Ratatatam

Video-Anleitung: Google Analytics mit NoScript im Griff

11.06.08

Der vorgestellte Link in meinem Posting Wie Google mit Hilfe von Google Analytics und Cookies Klickverhalten aufzeichnet hat mich dazu motiviert, ein Quick-and-Dirty-Video zu erstellen, das zeigt, wie man mit der Firefox-Erweiterung NoScript in Erfahrung bringt, ob eine Website Google Analytics einsetzt und wie man den Dienst blockiert oder nicht. Desweiteren gebe ich einen Cookie-Tipp, da erst das Zusammenspiel von Google Analytics und Cookies ein personalisiertes Aufzeichnen des Lese- und Klickverhaltens möglich macht. Übrigens: Wer noch nicht genau weiß, wie er gezielt und schnell eine Erweiterung (Add-on) installiert, beachte das Video Gezielt eine Firefox-Erweiterung installieren. Danach kann es mit dem folgenden Video weitergehen:

Google Analytics mit NoScript im Griff

Titel: Google Analytics mit NoScript im Griff
Größe: 5,2 Megabyte
Dauer: 4:11 Minuten


Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   3 Kommentare    

WordPress-Plugin für den Admin-Bereich

11.06.08

WordPress-Usern, die das überladene Dashboard entschlacken oder Kunden ein „klassisches CMS“ anbieten möchten, stellt Perun ein interessantes Plugin namens WPlite vor: Admin-Bereich von WordPress anpassen.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Textverarbeitung 2.0: Mellel

10.06.08

Auf apfelquak – ein empfehlenswertes Blog über „neues aus cupertinos froschteichen“ – fand ich das Posting Mellel 2.5 ist da! Gemeint ist der Word Processor for Mac OS X namens Mellel (hebräisch: „Text“ oder „Worte“). Das Programm ist wohl für Leute gedacht, die „Word“ hassen, aber immer noch nutzen, sei es aus Gewohnheit oder weil ihnen in anderen Textverarbeitungen bestimmte Features fehlten. Ich habe mir nun die Screenshots angesehen, sie wirken echt vielversprechend. Hilfreich für eine Entscheidung könnte auch das umfangreiche Mellel-Handbuch auf deutsch sein (PDF, 6,2 MB). Zudem ist der Preis von 49 Dollar (Schüler und Studenten zahlen nur 35 Dollar) mehr als fair.

Autor: Ralph Segert   Tags:   2 Kommentare    

Xee: Der schnelle Bildbetrachter für den Mac

06.06.08

Den habe ich gesucht und gefunden: Xee, den schnellen Bildbetrachter ohne Schnörkel. Selbst Bilder mit großer Datenmenge können im Sauseschritt und Großformat durchblättert werden, dass es eine Freude ist. Löschen funktioniert wunderbar und schnell mit „Entf“ und „Return“ (zwei Tasten in Nachbarschaft). Zudem kann ich fix Verzeichnisse anlegen, in die ich Bilder kopieren oder verschieben möchte. Jedes angelegte Verzeichnis bekommt einen Shortcut im Stil Apfel + 1 usw. So kann ich ohne aufwendiges Geklicke meine zahlreichen Fotos sortieren und mir eine Auswahl für eine Serie zusammenstellen. Cool das Tool, auch wenn das Application-Icon etwas gewöhnungsbedürftig ist. ;-) – Weitere Info auf apfelquak.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Noch Alpha und schon vielversprechend: IETester für Webdesigner

05.06.08

Der IETester befinde sich zwar noch im Alphastadium, mache aber bereits eine gute Figur. Besonders neugierig macht mich, dass ich als Webdesigner in „einer Anwendung“ meine Seiten in den IE-Versionen 5.5, 6.0, 7.0 und in der aktuellen Beta 1 des Internet Explorer 8 testen kann. Das verpflichtet mich geradezu zum Download und Austesten ;-) Vorausgesetzt werden Windows XP oder Windows Vista, empfohlen wird zudem IE 7. Mehr Info bei Golem.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Das Webstatistik-Tool „Piwik“ kurz vorgestellt

03.06.08

Nach meiner Kurzvorstellung des Open Source Projekts Piwik, welches „Google Analytics“ Konkurrenz zu machen verspricht, habe ich es kurzerhand installiert und war danach recht angetan. Deshalb biete ich folgend zur Verbreitung von Piwik eine Installationsanleitung an. Danach stelle ich das Tool aus der Hüfte in einem knapp sechsminütigen Video vor. Zu den Voraussetzungen für die Installation (PHP 5.1 und MySQL) und den Updates gibt es unten weitere Infos.

