Ratatatam

05.12.08

Der „Mann mit dem Marketing Finger“ fragt: Wie viel darf ein Blogger verdienen? — Öhm, geht datt überhaupt wem an? Darf? Und überhaupt: Was bringt der Blogger ein? Wie monetarisiert er sich? Wer läßt Mäuse springen, bis „Blog selber Geld abwirft“? Kann Blog jemals zum Kohleesel werden? Mein Beitrach zum Vergütungsmodell: Lass Blog 1-Euro-Bloggen.
Edit: Dann sind 1000 netto wieder viel.

   

11 Kommentare

  • 1 — Geschrieben von ZAF am 5. Dezember 2008 um 10:01:

    Warum muß eigentlich alles monetarisiert werden? Dieser Krampf alles zu Geld machen zu wollen, ist doch das Grundübel unserer Zeit.

    Überhaupt trieft der Johne-Artikel nur so vor Buzzwords schon in den ersten zwei Sätzen: Marketing-Plan, Startup, Content Netzwerk, Blog-like et cetera. Mir ist übel! Und das so kurz nach dem Frühstück. Warum verlinken Sie sowas ohne Warnung, Herr Ralphs?

  • 2 — Geschrieben von Thorsten am 5. Dezember 2008 um 13:02:

    Soso, jetzt ist Blogger schon ein Beruf. Ich bin nicht naiv, aber so manche Neubauten in Groß-Bloggersdorf gefallen mir nicht, und es macht für mich grade den Charme des Web 1.0 (oder besser: des frühen Web 2.0) aus, daß „sharing“ – insbesondere technologisches Wissen – eine eben nicht kommerzielle, sondern nahezu selbstverständliche Sache war.

  • 3 — Geschrieben von Ralphs am 5. Dezember 2008 um 14:33:

    Herr ZAF, ich nehms nich so ernst, die jungen Leute müssen sich noch ein wenig austoben, manche kennen noch nichts anderes. Und was Sprache angeht, na ja, da scheint mir ne allgemeine Tendenz in der technisch-, marketing- und web2.0-orientierten Blogosphäre zu sein, kräftig aufzubuzzen, statt zu denken und entsprechend zu schreiben. ;)

    Thorsten, oftmals wird zudem bei der zwanghaften Suche nach Geschäftsmodellen vergessen, dass das Web – in welcher Version auch immer – ohne dieses freiwillige, private, engagierte, kostenfreie Geben und Nehmen längst mausetot wäre.

  • 4 — Geschrieben von Stefan Johne am 5. Dezember 2008 um 16:03:

    @ZAF

    Irgendwie muss man sein Geld ja verdienen =). Und bitte nächstes mal richtig lesen es ging nie darum mit einem Blog Geld zu verdienen.

    Mir scheint in letzter Zeit wird immer schneller gebloggt und kommentiert ohne vorher nachzudenken oder nachzulesen.

    @Thorsten

    „Blogger“ als Beruf – warum nicht? Hast du was gegen Journalisten nur weil die gegen Geld schreiben? ;-)

    Ich verstehe oft die Argwohn nicht – nur weil jemand für seine Arbeit Geld bekommt ist er ein „böser“? ;-)

    @Ralph

    Danke für die Erwähnung!

  • 5 — Geschrieben von Dr. Satori am 5. Dezember 2008 um 17:03:

    Als relevante Diskussion würde ich das “Kinder-Geplappere” in Sachen “Was sollten Blogger verdienen” nun wirklich nicht betrachten. Es sollte berücksichtigt werden, dass die Leute, die dort kommunizieren, fast allesamt sogenannte “Traffic-Blogger” sind – also Leute, die mit AdSense-Werbung, Bannerwerbung, undsoweiter Ihren Blog finanzieren wollen. Deren Blogs bestehen meist aus etwas umformulierten copy&paste Artikeln, die ungefähr so wertvoll wie eine kaputte Glühbirne sind.

    Das Alter der Diskutanten liegt zwischen 16 und 25 Jahren. Der selbsternannte Marketingexperte Stefan Johne überschätzt sich zuweilen sehr, was mit seinem Lebensalter zusammenhängen dürfte.

