendeinem Blog jemand Wahlprognosen vor 18 Uhr abgibt, da kräht kein Hahn nach, man nimmt es nicht ernst, wir haben ja Meinungsfreiheit und Aufmerksamkeitsfanatiker und Freizeitsatiriker gibt es mittlerweile reichlich im Netz. Geschieht aber sowas auf Twitter, macht Spiegel online ein auf Empörungsdramatik. Dann ist das Geschrei so groß, als hätte der Bundeswahlleiter höchstpersönlich den „Umfrage-Verrat“ gezwitschert. Was verspricht sich Spiegel online davon? Muss auf Twitter immer die Wahrheit stehen? Wie nennt man einen solchen Journalismus, der banalste Geschehnisse zur Meldung aufbläht, als wäre die Bundestagswahl in Gefahr. Als wäre die Behauptung einer Prognose die Fälschung einer Prognose und die Fälschung der Prognose wiederrum die Fälschung der Wahl? Allein die Annahme, es könne auf Twitter um 16 Uhr eine offizielle Wahlprognose erscheinen, ist Audruck einer bodenlosen Verdummung, die an Wahnvorstellung grenzt.

Man achte unten im Screenshot zudem auf die zitierte Grafik. Kann ein Journalist sich infantiler wichtig tun? Die Prognose in der Grafik wurde tatsächlich unkenntlich gemacht! Nicht das Spiegel online auf einmal als Umfrageverräter da stünde, als Verächter seriöser Information stehen sie eh schon da.

wahlprognose-twitter
Spiegel online am 27.9.2009

Dieses Datenleck wurde Ihnen präsentiert…

25.09.09

Mit irgendetwas müssen die Betreiber grosser sozialer Netzwerke ihr Geld verdienen. Mit Daten, mit persönlichen Daten. Persönliche Daten sind der kleine Goldesel neben der Online-Werbung. Und die Symbiose wird im folgenden Wortlaut umso deutlicher:

„Werbedienstleister wie Doubleclick und andere Dritte haben indirekt Zugang zu den personenbezogenen Daten bei Myspace, Facebook, Twitter & Co“.

Umsonst wird das sicher nicht so schön leicht laufen mit den freundlichen Datenlecks. Soziale Netzwerke haben massive Datenlecks.

Guter Irre und schlechter Normale

24.09.09

Manfred Lütz macht in dem FR Interview „Gegen die Tyrannei der Normalität“ Stimmung für sein neues Buch „Irre! Wir behandeln die Falschen. Das Problem sind die Normalen“. Die Wortwahl erinnert mich an populistische Techniken der Meinungsmache, vornehmlich durch Übertreibung und Beschwörung von Dichotomien.

„Verrückte halten sich nicht an die Regeln. Ich meine: Das hält die humane Temperatur in unserer Gesellschaft über dem Gefrierpunkt. Auf die Idee zu dem Buch bin ich ja gekommen, weil ich Tag für Tag mit rührenden Dementen, hinreißenden Manikern, liebenswerten Schizophrenen zu tun habe und abends in der Tagesschau aggressive Kriegstreiber, aalglatte Egomanen und hemmungslose Wirtschaftskriminelle präsentiert bekomme.“

In dem Werbevideo des Buchs auf Youtube werden dann die armen Normalen erst richtig weich gekocht, unterstützt durch peinliche Hintergrundmusik, die höchstens weltfremden Esoterikern Lust auf das Buch macht. Aber vielleicht ist nicht alles falsch, was Herr Lütz da sagt. Vielleicht ist das Buch besser als die Werbung dafür. Vielleicht lese ich es, wenn ich das Video wieder vergessen habe. ;-)

Gegenöffentlichkeit und Zensur im Web 2.0

15.09.09

Nachtrag über den Fall der Prügelpolizei auf der Berliner Demo „Freiheit gegen Angst“: Die FR berichtet in dem Artikel Anonymität schützt Polizisten über das Problem nicht verfolgter und bestrafter Polizeigewalt und weiss in dem Artikel „Hasserfüllter Content“? über die Abschaltung des Videos, das den Polizeiübergriff belegt, durch YouTube/Google zu berichten. Bemerkenswert der Absatz:

„Und so bleibt es den Bloggern vorbehalten, den demokratischen Grundwert der Öffentlichkeit zu verteidigen. Denn auch wenn Googles Europa-Chef Schindler vor Jahren in Mainz beteuerte, sein Konzern tue doch nichts anderes, als „Information zu organisieren“, so ist längst klar, dass darunter auch das Steuern und Unterdrücken von Informationen zu verstehen ist.“

Scheinduell

14.09.09

Was ein RSS-Feed über Politik und eine freiwillig staatshörige Tagesschau aussagt oder die Anhäufung eines nichtigen Themas, das Fragenzeichen und das Bände sprechende Foto:

staatshörige Tagesschau

Die Gegner der informationellen Selbstbestimmung

13.09.09

Wie in einigen Kreisen der Polizei über Bürgerrechte nachgedacht wird, bringt treffend folgender Blogbeitrag zum Ausdruck: Polizei schlägt in Berlin Demonstranten für Datenfreiheit zusammen. Der Polizeischläger auf dem Video erinnert mich – mit Verlaub – an einen üblen Nazischläger. Zudem sieht man die grünen Verteidiger der Demokratie fleissig filmen, obwohl es auf friedlichen Demostrationen rechtswidrig ist (aber man muss halt immer klagen, um hier Recht zu bekommen). Das kann wohl die Antipathie der Exekutive gegenüber der informationellen Selbstbestimmung nicht treffender auf den Punkt bringen. Oder um aus Fefes Blog mit „Hintergründen und jede Menge Download-Optionen“ zu zitieren:

„LEIDER haben die Polizisten IMMER NOCH NICHT eine Identifikationsnummer für solche Fälle, das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass wir Nerds inzwischen HD-Camcorder haben und man aus dem 720p-Video (Achtung: knapp 250 MB) ein paar schöne Frames extrahieren kann, die für eine Identifizierung der Prügel-Cops ausreichen sollten.“

Edit: Ich bin gespannt, ob der „Prügelbeamte“ in Sachen Demokratie statt Schläge disqualifiziert wird oder zur Belohnung nach Afghanistan versetzt wird: Freiheit statt Angst: Polizei ermittelt gegen Prügelbeamte. Die Stellungnahme der Polizei läßt anderes vermuten. Subedit: Demokratie ein Geduldsspiel

Edit: Holla, auf Golem fährt einer Sonntagsschicht für die Netzpolitik: Freiheit statt Angst: Ermittlungen gegen Polizisten. Am Samstag: Freiheit statt Angst: Über 25.000 demonstrieren in Berlin

Edit am 24.09.09: FR online: Noch mehr Prügel-Polizisten

Fahndungsfoto eines Bürgers

Auf CSS-Hacks wäre zu verzichten

01.09.09

Als Freund sparsam eingesetzter Conditional Comments und konsequenter Vermeider von CSS-Hacks freue ich mich über den Artikel CSS-Debugging: CSS-Hacks versus Conditional Comments von Perun. Selten habe ich mehr als 4 abweichenden CSS-Anweisungen, bevorzuge aber trotzdem eine externe CSS-Datei, HTTP-Anfrage hin oder her.

NRW-Kommunalwahl und die Kabelbinderverschwender

27.08.09

Kabelbinderverschwender

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein gewissenhafter Arbeiter hier im Ruhrgebiet eine Partei wählt, die dermassen verschwenderisch mit Kabelbindern umgeht, ob in Recklinghausen, Gelsenkirchen oder Herten. Und die werben mit Sprüchen wie „Politik kann auch ehrlich sein“ oder „Einschulung nur mit Deutsch-Kenntnissen!“. Ganz übler rechtslastiger Populismus, mit dem die Verfechter einer grenzenlosen Videoüberwachung auf Stimmenfang zur NRW-Kommunalwahl gehen. Und die Kabelbinderverschwender stehen nicht alleine da auf rechter Front, wie der FR-Artikel Neue Köpfe am rechten Rand richtig bemerkt.

Ansonsten glänzen die Wahlplakate vor einfallsloser Blödheit, dass es weh tut. Sage nichts, das könnte falsch ausgelegt werden, ist das Motto der Volksparteien. Eine Ausnahme machen Die Grünen: Da geht es um Kindergartenplätze und um das Wahlrecht für integrierte Einwanderer. „Alleine spielen macht DOOF“, „Zeit für bessere Kitas“. So ist es! Und wenn ich recht erinnere, stand auf einem anderen: „9 Angestellte, 1 Steuernummer, 0 Wahlrecht“. Das bringt es gut auf dem Punkt. Leider konnte ich die Wahlplakate bisher nicht auf der Website der Grünen NRW entdecken, selbst auf dem sogenannten Wahlkampfportal nicht. Ist es wahr!?

Edit: Hätte mich auch gewundert ;-): Die Plakate gibt es in einem Blogbeitrag und unter dem Tag Plakate zu sehen. Gelungenes und überzeugend umgesetztes Konzept, das bei uns neue Sympathien weckte. ;)

Zeit für gleiche Rechte

Zeit für bessere Kitas

Eine gewisse Vorfreude auf Windows 7

27.08.09

Ich habe im Juli Windows 7 RC auf einem 2 Jahre alten Dell-Notebook installiert und war angenehm überrascht: Erstaunlich schnell, erstaunlich unkompliziert, erstaunlich wenig Treiber- und Software-Probleme. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich jemals auf eine neue Windows-Version mit einer gewissen Vorfreude einlassen würde, das hängt wahrscheinlich mit meiner Lieblingszahl Sieben zusammen. ;-) Bevor ich aber meine stabil laufende und bisher beste XP-Konfiguration auf meinem Allround-Arbeitstier ThinkPad T60 aufgebe, warte ich noch bis Anfang 2010. Was nun Windows 7 an Verbesserungen bringt und wo es noch hapert, darüber berichtet ausführlich der Golem-Test Windows 7 – das macht der Vista-Nachfolger besser.

Photoshop fix am Start

27.08.09

Das hört sich nach einem vielversprechendem Tool an: Mit Adobe Photoshop Speedup (scrollen) die Versionen CS 3 und 4 von Photoshop schneller starten. Einfach nicht genutzte Module deaktivieren und schon sei Photoshop fix am Start. Besser wäre noch, wenn Photoshop danach auch schneller arbeiten würde. ;-)

Portrait einer Großen Schwebfliege

25.08.09

Das wird wohl eine Große Schwebfliege sein, die nicht genug kriegen konnte von der Pfefferminzblüte. Im Gegensatz zu ihren kleinen Artgenossen habe ich diese Schwebfliegen noch nicht schweben sehen, vielmehr fliegen sie blitzartig von einer Stelle zur anderen. Sie ist größer und wuchtiger als eine Gemeine Wespe.

Eine Große Schwebfliege

Wespe auf Granatapfelblüte

23.08.09

Dass Wespen geradezu besessen von Granatapfelblüten sein können (selbst auf die Ziervariante), wusste ich bis heute nicht. Die kriechen da hinein, wühlen die Blüte nieder und lassen sich durch nichts stören.

Wespe auf Granatapfelblüte

Wespe beim Holzsägen

23.08.09

Ein Exemplar der Gattung zäher Plagegeist beim Holzsägen. In diesem Sommer von Allen besonders geliebt! Ausschnitt aus einem Makrofoto.

Wespe beim Holzsägen

Unser Neuer

22.08.09

Kicker-Leser habe mehr Fussball-Verstand als der DFB-Löw. Auch der FC Bayern und Manu wissen, was ein Ausnahmentalent wie Manuel Neuer wert wäre. – Wäre! Denn unser Neuer bleibt uns treu, ich ahne, warum.

Unser Neuer

Auf Schlagwortwolke

20.08.09

Für meine Webfreunde, Netzbekannten und alle anderen, die eventuell ihre Tag-Cloud entschlacken wollen, schrieb ich grad einige Vorschläge für eine optimierte Tag-Cloud auf. ;-)

Schwebfliegenportrait

16.08.09

Hätte ich auch nicht gedacht, dass eine Schwebfliege von vorne gesehen fast nur aus Facettenaugen und Rüssel besteht. Geradezu minimalistisch. ;)

schwebfliege

Argumente für ExpressionEngine

15.07.09

Es ist immer schön, wenn man nach einer Anfrage auf fertige Texte verweisen kann, die zudem noch allgemeinverständlich sind. Einer davon bietet nun in unserem Serviceblog eine Antwort auf die Frage, warum man sich bei der Planung von großen Websites mit ExpressionEngine beschäftigen sollte. ;) ExpressionEngine: Argumente für Entscheider.

Pop im Flow folgt House im Flow ;)

15.07.09

Kleiner Musiktipp am Rande: In meinem Weblog läuft zur Zeit die Sendung Pop im Flow. ;-) Diese 2 Stunden habe an 5 Tagen in der Woche im Programm. Desweiteren plane ich eine Nacht mit tanzbarer elektronischer Musik von House und Goa über Nu Funk bis Drum & Bass, die 4 Stunden fein gemixt durchlaufen soll. Termin- und Songwünsche durchaus mitteilen.

DJ R. Webradio

Eine Filmerzählung auf truffaut.de

14.07.09

In diesem Frühjahr habe ich Truffauts Erstling „Les 400 Coups“ (Sie küßten und sie schlugen ihn) so oft gesehen, dass ich mit einem Schwung Notizen eine recht genaue Nacherzählung schreiben konnte, die ich vorgestern zu Ende gebracht und heute veröffentlicht habe: Filmerzählung: Les 400 Coups. Trotz einiger technischer Mängel ist Les 400 Coups für mich ein vollkommener Film. Warum, darüber werde ich später, wenn Zeit da ist und mich die Lust überkommt, auf truffaut.de schreiben.

Ein Jahr nach San Francisco

12.07.09

Da hat meine Tochter Lina (22) grad ihre Ausbildung als Hotelfachfrau beendet und nun fliegt sie bereits morgen früh für ein Jahr in die USA, um in San Francisco als Au Pair Land und Leute kennenzulernen. Finde ich mutig. Schnell habe ich ihr für ihre Erlebnisse noch ein Weblog eingerichtet. Wir sind gespannt, was dort passiert und wünschen auch von hier aus einen erlebnisreichen Aufenthalt. :-)

Blogger melken

10.07.09

Da hat sich die Marketing-Abteilung von „Parship“ – ein Unternehmen der Verlagsgruppe Holtzbrinck – etwas ganz tolles ausgedacht. „100 ausgesuchte Blogger“ dürfen tatsächlich „einen Vorabblick“ auf das neue Design werfen und mit „Live-Gang“ sogar eine „zweiwöchige Testphase inkl. Premium-Account“ genießen. Geradezu großzügig wird dann in dieser mit „Aktion: Webdesign und Usability“ betitelten Email darauf hingewiesen, dass sich Parship darauf freut, „Ihre Meinung zu unserem neuen Design in Ihrem Blog zu lesen und nehmen diese zugleich auch als Anregung“. Und wer dann bis zum 10. August fleissig kostenfrei gestestet, Werbung für Parship in seinem Weblog gemacht hat und so für PR-Gewinne sorgt, gewinnt vielleicht sogar ein iPhone oder einen von 20 Premium-Accounts. Darauf haben bestimmt mehr als 100 Blogger gewartet. Billiger wird das Melken von Bloggerzeit und Web 2.0-Ressourcen nicht mehr und den Spezialisten für Usability sparen sie sich auch. Hallo!

Das Prinzip Im eigenen Saft …

01.07.09

Dirk Jesse hat Interessantes über das neue Qualitätsbewusstsein auf Webworker-Ikonen-Sites zum Thema CSS und die Folgen angestossen, während ich dort die These verteidige, dass der neugierige Einsteiger hierzulande einfach noch nicht angemessen abgeholt wurde. ;)
Das Qualitätsbewusstsein bleibt auf der Strecke
.

Fotoserie Musiker für sich

21.06.09

Das macht Spaß, Musiker auf meinen S/W-Fotos in eine schwarze Umgebung zu stellen und so ihre Wirkung zu verändern. Musiker für sich. 12 Bilder sind es, Fortsetzung folgt.

Serviceblog und neue Fotogalerie

21.06.09

Das in einem Posting angekündigte Serviceblog auf segert.net ist schon etwas länger fertig und läuft wunderbar mit ExpressionEngine, nur hatte ich bis heute zu wenig Zeit für einen passenden Artikel. Nun steht aber steht ein Text namens Das Modul „Bilder-Galerie“ in ExpressionEngine bereit. Er ist aus Begeisterung während der Erstellung einer neuen Fotogalerie entstanden. In der neuen Galerie werde ich nach und nach meine besten S/W-Fotos zeigen. In Kürze erscheint dort eine Reihe mit Musikern auf schwarzem Hintergrund, ich werde berichten. ;) Ansonsten möchte ich mich bei Carola und Oliver Heine bedanken, die mir während des intensiven Arbeitens mit ExpressionEngine den einen und anderen goldwerten Tipp gegeben haben. :-)

Edit: Das Modul kann auch wunderbar dazu bentzt werden, Bilder für Kunden zu präsentieren. Einfach eine eigene Galerie dafür anlegen und ruckzuck ausgewählte Fotos präsentieren. So mache ich es heute, um eine Reihe von Portraitfotos für eine Kanzlei zu zeigen.

Geheilte Logfilesucht oder Piwik 04 ;)

20.06.09

Heute nach etwas längerer Zeit die Websitestatistiken mit Piwik betrachtet und daran gedacht, dass die Zeiten vorbei sind, in denen ich fast jeden Tag wie süchtig auf Referrers-Links klickte und das Ranking der Suchbegriffe kontrollierte. Dieser magischen Anziehung wird wohl kaum ein Websitebetreiber mit Entdeckung der automatisierten Logfileauswertung widerstanden haben. Heute nutze ich Zeit anders und habe das automatische Update auf Piwik 0.4 gestartet. ;) Angenehm aufgefallen ist mir danach eine deutlich schnellere Auswertung der Wochen- und Monatsstatistik. Schön ist auch eine Verbesserung, die ich bereits mit den letzten Updates erwartet hätte: Klickt man in der „Liste der Suchbegriffe“ einen Begriff an, werden darunter die Suchmaschinen aufgelistet, die benutzt wurden. Ein Klick auf einen Eintrag führt nun direkt zum Suchergebnis, anstatt nur zur Startseite der Suchmaschine. So ists richtig. ;)

Das Webstatistik-Tool “Piwik” kurz vorgestellt

Spam Timing im Web 2.0

29.05.09

Das nenne ich Timing: Kaum hatte ich auf Twitter ein Browser-Plugin vorgestellt, welches Kurz-URLs der Marke TinyURL & Co klarstellt, schon war en Spammer-Follower mit nem häßlichen Pornolink am Start. Wer sagt denen mal, wie toll dat sein kann, einfach mal die Fresse zu halten?

DJ R. quermix

25.05.09

Hier erscheinen bald auch wieder Postings jenseits meiner DJ-Vorlieben, manche Beiträge brauchen halt ihre Zeit, da will ich nichts überstürzen. Bis dahin kann mein DJ R. quermix durchaus das eine oder andere mal durchlaufen. ;)

Arbeiten und Leben im Netz

07.05.09

Während ich für das LWTZ und die B. Schneiderath GmbH kleine aber feine Websites ablieferte, arbeitete Verena an einem Iconset für das Wellnesshotel zum Kurfürsten. Diesen Auftrag hatte uns Carola Heine vermittelt, die ich diese Woche nach 13 Jahren Netzbekanntschaft zum ersten Mal im real life erlebte. Zusammen mit Verena fühlte ich mich bei der kleinen Familie sehr wohl. Beeindruckt hat uns nicht nur die Power von Carola und die Ruhe von Oliver, sondern auch die kleine Henrietta, die mit achtzehn Monaten eine beeindruckende Auffassungsgabe besitzt. Und bei Themen wie Arbeiten und Leben im Netz, Kinder und ExpressionEngine verging die Zeit wie im Fluge. Wir freuen uns auf ihren Besuch in Westerholt.

Iconset für das Wellnesshotel zum Kurfürsten

Twitterbeute für Webdesigner und Netzfreunde

03.05.09

Nach ein paar Wochen twittern steht fest: Ich folge aus Zeitgründen nur Wenigen und mit Vorliebe jenen, die Fachlinks posten und das nicht allzuoft am Tag. Die interessanten Links sind in meinen Augen der größte Vorteil eines Twitter-Zugangs, Links, die ich beim Überfliegen der Postings entdecke. Und es gibt wahnsinnig viele da draussen, vor allem aus Übersee. Ich muss mehr denn je ein Selector sein, nicht nur am DJ-Pult. Denn die zahlreichen Blogs, die nichts anderes tun, als die besten Ressourcen in langen Postings vorszustellen (Tutorials, Scripte, Artikel, Fotos, Videos), verbreiten auch jede Menge Unergiebiges, um es einmal höflich auszudrücken.