Piwik installieren

Wenn Ihr sicher seid, dass Ihr PHP 5.1 und MySQL habt, einfach das entzippte Verzeichnis piwik per FTP auf den Serverspace für Deine Domain legen. Danach www.deine-domain.de/piwik/ im Browser aufrufen und sich über den Begrüßungstext freuen. Nach einem Klick auf Next» erscheint der Systemcheck, der bestensfalls folgendermassen aussehen kann:

Systemcheck

Nach einem Klick auf den Link Next müssen die Zugangsdaten für die MySQL-Datenbank eingegeben werden. Benutzername (hier Login), Passwort und Datenbankname, siehe folgenden Screenshot. Der table prefix ist btw frei wählbar.

Datenbankdaten eingeben

Sind die Datenbankdaten korrekt eingegeben, werden die Datenbanktabellen angelegt, was von Piwik mit dem folgenden Hinweis bestätigt wird. Freue Dich, wenn das geklappt hat und klicke auf Next.

Tabellen erfolgreich angelegt

Die nächste Seite verlangt die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts, mit dem Ihr Euch einloggt, um die Statistik einsehen zu können. Bitte nicht vergessen, dass Passwörter wie „Mama“, „PaPa“ oder „hansi“ nicht sehr klug sind. Nach der Eingabe auf den Button Go! klicken.

Login einrichten

Zuguterletzt müssen noch die Website-Adresse und der Name der Website eingegeben werden, was nicht schwerfalllen sollte.

Websitedaten

Nachdem alles erfolgreich eigegeben wurde, erscheint der JavaScript-Code, der in jede Webseite eingetragen werden muss, die in die Statistik einfliessen soll. Dieser Code (man kann ihn auch auf das Nötigste kürzen) kann auch später nach dem Einloggen aus dem Admin-Bereich in die Zwischenablage kopiert werden. Der Screenshot unten zeigt nur einen Auszug:

Code für Webseiten

Danach gratuliert Piwik Euch und bietet einen Link zur Seite, die das Login ermöglicht. Ich kann nur hoffen, dass Ihr Euch Benutzername und Passwort bis dahin gemerkt habt. ;-)

Probleme mit den PDO Extensions

Bitte nie vergessen, dass Piwik eine frühe Beta-Version (Stand: 03.06.2008, Beta 0.2.2) ist. Vorausgesetzt werden PHP 5.1 und MySQL. Bitte fragt vorher Euren Hoster, ob die PDO-Extensions aktiviert sind. Sind sie es nicht, erscheint der folgende Hinweis:

Systemcheck PDO

Zu PDO noch eine Story am Rande: Ich habe erlebt, dass ich Piwik bei 5-Euro-Hostern installieren konnte, auf einem Managed Server für 199 Euro im Monat aber nicht. Zuerst wurde behauptet, dass PDO „derzeit aussschliesslich in php4 verfügbar“ sei. Später dann, dass PDO nicht kompatibel mit „Stabilität, Upgradefähigkeit und Notfallbehebung“ sei. Das nenne ich Service! Also fragt vorher Euren Webhoster, was geht!

Updaten und ein Hinweis

Da die Entwickler von Piwik recht häufig neue Updates anbieten, noch ein Hinweis, wie man seine Piwik-Installation aktualisiert. Einfach alle Verzeichnisse und Dateien auf dem Server mit der neuen Version überschreiben. Da tut es nicht weh, wenn jede Woche ein Update erscheint. ;-)

Bitte bedenkt, dass ich keine Auskunft darüber geben kann, ob von Piwik eklatante Sicherheitslücken zu befürchten sind und welche Serverlast bei stark zugegriffenen Websites zu erwarten ist. Ich kann nur sagen, dass ich mit Piwik auf meinen Webprojekten bisher gut fahre und dass ich mit den kleinen Bugs ganz gut leben kann.

