Andreas Fischer
Böll kam nicht bis Troisdorf
Eine gute Nachricht: Andreas Fischer hat eine neue Erzählung geschrieben. „Böll kam nicht bis Troisdorf“ – ein Kurzroman über einen jungen Mann, der Schriftsteller werden möchte, über eine Freundschaft, die mit einem Schreibkurs beginnt und in einem persönlichen Drama endet, und über eine Befreiung, der erst vierzig Jahre später möglich wird.
Ich habe Andreas 2022 kennengelernt, nachdem ich seinen ersten Roman Die Königin von Troisdorf gelesen hatte – ein Buch, das mich sehr berührt hat. Als ich erfuhr, dass er in Essen lesen würde, bin ich sofort hingefahren und habe ihm dort meine Begeisterung persönlich erzählt. Daraus entstand im Laufe der Zeit eine Freundschaft.

Ich möchte euch diese neue Erzählung wirklich sehr ans Herz legen – genauso wie seinen Erstling „Die Königin von Troisdorf“, der für den Literaturpreis Ruhr nominiert war. Ein in meinen Augen einmaliger Roman über die Leiden der Kriegsenkelgeneration – und einer, der längst überfällig war. Literatur, die etwas wagt, die genau hinsieht und lange nachhallt.
Ralph Segert ° 11. Mai 2026 ° Rubrik Gegenwartsliteratur ° Kontakt