Interessant ist auch, dass ich ergiebige Links eben auch bei jenen entdecke, die mir folgen, auch wenn manche es nur kurz tun, da ich nicht gerade ein fleissiger Kurznachrichtenticker bin. Wie dem auch sei, einen Teil der Beute möchte ich folgend kurz loswerden, auch wenn ich bereits einiges davon auf Twitter weitergereicht hatte. Ungeordnet und wie sie mir unterkamen:

Kleines Redesign

03.05.09

Ich habe das verlängerte Wochenende und das schöne Wetter intensiv dazu genutzt, das CMS ExpressionEngine für diverse neue Bereiche auf segert.net einzurichten. Das klappt bisher soweit ganz gut. Das sehe ich daran, dass ich bis zum frühen Morgen nach Lösungen suche und mit jedem kleinen Erfolg immer schlechter loskomme. Nur der Rücken meckert, aber da muss der durch. Konkreter: Wir möchten mit ExpressionEngine einen Servicebereich für Kunden verwalten, so z.B. ein getarntes Blog mit Screencasts für diverse Themen, die ich oft in mehr oder weniger langen Emails und Gesprächen zu vermitteln habe. Wie werden passende Videoanleitungen, auf die ich verweisen kann, Zeit und Worte sparen!

Nebenbei habe ich unserer Firmensite ein kleines Redesign gegönnt, um flexibler auf die neuen Inhalte und Erweiterungen unserer Site reagieren zu können. Bilde ich mir zumindestens ein.

Kleines Redesign

CMS Made Simple im Schnelldurchgang

28.04.09

Wie ich kürzlich berichtete, habe ich mich für ein Redesign auf einen autodidaktischen Crashkurs für das Content Management System CMS Made Simple eingelassen. Über meine Erfahrungen mit dieser Open Source Software berichte ich folgend.

Anfänglich fand ich keinen Weg, meinen CSS-Code (ohne Hacks) für die Navigation zu integrieren. Nach nervenaufreibenden Versuchen beschloß ich, mich Schritt für Schritt in eines der integrierten Menülayouts einzuarbeiten und die Strukturierung des CSS zu durchblicken. Als diese Hürde überwunden war, ging die weitere Layoutanpassung schnell voran. Ein integrierter MenüManager hilft dabei, die im CMS enthaltenen Navigationen als valide Templates zu verwalten und individuell anzupassen. Viele Anforderungen an Navigationen für kleine bis umfangreiche Websites lassen sich damit abdecken. Aber Vorsicht, in diesen Templates herrscht PHP SMARTY und die CSS-Anweisungen sind darin eine unscheinbare Minderheit. ;-)

Schnell habe ich beim weiteren Ausprobieren komfortable Dinge entdeckt: Nutze Globale Inhaltsblöcke! Erstelle im Editor einen HTML-Footer mit Inhalt und speichere ihn als „globalen Inhaltsblock“ ab. Lösche dann den Footer in Deinem Template und setze stattdessen einen Tag wie {global_content name=’footer’}.

Solche CMSms-Tags lassen sich als Platzhalter für viele Seitenelemente einsetzen: Für die Metatags, die Navigation, Stylesheets, Brotkrumennavi, für den Link zu einer druckfreundlichen Seite (die via CSS individuell angepasst werden kann) und viele mehr. Diese Tags muss man sich nicht im Netz zusammensuchen. Sie sind innerhalb des CMS aufgelistet und mit ihren Optionen erklärt. Wer ahnt, was möglich ist, wenn man das Prinzip „Tag“ ausreizt? ;-)

CMS Made Simple

Wer mehrere Layouts innerhalb einer Installation verwalten will, wird sich sicher über den integrierten ThemeManager freuen. Erstelle via Copy and Paste ein neues Template, weise dem Template ein zuvor erstelltes Stylesheet zu und exportiere danach das Layout mit Hilfe des ThemeManagers, um es in eine andere mit CMSms verwaltete Site zu importieren. Das zeigt eindrucksvoll, dass ein aktueller Reizbegriff wie „Manager“ durchaus positive Assoziationen wecken kann. ;-)

Templates

Erfreulich – sowohl für den Webdesigner wie auch für den Kunden – ist der leistungsstarke Editor namens TinyMCE, der im WYSIWYG-Modus zur Höchstform aufläuft, das heißt zuverlässig arbeitet. Mit ein paar Klicks kann sich der Kunde auch unterschiedliche Layouts für Unterseiten anlegen, wie die Seite Termine recht gut zeigt. Pfiffig ist auch, dass die internen Links aus einem Drop Down Menu gewählt werden können. Auch zahlreiche Sonderzeichen lassen sich via Klick einfügen. Beschränkt der Admin die Rechte des Nutzers auf den – frei konfigurierbaren – Editormodus, liegt der intuitiven Aneignung der Website-Pflege kaum ein Stein im Weg.

Der Editor von CMS Made Simple

Ob ich den Editor für die Inhalte einsetze oder als Gestalter das CSS und (X)HTML bearbeite, beide Arbeiten haben eine Kleinigkeit gemeinsam: Beim „Zwischenspeichern“ von Templates oder Inhalten bleibt der Editor dort, wo zuletzt die Schreibmarke stand. Nervtötendes Scrollen – vor allen, wenn die Seiten lang sind – fällt also weg.

Ein Bug des Editors trübt die Freude beträchtlich. Das wird beim Einfügen von Bildern aus der „Bildverwaltung“ deutlich: Es fehlt oft das Icon für „Durchsuchen“, so dass der Pfad für ein Bild per Hand eingetragen werden muss (wer hat solche Pfade im Kopf?). Mit etwas Vorbereitung und Copy and Paste ginge das „Bild einfügen“ auch, würde aber für weniger ambitionierte Anwender ein großes Hindernis sein. Vielleicht gibt es aber in der vor kurzem erschienenen Version 1.5.4 (das ich noch nicht installiert habe) eine Bereinigung des Fehlers.

Noch ein Wort zum WYSIWYG-Editor TinyMCE: Der Admin kann ihn für seine Schützlinge konfigurieren. So läßt sich z.B. eine Werkzeugleiste freischalten, die das Einbinden von Tabellen für den Content erlaubt.

Website-Pflegende, die häufig neue Seiten anlegen, werden sich freuen, wenn Ihnen der Admin sinnvolle „Seitenvorgaben“ eingestellt hat, die in jeder neuen Seite standardmässig ausgegeben werden. Das können Metatags und Layoutelemente oder diverse Optionen sein, so z.B. ob die Seite in den seiteninternen Suchergebnissen (yep, eine leicht zu aktivierende Suche gibt es auch) erscheinen oder im Menü angezeigt werden darf.

Seiten in CMS Made Simple

Wird eine neue Seite erstellt, läßt sie sich individuell und suchmaschinenfreundlich einrichten. Trage „Seitenspezifische Meta-Daten“ ein, bestimme ein „Titel-Attribut“ und lege eine Ziffer für den „Tab-Index“ fest, bestimme den Eigentümer der Seite und überlege Dir einen passenden „Seiten-Alias“ für suchmaschinenfreundliche URLs. Ich habe längst nicht alle Einstellungen ausprobiert. Hier gilt: Nicht kleckern, experimentieren!

Ich habe das oben vorgestellte Redesign im Großen und Ganzen local erstellt und war gespannt, ob die Übertragung auf den Server der Kundin so problemlos funktionieren würde, wie es der Support beschreibt. Und in der Tat, wer sich an die Vorgehensweise hält, die Serverpfade etc. kennt und ein wenig mit PHPMyAdmin zurechtkommt, wird mit der Übertragung keine Probleme haben.

Zuguterletzt war ich gespannt, ob CMS Made Simple auch valides (X)HTML und CSS ausgeben würde. Nach einigen seltsamen Fehlern, die der Editor TinyMCE erzeugt hat (wahrscheinlich durch das Copy and Paste beim Inhalte einpflegen) gaben die Validatoren grünes Licht. ;-)

Fazit: CMS Made Simple eignet sich sehr gut für kleine bis mittelgroße Websites, die unabhängig von einem Webdesigner gepflegt und über mehrere Menüebenen erweitert werden können. Die Lernkurve für den Kunden ist recht niedrig, so dass aufwendige Schulungen wegfallen. Ein paar Lernvideos oder Support via Telefon würden reichen, wenn sich der Anwender nicht wie ein mittelprächtiger DAU anstellt. Ambitionierte Anwender wären in der Lage, auch unterschiedliche Layouts für verschiedene Inhalte einzupflegen. Zudem gibt es auch einen deutschsprachigen Supportbereich und das Forum der Community. Fragende sind dort sicher willkommen und Helfende erst recht.

Wikipedia mit der Markenkeule

28.04.09

Scheint eine Art Gesetz im Web zu sein: Wer schnell und stark wächst dank einer begeisterten Community wird früher oder später zum Gegner eines freien Netzes. Die Wikipedia Foundation zeigt das eindrucksvoll und schwingt die Markenkeule gegen wikepediakritische Künstler. Die Anwälte der Foundation haben es gut, nähren sich wahrscheinlich von den Spendengeldern, die man vor Monaten noch mit großem Tamtam eintrieb.

Eine Arbeit mit schneller Lernkurve ;)

27.04.09

Vor einigen Wochen haben wir Frau Tanja Klein als neue Kundin gewonnen. Für ihre Site kleincoaching.de galt es ein Redesign zu erstellen. Das ging am letzten Wochenende online. Zuvor stellte sich heraus, das WordPress als CMS für ihre Ansprüche nicht ausreichen und dass für eine Lizenz von ExpressionEngine das Budget zu klein sein würde. So habe ich mich auf Wunsch der Kundin in das mir bis dahin unbekannte CMS Made Simple eingearbeitet. Ich werde in Kürze darüber berichten, ich habe schon einiges notiert und in Sätze gepresst. ;-)

Update 29.04. – Versprochen und gehalten: CMS Made Simple im Schnelldurchgang

kleincoaching.de

Licht im Frühlingsgrün

25.04.09

Der echte Winter jüngst hat es mir vielleicht in den Kopf gesetzt, dass der Frühling die schönste Jahreszeit. Singvögel in Höchstform, Farbenspiele der Blüten, fleissige Blumenbären, die Vielfalt einer Farbe Grün, die Düfte im Abendlicht. Und dann noch 0:1 gegen den FC Bayern! ;)
Frühlingslicht

dj R ruft Yeppa!

18.04.09

Die Sonne kommt und es wird auch wieder wärmer. Und wenn es wärmer wird, wird groovende Musik umso schöner. Da kommt der Mix Yeppa! grad recht und wird Worldmusicfans keine ruhige Minute lassen, dafür sollte der Flow, Song für Song, wohl sorgen. ;-)

Piwik mit Online-Update

11.04.09

Das Webstatistik-Tool Piwik hat ab der Beta-Version 0.2.31 eine Funktion spendiert bekommen, die das Online-Updaten erlaubt. Ein Problem weniger für Piwik-Newbies. ;-)

Zweischneidige Fluchtarbeit

08.04.09

Jeder Webworker hat wohl spezielle Arbeit, vor die er besonders gerne flüchtet. Bei mir gehört das Freistellen von Motiven mit vielen Ecken, Rundungen, Kanten und Kurven dazu. ;-) Aber wenn ich einmal dabei bin und Klick für Klick den Formen folge, passiert es mir manchmal sogar, dass ich trotz der Konzentration kurz gedanklich abschweife und die Hand sich von allein bewegt, selbst an verflixten Kurven. Dann wird die Fluchtarbeit eine Art Meditation; falls ich es schaffe, nicht zu früh den Doppelklick zu machen. Bei meiner empfindlichen Maus passiert mir das öfter als mir lieb ist, selbstverständlich immer kurz vor dem Ziel.

Bürger ohne Datenschutz

07.04.09

Wer sich auch nur ein klein wenig für den Schutz seiner Daten interessiert, dem lege ich dringend die Doku „Der gläserne Deutsche“ ans Herz, die das ZDF heute um 23.30 Uhr sendet. Die FR hat dazu einen sehmotivierenden Artikel namens Bis unter die Haut veröffentlicht. Vertiefen läßt sich übrigens die Tatsache des real existierenden Datenmissbrauchs zudem durch den Artikel „Freiwillige“ Rasterfahndung, der Belege dafür anführt, wie das Bundeskriminalamt mit Beginn der Antiterrorhysterie ab Herbst 2001 persönliche Daten von Firmen eintrieb, um damit die heute als verfassungswidrig eingestufte und äusserst erfolglose Rasterfahnung zu betreiben. Was sagt uns das alles? Dass der gläserne Bürger längst Tatsache ist? Reichen Sarkasmus und renitente Plakate oder was muss passieren?

Statements aus der Blogosphäre zur Dokumentation „Der gläserne Deutsche“:
Text & Blog: Der gläserne Deutsche: Doku über Datensammler. Dort auch der Hinweis auf die ZDF-Mediathek, für Interessierte, die heute Abend nicht schauen können.
Handakte Weblawg: ZDF-Doku: Bis unter die Haut
Oberlehrer: Der gläserne Deutsche im ZDF

Frühlingsgroove

06.04.09

Wie ich in meinem DJ-Blog bereits schrieb: MixTape.me ist eine feine Sache, kann ich dort doch meine DJ-Mixe mit Übergängen laufen lassen (sofern der Server mitspielt) und zugleich in andere Webseiten einbinden. Ich starte mit meinem aktuellen Lieblingsmix Funk Attitude. Darauf ist feinster House, Nu Funk und Nu Jazz. Fundstücke, die ich den letzten Wochen entdeckt habe. Es folgt bald ein Worldbeat-Mix mit aktuellen Tanzknallern zwischen Balkanpop und Reggaelust. Yeppa! Das volle Programm läuft übrigens zu bestimmten Zeiten unter der Sendung Frühlingsgroove 2009 im Webradio laut.fm/djr. –
Funk Attitude anhören.

Bytebaby-Twitter

05.04.09

Okeh, anstatt hier lange Beiträge über Six Revisions zu schreiben, könnte ich die Ressource auch gleich twittern. Gesagt, getan. Für den schnellen Link ist Twitter ja nicht schlecht, für den schnellen Verkauf vielleicht auch nicht.

Camtasia Studio, WordPress-Anleitung, ExpressionEngine ;-)

02.04.09

Endlich gibt es das Upgrade von Camtasia Studio 6 auch auf deutsch, was mich zu neuen Taten anregt. Wenn dann in Kürze noch WordPress 2.8 fertiggestellt ist, werde ich – ich werde ;-) – zügig die Video-Anleitung Mit WordPress per Du erstellen. Dazu will ich noch das komplette Hauptmenü anpassen, da es sich noch an WordPress 2.6 anlehnt. Die neue Navigation soll sich an das Hauptmenü im Adminbreich von WordPress orientieren. Zur Zeit suche ich ein Script, das ein solches vertikales DropDown-Menü zur Arbeit zwingt. Ähnlich arbeitende Menüs gibt es wie Sand am Meer, so scheint es mir. Nur habe ich bisher keines gefunden, mit dem man Unternemüs auf Mausklick unabhängig von der Seite, auf der man grad ist, öffnen kann; und die auch geöffnet bleiben; wie es im Adminbereich von WordPress 2.7 funktioniert. Aber das wird sich bestimmt finden lassen.

Manchmal bedaure ich in meinem Unabhängigskeitsdrang, dass ich nicht Javascript und PHP gelernt habe. Aber ich weiss, dass hier meine Talentgrenzen sind, da kann ich ein noch so erfahrener Autodidakt sein.

Zum Thema Video-Anleitungen fällt mir grad noch die Site ExpressionEngine Screencast ein. Dort bietet Ryan Irelan seinen Video-Kurs Building a Dynamic Website with ExpressionEngine für 5 Dollar pro Videoeinheit an. Eine interessante Idee für engagierte Screencaster.

Indien aus der Ferne

26.03.09

Hatte ich erwähnt, dass meine Liebste seit knapp einer Woche im nördlichsten Indien ist und dass ich sie schnell wieder bei mir wünsche? Aber was nützt mir wünschen, ich muss mich noch eine ganze Woche gedulden – wir haben danach auch einiges vor, wir leben Aufbruchstimmung in der Krise und freuen uns auf das Redesign unseres Firmenauftritts, erweitert um Texte über Icondesign und unsere Arbeit als Webdesigner.

Derweil lese ich aufmerksam das Blog der Reisenden namens Himalaya Klosterreise 2009. Hört sich jetzt nicht so prickelnd an, aber allein das Hinkommen war Abenteuer genug. Der Flugreise über Dubai nach Delhi folgte nach stundenlangem Warten eine 500 km lange „Autofahrt“ nach Dharamsala, dem „little Lhasa“, dem Zielort. Mensch hat ja sonst keinen Stress und setzt sich zur Weiterfahrt in eine Jeepkolonne, die durch die unvorstellbaren Slums von Dehli und über wahnsinnig toll ausgebaute Serpentinen fahren. Der Indienlaie kann nur staunen darüber, wie wenig im Verkehrschaos passiert, das geprägt sei durch das Recht des Stärkeren. Dass unterwegs ein Fahrzeug ausfällt, fördert das Improvisationstalent. Es bleibt einem da in der Wildnis auch nichts anderes übrig, auf den ADAC würde man jedenfalls vergeblich warten.

Annäherung an ExpressionEngine

24.03.09

Es kann sein, dass ich die nächste Zeit abtauchen werde und es in meinen Blogs noch ruhiger wird (oder das Gegenteil, was grad dann vorkommt, wenn Arbeit ansteht ;-). Nicht deshalb, weil bei uns die Webdesignschmiede (im Gegensatz zum Icondesignlabor ;-) brummen würde, sondern weil intensive autodidaktische Weiterbildung angesagt ist. So hat mich dankenswerterweise Carola Heine mit begeisternden Argumenten dazu motiviert, mich einmal ExpressionEngine zuzuwenden. Und da ich eine gute Nase für geniale Software habe, bekam ich nach einer Testinstallation der Core-Version ziemlich fix eine Ahnung vom Potential dieses Blog- und Content Mangament Systems mit einer bisher ungeahnten Modulflexibilität. Jetzt gibt es viel zu lernen und auszuprobieren. Natürlich geht es dabei in erster Linie nicht darum, meinen viel zu ausgeprägten privaten Spieltrieb im Web auszuleben, sondern um Kundenansprüche differenziert bedienen zu können.

Ich werde beizeiten über meine Lernfortschritte berichten, damit potentielle Interessenten partizipieren können. Im deutschsprachigen Web gibt es erstaunlich wenig Tutorials über ExpressionEngine zu finden, liegt vielleicht auch an der ausgeprägten Saugermentalität hierzulande, die Lizenzgebühren meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Uns schrecken die Preise aber nicht, zumal sie moderat sind und sie zudem zu einem schnellen und persönlichen Support berechtigen sollen. Wir werden sehen. Noch scheint mir der Berg sehr hoch, aber oftmals war ich schneller oben, als ich dachte. Entscheidend ist, die hellen Momente der Motviertheit ohne Umschweife zu nutzen. ;-)

Erste Links für Einsteiger in meinem neu angelegten EE-Ordner. Wer weitere kennt, der behalte sie unbedingt für sich. ;)

Edit: Da sich ExpressionEngine hervorragend für die Pflege mehrere Webprojekte pro Installation zu eignen scheint, steht zudem die Überlegung an, damit meine Anleitungen Mit Firefox per Du und Mit Weblogs per Du zu pflegen, um einmal zwei Beispiele zu nennen. ;-)

Probleme mit CSS-Frameworks

24.03.09

Was Sie über CSS-Frameworks wissen sollten! kann ich Euch nicht genau sagen, die beiden Autoren Dirk Jesse und Nils Pooker wissen es aber ganz genau. Kleine Kritik am Rande: Das Lesen wird durch einen Mischmasch aus Deutsch und Englisch etwas erschwert. Ein „Essay“ gewinnt durchaus durch die konsequente Wahl einer Sprache, auch wenn man zitiert. Das englische Original der Zitate läßt sich bei Bedarf durch Linksetzung jederzeit nachprüfen. – via pixelgraphix.

Achtung! „Externer Link“

23.03.09

Ein Auto sollte vor dem Start vor Verkehrstod warnen, so wie MySpace vor Phishing warnt, wenn man Links anklinkt. Im Himmel könnten die Betroffenen dann bedauernd gestehen, Opel oder ein anderer Popel hätte sie gewarnt.

psihing

Abgrundtiefe Betroffenheit

15.03.09

Die mediale Ausschlachtung des Amoklaufs nahm ich nur aus den Augenwinkeln wahr. Mehr als ein Schulterzucken habe ich zur Zeit nicht übrig dafür. Zu oft und detailreich hatte ich etwas in der Art in den letzten Jahren beobachtet. Mit der Ära 11. September, mit der Rechtfertigung des Afghanistan-Krieges und in den Tagen von Heiligendamm traten die medialen Muster zwischen Desinformation und Krokodilstränen, die getragen von kaltherzigen Zynikern, halbwissenden Experten und hörigen Rezipienten, deutlicher denn je hervor.