Video: Piwik kennenlernen

Das folgende Video vermittelt eine Vorstellung von Piwik im Betrieb und von den kleinen Bugs und Darstellungsfehlern. Ein Test ist Piwik allemal wert, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich von Google Analytics unabhängig zu machen. ;-)

Piwik kurz vorgestellt

Titel: Piwik kurz vorgestellt
Größe: 7,2 Megabyte
Dauer: 5:58 Minuten


Updatenotiz am 08.05.2009

Mittlerweile gibt es Piwik in der Beta-Version 0.2.34 und eine der wichtigsten Änderungen, ist die Möglichkeit, online mit einem Mausklick auf die neuste Version zu aktualisieren. Das erleichtert den Umgang mit einer Software, die oft aktualisiert wird, ungemein.

Der Autor

Ralph Segert, Netzjahrgang 96, schreibt aus Lust am Geben und Nehmen und arbeitet als freiberuflicher Webdesigner mit Spezialisierung auf Printlayout, CSS-Coding und Webdesign. Hat ein Herz für Einsteiger, das zeigen seine Anleitungen Mit Firefox per Du und Mit Weblogs per Du.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   90 Kommentare    

Von Chronik löschen bis Intelligente Lesezeichen

30.05.08

Das neue Kapitel Ausgefuchst:Video-Anleitungen für Firefox 3 wächst und wächst. Es führt in die neuen Features von Firefox 3 und die zahlreichen klugen Verbesserungen ein. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei anscheinend auf Sicherheitsaspekte gelegt. ;) Die Videos bis heute – weitere sind in Planung:

Update am 17. Juni 2008:
Der Firefox 3 Videobereich wächst
Video: Was ist neu in Firefox 3? – 10 Highlights

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,      

Firefox gut und böse

20.05.08

Ein paar Tage nach Erscheinen des RC1 von Firefox bin ich fertig geworden mit meinem gründlichen Update von Mit Firefox per Du. Das war viel Arbeit, weil es viele neue Screenshots anzulegen gab und vor allem die Lesezeichenverwaltung doch beträchtlich aber zum Vorteil verändert wurde. So gab es auch einiges umzuschreiben. Ich habe das Update auf Version 3 für die Gestaltung eines ansehnlicheren Hauptmenüs genutzt und zudem den Bereich Tipps und Tricks sinnvoll erweitert. Fünf neue Video-Tutorials u.a. über „Intelligente Lesezeichen“ und „Seiteninformation abrufen“ stehen zur Verfügung. Das Ganze steht bereits im Netz, ein Download des Tutorials biete ich aber erst mit der Endversion von Firefox 3.0 an.

Alles schön und gut soweit, wenn ich heute nicht Mozilla will Deine Daten … und die Kommentare dort gelesen hätte. Kurz hatte ich das bereits über IT-Newsticker mitbekommen, siehe z.B. Mozilla will Nutzungsdaten sammeln. Aber das mulmige Gefühl in der Bauchgegend hat sich heute verstärkt. Wie seht Ihr das? Für den Anfang könnte ich mit einem weiteren Tipp für meine Anleitung kontern. Titel: Automatische Updates aus Datenschutzgründen abschalten. Mache ich eh schon, aber ich wette, viele wissen gar nicht, dass das komplett abschaltbar ist.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   9 Kommentare    

Firefox-Lesezeichen fix synchronisieren

18.05.08

Der Herr Schieb hat es entdeckt und kürzlich in seinem Weblog vorgestellt: Lesezeichen synchronisieren mit Firefox: Foxmarks. Das Add-on Foxmark macht vor allem User glücklich, die mehrere Firefüchse auf verschiedenen Rechnern mit unterschiedlichen Bookmarks laufen haben. Die Erweiterung funktioniert noch nicht mit Firefox 3 RC 1.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Add-on CustomizeGoogle

14.05.08

Für das Update von Mit Firefox per Du auf Version 3 (bereits online ;-) habe ich für die Tipps und Tricks eine seperate Video-Seite erstellt. Dort habe ich für die Video-Anleitung Gezielt eine Firefox-Erweiterung installieren ein allgemein zu empfehlendes Add-on gesucht und bin mit CustomizeGoogle fündig geworden. Der folgende Screenshot zeigt schön, was diese Erweiterung alles bietet. Neben Integration von anderen Suchdiensten in die Google-Suchergebnis-Seite ist vor allem der Bereich Privatspäre sehr interessant.