    Die “Diskussion” ist schlicht und ergreifend irrelevant. Kindergarten.

    Dr. Satori.

  • 6 — Geschrieben von Thorsten am 5. Dezember 2008 um 17:57:

    @Stefan

    Es ist nicht zu übersehen, daß das Ringen um gute Suchmaschinen-Rankings und Traffik-Generierung das Netz und die Inhalte verändert, und nicht zum Positiven.

    Ich habe überhaupt nichts gegen Journalisten und auch nichts gegen Blogger, die Geld mit ihren Blogs verdienen.

    Ich habe allerdings etwas gegen die Gleichsetzung
    Blog = Geld verdienen.

    Und lese einfach gerne werbefreie Blogs.

  • 7 — Geschrieben von Ralphs am 5. Dezember 2008 um 18:02:

    @Stefan: Gibt es hier wohlmöglich ein Kommunikationsproblem? ;) — Wenn jemand mit Bloggen Geld verdient, verspüre ich keinen Argwohn. Ich würde es auch machen, wenn ich dabei meine Freiheiten ausleben dürfte, z.B. für ne Zeitung oder en Verlag oder so. Für die WAZ online hätte das mal geklappt, aber da fehlte mir die Lust und ich hatte genug zu tun.
    Was langsam hier und dort nervt, das ist aber das große und sprachlich verquaste Wichtigtun von Leuten, die en Blog aufsetzen, das vor Werbung kotzt und die dann nicht einmal etwas interessantes, unterhaltsames, schönes, nützliches zu bieten haben, ausser Marketingsprech. Damit will hier jezz keinen direkt angesprochen haben. ;)

  • 8 — Geschrieben von Der Rekordhalter am 9. Dezember 2008 um 09:20:

    Meingott – der S. Johne und angebliche Mann mit dem „Marketingfinger“ (Stinkefinger wäre wohl eher angebracht) ist doch nur ein kleiner schäbiger Werbeblogger, der ein paar Anhänger um sich scharen konnte, die dann alle gegenseitig auf die Werbung klicken und sich gegenseitig in den Himmel hochjubeln. Sieht man doch, wenn man die Kommentare von Stefan Johne durchsieht – immer die gleichen Delinquenten, die sich gegenseitig auf den Rücken klatschen, dass der Schleim gleich runtertropft. Ganz selten knallt mal ein Querschläger wie dieser Dr. Satori rein, der ihnen dann die Meinung geigt.

    Die Truppe rund um Stefan Johne kann als MultiLevelMarketing-Truppe bezeichnet werden. Ein hübsches kleines Schneeballsystem um Stefan Johne und seine wertlosen E-Books und noch wertloseren Video-Filmchen, die natürlich alle SUPER-KLASSE sind.

    Einfach machen lassen, in ein paar Wochen redet niemand mehr von denen…

  • 9 — Geschrieben von Der Rekordhalter am 9. Dezember 2008 um 09:23:

    Noch ein kleiner Nachtrag: Wenn das Ganze seriös wäre und es eine Anfrage bzgl. bloggens gäbe, dann könnte der Herr Stefan Johne an dieser Stelle mal bekannt geben, um welche Internetpräsenz es sich denn handelt, auf der ein Blog aufgesetzt werden soll, damit man sich ein Bild verschaffen kann. Stefan Johne labert nur allgemein von „Kunst“ – ja bitteschön, was für Kunst? Bildende Kunst, Musik, Performance usw…

    Ist doch ein reiner Linkbait-Artikel, weiter nichts.

  • 10 — Geschrieben von Ralphs am 9. Dezember 2008 um 10:21:

    @Rekordhalter: Dein anonym vorgetragener und denunzierender Sprachgebrauch („Stinkefinger“ „Delinquenten“) passt hier nicht rein. Machs besser, reines Rumschnauzen in Foren Dritter ist auch arm. Und was Dr. Satori angeht: Der nimmt sein Geschreibe so wichtig, dass er Crosspostings nötig hat. Zurück in den Kindergarten, aber sofort!

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