Zu beobachten ist auch der Verlust sprachlicher Feinmotorik selbst bei der sich um Seriösität bemühenden Presse. So titelte die Frankfurter Rundschau einen Tag nach den Geschehnissen selbstgerecht auf der Titelseite: „Der Amoklauf von Winnenden“. Als wüsste die Zeitung bereits alles über den Fall, als wäre alles gesagt und geklärt, als hätte der Amoklauf von … bereits in der Pipeline gestanden. So zeigt der Freitag Sinn für die Ausschlachtung medialer Konjunkturwörter und läßt Nachrichten Amok laufen. Weniger verzeihlich dagegen ist ein anderes Beispiel medialer Verfehlung. So belegt die Süddeutsche Zeitung aufschlussreich die These, dass journalistische Recherche sich untertänigst an kompetenzfreie Aussagen staatlicher Organe zu orientieren habe.

Verstärkt hat sich in den letzten Jahren eine Art ritualisierter Kleinkrieg zwischen „etablierter Online-Presse“ und „engagierten Bloggern“, die bei besonders heiß diskutierten Themen vor allem von Spiegel online genutzt wird, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das wird, anders gesagt, mit Hilfe der Gerechten bewusst als mediale Masche eingesetzt. Im Verlauf entfernt sich der Empörungsfokus weg vom Geschehnis hin zum Feindbild Berufsjournalist und das in einer Aufgeregtheit und Wut, die jeder Verhältnismäßigkeit spottet.

Derweil schlägt das kalte Herz des deutschen Beamtenapparates tagtäglich gegen Recht und Würde zu. Nur schaffen es die Menschen zweiter und dritter Klasse nicht auf die Titelseiten und in die beste Sendezeit. Beamte des „Frankfurter Flughafenasyls“, eine der ersten Adressen der Flüchtlingsabwehr unter dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, hatten einem 17jährigen hochschwangeren Mädchen kurz vor der Entbindung eine „angemessene Betreuung“ verweigert. Erst öffentlicher Druck half die Beamten zur Einsicht. Zuvor muteten sie dem Mädchen noch ein quälendes Verhör zu, schließlich gelten Flüchtlingskinder ab 16 Jahren als „asylmündig“ – „eine Form der Volljährigkeit, die es nur für Flüchtlinge gibt“.

In diesem Licht erscheinen die aus allen Ecken der Nation kriechenden Tiefbetroffenen wie ein häßlicher Haufen der Heuchelei. Die Gleichen, die hierzulande per Gesetz den Flüchtlingen das Leben so schwer und unwürdig wie möglich zu machen versuchen und dabei auf zahlreiche Beamte ohne einen Funken Mitgefühl zurückgreifen können, die Gleichen stellen sich vor das Mikrofon, um ihrer abgrundtiefen Trauer öffentlichkeitswirksam Ausdruck zu verleihen.

Mensch 3.0

09.03.09

Wie steht es um die totale Vernetzung? Wird es für die sogenannten Digital Natives leicht sein, zwischen Fluch und Segen frei lavieren zu können? Wird ausschalten, abschalten nicht erreichbar sein, intensive Kommunikation, echtes Lernen und Erfahren anstrengender; von inneren Zwängen bestimmt, von schlechtem Gewissen gelenkt? Die Fürsprecher der radikalen Vernetzung, die die Antworten über die Zukunft der Arbeit, der Freizeit und des Internets bereits wissen, reduzieren soziale und kommunikative Kompentenz sowie individuelle Freiheit auf Beschleunigung und Effizienz der Technik und Arbeit. Die Worte Seele und Bedürfnis, Krise und Anstrengung, Unsicherheit und Geborgenheit sind in ihren Verheißungen nicht vorgesehen. Das darf misstrauisch machen.

Ergiebige Filmsite

05.03.09

Ulrich Behrens hat auf Follow me now eine Website mit zahlreichen Filmrezensionen und Kurzbiografien aufgebaut, die durch eine lebendige und persönliche Art des Schreibens neugierig macht auf vielseitige Filmkunst. Beim Stöbern und Querlesen wurde ich an den Film Ekel (1965) von Roman Polanski erinnert, den ich nicht nur wegen der herausragenden schauspielerischen Leistung von Catherine Deneuve gerne noch einmal sehen möchte.

Harvey Milk hätte einen besseren Film verdient

05.03.09

Letztes Wochenende Milk von Gus Van Sant gesehen. Danach wieder gewußt, warum mich „großes Gefühlskino“ langweilt. Ich habe bereits nach einer halben Stunde auf die Uhr geschaut, aber es folgten weitere anderthalb Stunden gepanschte Handlung mit einem austauschbaren Helden, der für den politischen Erfolg leiden und büssen muß. Genial schlicht das zentrale Motiv des Helden, der einfach alles hinter sich läßt, in die weite Welt nach San Franzisco hinauszieht, um im Leben endlich etwas Gutes zu tun. Dies hat er im Bett mit seinem jüngeren Liebhaber beschlossen, den er zufällig auf einer Treppe kennenlernte in einer Weise, als würden sie sich bereits seit hundert Jahren kennen, als würde eine intime Vertrautheit innerhalb von Sekunden entstehen.

In der durch tausend Schnitte, Dokumaterial und Dialogfetzen getarnten Handlungsarmut ohne spannenden roten Faden geht Harvey Milks Idee des Outings fast unter. Sie war einfach da, aus heiterem Himmel wurde ihm klar, wie man den Gegner in die Enge treibt. Erkenntnis reduziert auf hektischen Aktivismus.

Symptomatisch für eine Dramaturgie der Beliebigkeit: Nach dem Erfolg, Milk war bereits Stadtrat, kam der Selbstmord seines hysterischen jungen Freundes hinzu, der für Milks seelischen Frieden ausserhalb der Politik zuständig war. Das brachte die Handlung zwar nicht weiter, aber man konnte kräftig auf die Gefühlstube drücken. Das gemeine Schicksal aber auch!

Milk erzählt einem Tonband sein Leben. Er erzählt sogar fleissig weiter, nachdem er im Film bereits erschossen war. Das reiht sich prima ein in einen Handlungsverlauf, der ein paar politische Niederlagen und Liebesaffären aneinanderreiht, eine typische Zweifelphase eines müden Helden zeigt, die Unvereinbarkeit von politischer Karriere und Glück in der Liebe wiederkäut, eine Frau als rettende PR-Managerin auftauchen und ein paar Mitstreiter zu großen Aktivisten werden läßt, um dann die Süsse des Erfolgs mit ein paar Gags auf das Niveau einer Soap Opera zu heben.

Passend zur Machart eine eintönige Kaufhausmusik, die zu oft zu dudeln anfing. Die Bilder und Dialoge waren in der Tat zu schwach, um für sich allein stehen zu können. Aber auch eine authentische Musikauswahl hätte den Film nicht retten können. Wie man eine politische Filmbiografie spannend und filmästetisch gekonnt macht, sogar über 3 Stunden hinaus, das zeigt das Meisterwerk Malcom X von Spike Lee. Dort sehe ich ein Niveau, das dem Intellekt des Zuschauers vertraut, eine Filmkunst, die vielleicht erst wieder in einer anderen Zeit erreicht werden will.

Der Konformist (1969)

05.03.09

3sat zeigt heute um 22:25 Uhr Der Konformist (I/F/D 1969, 115 Minuten). Regie führte Bernardo Bertolucci, der auch das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Alberto Moravia schrieb.

Leselacher

05.03.09

Eine Rechtsmedizinerin, die Tatort doof findet, auf der Spur des Verbrechens und mit einigen Tipps für das perfekte Verbrechen:

„Sie dürfen nur nicht den Fehler machen, die Person anschließend verbrennen zu lassen.“

Aufschlussreich eine kleiner Anekdote einer der diesjährige Chamisso-Preisträger. María Cecilia Barbetta im FR-Interview Geschichten vom verlorenen Spiegelbild:

„Die kleine Cecilia geht also aus diesem Kindergarten hinaus und ich sage zu meiner Mutter: ‚Guck mal, Mama, die beiden Herren da streiten sich.‘ Und meine Mutter sagt: ‚Nein, sie streiten sich nicht, sie sprechen Deutsch.'“

Ständig online in der Webciety?

03.03.09

Was für den Einen ein Graus, ist für den Anderen das technikfetischistische Nonplusultra: Ständig erreichbar, ständing ortbar, ständig online sein. Vernetzung bis in die Eingeweide, dass selbst private Blähungen sich einen bedeutsamen Nachhall in der „Webciety“ verschaffen, damit endlich das Internet das Herz der Gesellschaft“ werde. Auf ins schöne neue Netz der Welt!

Blogverkauf?

23.02.09

Heute dachte ich daran, das Konsumblog zu verkaufen, mehr dazu auf der betroffenen Domain.

Verlorene Geschichten

18.02.09

Letztens einen vergilbten Abzug eines Fotos von mir im Keller gefunden und mit Bedauern an die zahlreichen verlorenen Negative gedacht. Gegen Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre hatte ich mir immer mal wieder die Canon AE-1 von meinem Vater ausgeliehen. Ich fotografierte in S/W, da es im Jugendheim Bochum-Riemke ein Fotolabor gab. Dort konnte ich von meinen in einem Labor entwickelten Ilford-Filmen Abzüge machen. Ich fotografierte wild und naiv den Alltag meiner Freunde, das Abhängen am Wochenende, die Menschen in der „Sonnenburg“, einige Nachtspaziergänge und Demonstrationen gegen Aufrüstung und Pershing II Raketen. Da ist mir ein wahrer Schatz an Bildergeschichten verloren gegangen und ich weiss nicht einmal wie.

80eralltag

Einige meiner Bilder schafften es gar in einen Bildband names „Der Alltag 3 – Sozial engagierte Fotografie“ (1983). Eine Bewerbung brachte mir eine Einladung zu einem Autorentreffen mit Amateuren und Profis. Es wurde viel geredet und ich erlebte, wie penetrant Profilierungssucht sein kann. Ich lernte dort Michaela und Heinz kennen, die das Treffen ähnlich wahrnahmen wie ich und die ich später ein paar Mal besuchte.

80er-alltag-buch

Ich war stolz auf diese Veröffentlichung, aber ganz und gar nicht damit einverstanden, wie zum Beispiel einige Fotos für den Bildband beschnitten wurden. Denn für mich bestand zum Beispiel der Wert des obigen Fotos gerade in dem Kontrast zwischen den beiden Jungs, die sich nach Feierabend „die Kante geben“ und dem Trinkhallenbetreiber, der seine Parzelle harkte. Naja, meinen Text zu den Bildern hat die Redaktion aber nicht angerührt, wenn ich mich recht erinnere. ;-)

Truffauts Geburtstag

06.02.09

Heute wäre François Truffaut 77 Jahre alt geworden. Das ist ein Anlaß für mich, mit einem Vorwort die Website Truffaut – Eine Hommage an François Truffaut und den französischen Film zu eröffnen. Weitere Texte werden im Laufe der Zeit entstehen. Ohne Eile und in aller Ruhe.

Ein Set fairer Kaffee

01.02.09

Der Kaffeeblogger Hans Langenbahn, Gründer der Maskal – fine coffee company, hat mir zum Dank für meine begeisterte Empfehlung ein Set großzügig bemessener feinster Kaffeeproben zugeschickt. Vielen Dank dafür und weiterhin viel Erfolg mit dieser guten Idee, den Verkauf hochwertigen Kaffees mit der Nachhaltigkeitsidee zu verbinden, nicht ohne zu vergessen, über die geförderten Projekte und die Produktion zu informieren. Schließlich ist fair ist nicht immer gleich fair.

maskal-kaffee

Wissenswächter auf Wikepedia

31.01.09

Dass gegen manche Wissenswächter auf Wikipedia kein Kraut der Vernunft gewachsen ist, wurde heute einmal mehr eindrucksvoll bestätigt. Und zwar erzählte mir mein Schätzchen, dass sie gestern beim freundschaftlichen Babysitten eine Reihe „Frauenzeitschriften“ durchblättert habe. Dabei habe sie ein Interview mit Daniel Kehlmann entdeckt. In diesem berichtet er, dass er in dem Wikipedia-Artikel über seine Person eine falsche Tatsache ;) korrigiert habe. Diese wurde umgehend wieder gelöscht mit der Begründung, die Korrektur sei falsch. Ha, ha, haben wir gelacht!

dj R macht Webradio auf laut.fm

20.01.09

Wenn ich mir schon blograr mache, so soll hier doch wenigstens ne lange Runde Musik laufen, die ich unter www.laut.fm/djr zusammenstelle, sprich vielseitige Jazzklänge, Weltmusik, Balkanpop und was sonst noch groovt, swingt und gute Laune macht. – Edit: Ich baue an einem Sendeplan. Aktuell sind folgende in Echtzeit gemixte Sets zu hören: Yeppa! – Balkanpop und Mestizo, zudem The Last Bullet – Jazzploitation cool und Fly me to the moon. Einfach auf den Link „Sendeplan anzeigen“ klicken, um die Zeiten zu erfahren.

Gedichterkette als Protest gegen das Böse IV

08.01.09

Hände wollen haben,
sie greifen wie besessen.
Augen nur auf Waren,
sie stieren echt verfressen.

Alles scheint so leicht,
alles irgendwie so easy.
So versinken wir seicht,
bis uns wird ganz deasy.

Soviel von Allem,
aber ist das nicht öd?
Soviel zum Krallen,
aber macht das nicht blöd?

Das ist doch ein Graus
Wie’s Hirn mir geht sausen
Wer hilft mir da raus?
Vielleicht der Herr Paulsen?

Update:

Der Herr Paulsen leider nicht,
hat er doch keine Zeit,
vielleicht ist aber der Onno
zum Dichten bereit.

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Teil 1 der Gedichterkette
Teil 2 der Gedichterkette
Teil 3 der Gedichterkette
Teil 5 der Gedichterkette
Teil 6 der Gedichterkette
Teil 7 der Gedichterkette – Treffend :-)
Teil 8 der Gedichterkette
Teil 9 der Gedichterkette
Teil 10 der Gedichterkette

Schöner Schnee auch im Pott

06.01.09

Hier hat es auch geschneit und der Schnee bleibt sogar liegen. Dass ich das noch einmal erleben durfte. Der Spaziergang in den Sonnenuntergang war also heute das absolute Muss. Da schwebte Verena durchs Alte Dorf von Westerholt. ;)

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Kein Medienlemming

05.01.09

Das Recht auf Selbstverteidigung haben Faschisten in aller Welt schon immer so ausgelegt, dass ein Opfer in den eigenen Reihen hundertfach gerächt werden muss. Aber soweit muss man gar nicht gehen, um die Kriegssüchtigen dieser Tage, die gerne um Weihnachten zum Ausdruck bringen, was sie vom Völkerrecht halten, zu entlarven. Ein Wahlkampf, eine Generalskarriere reicht, um sie möderisch zu machen, so einfach kann Politik sein. Die Affen in der Presse, von kriegsliberal bis dumpf-auf-Merkel, die, die jeden Tag die Toten zählen, als wären es noch nicht genug, die, die für ihren Karrierearsch die Rechtfertigungen fürs staatliche Morden protegieren, die? – Die kenne ich nun zu lange, die gehen mir am Arsch vorbei. Ich bin kein Medienlemming, der auf Abruf auf Empörung macht. Dafür ist zuviel alltägliches Leid und zuviel alltäglicher Krieg in der Welt ohne Öffentlichkeit. Alltäglicher Krieg, der nicht zuletzt durch eine Rüstungsindustrie gewollt ist, die hierzulande weltweit auf Platz Drei thront. Irgendeine Industrie muss in der Krise schliesslich funktionieren, selbst dann, wenn die Krise vor ihrem unerwarteten Ausbruch medial aufgeputscht wird.

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Radio Schauma

05.01.09

Letztens erzählte mir ein alter Weggefährte von Verena, dass ich in dem Buch Als die Welt noch unterging von Frank Apunkt Schneider erwähnt sei. Wie tief muss der Autor gegraben haben, um an Exemplare dieser sinnfreien bis verzweifelten Collagen aus Musik- und Medienzitaten, Nonsenstexten und Umgebungsgeräuschen heranzukommen, die ich damals auf Kassetten in einer Auflage unter einem Dutzend an Artverwandte weitergab und Radio Schauma nannte! Zwei Ausgaben dieses Kassettenzines habe ich in meiner Sammlung gefunden, in der auch 30 Jahre alte Aufnahmen archiviert sind, die erstaunlicherweise immer noch gut klingen (die CD hätte längst eingepackt). Aufnahmen, die ich damals mit meinem kleinen tragbaren Cassettenrekorder überall und nirgendwo gemacht habe, ob im Fussballstadion von Bochum, zu Hause, in der Kneipe, im Jugendheim oder später bei Punkaufnahmen im Proberaum. Anscheinend war ich bereits in jungen Jahren reproduktionssüchtig.

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Music Takes Me Up

05.01.09

Darf ich einladen zu einer kleinen musikalischen Achterbahnfahrt, die mich richtig in Fahrt bringt? Ich kann das, ich liebe das.

Was kann trotz Arbeit und Fest sehr erholsam sein?

03.01.09

Ich habe zum Jahresende eine kleine Website für die Automotive Claim Consulting GmbH mit Portraitfotografie und kleiner Geschäftsausstattung fertiggestellt und einen zufriedenen Kunden gewonnen. Ansonsten haben wir es in diesen Fest- und Kaufrauschtagen ruhig angehen lassen und mit Familie und Freunden das Zusammensein genossen. Verena und ich haben zudem eine Reihe genialer französischer Filmklassiker von Chabrol, Bresson, Melville und Verneuil gesehen. Welt Welt und Dummheit Dummheit sein lassen, sich auf seine Arbeit konzentrieren und dabei das Netz locker links liegen zu lassen, das kann sehr erholsam sein. :-)

Webdesign für die Automotive Claim Consulting GmbH

Die Dinge des Lebens

24.12.08

Die Dinge des Lebens von Claude Sautet aus dem Jahre 1970 gesehen. Nebenbei fiel mir das Unvirtuelle der Alltagstechnik auf, ohne Glücksversprechen auf Zweck und Nutzen reduziert, nicht immer und überall die Sinne einnehmend und beschäftigend. Technik nahm uns nicht das Leben ab, der Alltag machte mehr Mühe und gab uns die Zeit dafür. Zeit für Erfahrung. Alles auf Knopfdruck gab es nicht. Technik war schwerer, größer, beständiger, realer, langsamer, nicht immer und überall und in so rasanten Verfallszeiten verfügbar, nicht erschwinglich oft. Niemand hatte auch nur eine Ahnung davon, wie umfassend sich eine Gesellschaft beliebigen Produkten und technisch geprägten Massenartikulationen hingeben würde, um sich über das Wegwerfen und Neukaufen zu definieren. Nein, kein Kulturpessimismus. Vielleicht Abneigung gegen eine Mentalität der mühelosen Verschwendung, vielleicht – Pause jetzt!

Schnee auf Logo?

23.12.08

Haben wir Nachteile zu erwarten, wenn wir unser Logo nicht mit kitschigem Schnee verunstalten?

7 Hip Shake Knaller querbeat

20.12.08

Mein YT Hip Shake Set ist etwas kurz, aber vielseitig. Vieles war nicht zu finden, leider auch nicht mein Anlocker Swinging Nordwest von Max Meier-Maletz. Wer diesen frechen Beat der „Schuhe für Asse“ hören möchte, komme einfach mal vorbei. ;-)

Freundliches Iconset für einen Kundenbereich

18.12.08

Für den Schweizer Energiedienstleister IWB (Industrielle Werke Basel) hat Verena ein Iconset für den internen Kundenbereich erstellt. Es galt einen Stil zu finden, der generationsübergreifend anspricht und eine freundlich-fröhliche Note hat, ohne dass man über die Symbolik lange rätseln muss, klar. ;) – Ich bewundere Verenas Fähigkeit, schnell einen Iconstil zu finden und diesen auch bei größeren Iconsets durchzuhalten.

iconset-iwb

BigiPhone Man

17.12.08

Hier wurde angeregt, eine Video zu meinem Beitrag über das BigiPhone zu machen. Prompt habe ich das in der Pause hingelegt und auf YouTube gestellt: Der Ralle will das BigiPhone.

Wikipedia: Linkakzeptanz der Fachidioten?

17.12.08

Bilde ich mir zuviel ein, verstehe ich etwas nicht? Ich erwarte, dass im Wikipedia-Artikel Blogs meine Blog-Anleitung unter den Weblinks akzeptiert wird. Die verkopften Texte der etablierten Presse sollen dort Bestand haben, eine ausführliche Anleitung aber wird gecancelt, ohne dass ich im Diskussionsbereich Antworten auf meine Fragen bekomme. Sorry, aber da kriege ich echt en Hals! Das riecht wie Politik, wie Herrschaft der Fachidioten.