CustomizeGoogle Privatsphäre

Aber auch die sonstigen zahlreichen Einstellungen für das Verhalten und die Erweiterung von Google und Google-Diensten können sich sehen lassen. Und ich dachte zuerst, diese Erweiterung käme von Google, was ein wirklich gemeiner Schachzug wäre. Die folgende Webseite des Entwicklers belehrte mich aber eines besseren ;-): Über CustomizeGoogle.

customizegoogle

Update: Mit Erscheinen des Release Candidates 1 von Firefox 3 funktioniert das Add-on CustomizeGoogle nicht mehr, obwohl es mit der Beta 5 von Firefox 3 wunderbar lief. Bleibt zu hoffen, dass der Entwickler schnell reagiert.
Update 2: Der Entwickler von CustomizeGoogle ist schneller als ich bloggen kann. ;-) Jetzt funktioniert das Add-on auch wieder mit Firefox 3.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   3 Kommentare    

Portable Firefox auf den neuesten Stand

08.05.08

Da freut sich das mobile Firefox-Herz, auch wenn es etwas spät dran ist: So wird Portable Firefox nicht nur regelmäßig aktualisiert, es steht zudem in der Version 2.0.0.14 deutsch zur Verfügung. Auf meinem USB-Stick ließ sich Firefox komfortabel über das Menü Hilfe und dem Befehl Firefox aktualisieren auf den neuesten Stand bringen.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

WordPress 2.5.1 und Firefox 3 Beta 5 im Einsatz

06.05.08

Ich habe nun stillgelegte und aktuelle Weblogs auf den neuesten Softwarestand gebracht und WordPress 2.5.1 installiert. Es gab weder irgendein Problem mit der Installation noch mit meiner bescheidenen Auswahl bewährter Plug-Ins. Und da ich grad bei Software bin. Ich surfe – auch im Zusammenhang mit dem Update von Mit Firefox per Du, das nur darauf wartet, online gestellt zu werden und zudem gestalterisch aufgewertet wurde – ich surfe also in letzter Zeit fast nur noch mit der Beta 5 von Firefox 3 und habe bisher keine Probleme feststellen können. Auch die Plug-Ins arbeiten mittlerweile mit der 3er-Version (ausser das geschätzte Fire-FTP), so dass mein Fazit lautet: Firefox 3 lohnt sich schon jetzt, zumal es mir eine Ecke fixer erscheint.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

iPod Touch meint: Blog sei Blöd

04.05.08

Die bereits phantasierte externe iPod Touch-Tastatur muss dringend her, um dem Gerät fixer Manieren beizubringen. Blog sei „Blöd“ als Korrekturvorschlag anzugeben, das ist wirklich frech.

iPod Touch weiss: Blog gleich Blöd

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   4 Kommentare    

XP-FTP-Client als Online-Editierer gesucht

04.05.08

Mac-Software verwöhnt! Das merke ich, wenn ich mit XP arbeite und in diversen FTP-Clients die schlichte Möglichkeit suche, eben mal schnell online eine Datei auf dem Server zu ändern, ohne dass ich kompliziert irgendwelche temporäre Dateien suchen muss. Gibt es sowas für Windows, was Transmit auf dem Mac möglich macht? Mit FTP-Client bearbeiten“ – Datei bearbeiten – Speichern mit APFEL-S bzw. STRG-S – Fertig?

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Kleine Helferlein für Grafik- und Webdesigner

02.04.08

Michael Preidel hat eine neue Version des Dashboard Widgets Designers Toolbox 2.5 vorgestellt. Für eine kleine Spende bekommt man einen Download-Link. Zudem gibt es eine kostenfreie aber etwas abgespeckte Version des Tools.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Einsteiger-FAQ: iPod Touch – Software 1.1.4

24.03.08

Aufgrund der Google-Suchstrings, die zu meinem Software-Test iPod Touch führen, kam ich auf die Idee, in einer FAQ die brennendsten Fragen für iPod Touch-Einsteiger zu beantworten. Aus um die 700 Suchanfragen habe ich 21 Fragen und Antworten komprimiert. Alle Antworten beziehen sich auf ein iPod Touch ohne Fremdsoftware und Hacks.

