Ratatatam

06.02.09

Heute wäre François Truffaut 77 Jahre alt geworden. Das ist ein Anlaß für mich, mit einem Vorwort die Website Truffaut – Eine Hommage an François Truffaut und den französischen Film zu eröffnen. Weitere Texte werden im Laufe der Zeit entstehen. Ohne Eile und in aller Ruhe.

   

3 Kommentare

  • 1 — Geschrieben von ZAF am 7. Februar 2009 um 01:36:

    Was Truffaut angeht, bin ich immer ein wenig gespalten. Zwei seiner Filme ordne ich schon in die Rubrik meiner Lieblinsfilme ein: „La Mariée était en noir“ und „Vivement dimanche!“, während andere mich überhaupt nicht berührten oder wie „Fahrenheit 451“ mir einfach nur grausig erschienen.
    Vielleicht liegt’s aber auch an den in Deutschland üblichen Synchronfassungen, kenne ich die meisten Truffaut-Filme doch noch aus meiner späten Jugend aus dem Fernsehen. Und im Laufe der Jahre hat sich mein Interesse dann sowieso auf alte US-s/w-Filme der 1930er verlagert, wobei ich pre-Code-Filme mittlerweile besonders interessant finde.
    Die genannten beiden Lieblingsfilme habe ich dann aber immerhin mal im Original mit englischen Untertiteln gesehen.
    Das wäre sicherlich auch ein interessanter Aspekt, herauszuarbeiten, ob und wenn ja, inwiefern die deutsche Synchronisation Truffauts Filme verfälschte. Also mal abgesehen davon, daß Synchronfassungen generell eine Verfälschung darstellen, weil man Sprechern zuhört und dazu Bilder sieht, die mit diesen nichts zu tun haben.

    Die neue Website ist auf jeden Fall ein interessantes Projekt. Viel Erfolg damit!

  • 2 — Geschrieben von dosron am 7. Februar 2009 um 21:04:

    Gratulation. Aber wirklich.

  • 3 — Geschrieben von Ralphs am 8. Februar 2009 um 22:05:

    @ZAF: Letztens habe ich „Les 400 Coups“ mit deutschem Untertitel gesehen. Trotz der Neubearbeitung der Untertitel durch Robert Fischer waren die Texte oft einfach zu lang. Im Orignal wurde nicht selten viel kürzer gesprochen, z.B. in der Szene, in der die beiden Jungs die Schreibmaschine auf der Straße zu verkaufen versuchten. Aber ich hatte insgesamt im Vergleich mit der synchronisierten Fassung nicht das Gefühl, dass die Wirkung des Films geschmälert wird. Allein die Bilder und der Verlauf der Handlung sind einfach zu stark.

    Trotzdem lohnt es sich wohl oft (vor allem auch bei diesen Film), mit Untertitel zu gucken: Die berühmte Szene, in der Antoine die Fragen der Psychologin beantwortet, wirkt in beiden Fassungen dadurch sehr unterschiedlich, dass die Stimme der Psychologin in deutschen Fassung hart klingt, während sie im franz. Original sanft und verständnisvoll klingt. Truffaut hat in einem Interview betont, dass er das bewusst so gewählt hat, um dem Klischee entgegenzuwirken. Ganz abgesehen von der pathetischen deutschen Titelwahl, die den Film aber auch gar nicht trifft.

    @dosron: Danke. Ich hatte es ja gesagt, irgendwann wage ich das. ;)

    So, jetzt tauche ich mal wieder in die Wirklichkeit ab, wird eine hektische Woche.

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