Kluges zur Krise

16.12.08

Darf ich der Runde die Frage nach klugen Texten zur Krise stellen, die über Knallfroschrhetorik hinausgehen? Gemein, gewiss, denn allzuviel scheint es nicht zu geben. Entsprechend erwarte ich Sprachlosigkeit, die manchmal auch nicht schlecht sein muss. ;)

Mein Text der Woche zum Thema Krise ist ein Interview mit Wolfgang Schivelbusch. Unter dem Taz-Titel „Demokratie ist ein Wohlstandsprodukt“ zeigt Herr Schivelbusch historisch gesättigten Realitätssinn, der nur gut tun kann und dem engstirnigen Gegenwartsversauern selbstbewusst Parolie zu bieten vermag.

Wolfgang Schivelbusch hat hochinteressante und wunderbar zu lesende Bücher geschrieben, die ich Anfang der 90er Jahre entdeckt habe. Sie zeigen, das nicht nur die Angelsachsen komplexe Themen allgemeinverständlich vermitteln können. Folgende Bücher, Symbiosen aus Wissen und Unterhaltung, möchte ich ans Herz legen: Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft – Eine Geschichte der Genussmittel (6. Auflage, 2005, Originalausgabe: Carl Hanser Verlag 1980). Lichtblicke – Zur Geschichte der künstlichen Helligkeit im 19. Jahrhundert (Originalausgabe: Carl Hanser Verlag 1983) und Geschichte der Eisenbahnreise (Originalausgabe: Carl Hanser Verlag 1977).

schivelbusch-buecher

Popmusik als Folterwerkzeug

14.12.08

Die Titelmelodie der Sesamstraße, „Stayin‘ Alive“, „Born in the USA“ und andere Popsongs wurden im Terrorgefängnis Guantánamo zur Folter eingesetzt. Nun wehren sich die Musiker. Ausser Metallica, die seien „stolz“ darauf, „am ‚Krieg gegen den Terror‘ teilnehmen zu dürfen“. Stecken die also mit dem Ex-Folterchef Rumsfeld unter einer verkommenen Decke. Ich fand ihre Musik schon immer so scheisse wie die kalte Fresse vom Herrn Donald. Die Liste der Songs hat die britische Menschenrechtsorganisation Reprieve veröffentlicht. Es gibt Gazetten, die diese Folter verharmlosen.

Herr Search Request

13.12.08

Herr Search Request wusste nicht wie traurig er war. Den ganzen Tag versuchte er vergeblich ein Plattencover auf den iPod zu übertragen. Der iPod grinste höhnisch und das Plattencover suchte das Weite, so blieb Herr Search Request ohne Einsicht in das, was er war. Traurig.

Der bessere Fussball am Sonntach

13.12.08

Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber auch auf Schalke machen sie sie nicht aus freien Stücken. Der Tragödie folgt die Farce. Und was folgt auf die Farce? Wohl der bessere Fussball am Sonntag und danach eine weitere Ehrenrunde.

Stöckchen BigiPhone

12.12.08

Was habe ich angerichtet? Ich bin auf einen „blöden Abklatsch“ hereingefallen! Dabei hätte ich dieses Linkverbreitungsgewinnspiel links liegen gelassen, wenn mir nicht BigiPhone vs stürmige Brombeere eingefallen wäre. Jetzt bin ich dabei und will gewinnen. Warum? Nicht weil ich gierig auf das BigiPhone wäre, sondern weil ich das „iPhone 3G 8GB ohne Simlock“ ruckzuck in einer Blogaktion durchreichen würde. Und zwar für einen Wettbewerb mit Köpfchen, garantiert ohne das glücksselige Google-Ranking. Problem nur: Zur Zeit dümpel ich mit meinem Text über das BigiPhone auf Platz 5 bis 7, so dass ich in den letzten sieben Tagen des Wettbewerbs auf Eure Linkgutschriften angewiesen bin. Wer also mit mir Abklatschen will, verlinke einfach irgendwie intelligent meinen Text übers BigiPhone – als wärs ein Stöckchen, com egal getz!

Edit: RC 2 sorgt für WordPress-Spannung

10.12.08

Jetzt gibt es also vor dem Release noch einen Release Candidate Two für WordPress 2.7. Der erste lief auf meinem Testblog schon richtig gut. Das neue Interface macht richtig Spaß. Wahrscheinlich werde ich über das neue WordPress-Feeling einen Screencast machen. Ich wette, der macht hier und dort das Updaten leichter. ;) – So, jetzt gleich zum ersten Mal den Updater von WordPress ausprobieren, auf den Herr Matt vorsichtshalber hinweist. Nicht das dies jemand noch von Hand macht!

Edit: Dieser RC 2 ist nicht alt geworden, denn die neue Generation der freien Blogsoftware ist nun offiziell am Start. Und auf der Blumenstraße freut man sich über Verenas alternative WordPress-Icons. ;) –

Irre, wieviele Leute am Code von Coltrane mitgearbeitet haben und zudem fix wie immer: WordPress 2.7 DE-Edition.

Electronic und Eisen

10.12.08

electronic

Electronic, die seit Ewigkeiten schwere Zeiger bewegt. Erinnert an die erste Computermaus.

Krise Bumm Knall im freien Fall

10.12.08

„Die Weltwirtschaft befindet sich im freien Fall„! Wusch Bumm Knall! Jeden Tag jetzt exklusiv allerlei Prozente der Apokalypse. Ein Experte übertrifft den anderen. Man orakelt sich in Panik. Morgen machts da puff und die Weltwirtschaft is putt, der neue Slogan der Massenbewegung der Wirtschaftsweisen und Amateurjournalisten. Die Weltwirtschaft wird zum Verschwörer und droht mit Soilent Green. Nicht Dioxin, nicht Feinstaub wird uns raffen, auch das Klima und sein Wandel wirds nicht schaffen; ja selbst ExxonMobil packt das nicht, im vollen Wahn der Wachstumspflicht, na, wer wirds schaffen? Was?

Eine Frage an den WordPress-Kenner

09.12.08

Wie unschwer zu erkennen ist, bevorzuge ich einen einzigen Blogbeitrag auf der Startseite. Für das Archiv oder die Suche ist das aber ein Nachteil, da zuviel geklickt werden muss. Leider bietet WordPress aber keine Option an (auch 2.7 nicht), die es mir erlaubt, die Anzahl der Beiträge pro Seite für das Archiv und die Suchergebnis-Seite frei einzustellen. Gibt es eine Möglichkeit, mit Hilfe eines Codeschnipsels die entsprechenden Templates gefügig zu machen?

Die befreite Ente

09.12.08

Die ökogemästete Flugente für die Weihnachtszeit von heutzutage ist so frei von fast allem, dass man beim Lesen des Etiketts fast befürchten könnte, sie sei am Ende noch entenfrei. Hört:
[audio:entenfrei.mp3]
entenfrei.mp3

Bücherschrat

08.12.08

Unser treuer Bücherschrat, der, der von Verenas Vater kam, der, der bei uns im Wohnzimmer tagein und nachtaus die Bücher bewacht, der wollte auch ma aussem Blog gucken. Da guckt da.

Buecherschrat

Daten und Drogen

08.12.08

Datenpanne? Oder Schlaglicht auf einen lukrativen Wirtschaftszweig, der funktioniert? Mit Daten scheint es ähnlich zu sein wie mit Drogen. Werden Daten und Drogen legalisiert, verschwindet die Profitbasis und die Kriminalität sinkt. Denkbar wäre eine web2.0konzipierte Datenbank. MyDatar oder so. Dort könnte Jeder Bankverbindung, Vermögensverhältnisse und persönliche Eckdaten veröffentlichen.

Was soll mir passieren, wenn jemand erfährt, dass ich Knietief im Dispo stecke oder Kohle auf der hohen Kante habe? Der, der es wissen will, weiss es längst. Die Bankverbindung, mein Gott, die steht auf jedem Geschäftsbrief, auf Postkarten, wird zigtausendfach beim Onlineshoppen übers Netz gejagt. Und das ich eine Augenfarbe und Schuhgröße habe und älter als das Internet bin, dürfen alle wissen. Keine Panik. Was soll passieren? Der gläserne Kunde ist längst Realität, er weiss es nur noch nicht. Und?

Präoperationales Stadium

07.12.08

Kinder an die Macht? Sind sie doch! Problematisch nur, dass die sich im Präoperationalen Stadium befinden – Herr Piaget läßt grüßen. Sie sind aufgrund ihres Egozentrismus nicht in der Lage, sich in andere Menschen hineinzudenken. Anders lassen sich zwei Vorschläge zur Förderung des deutschen Bankrotts nicht erklären. Eine Konsumpauschale in Form von Konsumgutscheinen für alle Bundesbürger und die Forderung nach Geld für die Renovierung von Schulen und Unis als Konjunkturhilfe, das sind zwei typische Beispiele für egozentriertes Problemlösen. Vertretbar wäre auch eine Interpretation, die Politikvermeidung als Ausdruck frühkindlicher Reflexe begreift, kurz als Hosenscheisserpolitik.

Es geht um Konsumgutscheine in einem Land, in dem das private Vermögen bei geschätzten 9 Billionen Euro liegen soll – vom Baby bis zum Greis wären das um die 94.000 Euro für jeden Bürger. Das zeigt, wir leben in einem Land der Saturierten, das zugleich ein Land der Neider, Unzufriedenen und Angsthasen ist. Die würden natürlich vor Neid platzen, wenn allein die Masse der Sozialschmarotzer von einer staatlichen Förderung profitieren würde. Kein staatlich subventionierter Hossenscheisser setzt sich in eine solche Nessel.

Also heißt es, 500 Euro für jeden Bürger auf den Gabentisch. Die deutsche Rekordschere zwischen arm und reich wird einfach wegdilettiert. Auf keinen Fall wird ein Klientelfixierter das Prinzip der Gleichbehandlung verletzen, nur weil 10, 11 oder 13 Millionen Menschen hierzulande kein Land in Sicht sehen und perspektivlos vor sich hin überleben. Chancenfördernde Sozial- und Steuerpolitik hört bei potentiellen Wahlverweigerern konsequenterweise auf. Einmalige Armenspeisung zur Weihnachtszeit ist aber drin. Tut dem Gewissen gut und hilft populistisch einige zweifelnde Stimmen zu retten.

Und so sauber das Gewissen durch Hauruckgutscheine geputzt werden soll, so soll auch die Bildungsmisere endlich nicht mehr so augenfällig auffällig werden. Was innen abläuft, also da drinnen, in diesem heruntergewirtschafteten Bildungssystem, das darf so bleiben. Aber nach aussen, wenigstens nach aussen, muss es hübsch und ordentlich aussehen! Der Schein, der mag trügen, aber für ein bis zwei Legislaturperioden, die den Wohltätern der Nation die Rente sichern, ist er allemal gut.

Blogrunde: Bilder und Geschichten

07.12.08

Mein Blogwurf Dein schönstes Bild im Raum hat einige Blogger dazu angeregt, das Stöckchen aufzunehmen, obwohl mein Wunsch etwas mehr Zeit als gewöhnlich abverlangt. Ich danke allen für die überaus gute Unterhaltung. Entdeckt habe ich bis heute folgende Beiträge:

Das war eine spannende Blogrunde. Und überhaupt machte es Spass, mich von einem Link zum anderen zu hangeln, um immer wieder überraschende Geschichten zu entdecken. Und es wären wohl noch mehr zu finden, wenn mich jetzt nicht der Laufdrang vom Compi weglocken würde. ;)

Edit – Auch schön: Sven Scholz über den Vater am Schlagzeug.

Das große Meckern

06.12.08

Zum Thema New Dashboard Design für WordPress 2.7 kommentiert jemand radikal unzufrieden mit langer Leitung: „fifteen minutes with it and i hate it already. Von wegen, das große Meckern wäre eine besondere Eigenschaft der Deutschen! Das täuscht.

Wir leben

06.12.08

Als leise Easy Living von Bryan Ferry anklang, kam mir der Gedanke, dass die Welt zwar krank sein mag und dass es so unendlich viel gibt, was unsere Herzen kränkt; aber wir leben! Früher als Kind staunte ich und fragte, warum kann ich mich bewegen? warum kann der Arm sich heben? warum geht der Mensch, wie macht der das –? Später kam hinzu, dass er denken kann, dass er im Glück gar was bewegen kann. Was nützt das Selbstmitleid, wenn man sichs leisten kann? Wir leben, was soll mehr noch zählen?

Urlaub mit Daddy

06.12.08

Schlaflos mit dem Blogger-Buch werde ich nicht sein und auch das dort beworbene Gewinnspiel wird meine oft abenteuerlichen Schlafnächte nicht stören. Aber die Idee, einen gesprochenen Satz aus einem Lieblingsbuch einzusenden, fand ich recht komod. So habe ich gesprochen einen Satz aus dem Liebesroman Schloß Gripsholm, der uns in diesem sumpfnassen Herbst in vergessene Urlaubserlebnisse rollt. Dem sprachgenialen und tragischen Herrn Tucholsky sei das gedankt.

[audio:urlaub4.mp3]

Gefiels? Darfs mehr davon sein? Oder einfach in Zukunft die Vorleseschnauze halten? – Edit: Auf Wunsch auch im Format urlaub.ogg.

Die Künstler kommen

05.12.08

Wenn die Schönheit des Spiels Einzug halten sollte — selten genug!

Warum nicht 1-Euro-Bloggen?

05.12.08

Der „Mann mit dem Marketing Finger“ fragt: Wie viel darf ein Blogger verdienen? — Öhm, geht datt überhaupt wem an? Darf? Und überhaupt: Was bringt der Blogger ein? Wie monetarisiert er sich? Wer läßt Mäuse springen, bis „Blog selber Geld abwirft“? Kann Blog jemals zum Kohleesel werden? Mein Beitrach zum Vergütungsmodell: Lass Blog 1-Euro-Bloggen.
Edit: Dann sind 1000 netto wieder viel.

Das Blogger-Buch und Der erfolgreiche Webdesigner

05.12.08

Dennis Horn und Daniel Fiene, die Autoren von Das Podcast-Buch, haben nun Das Blogger-Buch geschrieben. Ich vermute, dass die beiden das gut gemacht haben für alle, die einen Einstieg suchen. Die Website zum Buch vermittelt eben diesen Eindruck. Vielversprechend erscheint auch das Buch Der erfolgreiche Webdesigner von Nils Pooker, welches Perun (der oberste Gott der slawischen Mythologie ist nicht gemeint ;) uns aus guten Gründen empfiehlt. Die Idee, den Beruf des Webdesigners aus der Perspektive eines Freiberuflers zu beschreiben, steht mir nahe, hatte ich die bereits vor einigen Jahren im Kopf, um dann keine Lust zu haben, für en Appel und en Ei ein Buch zu schreiben. Denn es is immer viel Arbeit dabei, ich erlebte das Ende 97 am eigenen Leib, als das Online ABC mit Hilfe eines geduldigen Lektors endlich in den Druck gehen konnte. Ich tendiere eh eher zur Prosa, das steht schon mal fest. Immerhin. °L°

Wegen der Art Fußball

05.12.08

Der ungebremste Sinkflug des FC Schalke 04 kam gestern im Radio umso deutlicher heraus; da half auch Pfosten raus! nicht weiter. Alles, was ich bis dahin beim Anschauen der vergangenen Spiele dachte oder herausfluchte, redeten mir die Kommentatoren im WDR-Livestream aus der Seele: Ideenlosigkeit, Querpässe ohne Ende, zu wenig Geistesgegenwart, technische Schwächen, die an die Kreis-Liga erinnern, Fehlpässe im Mittelfeld, die regelmäßig zu Gegentoren führen. Was ist nur mit dieser Mannschaft los, die keine mehr ist? Aber fing die Misere nicht bereits mit dem Trauerspiel namens Slomka-Rauswurf an? Mit Vereinsfunktionären in den Hauptrollen, die den ungeduldigen Erfolgsanspruch vor die Realität stellen? Und was soll dieser Euro-Fighter-Kult, der die Trainerbank zum Platzen bringt und Manager Müller unangreifbar macht. Aber 15 Millionen als Geldspritze für den Weg nach unten sprechen eine deutliche Sprache. Da hilft auch die Flucht nach vorne keinen Schritt weiter.

Vielleicht wäre es besser gelaufen, hätten die erfolgssüchtigen Herren in den oberen Etagen den sympathischen Mirco ohne öffentliche Demontierung und mit mehr Mitspracherechten arbeiten lassen. Slomka hatte meistens eine Mannschaft am Start, wenn es drauf ankam. Unvergessen sein Mut, gegen Bayern auf den reaktionsschnellsten Torwart der Liga, auf den von mir bewunderten Manuel Neuer zu setzen. Und es gab immer mal wieder packende Fussballspiele gegen direkte Mitbewerber zu sehen, die ich in dieser Saison vermisse.

Was bleibt, ist ein daumendrückender Blick zur TSG nach Hoffenheim, die morgen hoffentlich dem Großkotz von der Isar eine Riesenklatsche beibringen, zugleich zitiere ich mit Kopfnicken den Hoffenheimer Manager Schindelmeiser: „Jetzt genießen wir das Gefühl, dass uns die Leute wegen unserer Art Fußball mögen.“ So isses! —

Nachschuss: „Eine explosive Mischung.“

Aus unserer Reihe Arme Köpfe

04.12.08

Fünf Manager des VW-Vorstands haben den letzten Höhenflug der VW-Aktie (1000 Euro pro Stück) genutzt und durch den Verkauf ihrer Aktienoptionen 25 Millionen Euro kassiert. Zehn Prozent des Gewinns sollen einer Wolfsburger Stiftung zugutekommen. Echt menschlich! In UK dreht derweil die Regierung durch, die den Lügendetektor gegen „Sozialhilfebetrug“ einsetzen will. Zurück im Land der Schnäppchensüchtigen applaudieren wir einer „attraktiven“ Aktion des Abhörspezialisten Lidl und der Brutalvoyeure von Bild: Die pushen einen Camcorder namens Creative Vado, mit dem man auf Knopfdruck seine Videos an die Redaktion der Bild-Zeitung schicken kann. Ist das die Geburt des neuen Leserreporters?

Kreditmarktplatz von Mensch zu Mensch

03.12.08

Es gibt Ideen, die das Internet immer wieder überraschend machen. Eine dieser Ideen heißt Smava . Das ist ein Marktplatz für Kredite, auf dem Leute wie Du und Ich anderen Leuten Geld zu günstigen Konditionen leihen können. Nicht umsonst betitelt die taz den sehr lesenswerten Artikel mit Kredit ohne Hai. Bleibt zu sagen: Smava — „Kredite von Mensch zu Mensch“. Damit sie auch morgen nicht fragen müssen: Wo ist das Geld geblieben?

Kaufrauschmob

03.12.08

Könnwe uns nich ma zusammraufen und unzen geilen Kaufrausch gönn? Einfach so mitte Horde unterwegs inne Konsumtempels drinne; laut, staunend, wie blöd auffa Suche. Sich kaputtlachend drüber, watt Kollege Mobnachbar sich antun will zu kaufen, anstatt die Kohle am Kaufrauschtag generöös zu verbrennen und laut zu rufen: Kohle! ich komm aus Dir! Und da datt allet so schön is, werden vorm Fest die Becha gehoben, dattet kracht! Datt macht am Ende zwar soooo! en Kopp, abba der erinnatt immahin drööhnend dran, watt man am Vortach so verbrochen hat. Datt geht, in echt gezz, nich so spurlos an einem vorbei. Aussa, man hatts soweit getrieben, datt man sich an gar nix mehr erinnatt. Abba dann is man eh ausgeschieden. Datt isso! —

Technoide Wallung

02.12.08

Wenn Technik zur Verheißung wird, schlägt das Herz auf D-Lux 4.

Leica D-Lux 4

Bock und Blog

02.12.08

Das Blog ist das Blog, weil Bock auf das Blog, das Blog erst rockt, denn das Blog ohne Bock ist kein Blog, da kein Bock auf das Blog auch kein Bock macht auf Blog. So einfach ist das Blog mit einfach Bock ohne Sinngeblog. Blog!

Finale WP-Iconsets sind fertig

29.11.08

Nach Verenas Erfolg mit dem Iconset für WordPress 2.7 ging die Arbeit fleissig weiter. Es sollten einige Alternativ-Icons erstellt werden. Bevorzugt wurden Metaphern, die die User beim Voting favorisiert hatten. Zudem war eine farbliche Variante für den aktiven Status gefragt. Danach gab es die Icons im Format 32 x 32 Pixel zu erstellen. Die werden neben den Headlines innerhalb der Hauptbereiche stehen. Das alles wurde in einem engen Zeitfenster realisiert. Beide Icondesigner waren dem augenscheinlich gewachsen. ;)

Das finale Set von Verena gefällt mir sehr gut. Beim kritischen Betrachten der Zwischenstände hatte ich nur wenig auszusetzen. Verenas Hartnäckigkeit hilft ihr eh allein weiter. Nicht selten sind wir aber einig unzufrieden, wenn eine Arbeit noch nicht rockt. Ansonsten bewundere ich Verenas Fähigkeit, einen einmal gewählten Stil auch in größeren Iconsets durchzuhalten. Das ist eine der schwierigsten Aufgaben im Icondesign, wie ich finde. Ihr ist es wieder gelungen, sie wird bestimmt noch mal berühmt. ;)

Iconset für WordPress 2.7

Edit: Sahanya hat sich die Mühe gemacht, uns ausführlich über die Neuerungen von WordPress 2.7 zu informieren. Sein Text macht Lust aufs Update: WordPress steht vor der Tür.