  1. Wie schalte ich den iPod Touch aus und ein?
    Links oben auf dem Gehäuse ist eine Taste, diese solange gedrückt halten, bis der Schiebebutton Ausschalten erscheint. Den Button in Pfeilrichtung ziehen und hoffen, dass das ausgeschaltete Gerät keinen Strom verbraucht. Wäre mal einen Test wert. Einschalten lässt sich das Gerät durch zwei bis drei Sekunden Drücken auf die Gehäusetaste.
  2. Wie erzeuge ich Umlaute wie ü ä und ö beim Schreiben?
    Ganz einfach zum Beispiel den Buchstaben „u“ gedrückt halten, bis eine Auswahl von Sonderzeichen erscheint. Weiter gedrückt halten und die Fingerkuppe zum „ü“ ziehen. Loslassen und den Umlaut im Text geniessen.
  3. Läßt sich die Schriftgröße verstellen?
    Leider nicht, es bleibt auf die Firmware-Version 2.0 zu hoffen. Derweil fleissig an Apple schreiben und diesen Wunsch äussern.
  4. Kann ich Notizen auf dem iPod Touch synchronisieren?
    Nein. Auch in der Firmware-Version 1.1.4 ist das nicht möglich.
  5. Kann ich Kontakte auf dem iPod Touch synchronisieren?
    Ja. iTunes starten, iPod Touch via USB an den Rechner anschliessen. Warten bis iTunes das Gerät erkannt hat. Dann rechts in der Mediathek unter Geräte den iPod Touch-Eintrag anklicken und danach oben im Hauptfenster auf die Karteireiter achten. Auf Karteireiter Info klicken. Danach die Checkbox Adressbuchkontakte synchronisieren mit einem Häkchen versehen und den Radio-Button Alle Kontakte aktivieren (siehe folgende Abbildung). Danach ganz unten auf den Button Synchronisieren klicken. Auf der gleichen Seite unter Info lässt sich übrigens auch der Kalender synchronisieren. It’s easy, ehrlich.
    Mit iTunes Notizen synchronisieren
  6. Wie komme ich an die aktuellste Firmware für den iPod Touch?
    Siehe die vorherige Frage Nr. 5. Anstatt aber den Karteireiter Info den Karteireiter Übersicht wählen. In dem Bereich findet sich ein Button namens Nach Updates suchen. Darauf klicken und den Anweisungen auf dem Monitor folgen.
  7. Wie stelle ich Hinweistöne für den Kalender ein?
    Unter Einstellungen >> Allgemein >> Toneffekte müssen dieselben aktiviert sein. Es gibt die Wahl zwischen Lautsprecher oder Kopfhörer oder Beide. Danach muss im Kalender selbst beim Hinzufügen eines Eintrags auf den Button Warnhinweis gedrückt werden und danach der Zeitpunkt gewählt werden, wann der Warnhinweis piepsen soll.
  8. Kann ich unter verschiedenen Hinweistönen wählen?
    Ja. Icons Uhr >> Timer und danach auf den Button Timer-Ende drücken. Im folgenden Dialogfeld stehen 5 Töne zur Verfügung. Sehr großzügig von Apple!
  9. Wie stelle ich den Wecker auf dem iPod Touch?
    Ganz einfach: Auf der Home-Seite auf das Icon Uhr touchen. Danach in der Zeile unten auf das Icon Wecker touchen, danach oben rechts auf das + touchen und den Wecker einstellen. Allerdings sollten geräuschunempfindliche Tiefschläfer nicht unbedingt damit rechnen, geweckt zu werden, weil die Wecktöne ziemlich leise sind. Tipp am Rande: Es lassen sich mit dem iPod Touch mehrere Weckzeiten verwalten. Ui!
  10. Wie kann ich Leerzeichen in Telefonnummern erzeugen?
    Gar nicht, da Apple wohl davon ausgeht, dass sie eh nicht mitgewählt werden, entsprechend nicht gebraucht würden. ;-)
  11. Kann ich den Home-„Bildschirm“ quer stellen?
    Nein. Die Quer-Anzeige funktioniert leider nur mit „Mobile Safari“ und im Musik-Player (für die CoverFlow-Darstellung).
  12. Wie kann ich Musikstücke im Player vor- und zurückspulen?
    Erster Weg: Einfach die Icons für nächsten oder vorherigen Song gedrückt halten. Zweiter Weg: Der Player spielt einen Song, ein Fingertipp auf den Bereich für die Anzeige des Covers öffnet unterhalb der Infozeile eine zweite Zeile (siehe Abbildung unten). Dort finden sich weitere Informationen über abgespielte und verbleibende Zeit des laufenden Songs.

    vorspulen.gif

    Der Regler kann nun dazu benutzt werden, den Song vor- oder zurückzuspulen. Einfach einmal auf den Regleranfang (der Knopf zwischen blauen und weissen Bereich) drücken und leicht gedrückt halten und nach rechts oder links ziehen. Vorteil gegenüber dem ersten Weg: Es läßt sich schneller spulen. Wer hätte das gedacht! ;-)

  13. Warum wird CoverFlow im Musik-Player nicht angezeigt?
    Weil nicht darauf geachtet wurde, das Gerät senkrecht genug zu halten. Liegt der iPod Touch zum Beispiel auf einem Tisch, läßt sich weder CoverFlow noch die Querformat-Darstellung in „Mobile Safari“ aktivieren.
  14. Kann ich Musiktitel direkt auf dem iPod Touch löschen?
    Nein. Zuerst muss der Titel in der Wiedergabeliste unter iTunes gelöscht werden. Danach reicht eine weitere Synchronisation zwischen iTunes und iPod Touch.
  15. Wie lassen sich nachträglich CD- oder Platten-Cover auf dem iPod Touch übertragen?
    Dazu zuerst in iTunes (OS X Leopard; iTunes gibt es auch für Windows) einen Song markieren und den Mauszeiger darauf liegen lassen. Danach mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und den Befehl CD-Cover laden wählen. Bitte nicht wundern, wenn kein Cover gefunden wird, das kann je nach Musiksammlung häufig vorkommen.

    Vorraussetzung für die Cover-Suche: Ich muss einen Account für den „iTunes Store“ haben und im Store selbst angemeldet sein. Sollte ein Cover gefunden worden sein, wird es nach einer weiteren Synchronisation auch auf dem iPod Touch angezeigt.

  16. Wie wechsle ich das Hintergrundbild?
    Unter Einstellungen auf den Eintrag Allgemein tippen und dort auf den Button Hintergrundbild tippen. Danach können ein von Apple mitgeliefertes Motiv oder auch eigene Fotos (wenn vorhanden) als Hintergrundbild ausgewählt werden.
  17. Wie zoome ich Websites im „Mobile Safari“?
    Einfach zweimal kurz hintereinander auf den Text oder das Bild (wenn es nicht verlinkt ist) tippen, um die Website zu vergrößern. Dasselbe tun, um sie wieder zu verkleinern.
  18. Welche Einstellmöglichkeiten bietet mir „Mobile Safari“?
    Wahl der voreingestellten Suchmaschine: Google oder Yahoo. Deaktivierung von JavaScript, Cookies und Plug-Ins. Unterdrückung von Pop-Ups. Löschung von Verlauf, Cookies und Cache. „Debug-Konsole“.
  19. Gibt es ein DJ-Programm für den iPod-Touch?
    Nein. Aber mit ein wenig Geschick kann man mit dem Gerät auch auflegen. ;-)
  20. Was kann ich – neben Musikhören, iTunes-Musik kaufen, eigene Videos (oder YouTube-Videos) und Bilder anschauen – sonst noch alles mit dem iPod Touch machen?
    Mehrere Email-Accounts anlegen und verwalten. Emails schreiben, versenden, empfangen und einzeln löschen sowie mit „Apple Mail“ synchronisieren. PDFs aus dem Email-Anhang lesen. – Termine und Kontakte verwalten und synchronisieren. Via Wi-Fi in WLANs einloggen und mit „Mobile Safari“ surfen, mehrere Browserfenster öffnen, Lesezeichen verwalten. – Notizen schreiben und verwalten und als Email versenden. – Tools: Rechner, Wecker, frei einstellbare Weltzeituhr, Timer, Stoppuhr, diverse Online-Infodienste wie Wetter, Börse etc.
  21. Was gibt es nicht für den iPod Touch, was kann er nicht, was wird über Google aber gesucht?
    – Es läßt sich kein Thunderbird-Account synchronisieren.
    – Flash wird von „Mobile Safari“ noch nicht unterstützt.
    – Es gibt noch keine externe Tastatur.
    – Ohne iTunes ist keine Synchronisation möglich.

Wer weitere Fragen und Antworten hat, ist selbstverständlich herzlich eingeladen, sie in einem Kommentar loszuwerden. Vielen Dank!