BigiPhone vs stürmige Brombeere

29.11.08

Apropos BigiPhone: Wer unbedingt mit einer berührungssensitiven Fliegenklatsche telefonieren muss, kann jetzt auch das Blackberry Storm wählen. Auch für den Storm stürmen die Leute die Online-Shops und schlagen sich in ihrer Smartphone-Gier die Köpfe ein (totgetreten wurde bis zum heutigen Buy-Nothing Day noch kein stürmender Kunde). Als ob es tausendjährigen Mangel geben würde, dabei wird das Teil bereits bei Ebay verscheuert. Skandalöserweise bringt der BigiPhone-Killer aber unglaubliche 155 Gramm mehr auf die Waage. Eine wahre Zumutung für all die Technoiden mit der schwindenden Muskelkraft und den zierlichen Hemdtäschchen am Herzen! Aber dafür hat Stormy einen vernünftigen Touchscreen, der konsequenterweise auf Druck reagiert und somit im Gegensatz zum iPhone sogar mit Handschuhen bedient werden zu können verspricht. Wer weiss, ob man nicht irgendwann auch mal in Grönland ne Email tippen muss. Ganz blöd dagegen, dass der Sturm WLAN nicht versteht. Deshalb warten die Klugen eine Weile ab, bis die Kinderkrankheiten der killernden Brombeere kuriert sind. Und dann kann das kratzsensitive BigiPhone wirklich einpacken.

Nett lustig sinnfrei

28.11.08

Da schaunse: Der Ecki von Blogschau.TV macht sich lustig über meine Blog-Anleitung. Zur Einstimmung auf Eckis sinnfreie Komik folge Folge 8 und 10 !

Filmcamp in Berlin

27.11.08

Robert Basic berichtet über das erste Filmcamp, das am kommenden Wochenende in Berlin stattfindet. Klasse Idee! Es ist sehr schade, dass ich jetzt nicht so kurzfristig aus dem Ruhrgebiet wegkomme. Gerne hätte ich teilgenommen, auch in der Hoffnung, ein paar Leute zu treffen, mit denen ich meine Begeisterung für französische Filmklassiker teilen könnte. Immer noch spucken mir Das Irrlicht, Zazie, Auf Wiedersehen Kinder und Black Moon von Louis Malle durch den Kopf, staune ich über Meisterwerke wie Die Hölle, Alice, Süßes Gift (mit einer genialen Isabelle Huppert) von Chabrol und bewundere die Werke von Truffaut, Sautet, Melville und Rivette.

Lina malt den DJ Ralpf

27.11.08

Gestern unter den gesammelten Zeichnungen meiner Tochter entdeckt: Lina (9) malt „DJ Ralpf“. Es war zu meiner Anfangszeit, als ich feuereifrig und ohne DJ-Erfahrung einen Laden für meine Sets suchte. Ich lebte bereits seit zwei Jahren getrennt von meinen Kindern und wohnte in einer ziemlich chaotischen Studenten-WG in der Nähe der Ruhr-Uni. — Jetzt würde ich allzugerne wissen, wer da draussen Ruhe ins Fenster schrie.

Kaffeeparade

26.11.08

Kann denn Kaffee Sünde sein? zitiert Bio Emma das Motto eines Blog-Karnevals und ich fühlte mich als alter Kaffeejunkie gleich angesprochen von dieser Kaffeeparade, die Manuel Rosenboom, der vitale Geniesser und der Kaffee-Satz-Blogger von Maskal ausgerufen haben. Und et gibt wat zu gewinnen. ;) — Die 5 Fragen und meine Antworten:

Wie bereitest Du Dir Deinen Lieblingskaffee zu und was muss für Dich in einen „perfekten“ Kaffee rein: nix, Milch(schaum), Zucker, Sirup… ?

Nachdem ich ungefähr tausend Techniken und Maschinen ausprobiert hatte, kam ich zurück zur alten Methode: In eine vorgewärmte Thermoskanne mit der richtigen Wassertemperatur einen starken Kaffee aufgiessen. Danach mische ich den Kaffee mit warmer Vollmilch. Auf die Mischung kommt es an. Thermoskanne deshalb, da wir in relativ kurzer Zeit drei Tassen vernaschen. Manchmal mache ich auch Milchkaffee mit einer schlichten Espressokanne und einem Milchaufschäumer. Schmeckt auch ohne Crema erste Sahne.

Achtest Du beim Kaffeekauf auf bestimmte Siegel (Bio, Transfair, UTZ Certified, Rainforest Alliance)? Wenn ja, warum?

Auf Bio und Transfair. Bin aber auf keine Marke festgelegt. Manchmal kaufe ich den Bio Bio bei Plus, manchmal im kleinen Öko-Laden (leider nicht grad um die Ecke liegend). Ich probiere immer mal wieder einen neuen Kaffee aus. Ich werde immer auf Kaffee neugierig bleiben. ;)

Ist Kaffee Deiner Meinung nach ein Problem für die Umwelt? Warum (nicht)? (C02-Verbrauch, Anbau, Pestizid- u. Herbizideinsatz, Energieverbrauch etc.)

Hm, beim Kaffee hört bei mir die Kritikfähigkeit auf, deshalb habe ich mir wohl darüber noch keine Gedanken gemacht. Oder könnte ich am Ende gar nichts mehr geniessen, wenn ich ständig das Umweltthema im Kopf hätte?

Fühlst Du Dich beim Kaffeekauf genügend informiert (Angaben auf der Packung, Webseite des Herstellers etc.) oder welche Informationen vom Kaffeeanbau bis zur Zubereitung vermisst Du?

Ganz ehrlich, mich interessiert in erster Linie, ob der Kaffee schmeckt, ob er Aroma hat, ob er gut durch den Filter läuft und ob er manchmal in der Küche noch nach Stunden zu riechen ist.

Was war bislang Dein schönstes Kaffee-Erlebnis (Flirt am Kaffee-Automaten, Diskussionen in der Espressobar… was auch immer)?

Häßliche Erlebnisse hätte ich mehr zu bieten, vor allem häßliche Geschmackserlebnisse. Aber Spass beseite und Freude vor. Mein schönstes Kaffee-Erlebnis war der erste Kaffee mit meiner Frau Verena. Wer die eine Geschichte dazu liest, wird das verstehen . :)

Schnell noch nachgetragen: Ein dickes Lob an Hans-Jürgen Langenbahn, den Betreiber von Maskal – fine coffee company. Das Webdesign ist einladend und die Site selbst bietet detaillierte Informationen rund um Kaffee, Kaffeeregionen, Kaffeegenuss und exklusive Kaffeesorten, die dort auch bestellt werden können. Das alles gefällt mir sehr gut und verlockt in diesen Tagen zum Beschenken von Kaffeeliebhabern.

Laufen im Schnee: Spritzplatschnass

24.11.08

Spätestens seit Murakamis Buch Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede weiss ich jede billige Ausrede meines Körpers und seines Freundes (das ist der innere feige Faulsack) mit aller Härte zu kontern. Schließlich geht es um die Verhinderung des gemeinen biertrainierten Schmerbauchs. Den Plauzen-Paul und Wampen-Olli hebe ich mir für die Pflegestufe 3 auf. Denn die Wampe im Alter habe ich geerbt. Tue ich nichts, kommt sie und das sieht einfach Scheisse aus. Also ging ich heute Laufen. Über weisse Landschaften wirst du schweben, dachte ich. Von wegen schweben! Schwimmen vielleicht. Im Ruhrgebiet fällt Schnee nur, um gleich zu Matschbrei und weitläufigen Seen zu werden. Nicht nur auf der Straße, auch im Vorstadtwald, im Stadtpark, in Grünzonen jeder Art. Wer erst vor 20 Jahren geboren und niemals den Pott verlassen, wird nichts anderes kennen. Schnee ist hier Matsche, der fällt bereits als Matsche. Und was für eine Matsche! Den ersten Kilometer lief ich, als wollte ich Clusterbomben von Rheinmetall ausweichen. Die wenigen Spaziergänger, die ich traf, verdrückten sich spritzgeschützt in gestrüppgesäumte Seitengassen und schauten mich an, als käme ich von den Polkappen. Und wie die Matsche spritzte! Selbst die Meise im Dickicht duckte sich und zeterte, Scheiß Wetter oder so. Derweil übersah ich vor lauter Fluchen das heimelige Weiss der Bäume. Besonders gemein waren diese mit einer verlockenden hauchzartdünnen Eisschicht getarnten metertiefen Pfützen, in die ich mit Vorliebe hineinsprang, bis mir das kalte Wasser an den Füssen einfach scheissegal war. Echt! Waren ja nur noch 7 Kilometerkes. Also tröstete ich mich mit der Erfahrung des Strandgängers bei Ebbe zu kalter Jahreszeit und den Sprüngen über Flüsse im Sand, die oft mindestens mit nem nasskalten Fuss endeten. Wobei der Fuss aber trotzig mit Erwärmung konterte. Füsse sind das! Füsse müssen was besonders sein. Und so war es auch heute beim Hüpfen, Springen und Matschen. Bin einfach halbfröhlich ohne Lauern auf die nächste Untiefe weitergelaufen, habe einfach den feigen Faulsack ignoriert und bin nicht zurück ins warme Heim, nein! Spritz, Platsch, Nass, echt gezz, scheissegal. Schau nur an die weisse Pracht der Bäume — und die Luft! Obwohl. Unweit tobten bereits die Vorboten des feinstaubigen Ich-hetz-nach-Hause-Verkehrs. Aber auch das tangierte mich nicht. So lief ich auf Wasser jeder Art locker meine Runde und wünsche mir für Morgen endlich Schnee, der endlich hält, was er verspricht. Wehe, wenn nicht, doo!

Starke WordPress-Gemeinde

24.11.08

WordPress Deutschland verändert sich. Ein Text zur Geschichte des Projekts mit Zahlen des Erfolgs und der Antwort auf die Frage, warum man zur GmbH wird.

Der Haken am Hacken

24.11.08

Peter Glaser wurde gefragt, was gegen die Online-Durchsuchung spreche. Lesen se ne Antwort:

„Garnichts. Ganz wunderbare Sache. Dass das Hacken nun nicht mehr als illegale Tätigkeit abgetan wird, sondern endlich Anerkennung als staatserhaltende Maßnahme finden soll, müßte doch jeden Technikfreund erfreuen.“

Blogwerfen: Dein schönstes Bild im Raum

23.11.08

Als Freund von Geschichten, die sich um alte oder neue Fotos oder Bilder bewegen, möchte ich nach Deinem schönsten Bild im Raum fragen und nach einer kurzen oder langen Geschichte dazu. Mein Betrag heißt: Es lief wie im Traum. Und da niemand mitmachen wird, wenn man nicht das Stöckchen wirft, wird jetzt geworfen. Und jetzt ab! Werfe zum Herrn Paulsen, zum Mann in LA, zum Herrn Konigorski, der mit dem gekonnt reduzierten Layout, zum Jungblogger Lorenz, zum Onno, der nicht nur ein filapper, zur Gabi im Bloghäuschen, zum photo.grapf und zu allen, die mitlesen und sich angeprochen fühlen, aber eigentlich keine Zeit dafür haben. ;-)

Trikot 04 und der Trainerlaie wünscht

22.11.08

Da habe ich tatsächlich über die Verlinkung in einem Posting ein hochwertiges Trikot gewonnen und mich für das dunkle von Schalke 04 entschieden. Gerne hätte ich hier das Trikot in passender Pose präsentiert, aber das nasskalte Wetter und die dunkle Jahreszeit machten mir einen Strich durch den Gedanken. Deshalb habe ich es kurzerhand eingerahmt:

Trikot im Rahmen

Vielleicht läßt sich ja heute auch das Ergebnis der Schalker gegen Gladbach einrahmen. Meine Forderungen als Fussballtraineroberlaie. Benedikt Höwedes (der Rangnick soll ja seine Finger von dem lassen, der hat genug gute Spieler) endlich als Stammspieler, den doch sehr ballsicheren, kopfballstarken, schnellen, technisch versierten Heiko Westermann ins offensive Mittelfeld, Kevin Kurányi in die zweite Mannschaft zum Üben von Ballannehmen und Ballstoppen versetzen, Albert Streit und Vicente Sanchez endlich in die Mannschaft integrieren, Jefferson Farfan als echte Spitze setzen und Orlando in die Ballettschule zur Stärkung des rechten Fehlpassfusses schicken — und grad fährt der Schalke-Bus hier vorbei und ich geh jezz laufen. Glückauf!

Was bleibt vom Pagerank?

22.11.08

Kann mir jemand von den SEO-Suchmaschinenoptimierer-Onlinemarketing-Cracks da draußen bitte erklären, warum eine Site wie Mit Firefox per Du nur Pagerank 4 hat, obwohl sie auf der Supportseite von Mozilla (mit PR 8) und auf Hunderten von Webseiten verlinkt ist, obwohl sie populär ist und keinen Spam verbreitet? Eine kaum verlinkte Site wie mein DJ-Blog hat dagegen bereits 5.

Wird meine Anleitung wirklich wegen etwas Textwerbung abgestraft? Wenn der PR angeblich ein Indikator für die Linkverbreitung und relevant fürs Ranking sein soll, aber gar nicht ist, was bleibt dann noch vom Pagerank übrig? Habe ich etwas nicht begriffen, etwas verpasst, lebe ich hinterm Mond oder ist der Pagerank nur ein Marketingtrick, ein Fütterwort für IT-Journalisten? Auch die Sites, die bei bestimmten Suchbegriffen mit Pagerank 0 ganz oben stehen, finde ich seltsam. Was bedeutet das alles? Wer nimmt mich an die Hand und erklärt mir das? Vielleicht mache ich danach auch eine Anleitung für Einsteiger. Titel: Mit Pageranks per Du.

Bis vor kurzem habe ich den Pagerank nur selten beachtet. Nun aber informiert mich das Firefox-Add-on SearchStatus in Echtzeit und ich kann vergleichen — bevor ich noch zum Pagerank-Narr werde, deinstalliere ich das Teil lieber wieder.

Böser Googlezilla?

21.11.08

Kommt keiner mehr im Internet an Google vorbei? Ist Google gefährlicher als die Geheimdienste? Spioniert Google uns aus? Wird Google uns alle auffressen, wie das bei Datenkraken so üblich ist? Böser Googlezilla?

Verschachtelte Bücher

21.11.08

Im Blog Reinseite die faszinierenden Buchskulpturen des Künstlers Brain Dettmer entdeckt.

Buchskulptur von Brain Dettmer

Leuchtturm der digitalen Zukunft

21.11.08

Markus Beckedahl, „Leuchtturm“ der eDemokratie, wie er sich andeutet, ist beleidigt. Hat ihn doch Frau Merkel nicht zum dritten IT-Gipfel eingeladen. Der Gipfel! Aus Rache klagt er in der taz über die Angst vor dem User, die erklärt, warum der Gipfel eine geschlossene Gesellschaft bleibt. Selbst der Chaos Computer Club mußte draußen bleiben. Der Gipfel!

Zudem sei die Bundesregierung nur am Vorteil der IT-Industrie interessiert und verliere sich in Angst vor „Jugendlichen, die neugierig im Netz unterwegs sind“. Aber auch vor „Terroristen und Pädophilen“ zittere das Establishment und natürlich vor den „neuen Unterhaltungsformen, die als ‚Killerspiele‘ diskreditiert werden“. Soweit können wir folgen, während wir staunen darüber, dass auch „ganz generell vor dem Neuen, dem Unbekannten, dem Netz“ das große Zittern herrsche. Das hört sich gruselig an, das ist gruselig und so wird es wahrscheinlich, dass Frau Merkel sich ins Kostüm macht.

Nebenbei: Das ist doch pure Demagogie, Frau Merkel zu unterstellen, sie bevorteile mit ihrer Politik die Industrie. Der Gipfel!

Der Skandal der Angst der Politiker vor dem Netz im Allgemeinen und dem User im Besonderen wird noch viel deutlicher, wenn wir lesen: „Dabei integrieren heute immer mehr Menschen das Internet in ihr Leben.“ — Vielleicht meinte er auch, sie integrierten das Leben in das Web 2.0? Wir wissen es nicht. Aber auf den Punkt schlussfolgert Beckedahl daraus den nächsten Skandal der Republik: Dass es immer noch kein flächengedecktes DSL gibt und dass das in der „heutigen Zeit“ bedeute, „von gesellschaftlicher Teilhabe, von Bildungs- und Informationsmöglichkeiten ausgeschlossen zu sein“.

Er meint nicht die durch Hartz IV und durch ein ungerechtes Bildungswesen ausgegrenzten und benachteiligten Menschen, auch nicht die verarmten Alten und die alleingelassenen Frauen mit Kindern, auch nicht die flächendeckend verachteten Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit. Er meint nur DSL.

Wir verstehen, Herr Beckedahl ist enttäuscht von seinen Politikern, zu denen er gerne hin will. Wer nichts weniger will, als eine „mobile und inklusive Internetgesellschaft“, mit WLAN-Netzen für alle, die dann aus der Luft „einen Innovationsschub bewirken“ würden, der kann nicht anders, als klagen über soviel Ungerechtigkeit. Und statt dem Internetparadies für alle gibt es die blöde Vorratsdatenspeicherung, gibt es wachsende „Angst vor einem ‚Big Brother‘-Staat“, gibt es einen Datenschutzskandal nach dem anderen. Die „Bürger“ zittern und so appelliert der Weise an seine Herrscher:

„Ein nationaler IT-Gipfel muss sich damit befassen, wie eine freie und offene Informationsgesellschaft aussehen soll. Wenn er das nicht tut, geht er an den gesellschaftlichen Realitäten vorbei.“

Hier könnte es spannend werden. Gesellschaftliche Realitäten! Welche? Wie viele? — Keine Antworten, weiter mit appellativer Rundumschlagtechnik: Mehr „Open Source“ und endlich die vom Staat „praktizierte Informationsfreiheit“ […] „etwa durch die Veröffentlichung von Regierungsdokumenten und -daten im Netz und Partizipationsmöglichkeiten auf allen Ebenen“.

Das hört sich schlüssig und großartig an. Auf allen Ebenen! Leider ist es ein Gesetz, dass das niemals wahr werden kann. Es gehört zur mentalen Realität, dass die parteiübergreifenden Eliten weder heute noch jemals ein Interesse daran haben werden, auf Kosten ihrer Vorteile und Interessen egalitäre Tatsachen zu schaffen. So blöd ist Frau Merkel nicht.

Aber das weiss Beckedahl nicht. Das passt auch nicht in seinen Netzpopulismus, der keinem weh tut und die Gesellschaft retten will. Für ihn zählt, folgt der Sandale und macht einen „nationalen Internet-Gipfel, der mit allen beteiligten Bürgern die Herausforderungen der digitalen Zukunft angeht“. Nicht weniger als alle „beteiligten Bürger“, das muss hier noch einmal betont werden. Und alle diese Bürger müssen sich dann fragen, wie die „digitale Zukunft menschenwürdig und gerecht gestaltet und nachhaltig entwickelt werden kann“.

Das muss im Chaos enden. Nachhaltig.

Ich wiederhole: Digital und Zukunft, menschenwürdig und gerecht, gestaltet, nachhaltig und entwickelt. Da fehlt nichts, perfekt, atemberaubend nichtssagend. Hätte Angie und ihre geschlossene Gesellschaft nicht besser formulieren können.

Da der Menschenfreund nur ein halber ist, wenn er nicht im gleichen Atemzug „Strukturen und Prozesse“ fordert, „die einer Informationsgesellschaft entsprechen und würdig sind“, wird das ganze Programm pseudoegalitärer Quacksalberei aufgefahren, die dem Leuchttum der digitalen Zukunft eine würdige Hilfe zum Gipfel sein wird.

Zwei Takte zuviel

20.11.08

Da lebt Kraftwerk nun Jahrzehnte davon, dass man ihre langweilige Musik in eigene Sounds integriert, zitiert und kopiert (weiss der Henker warum, Tobias Rapp meint“, es liege an den „ästhetischen Innovationen) und nun wollen sie Kohle sehen, weil sie sich schändlich beklaut, bestohlen und hintergangen fühlen. Bis zum Bundesgerichtshof ging die Sache um die zwei Takte und so wie es aussieht, haben die Richter sich fein rausgehalten und zurückverwiesen. Herr Rath hörts dagegen anders klingeln: Gericht erleichtert Sampling.

Man stelle sich vor, Mitglieder von The Winstons kämen auf die Idee, einen Feldzug gegen die Verwendung des Amen Break zu führen! Dieses kurze Schlagzeugsolo ist sogar vier Takte lang und wahrscheinlich das am häufigsten genutzte Sample in der Hip Hop und elektronischen Musik. Und die beiden Kraftwerk-Köppe fangen schon bei zwei Takten an zu heulen. Arm.

Vorschlag für deutschsprachiges Piwikblog

19.11.08

Wie ich dem einen oder anderen Kommentar entnehme, besteht Bedarf für ein Piwikblog. Das habe ich bereits im vergangenen Sommer angeregt. Mein Vorschlag zum Start: Ich installiere für die Domain piwikblog.de WordPress und gestalte das Blog. Damit ich nicht sitzen bleibe auf dem Projekt, wäre zuvor Bedingung, dass sich ein oder zwei Leute melden, die das Blog leiten wollen. Das bedeutet, im Impressum für den Inhalt verantwortlich zeichnen, sich um Mitschreiber und Kommentare zu kümmern und so weiter. Ich würde aber mitschreiben und kommentieren.

Für das Layout habe ich bereits ein Logo erstellt, das einen gewissen Wiedererkennungseffekt hat und das ich kurzerhand einbinden würde (siehe unten). Es entstand im Frühsommer 2008, als ich den Piwik-Leuten auf ihren Wunsch ein Logo zugesagt hatte. Aber das Team der Fünf stellte sich als sehr geschmacksdifferent heraus. Wir haben es dann gemeinsam nach einigen Entwürfen und Varianten einschlafen lassen. ;) Schliesslich gibt es zeitliche Grenzen und man kann es eben nicht allen Recht machen, das behindert Entscheidungen. Und wenn das jetzige Piwik-Logo einfach nicht zu toppen ist, müssen wir das akzeptieren. Kurz und gut, ich habe dem Entwurf andere Farben gegeben und finde ihn gut für ein Piwikblog.

Logo fuer ein Piwikblog

Abschweifen mit Karl-Heinz Bechmann

19.11.08

Vor Monaten zufällig in einer Westerholter Dorfkneipe den ehemaligen Schalker Fussballspieler Karl-Heinz Bechmann kennengelernt. Ein auf Anhieb sympathischer Mann, der mit Stan Libuda zusammengespielt hat und beim ersten Bundesligaspiel der Knappen dabei war. Wir unterhielten uns eine Zeit über die aktuelle Schalker Misere. Später offenbarte er bescheiden, dass er in den 60er Jahren für 04 in der Bundesliga gespielt hat.

Verena, er und ich waren uns zuvor einig, dass der Nutella-Mann aus Panama eine Pfeife ist. Nicht, weil er viel verdient — dieses ständige empörte Hinweisen auf die „Millionen“ der Profis und die daran geknüpfte Erwartung, dass sie wie Mainzelmännchen perfekt zu funktionieren haben, nervt nur noch! — Auch nicht, weil wir keine Geduld hätten, sondern weil die gesetzte 22 das Fussballerherz zu oft aufs Gröbste verletzt hat mit katastrophalen Ballannahmen. Vom verweigerten Handschlag will ich gar nicht erst anfangen.

Ups, das nennt man abschweifen, dabei wollte ich noch etwas über Herrn Bechmann loswerden. Da gibt es nicht nur Fotos aus seiner Zeit (diese Trikots, genial schlicht!), sondern auch einen beachtlichen Fairnisswert: 0 Karten in 143 Bundesliga- und 20 Oberliga-Spielen.

Teures Wissen, aber ich brauche das Papier

18.11.08

Freunde meiner Weblogs werden festgestellt haben, dass ich öfter Artikel der taz vorstelle. Keineswegs heißt das, dass ich fixiert bin auf diese Tageszeitung. Gerne würde ich auch Artikel aus der Frankfurter Rundschau und der Süddeutschen Zeitung besprechen, aber Jahresabos von überregionalen Tageszeitungen sind nicht grad billig und bisher habe ich noch Niemanden gefunden, der mir ein Abo sponsert. *hüstel*

Wie teuer Bildung und Information sind, zeigt sich am Gesamtpreis der Vollabos. Die taz will für den Standardpreis 390 Euro im Jahr haben. Der ermässigte Strandpreis für all die saturierten linken Geizhälse beträgt nur 276 Euro im Jahr. Die Frankfurter Rundschau mag es krumm und verlangt 383,40 Euro. Die Süddeutsche dagegen baut auf den Bayernbonus und kostet 460,80 Euro. So kommen wir zum Höchstpreis von 1234,20 Euro im Jahr. Das ist fast ein Drittel von dem, was einem Bezieher von Hartz IV im Jahr zum Leben zusteht.

Dann und wann bestelle ich Miniabos dieser Tageszeitungen. Empfehlenswert zum Beispiel das Angebot der FR: Drei Monate lesen, zwei Monate zahlen und zudem noch ein Werbegeschenk erwarten, der Überfluss und China machen es möglich. Die Süddeutsche hatte ich einmal zum weihnachtlichen Vorzugspreis drei Monate meiner Liebsten vermittelt. Die taz haben wir nun fast ein Jahr zum halben Preis des günstigen Jahresabos bezogen. Es lohnt sich, auf Aktionen zu achten.

Warum aber Abo, viele Artikel gibt es doch online? Diese Frage hörte ich grad in manchen Köpfen drängeln. Richtig, aber ich lese sie nicht aufmerksam, ich bin zu sehr der flirrende Scannertyp am Rechner. Ich brauche das Papier. Das Knistern in den Händen, das Vorlesen im Bett beim Kaffee, die Ruhe auf der Couch. Papier ist geduldig und das überträgt sich auf das Lesen. Ich lese einfach konzentrierter, halte öfter inne und lasse den Gedanken Raum. Ich nehme Notizbuch und Stift zur Hand und notiere das Besondere der Artikel. Keiner wird bestreiten (wehe!), dass ich danach bessere Texte schreibe.

Lust hätte ich drauf: Täglich aus den drei besten überregionalen Tageszeitungen (oder was davon übrigbleibt ;) die interessantesten Artikel aus den Ressorts Wissen und Internet, Politik und Wirtschaft, Alltag und Kultur sprachlich geschliffen vorzustellen. Das wär doch was für den gebeutelten Horizont.

Trackbacks ab ins Eckchen

18.11.08

Ich habe es tätsächlich geschafft, noch vor 2020 im Kommentarbereich die Kommentare von den Trackbacks zu trennen. Schleppte ich doch bis dahin ein Comment-Template aus der Steinzeit von Blog zu Blog, das zudem mit Codeschnipseln diverser Plugins gefüttet war. Entsprechend vorsichtig mußte ich als PHP-Laie ans Werk gehen. Geholfen hat dabei eine bereits in die Jahre gekommene Anleitung namens WordPress Track- und Pingbacks seperat listen, ohne Plugin von Frank Bültge. Jetzt können auch die großartigen Jungs wiederkommen, die das ganz böse finden, wenn Tracks und Pings zwischen Kommentaren nerven. ;)

Update: Vielleicht kann mir jemand in dieser Runde behilfreich sein bei einer Lösung für folgende Wünsche: Getrennte Zählung von Kommentaren und Trackbacks sowie ein Wenn-Dann-Schnipsel unter dem Motto: Wenn Tracksback vorhanden, wird die Überschrift „Trackbacks“ mit Anzahl der Trackbacks angezeigt, wenn nicht, bleibt sie verborgen.

Verenas Icons in WordPress 2.7

17.11.08

Wir wissen es bereits ein paar Tage, aber nun ist es offziell bekanntgegeben: Verena hat beim Icon-Voting den zweiten Platz gemacht. Aber ihre blaue Variante des Sets kam so gut an, dass es nun als alternatives Iconset in WordPress 2.7 eingebunden wird. Da freut sich doch das Herz und die schnelle intensive Arbeit hat sich gelohnt. Alles Konkrete dazu und alle Sets im Überblick im WordPress Blog: The Results of Project Icon. — Edit: Das fertige Iconset, welches wir natürlich stolz in unser Iconset-Portfolio aufnehmen ;-)

Icondesign für WordPress

Der Gedanke

17.11.08

Woher kam der folgende Gedanke, als ich auf einem Foto einen Herrschergipfel mit in Reih und Glied stehenden Männern und einigen Frauen sah? Die stehen da, als ob sie noch die Windeln trügen. — Trügt hier der Gedanke? Wahrscheinlich. Ist er doch des Truges bester Freund. Was nun nicht klärt, woher der Gedanke kam. Ich denke, aus der Tiefe wohl kaum. Auf dem langem Weg nach oben, wäre ihm die Luft ausgegangen. Dachte ich das jetzt? Dann wars ein Gedanke. Großer Kopf, wo soll das noch enden?

Der Fechter focht und traf Telepolis ;)

17.11.08

Der Herr Spiegelfechter jetzt auch auf Telepolis mit wirtschaftspolitischen Thesen: „Staaten wie Deutschland können nur dann Exportüberschüsse erzielen, wenn es andere Staaten gibt, die Außenhandelsdefizite aufbauen — ohne die hohe Verschuldung der Amerikaner und einiger europäischer Staaten funktioniert das ‚deutsche Modell‘ nicht mehr.“ — Gelesen unter der Phantasien gebärenden Überschrift (Headline): Der Berg kreißte und gebar eine Maus.

Webteufel am Werk?

16.11.08

Weiss der Teufel, was ich angerichtet habe, aber plötzlich funktioniert die Layoutwahl nicht mehr. Seltsam dabei: Local funktioniert sie, online nicht. Was geht da ab? Silver Note funzt, Application und Dark Tab verweigern den Dienst, browserunabhängig. Ideen, die mir auf die Sprünge helfen könnten?

Kalter Krieg in dumpfen Hirnen

15.11.08

Zum Eigentor des Lutz Heilmann rattern die Trackbacks auf Golem nur so ein. Ein empörter Text jagt den anderen. Hier und dort wird Die Linke über einen Kamm geschert. Gelegenheit, sein Mütchen zu kühlen. Selbst ein kluger Blogger wie Thomas Knüwer vom Handelsblatt-Blog Indiskretion Ehrensache leitet seinen Text mit Worten ein, die niedere politische Instinkte bedienen: „Lutz Heilmann demonstriert, was die Linke von Demokratie hält: nichts“.

Mark Seibert, Mitglied des Bundesausschusses der bösen roten Partei, hätte Knüwer ausnehmen müssen, denn der titelt in seinem Blog zwar übertrieben Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia, schämt sich aber für seinen Parteigenossen und läßt deutliche Worte folgen: „Das alles ist sehr ärgerlich. Einzelne Politiker meiner Partei lassen offenbar jede Fähigkeit und jeden Willen zu einer demokratischen Auseinandersetzung mit Kritik, mit Vorwürfen oder mit gegenläufigen Positionen vermuten.“ Geht doch.

Ansonsten möchte ich gar nicht weiter lesen, was sich dumpf auf den Fall zusammengereimt wird. Einfach bei Wikio nach Lutz Heilmann suchen und die Überschriften und Kommentare Bände sprechen lassen. Kalter Krieg in dumpfen Hirnen. Dagegen eine Leseempfehlung: Der peinliche Fall des Lutz Heilmann.

Update: Eine weitere Leseempfehlung aus dem PR-Kloster: Burks, Basic, Heilmann – die deutsche Blogosphäre diskutiert über Politik. Desweiteren ein Nachtrag aus der tagesschau: Politiker will nicht mehr auf Wikipedia-Sperrung bestehen.

Linker „Hansel“ läßt Wikipedia.de sperren

15.11.08

Der Diplom-Jurist und Volksvertreter Lutz Heilmann von der Partei Die Linke hat sich durch eine einstweilige Verfügung die Befriedigung verschafft, dass von wikipedia.de (siehe auch Screenshot unten) nicht mehr auf de.wikipedia.org weitergleitet werden darf. Die Entscheidung des Gerichts „wurde ohne Anhörung von Wikimedia Deutschland erlassen“ meldet der IT-Golem. Es geht wohl um den Eintrag Lutz Heilmann. Die Aktion des Bundestagsabgeordneten riecht nach Eigentor.

Update: Folgend auch der Artikel von Spiegel online, auf die sich der Wikipedia-Artikel stützte: Ein Stasi-Mann spaltet die Linkspartei, veröffentlicht am 4.12.2005.

Bitte bei aller Solidarität mit Wikipedia bedenken, dass es legitim ist, sich gegen Stasivorwürfe zu wehren, zumal Linkehasser aller Couleur schnell bei der Hand sind damit. Doch es spricht nicht für eine hohe Meinung zur Meinungsfreiheit, wenn man ein, zwar manchmal umstrittenes, doch populäres und informatives Wissensportal verbieten läßt. Das ist das Traurige und das bestätigt indirekt und aus subjektiver Sicht die Vorwürfe.

wikipedia.de gesperrt

Voten für das Iconset von WordPress 2.7

13.11.08

48 Stunden haben WordPress Freunde rund um den Globus nun Zeit, um aus fünf Iconsets von verschiedenen Icondesignern das neue WordPress 2.7 Iconset zu wählen. Und ich freue mich, dass Verena es bis in die Endrunde geschafft hat. Ich kann Euch sagen, sie ist sehr gespannt und wartet seit zwei Tagen auf das Voting (grad ist sie bei einer Freundin, sie weiss also noch nichts davon ;-). Welches Set aus 13 Icons sie erstellt hat, wird nicht verraten, denn das Voting läuft anonymisiert, was eine gute Entscheidung ist. Direktlink zum Voting.

Update: Und es wird bereits fleissig diskutiert über die Iconsets : Vote for the new WordPress icons. Einer der Kommentaren sieht btw nur Amatuere am Werk. ;)

Wie gefährlich ist das BKA-Gesetz?

13.11.08

In manchen Blogs wird noch gefragt und nicht definitiv gewusst. Zum Beispiel, ob die gestern beschlossene Reform des BKA-Gesetzes der „Willkür Tür und Tor öffnet“. Die Wendung ohne Fragezeichen zeugt von gedankenloser Übertreibung, von sprachlich hochgerüsteter Panikmache. Will man den „Willkürstaat“ konkret kennenlernen, dann studiere man die russische Justiz oder birmanesische Verhältnisse (die Militärjunta hat grad einen kritischen Blogger zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt).

Manche Aktivisten sehen ein „BKA-Ermächtigungsgesetz“ beschlossen. Diese Wendung reiht sich ein in die Mode, Gegenwartspolitik mit Begriffen aus der Terrorzeit der Nazis zu verklären. Das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten wird so zugleich verharmlost. Was hier bleibt, ist Populismus 2.0, griffige Phrasen, die dramatisch klingen und die umso lieber weitergereicht werden von Blog zu Blog. Wahrscheinlich kommt man sich dabei noch klug vor.

Selten bleibt die nüchterne Betrachtung, wie sie Gerhard Baum mit seinem Klagewillen gegen das BKA-Gesetz an den Tag legt. Empfehlenswert, um die Warnung vor der „Stasi 2.0“ mit ihrem „Überwachungsmonster“ auf eine sachlichere Ebene zu holen, ist ein Text von Christian Rath. Er schreibt über die neuen Rechte des bayerischen Verfassungsschutzes und der dortigen Polizei:

„Wenn sich in Bayern eine Gefahr andeutet, ist der Zugriff sogar in ganz Deutschland möglich. Und hier geht es nicht nur um Terrorgefahren, sondern zum Beispiel auch um Sexual-, Drogen- und Verkehrsdelikte. Dabei kann die Polizei die Daten von privaten Festplatten nicht nur kopieren, sondern auch löschen und sogar manipulieren. Was beim BKA-Gesetz für einen Riesenaufschrei gesorgt hätte, wurde in Bayern mehr oder weniger achselzuckend hingenommen.“ — aus Wer darf meine Dateien lesen?

Ich weiss auch, dass Kritik an einer Politik, die den Bürger unter Generalverdacht stellt und die Privatsphäre nur als lästiges Hemmnis des „Anti-Terror-Kampfes“ begreift, dringend nötig ist, wie der Widerstand dagegen. Mit persönlich widerstrebt aber die Übertreibung, die den Blick auf das verstellt, was längst Realität, aber noch längst kein Willkür- oder Polizeistaat ist.

Erstaunliche Fotos

13.11.08

Als Flickr anfing, populär zu werden, gab es dort bereits viele Fotos zu sehen, die einem die Socken auszogen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt bildete ich mir auf meine Fotografie nichts mehr ein. Sicher, meine Fotoreports in S/W sind recht nah an den Menschen und ich scheine ein Talent zu haben, sie ohne großes Federlesen natürlich und ungestellt fotografieren zu können. Das ist gute Alltagsfotografie, die im Zusammenhang mit einem Ereignis ihre Wirkung entfaltet, aber nicht diesen Hingucker-Effekt hat, den viele erstaunliche Fotos von Amateuren und Semiprofis haben. Beispielhaft sei die Flickr-Group Ants genannt, die Herr Glaser unter der langen Nacht der Ameisen verlinkt hat. Auch empfehle ich einen Klick zu einer Portfolio-Auswahl vom Kwerfeldein-Blogger, der aus 90 in Kommentaren vorgestellten Portfolios seine sieben Lieblinge herausgesucht hat. Hey, da sind echte Hingucker dabei, mehr wollte ich anfänglich gar nicht schreiben. ;)

Bittere Bildung

13.11.08

Die Schüler haben die Nase voll von einer miserablen Bildungspolitik, die nicht über kleingeistiges Machtgerangel, hirnloses Schwafeln und kalte Täuschungsmanöver hinausgeht. Ein ganz toller Bildungsgipfel war das! Ein realitätsferner Idiotengipfel sich träge und satt gesessener Politiker war das, die nicht im Traum daran denken, einer Mehrheit in diesem Land etwas wirklich Gutes zu tun. Merkel und Co geht es ausschliesslich um ihre anmassenden Eigeninteressen. „Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden“, heißt nur, wir müssen die Verarmung des Bildungswesens auf Kosten nachkommender Generationen ignorieren. Nun aber melden sich die Schüler zu Wort und legen das Lernen nieder, um gegen die Bildungspolitik zu protestieren. Das ist ein Anfang.

10 Fehlerfallen im Icondesign

12.11.08

Denis Kortunov hat für uns die 10 typischen Fehler im Icondesign auf den Punkt gebracht. Seine Argumente leuchten ein, sind aber umso schwerer zu vermeiden. Das verflixte Einfache.

Videobeweis

12.11.08

Sind Sie noch nicht zusammengebrochen unter der Last der technikgesättigten Laien-Multimedia im niveaudrückenden Web 2.0? Sie ahnen also, dass das Alles Teil einer Chance um dringend benötigte Aufmerksamkeit sein kann. Das zeigen die im Westjordanland an Bauern verteilten Kameras, die rechtlich anerkannte Videobeweise gegen Misshandlungen liefern.

Heruntergestuft auf die Ebene der Saturierten wäre die Anerkennung des Videobeweises gegen dreiste Drängler und dressierte Raser hierzulande auch ein Fortschritt. — Ich dachte grad, ich täusche mich.

Layout Ratatatam

11.11.08

Neu im Weblog-Layout-Angebot ist das Theme Ratatatam, eine in dezentem schwarz und weiß gehaltene Leseumgebung, die mir auch für längere Texte sehr gut geeignet scheint und zudem den neuen Blogtitel prägnant betont. Texte über Filme aus den 60er und 70er Jahren würden zum Beispiel zu diesem Layout sehr gut passen, so scheint es mir.

Ominöse Emotionen

11.11.08

Auf Webstandard werden „Kampagnen“ unter dem Titel „Werbung die Emotionen weckt“ vorgestellt. Einige der vorgestellten Ideen sind gekonnt auf gesteigerte Aufmerksamkeit getrimmt, aber wecken sie „Emotionen“? Wie sehen diese ominösen Emotionen aus, über die der Werber so gerne spricht und die er unter allen Umständen auszulösen versucht? Gehört dazu der Kotzreiz, wenn Rosa Riesen, Autokonzerne und ideenlose Brauereien allgegenwärtig penetieren? Bin ich emotional annektiert, wenn ich lache, weil ein Spot ausnahmsweise lustig war. Gehe ich eine trostlose Symbiose ein, wenn gekonnt in Szene gesetztes Design und verheissungsvolle Technik einsame „Ersatzbefriedigung“ anstacheln? Oder ist das schlicht pure Anmassung, die so tut, als wüsste sie, was in jedem Einzelnen von uns vorgeht, ja herrisch verlangt, was in uns vorzugehen hat, damit wir kaufen? Ich frag ja nur.

Die Welt ist ein Filter

10.11.08

Grad gefunden auf kulturbanause.de: Das zensierte Internet der Zukunft made in China. Einfach das Firefox-Plugin China Channel installieren und sich 12 Internetlichtjahre vor- oder zurückgebeamt fühlen.

Die Obrigkeit und der Datenschutz

10.11.08

Da staubt der Begriff, oder? „Gesellschaftliche Übereinkunft“, „Menschenwürdegarantie“, „Grundpfeiler der Demokratie“, „die Obrigkeit“, um wider die staatliche Fürsorge zu sein. Am Ende Kant, der ewige Rechthaber! Ich fange gleich an, „abzumoderieren“. — Via dem, der sich bei dem Thema das Soupen verkniff. Respekt. ;)

Triumpf!

09.11.08

Ein Projekt von mir ist in einer Schwanzliste vor dem „Kugelblitz“ der Alphablogger gelistet. Sensationell! Betreibt der Mann doch eine „Plattform“, die „zu den weltweit am meisten frequentierten Seiten in der IT-Welt“ gehört. Weltweit! Könnt Ihr Euch meinen Triumph vorstellen? Einmal im Leben als kleines Bloglicht für ein paar Tage einen Platz besser sein als der Bloggigant! Das ist wie Viswanathan Anand im Schach schlagen oder Carles Puyol 90 Minuten lang nass machen.

Glück im Unglück ;-)

09.11.08

Mit Verena bei Freunden im dunkelverrauchten Wohnzimmer gesessen und gesehen, wie sich Schalke 04 von den Bayern hereinlegen liess. Nach ner Pommes beim „lustigen Bosnier“ mit dem Fahrrad in gemäßigter Luft nach Hause gefahren und überrascht worden von einem intensiven Kaffeeduft in unserer Küche. Wenn Räume so riechen, dann leben sie und das fasziniert mich. Das erinnert mich an ein Treppenhaus aus meiner Kindheit. Warmer Holzgeruch vermischt mit Gerüchen aus der Küche und altem Stein.

IT & W 10.0

09.11.08

Grad bei Thomas Gigold die zehnte Inkarnation von IT & W entdeckt. Majo kriecht „noch mit der Ölkanne zwischen den Zahnrädern herum“, das Texten und Verlinken funktioniert aber schon einwandfrei. :-)

Ganz böses Web 2.0 und die Unwissenheit

07.11.08

Der „führende Internetkritiker“ Andrew Keen hat zum Rundumschlag gegen das Web 2.0 ausgeholt. Das „Mitmach-Internet“ bringe als Ergebnis „Massenverdummung und eine Kultur des digitalen Narzissmus, die die ‚traditionelle Meritokratie von bewährten Experten‘ ins Wanken brächten“. Da scheint einer echt Muffensausen zu haben. Aber schlägt er auch noch so wild um sich, so ganz daneben liegt er nicht. So zeigt sich für mich im gegenwärtigen Votinghype, dass zu oft die massenkompatiblen Themen oben stehen und wichtigere und komplexere Themen, Postings, Artikel, Ansichten untergehen. Meinungsbildung reduziert sich so auf Registrieren und Klicken. Hochgeputsche Sensationen und leicht konsumierbare Schlagzeilen werden so mit Bedeutung aufgeladen, die sie nicht haben. Ein Beispiel ist der Hitlervergleich: Sei er noch so dumm und noch so platt, er schafft es immer nach oben. Beispiel Apple: Egal, was die machen, jede Nichtigkeit ist eine Schlagzeile wert, die sofort in den Wichtigkeitshimmel hochgeklickt wird. Man kann darüber nachdenken, ohne die „Web-2.0-Revolution“ zu verteufeln (welche Revolution?). Ich glaube, dass der Untergang des Abendlandes, in der Art wie Keen argumentiert, längst mit dem Fernsehen hätte erledigt sein müssen. ;-)

Edit: Zitate aus Bloggerland:

„Doch der genaue Blick enttarnt den Kulturkritiker als einen nicht objektiven Lobbyisten etablierter Medienmonopolisten.“ — Berechtigte Kritik am Mitmach-Internet?

„Wie schon Marcel Reich-Ranicki erst kürzlich mit seiner Aktion zum Thema Qualität im Fernsehen nichts erreicht hat, wird auch das Geschrei von Andrew Keen bald vergessen sein.“ — Web 2.0: Wer hat’s erfunden? Der Teufel!

„Was schon Reich-Ranicki über das Fernsehen sagte, gilt auch für das Web 2.0: Das Web 2.0 macht die Schlauen schlauer und die Dummen dümmer.“ — Macht Web 2.0 dumm?

„Zur Zeit sind seine Attacken aufs Webzwonull besonders lustvoll, da es ein Buch zu promoten gibt (The Cult of the Amateur: How Today’s Internet Is Killing Our Culture).“ — Web 2.0-Feind Andrew Keen ist ein Dödel, schlimmer als Eva Herman

Kleiner Piwik-Schub mit Upgradeproblem

07.11.08

Ich weiss zwar nicht, was sich die Entwickler des Webstatistik-Tools Piwik beim Versionssprung von 0.2.9 auf 0.2.17 gedacht haben, fest steht aber, dass die Version 0.2.17 die aktuelle ist und einige Neuerungen zu bieten hat. Neben der üblichen Fehlerbereinigung wurde nun auch eine Sprachwahl integriert. Auch das Updaten soll vereinfacht worden sein. Letzteres bestätige ich unbedingt nicht, denn das Update brachte nur Fehlermeldungen, mit denen ich nichts anfangen konnte und die mich dazu brachten, ein frisches Piwik ohne Altlasten aufzusetzen. Also wartet lieber noch mit dem Update.

Runterkommen und einen Film geniessen

05.11.08

Den Rechner ausschalten, von Obama runterkommen, schnell die Glotze an, noch schneller auf arte umschalten und ab 23.40 Uhr auf den folgenden Film von Ivo Trajkov gespannt sein: Der Tag, als Stalins Hose verschwand (Mazedonien/Tschechische Republik/USA 2004). Einige Szenenbilder, die vielleicht Lust drauf machen.

Roundup Lizenzbestimmung

05.11.08

Du sollst nicht fremdgehen mit einem anderen Browser auf dem iPhone. Apple will das nicht. So erstickt Apple die Pläne von Mozilla und Opera im Keim. Das bewährte Vernichtungsmittel: Roundup Lizenzbestimmung.

Sich darum drehen

05.11.08

Wer hatte das einmal treffend formuliert? Dass schlechter Text der Ausdruck „schlampigen Denkens“ sei. Ich dachte, ich hätte das begriffen. Doch je mehr ich darüber nachdenke und je aufmerksamer ich sie lese, umso schlampiger finde ich die Texte, die sich um meine Selbstdarstellung drehen. Die drehen sich nicht nur darum, die winden sich auch. Bin ich anfangs noch überzeugt, dass das Wortgerüst gezielt Interessenten ansprechen könnte, sehe ich mich nach einigen Wochen zweifelnd vor den Worten sitzen, um mich zu fragen, aus welcher Quelle der Inspiration ich noch vor der Arbeit gesoffen habe. Vielleicht ist deshalb die Weisheit mit jenen Teufeln im Bunde, die keine vielen Worte machen, sondern einfach nur ein paar Reizwörter draufschlagen, die alles und nichts sagen? Der Rest macht Kumpel Glück und Mutter Beziehung?

Bin ich wirklich schon so alt?

04.11.08

Da bin ich nah an der Opagrenze, auch wenn ich nicht so aussehe, seit 21 Jahren Vater und 15 davon der Wochenendzampano. Und ich war perplex, ja schockiert, als ich hörte, dass Eltern Geburten mit Kaiserschnitt ohne Wehen bestellen können und das tun! — Und entsprechend wie am Fließband abgefertigt werden.

Wie schalte ich den Strom ab?

04.11.08

Was sagt das über ein Produkt aus, wenn da jeden Tag die Suchanfrage „wie schalte ich einen iPod Touch aus“ in meiner Statistik auftaucht? Dass das Großtechniktum Apple das Ausschalten zum Geheimnis machen muss? Eben weil echtes Ausschalten den Akku schont? Und wer nicht ausschaltet und einige Wochen seinen iPod vergisst, erstaunt feststellt, dass der Strom schon verbraucht ist und die Uhrzeit neu eingestellt werden muss? Oder ist das einfach nur die Arroganz eines Unternehmens, das sich vor lauter Selbstüberschätzung selbst die billigste gedruckte Kurzanleitung für sein „revolutionäres“ Produkt nicht leisten will? — Ich weiss es nicht.

Eine Doku für die Wut

03.11.08

Was zählt, ist nicht, ob unsere Mittel krank machen, sondern ob wir dafür haften.

Cornelia Suhan

02.11.08

Ausschnitt aus einem Foto von Cornelia Suhan Heute stöberte ich in den Kommentaren von Dos Ron, der übrigens seit Jahren den häßlichen und schönen Seiten des Dortmunder Bauwesens und Lebens auf der Spur ist, die Stadt erscheint, so wie sie halt ist. Bei Dos Ron also entdeckte ich einen Link zur Fotografin Cornelia Suhan aus Dortmund. Sie macht nicht nur sehr intensive Reportagefotos und sozial engagierte Fotografie, sondern auch Architekturfotografie wie aus dem Bilderbuch. So ergibt sich ein schönes Spannungsverhältnis ihres Könnens. Zudem werden ihre Bilder auf einer gut gemachten Flash-Site präsentiert. Sehenswert alles, also gucken gezz. ;)

Feed aufgehübscht (gepimpt, getunt, oha)

02.11.08

Welcher aktive Webworker, Blogger und dienstesüchtiger Sauger hat es nicht schon oft erlebt? Er hätte, er sucht, er findet. So ging es mir bei dem Gedanken, die spartanische RSS-Datei von WordPress etwas diensteifriger zu machen. So kam es, dass ich lobte: Der Herr segne das Plugin! Denn der führte mich zum Softwärchen RSS Footer. Das bietet eine simple Extra-Line für mein Mitteilungsbedürfnis. Wer die Optionen sucht, greift da sicher eher auf RSSupplement zurück, da er damit soziale Lesezeichen verbreiten, einen Link zu den Kommentaren und „mehr“ in das RSS-Feed unterbringen kann. Und das ist nicht alles, um wahre RSS-Kultur mit unser aller WordPress zu befriedigen, das weiss Sean P. Aune unter dem Titel The Top 12 RSS Plugins for WordPress zu berichten. Better Feed.

Icondesign für den Ruhm

01.11.08

Als ich im WordPress Blog las, dass für das sexy Interface von WordPress 2.7 Icondesigner gesucht werden, die in kurzer Zeit 13 Icons umzusetzen wagen, habe ich sofort an Verenas schöne Arbeiten gedacht und sie gleich an den Rechner gelockt, damit sie in der kurzen Frist eine freundliche Email an die WordPress-Leute schreibt. Nun ist sie bereits in der engeren Wahl und wir sind gespannt, wie ihre Probe-Icons ankommen.

Wer hat Angst vor Metaphern?

31.10.08

Wie man sich in der Frühzeit des Internets als Einbrecher fühlte und warum das Internetz und die Computerwelt ohne Metaphern am sprachlichen Stock gehen würden, das erzählt uns Der Sprachbloggeur unter dem Titel Die Metapher — eine Liebeserklärung.

Dark Tab ;)

31.10.08

Ich biete Silver Note und Dark Tab, damit sollte der Wunsch nach dunkler Bloganmutung gut bedient sein. Es folgt bald Tschichold, hell und freundlich. Schönes Wochenende.

Weihnachtsgrüße aus der Notizbuchwelt

30.10.08

Das massenhafte Versenden von lieblosen Weihnachtsgrüßen zur Ehrung des Kunden liegt uns nicht, entsprechend übten wir Verzicht und investierten lieber Zeit und Geld in gute Arbeit und Service. Aber als Freund des Notizbuches — mein aktuelles begleitet mich seit gut zwei Jahren, auch in Neuseeland war es dabei — erwarte ich Haltbarkeit und gutes und kariertes Papier, entsprechend bin ich begeistert von Brandbook. Hier kann sich der solvente Chef mehr oder weniger hochwertige, witzige oder kitchige, hohe oder breite, flippige oder seriöse Notizbücher „konfigurieren“, mit Logo und Werbebotschaften versehen und in einer Auflage von mindestens Hundert drucken lassen. Einen solchen Weihnachtsgruss würde ich gerne verschicken, vielleicht mit einer kleinen Blog-Anleitung auf den vier bis sechzehn optionalen „Werbeseiten“. ;-)

„Ruhe Ordnung Anstandigkeit“

29.10.08

Mancher belgische Dienstleister muss schlimme Erlebnisse durchlitten haben, wenn er sich zu Worten wie „Ruhe, Ordnung und Anstandigkeit“ genötigt sieht, gefolgt von der Drohung, dass „Verbrechen = Ausschliessung“ zur Folge habe. Aber hätte Einschliessung nicht noch drohender gewirkt? Oder Wegschliessung? Besser noch Niederschliessung! Aber das hätte wahrscheinlich nicht für vier Sprachen gereicht. — Gesehen im Küstenort De Panne, eines der wenigen noch ansehlichen Orte an der belgische Nordseeküste, das verbauteste Stück Land, das ich je gesehen habe. Architektonische Geschmacklosigkeit als Prinzip.

Ruhe Ordnung Anstandigkeit

Style Switcher Reloaded

28.10.08

Style Switcher scheinen aus der Mode gekommen zu sein. Ich weiss gar nicht warum. Weil sie eh nicht genutzt werden? Kommt vielleicht drauf an. Wer es hier zum Beispiel lieber dunkel mag, kann sich das jetzt oben im Hauptmenü dauerhaft einstellen. Bitte einfach „Silver Note“ wählen. ;-) Weitere Themes folgen, denn das ist eine schöne Art, um zu zeigen, welche Freude ich an schönen Weblog-Layouts habe. Unterstützt werde ich dabei vom Plugin Theme Switcher Reloaded, das sich problemlos einbinden und aktivieren ließ. Tja, guter Service erzeugt wiederum woanders guten Service, so ist das im Web. ;)

Silver Note

Die Technik, der iPod Touch und ich

27.10.08

Ich muss zum Seelenberater. Wie sonst soll diese Ambivalenz zur Technik heilen? Das ist doch nicht normal! Da ist Begeisterung, mit der ich Umstehende in den Bann ziehe. Da ist ein Heidenspaß an coole technische Finessen, der geteilt werden will. Dann plötzlich schwöre ich Geräten ab, singe Spottlieder auf die iDiotie, um dann doch wieder dem Reiz des Neuen zu verfallen. Tausend Vorteilsargumente tauchen plötzlich aus dem Nichts auf, bedrängen die weise Vernunft und bezirpsen das bedröppelte Gewissen. Bis mich die Gier nach Touch und Glanz, Hitech und Featureritis gnadenlos zuschlagen läßt; trotz Aussenstände. Ist das eine Zivilisationskrankheit oder bin ich nur leicht verführbar? Oder ist es das schlichte Erwachen, wenn der Schein des Schönen der schnöden Realität weicht, gepaart mit der Erkenntnis, dass keine Technik der Welt mich zum besseren Menschen macht?

Was auch immer! Ich verkaufe meinen iPod Touch. Ja, genau, das glänzende Ding mit dem billigen Beiwerk und dem überteuerten Zubehör. Das Ding mit Spiegel auf der Rückseite, der bereits beim Reinschauen zerkratzt. Hat natürlich auch ganz viele Gigabytes, 32 genau. Dachte, ich könnte damit meine DJ-Sammlung sichern. Von wegen sichern! Ohne Spiegelung aller Songs auf einem Rechner mit iTunes ist diese Sicherung keinen Byte wert. Wo kämen wir hin, wenn Besitzer gekaufter Musik sich eine echte Privatkopie auf dem iPod machen könnten. Die halbgaren Firmware-Upgrades und die Hintertürchen tragen auch nicht zur Vertrauensförderung bei. Kurz und gut: Will jemand das Teil kaufen? Natürlich — natürlich, wenn schon, denn schon — mit satt Zubehör.

Inspirationen ohne Farbe

27.10.08

Da tanze ich mit und sage zum Denis: Danke für den Tipp. Dieser führt schnurstracks zum Infodienst Mac Essentials, der uns einen Link zu einem zeitlich begrenzten, kostenfreien Inspirationsbuch namens Schwarz + Weiß — Inspirationen für Designer empfiehlt. Somit können wir uns für 0 Euro plus Versandkosten jenseits von Farbe begeistern lassen. Ich mich allemal, denn ich arbeite gerne mit Schwarz-Weiss-Effekten, vor allem auf Plakaten, die draußen im großen Grau auf Kästen und Glascontainern eine anziehende Wirkung entfalten. ;-)

Mausrakete mit Schwungrad

27.10.08

Mäuse sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Selbst Markengerät gibt schneller den Geist auf, als der Preis das vermuten läßt. Also auf zu neuem Mausglück. Und via Zufall entdeckte ich die unbeholfen und nach einer Form suchende Logitech V550 Nano. Das ist keine Rakete mit Nanoantrieb, sondern eine funkige Maus mit pfiffigem Scrollrad. Das dreht sich nicht nur lautlos, sondern wie ein Schwungrad, und nimmt dem täglich hart scrollenden Bildschirmarbeiter jede Menge Fingerarbeit ab. Lange Seiten werden mit einem Schwung durchscrollt. Auch kann der Schwung mit einem Stop auf das Rad jederzeit unterbrochen werden. Das nenne ich ergonomischen Fortschritt gegen sich krumm scrollende Zeigefinger. Zudem ist das Teil trotz der Kabellosigkeit für Gestalter gut geeignet, die pixelgenau Elemente schieben dürfen. ;) Die Tasten arbeiten leise und der Druckpunkt scheint mir gerade richtig, nicht zu labrig, nicht zu schwer. Lediglich Menschen mit Pranken werden nicht glücklich werden, denn die Maus ist eigentlich ein Mäuschen. Dafür dürfen sich Notebookfreunde, die ständig mit ihrem Arbeitsgerät durch die Gegend hetzen, über eine „Clip-and-Go Halterung“ freuen. Steckt die V550 in dieser Halterung, wird sie stromsparend abgeschaltet. Bleibt zuletzt die Frage, wie lange die Mausrakete hält. Die Zeit wirds zeigen.

Krieg auf Schalke im Sprachmüllblatt

26.10.08

Was dächten Sie spontan, wenn Sie eine Überschrift wie die folgende lesen würden: Uru-Aufstand niedergeschlagen. An Blut, Massaker und Hottentotten? Daneben. Mit „Urus“ sind die Schalker-Spieler Gustavo Varela und der 3,5 Mio. Euro schwere Carlos Großmüller gemeint — der letztgenannte gehört zu den sich häufenden Fehlkäufen des „Managers“ Andreas Müller, der oft Goldmüllers als Hoffnungsträger entdeckt zu haben schien, aber bisher nur mit den Verpflichtungen von Heiko Westermann und Jermaine Jones ein gutes Händchen bewies. „Uru“ nennen phantasielose Journalisten einen Menschen aus Uruguay. Der „Aufstand“ liegt in disziplinarischen Gründen verborgen und die Niederschlagung endete mit Suspendierung, sprich mit Strafversetzung zu den Amateuren. Dass diese Maßnahme amateurhaft scheint, steht auf dem einen Blatt, auf dem anderen steht, dass sich diese Art der Überschrift („Rutten schlägt Uru-Aufstand nieder“) ein Käseblatt namens „Kurier zum Sonntag“ geleistet hat, eines von vier (!) Sprachmüllblättern, die hier jede Woche die Papiertonnen verstopfen.

Es war einmal ein gutes Fernsehen

25.10.08

Was haben ARD und ZDF dem Zuschauer in den 70er und 80er Jahren nicht alles zur besten Sendezeit geboten! Das funktionierte. Intendanten nahmen den Bildungsauftrag ernst, waren vielleicht auch gebildeter als die heutigen, für die die Quote alles ist. Auch wurde das Fernsehen an sich nicht von überschätzten Greisen infantil bespuckt oder fadenscheinig verteidigt. „Unterhaltung“ durfte ungefragt über das Niveau saturierter Ödnis hinausgehen. Spontan fallen mir ein: Exil, eine mehrteilige Literaturverfilmung nach einem Roman von Lion Feuchtwanger. Heimat von Edgar Reitz. Und Lenz oder die Freiheit, die mehrteilige Literaturverfilmung nach einem Roman von Stefan Heym. Der Dreiteiler Die große Flatter. Die Familiensaga Rote Erde. Die mehrteilige Verfilmung des Simplicissimus mit Matthias Habich. Tatort mit Hansjörg Felmy oder Klaus Schwarzkopf. Wer führt die Liste fort?

Verflixte Selbstdarstellung

24.10.08

Ist das ein Krampf! Seit Stunden versuche ich mich als dienstleistendes Ich zu erklären. Aber mir fallen nur die üblichen Worte ein, die sich in gähnende Sätze fügen. Was schreiben? — Denglische Protzerei auf keinen Fall. Sie macht einfache Dienstleistung zur nichtssagenden Attitüde, bläht Bedeutung, bis sie platzt.

Mir widerstreben nun diese Phrasen, was man alles könne und was alles unverzichtbar sei. Ich will das nicht. Ich bin das nicht. Ich kann das nicht.

Eine Runde Web bei der Konkurrenz und ich bin umtabbt von Internetmissionaren und Marktpropheten. Und alle sind sie „kreativ und erfolgsorientiert“. Ja, Teufel, was sonst? „Corporate Identity“. Unverzichtbar. Bald auch für die ICH-AG. Wer mehr will, bucht die Alleskönner: „Marketingmaßnahmen“ mit „Marketing-Mix“ plus „Internetprogrammierung“ macht „Wettbewerbsvorteile“. Ganz große Kompentenzwurst, die gemeinsam mit dem Kunden bei „präziser Beratung“ verzehrt wird. Richtig „professionell“ und „individuell“, das muss betont werden!

Wann platzt diese Blase eigentlich mal?

Ich geselle mich zur Erkenntnis, dass eine noch so dick aufgetragene „Profilierung“ keinen Kunden zusätzlich bringt. Wer liest Selbstdarstellungen von Firmen! Gute Wortwahl und verständliche Sprache erhöhen vielleicht die Chance, dass mehr als zwei Sätze gelesen werden, wenn überhaupt. 99,99 Prozent der Besucher interessiert nicht, was ich kann und wie gut ich es kann. Aufträge ergeben sich durch Weitersagen und Beziehungen. Ein Stein im Brett bei „Entscheidern“ wird auch nicht schaden. Vorteilhaft ist auch, wenn man grad „angesagt“ oder irgendwo schon „drin“ ist. So kann es „von selbst laufen“.

Hausarbeit im Feinripp

23.10.08

Was hielt mir meine Verena heute Mittag beim Stöbern unter die kaffeesuchende Nase? Ein Foto mit Ausrufpotenzial: Dat-warn-noch-Zeiten! Vielmehr mein Geburtstag im Jahr 2000, immer noch frisch verliebt himmelhochjubelnd. Mein Büro war da noch in Witten und ein fetter Flash-Auftrag drängte. Da saß ich dann kurz nach dem Aufstehen zwischen Tür und Sofa und machte Hausarbeit im Feinripp.

Leicht von der Hand

23.10.08

Die kleine Form der Layoutgestaltung von Buch- und CD-Cover bis zu Flyer und Plakat reizen mich seit den Anfängen meiner Layoutlust, die bald 20 Jahre andauert. Anlass genug, bald über meine Erlebnisse als Layouter und Autodidakt zu schreiben —. Solche Flyer wie der folgende mit seiner Vorder- und Rückseite gehen mir recht schnell und leicht von der Hand. Dabei arbeite ich fast immer ohne Hilfslinien, weil die mich stören. So blieb mir nichts anderen übrig, als mein Auge zu schulen. ;-)

3 Meter hohe Lärmschutzwand für Kita

22.10.08

Über das Wohngebiet dürfen täglich 35 Airbusse fliegen, in der Nähe ist eine vierspurige Straße und „hundert Meter entfernt rattert die S-Bahn vorbei“. Da hatte das hohe Gericht Erbarmen und verbot die Kindestagesstätte. So wurde die 3 Meter hohe Lärmschutzwand, die in den Phantasien der Nachbarn geisterte, verhindert.


Foto: Ralph Segert

Winke Winke

22.10.08

Nee, echt gezz, dat tut dem Ego doch richtig toffte gut: Link Wink: Mit Weblogs per Du

Blogging aus 14 Perspektiven

21.10.08

Heute und vorherige Tage habe ich zwei weitere spannende Beiträge zu meiner Umfrage Wie wichtig sind Weblogs? eingebunden. Die Antworten von Sven Knoch und Kay Gaumann bereichern die Diskussion um weitere persönliche Erfahrungen.

Alles sehr ähnlich

21.10.08

Gerne empfehle ich fragenden Newbies weiterführende Links, allein die Suche endet nicht selten mit kopfschüttelndem Erstaunen. Fachsimpelei und selbstgefällige Wortprotzerei, Paragrafenpartys und schlampiges Erklären sind zu finden. Impressumspflicht für private Websites? Nichts ist da heiliger, als Gesetze zu zitieren. Als ob einem ohne Paragrafenzitat gleich der Prozeß gemacht würde. Das CSS-Prinzip und seine Vorteile? Ich klicke mich dumm und grämlich durch fragmentiertes Halbwissen, scrolle mich bis zum Krampf durch lamentierende Foren und stehe plötzlich vor Googles Ende. Tippte css anleitung einsteiger und drückte die geduldige Maustaste bis zur Meldung: „Ergebnisse 501 – 502 von ungefähr 58.800 […] Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.“ — Neue Hoffnung keimte dann mit jedem Klick, nur die Keime wollten nicht. Is wahr: „Ergebnisse 901 – 908 von ungefähr 380.000 […] Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 908 bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.“ — Einige Einträge? Teufel!

Buchform für alle

20.10.08

Jetzt kann Jeder das Buch veröffentlichen, das Jeder schon immer mal schreiben wollte, „ohne sich groß Gedanken zu machen“. Das geht so: „So wie bei MySpace Musiker ihre Songs ins Netz stellen können, dürfen bei uns Nachwuchsautoren ihre Texte kostenlos in richtiger Buchform veröffentlichen“. Großartig! Aber. Da ist kein echtes Blatt, das genussvoll raschelt, die „richtige Buchform“ ist nur Schein aus Licht und Schatten.

Mehr als „kölsche Karnevalskracher“

19.10.08

Der Lorenz schreibt grad frisch ins Blog, selbstironisch, fein beobachtend, unbekümmert und leicht aus der Hand. Ein Ferientag unter vielen:

„Irgendwann um diese Zeit findet der Wendepunkt (oder Anfangspunkt) des Tages statt. Auslöser dafür ist meist ein wichtiges ICQ-Gespräch oder Telefonat, indem über die Abendplanung konferiert wurde. Als erstes komme ich auf die Idee, den Nebel in meinem Zimmer zu bekämpfen. Dazu öffne ich das Fenster. Wenn der Nebel verschwunden ist, bemerke ich durch die klare Sicht auch, dass ich ziemlich heruntergekommen aussehe. Es folgt eine erfrischende Dusche, begleitet von kölschen Karnevalskrachern. Danach fühle ich mich gleich viel besser und relativiere mein Vorhaben, heute Abend nicht zu trinken. Ach, so ein zwei Bier schaden nie!“

Ein Trostbär via Schneckenpost

18.10.08

Als mich letztens ein Freund meiner Anleitungen dazu aufforderte, eine Wunschliste anzulegen, habe ich das prompt getan. Und was passiert ein paar Wochen später? Ein freundlicher Mensch, der „meine Arbeit zu schätzen weiss“ schickt mir einen Trostbären, der mir mitteilen soll: „Kopf hoch, alles wird gut!“. Dabei war auch eine CD mit dem Namen Groove Train, feinster Soul Jazz aus dem Hause Blue Note. Ich möchte dem netten Spender hiermit herzlich danken, denn Buch und Musik machten diesen Tag.

Lust auf Veränderung

18.10.08

Lust auf ein neues helles Layout und eine Idee für das Blog hier weckten den CSS-Bastler in mir. Für das Hauptmenü oben lasse ich mir am Wochenende etwas einfallen. Ich möchte es einsetzen, um dort zentral meine Arbeit vorzustellen, die ich auf der alten Startseite von ralph-segert.de anreissen werde: Mein Webdesign, die Arbeit als Autor und das Beste aus meinem Archiv der S/W-Fotos. Auch überlege ich, an einem Profil für Beratungsleistungen zu feilen. Mein Slogan: Content rockt. ;-)

Mit diesem Redesign ist auch Schluß mit dem Bloggen hier und Bloggen dort. Da wusste am Ende ja niemand mehr, wo mein virtuelles Zentrum ist; es ist jetzt hier in diesem Blog. Einige andere Weblogs werde ich aufgeben, auf thematisches Bloggen habe ich zur Zeit keine Lust. Die gewonnene Zeit und Konzentration nutze ich für das Lesen. Mit Aufräumen meiner Bücherwand habe ich einige Schätze wiederentdeckt, vor allem Klassiker: Büchner, Heine, Tucholsky, von mir bewunderte Menschen und Schriftsteller. Sie zu lesen, das schult auch mein eigenes Schreiben.

So, nun hoffe ich noch, dass Hip Shake heute Nacht so richtig rockt. Drückt uns bitte die Daumen, dass genügend Gäste kommen. :-)

Neue Abmahnquelle

18.10.08

Ich hätte mich längst ins Bett fallen lassen, wenn ich nicht den RSS-Reader angeklickt hätte, um dann bei Perun eine Überschrift zu entdecken, die es vor allem für den einen oder anderen WordPress-Nutzer schlagend auf den Punkt bringt: „Subscribe to Comments“ als Abmahnfalle. In diesem Fall hat es Jan Tißler erwischt. Ich hoffe daumendrückend, dass sein Anwalt einen Weg findet, der kalten Gier das Risiko einer Schlappe nahezulegen. Und prompt fällt mir ein: Der Abzockeradvokat aus Köln, der uns im Frühjahr diesen Jahres an den Kragen wollte, hat seinem Mandaten wohl geraten, auf sein goldeseliges Recht zu verzichten. — Erstaunlich find ichs jetzt, dass Viele für jeden Furz von Web eins bis drei Null riesigen Zeitaufwand betreiben, aber für einen Selbstschutz der Blogger, Kreativschaffenden und Webtreibenden keinen Bedarf wahrnehmen. Wohl auch, weil es vorwiegend die Netznobodies trifft, Dunkelziffer unbekannt. Trotzdem: Gute Nacht. Die Technik wirds schon richten, oder nicht?

Wer wars?

17.10.08

„Wenn bei uns Ideen populär werden, dann bleibt die Popularität, die Idee geht gewöhnlich zum Teufel.“

Message

17.10.08

„Ey, willst Du cool ein auf Leitmedium machen, pimpst Du Deine Maus auf Selbststeuerung, die is voll User generated content“, simste Produzent von Wissen der Botschaft seine Message.

PRuutzl

15.10.08

Was haben wir gepruutzt, als sich herausstellte, dass der PR nur ein PR-Gag war. Dieses ständige Rauf- und Runtergepruutzl war uns lang verdächtig.

Ärrrgerlich

15.10.08

Über jeden IT-, Web- und Gadgetpups wird berichtet, aus jeder noch so ablegenden Alpha-Version oder tausendsten Beta wird Text herausgekratzt, und sei das Feature noch so belanglos. Jeder noch so banale Web 2.0-Furz wird zur Nachricht geadelt, und was da nicht alles richtig wichtig daherkommt. Aber meinst Du, einer der Newsdienste, Internetticker und Computermagazine ist bereit, meine Anleitung vorzustellen! Als ob die keinen echten Nutzen hätte, keine sinnvolle Arbeit für interessierte und neugierige Netzgänger wäre, als ob sie… — Stop! Warum drüber ärgern, das bringt doch nichts. Die Arroganz, die ich vermute, könnte auch Desinteresse oder Arbeitsüberlastung oder Unlust gegenüber einer Unmenge von Pressemitteilungen sein. Vermutlich sind zuviele Klicks zu machen, um das Werk beurteilen zu können, und wer hat schon Zeit für Screencasts. Was solls! Schön, dass ein Teil der Blogosphäre mehr oder weniger begeistert geschrieben und verlinkt hat. Nur weiter so, denn für einsame Selbstbefriedigung am Rechner habe ich mir die Arbeit nicht gemacht, höchstens um später vielleicht ein Wenig an Textwerbung zu verdienen, warum auch nicht. Mir wichtiger aber war und ist die Aussicht, ohne weitausholende, laienabstossende Wortschwälle einfach mit einem Link verweisen zu können, wenn mal wieder Bedarf da ist, auch bei Kunden, die sich für Weblogs interessieren.

Mit Weblogs per Du ist online

12.10.08

Meine Blog-Anleitung Mit Weblogs per Du ist nun endlich fertig. Zur Motivation habe ich folgendes geschrieben:

Bloggen ist ein Minderheitenphänomen, das wird im Hype ums Bloggen gerne vergessen. Ich habe oft erlebt, dass Freunde, Bekannte und Kunden, die durchaus mit dem Internet vertraut sind, keine Ahnung davon hatten, was ein Weblog ist. Zudem hielt sich das Interesse, es zu wissen, in Grenzen. Denjenigen aber, die es wissen wollten, war das Thema nicht leicht zu vermitteln, da die Bloggerei eine sinnliche und geistige Erfahrung mit eigener Sprache und eigenwilligen Verhaltensweisen und Selbstverständnis ist.

Nichts lag da näher, als eine Blog-Anleitung zu erstellen, die es in dieser Kompaktheit im Web bis dahin nicht gab und die sich konsequent in Struktur, Sprache und Ablauf an Einsteiger wendet. Ausser Interesse und ein wenig Interneterfahrung setze ich nichts voraus, so dass ein behutsamer und von Erfolgserlebnissen begleiteter Einstieg in die Bloggerei möglich ist. Zudem existiert somit ein Webdokument, das man Interessierten und Neugierigen guten Gewissens empfehlen kann.

Ausser Kapitel 13 (Ausblick: Texte über das Bloggen), das ich noch um weitere kommentierte Links erweitern werde, sind folgende Artikel vollständig erstellt.

Die ersten 11 Kapitel sind strikt praxisnah, das 12. Kapitel zeigt dagegen die unterschiedlichen Erfahrungen von 13 Bloggern, die sich freundlicherweise die Zeit für meine 3 Fragen genommen haben. Dieses Kapitel ist somit auch für erfahrene Blogger interessant und vielleicht sogar horizonterweiternd. ;-)

Über Feedback und Besprechungen in Weblogs würde ich mich sehr freuen. Schön wäre auch, wenn man mich auf Rechtschreibfehler aufmerksam machen würde. Ich habe ja keinen Lektor und beim Schreiben wird man schnell korrekturblind.

Sorry für die Leseumstände…

12.10.08

…aber über Nacht kam der Gedanke, dass ich manche Dinge einfach nicht mehr in die Google- und Blogwelt hinausposaune, auch wenn sie distanzierlich formuliert worden sind.

Umfrage: Wie wichtig sind Weblogs?

06.10.08

Im Laufe der Woche oder Anfang nächster Woche bin ich soweit, um meine neue Anleitung Mit Weblogs per Du – Blog-Anleitung für Einsteiger zu veröffentlichen. Zuvor möchte ich auf Step 12 und 13 hinweisen und Euch zur Teilnahme auffordern. Step 12 fragt nach der Bedeutung von Weblogs. Ich habe dazu folgende Aufforderung an einige Blogger und Ex-Blogger geschickt:

In Step 12 frage ich, „Wie wichtig sind Weblogs?“ Mit dieser Frage wollte ich die Bedeutung von Weblogs umreissen. Da hier aber die Perspektiven und Ansichten extrem auseinandergehen, war es meine Idee, alte und junge Blogger zu Wort kommen zu lassen. Deshalb meine Frage an Dich, ob Du Lust hast, 3 Fragen zu beantworten (kurz oder ausführlich). Ich würde die Antworten aller teilnehmenden Blogger unter Step 12 veröffentlichen. Da ich jeden Teilnehmer auch kurz vorstellen und verlinken möchte, wäre ich auch dankbar für ein paar Sätze über Dich.

Acht Teilnehmer haben nun bis heute sehr interessante Antworten geschickt. Etwas erstaunt hat mich, dass bis gestern keine Frau an der Umfrage teilnehmen wollte. Vielleicht fühlten sie sich einfach nicht angesprochen, was schade ist, aber in der Tat nicht schlimm. ;-)

Bevor ich die Umfrage abschliesse, frage ich einfach auf Bloggerart, ob jemand Lust hat, auf folgende Fragen zu antworten – entweder per Email oder im Kommentarbereich:

Hinweisen möchte ich zuguterletzt auf Step 13, das letzte Kapitel, welches einen Ausblick bieten soll, indem ich dort Blogtexte über das Bloggen vorstelle und verlinke. Falls Euch ein interessanter Beitrag bekannt sein sollte, wäre ich dankbar für einen Hinweis. Danke.

Die Fertigstellung der Anleitung kündige ich in diesem Blog an. Neben Kapitel 12 und 13 fehlen noch einige Glossartexte und eine Feinbearbeitung der Texte. Wer das Projekt freundlicherweise besprechen möchte, warte also bitte noch ein wenig, es kommt einfach runder rüber, wenn es komplett fertiggestellt ist. ;-)

Piwik Connector für den schnellen Überblick

04.09.08

In einen Kommentar unter meiner Piwik Installations-Anleitung weist Tino Goetz auf sein Tool namens Piwik Connector hin. Der Piwik Connector holt eine oder mehrere Piwik-Installationen auf den Desktop und sorgt so für einen schnellen Überblick.

Linksammlung Datenschutz

04.09.08

Die tagesschau online hat eine kommentierte Linksammlung zu Datenschutz und Datensicherheit namens Gesetze, Akteure und Schutzmaßnahmen veröffentlicht, die sinnvoll strukturiert zu vielen informativen Websites führt. Bitte weiterempfehlen.

Verena auf newzealand-blog.net

03.09.08

Meine geliebte Verena bloggt jetzt wieder, nämlich auf English und über ihr Lieblingsthema Neuseeland. WordPress hilft Ihr dabei. Jetzt kann sich ihre rieisige Linksammlung über Neuseeland endlich lichten. ;-)

Presse auf blöd oder was!

27.08.08

Ohne jeden Zweifel ist die ganze Diskussion um die Frage, ob das Internet dumm mache, nur „heiße Luft“. Das Internet macht nicht dümmer als das Blättern in einem Katalog für Felgen. „Das Internet“ (welches Internet nur?) macht unter Umständn sogar schlauer als das alltägliche Glotzen der privaten TV-Sender und ihrer Nachahmer in den Öffentlich-Rechtlichen. Denn immerhin birgt das Internet die Gefahr, dass selbst der vermeintlich „Blödeste“ noch zufällig einen Aspekt zu irgendeinem Thema aufschnappt, den er sich vorher nicht denken konnte, der aber sein vermeintlich verblödetes Hirn in Bewegung bringt, jedem kulturkritischen Unkenruf zum Trotz!

Den ganzen internetfremden Lohnschreibern fehlt einfach eine Grunderfahrung im Umgang mit dem Internet, eben weil sie dort immer noch nicht angekommen sind, stattdessen aber ihre Voruteile pflegen und durch rechthaberische Thesen um Aufmerksamkeit buhlen: Die Grunderfahrung, dass man durch das Internet alltäglich jede Menge lernen kann, dass das Internet Karrieren ermöglicht und Arbeitsplätze schafft, dass das Internet trotz aller pseudoklugen Diskussionen die Streitkultur sowie das Zusammenwachsen Gleichgesinnter fördert und und und… Kein anderes Medium hat mehr Potenzial zur Medienkompetenz als das Internet, das mögen sich die klugen Herren hinter die grünen Ohren schreiben. Das Anzetteln von Verblödungdiskussionen hat nur den einen Sinn, nämlich zur Verblödung beizutragen.

Keine echt italienische Pizza im Ruhrgebiet?

22.08.08

Verena und ich sind Fans echter italienischer Pizza, haben bisher aber, trotz zahlreicher Versuche und freundlich gemeinter Tipps aus dem Freundeskreis, keine Pizzeria gefunden, die eine Pizza ohne 2 Tonnen Glitschkäse, ohne dicken bis labrigen Teig und ohne Belag bis zum Kinn des Gastes anbietet. Gibt es denn keine Pizzeria im Ruhrgebiet, die echt italienische Pizzen serviert, dass es eine Freude ist? Große, hauchdünne und knusprige Pizzen mit reichlich Tomate und sparsam dosiertem Mozzarella-Käse drauf, mit frischen Zutaten von Parma-Schinken bis frisch geschnittenen Champignons und mit Feingefühl belegt! Wir sind der Verzweiflung nahe und für einen echten Tipp würden wir den Tippgeber glatt einladen.

WordPress 2.7 und die Sicherheit

21.08.08

Nachdem ich unter WordPress 2.7 Zielsetzungen gelesen hatte, was sich mit der neuen WordPress-Version alles ändern wird, nämlich auch das Admin-Interface, habe ich die Erstellung der Videos für meine Anleitung Mit WordPress per Du vorerst eingestellt, um das Update abzuwarten. Derweil bleibt Zeit, um auch kritische Ansichten über die WordPress-Neuerungen zu lesen, wie z.B. den Weblog-Artikel Freud’ und Leid mit dem Plugin-Installer in WP 2.7.


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Frank · aurora · Markus ·
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