Weitere Blogbeiträge zum Thema:
Die Technik, der iPod Touch und ich
Software-Test: iPod Touch

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   39 Kommentare    

Über die fatale Trägheit der User

17.03.08

Richard Stallmann, der „praktizierende Atheist“, erzählt im Interview mit der taz über seine „drei Freiheiten“ für den Gebrauch von Software, über die Propaganda für „geistiges Eigentum“ und die „soziale Trägheit“ der User:

„Das ist doch Wahnsinn. Die Tatsache, dass Sie eine Kopie von etwas weitergeben, das Sie gekauft haben, macht sie zum ‚Piraten‘, zu einem Illegalen. Viele Menschen denken: ‚Hier geht es nur um Computer, das geht mich nichts an.‘ Aber es geht darum, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.“

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Piwik Analytics

12.03.08

Im Nonsenseblog wird das vielversprechen Statistiktool Piwik vorgestellt. Piwik ist freie Software, könnte als Alternative für „Google Analytics“ auf eigenem Webspace installiert werden, steht allerdings erst in der Alphaphase zur Verfügung.

Autor: Ralph Segert   Tags:   4 Kommentare    

Software-Update 1.1.4 für iPod Touch

29.02.08

Das Firmware-Update 1.1.4 für den iPod Touch wartet laut fscklog zwar mit einem besseren MobileSafari auf, „der nun mit mehreren offenen Seiten deutlich besser umgehen kann“, doch von den in meinem iPod-Touch Software-Test besprochenen Mängeln ist keiner behoben worden, was ich nicht wirklich zu hoffen gewagt habe. ;-)

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   1 Kommentar    

Software-Test: iPod Touch

23.02.08

Hier geht es um einen detaillierten Software-Test mit dem iPod Touch, der die Stärken und Schwächen auslotet. Ich möchte zeigen, wo Apple nacharbeiten könnte, um die Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität des iPod Touch zu optimieren.

Mit der Software-Version 1.1.3 ist der iPod Touch kostenpflichtig aufgewertet worden. Jetzt lassen sich Emails schreiben und verwalten, im Kalender können Termine festgehalten werden und die Notizfunktion erlaubt das Notieren täglicher Gedankenblitze, wenn man das will.

Schreiben mit dem gewissen Touch

Ich beginne mit einem Schreibtest. So öffne ich Safari, rufe ein Weblog auf und tippe einen Kommentar. Halte ich den iPod Touch quer, dreht sich das Bild auf dem Display und die Tastatur wird breiter. So kann ich auch mit den beiden Daumen schreiben, was mit ein wenig Übung schneller geht, als mit einem Zeigefinger. Leider aber, das vorweg, wird das Querformat nicht von „Mail“, dem „Kalender“ und nicht von „Notizen“ unterstützt.

Schreiben mit dem iPod Touch

Vorteilhaft beim Schreiben einen Kommentars und vor allem beim Ausfüllen eines Formulars ist, dass es eine Taste für die Tabulatorfunktion gibt (names „Weiter“), so dass ich von einem zum nächsten Formularfeld springen kann.

Derweil sind sonderbare kryptische Texthilfen eher hinderlich beim Schreiben. Zudem muss man sie wegdrücken, wenn sie unpassend ein Wort ersetzen wollen, was den Schreibfluss hemmt. Leider läßt sich die Texthilfe nicht abschalten, noch ist ersichtlich, nach welchen Kriterien sie funktioniert oder gar lernt.

Umlaute und Texthilfe auf dem iPod Touch

Etwas schreibverzögernd ist auch die Wahl der Umlaute. Dazu muss ich einen Buchstaben wie „u“ oder „a“ gedrückt halten – etwas lange wie ich finde, eine Einstellmöglichkeit der Verzögerungszeit wäre eine feine Sache -. Es erscheint dann eine Auswahl von Sonderzeichen, die man wählen kann, indem man die drückende Fingerkuppe auf das gewünschte Sonderzeichen zieht. Das hört sich anstrengender als es ist. Das iPod Touch-Display ist sehr berührungsempfindlich, ein leichter Druck reicht vollkommen aus, Muskeltraining ist also nicht von Nöten.

Schreibmarke platzieren Beim Schreiben kann es vorkommen, dass Korrekturen im Text nötig werden (das passiert ;-). Um zu der Fehlerstelle zu kommen, drücke ich auf die entsprechende Zeile und halte den Druck bis eine Lupe kommt. Sodann ziehe ich die Schreibmarke an die Stelle, die korrigiert werden soll. Eine elegante Lösung wie ich finde. Schade nur, dass sich Textpassagen so nicht mehr markieren lassen, um sie zu kopieren oder zu verschieben. Aber vielleicht verlange ich auch zuviel von einer Touchnavigation. Andererseits liegt der Reiz des iPod Touchs für mich eben auch in der Möglichkeit des Schreibens. Die sehr gute Tastaturlösung kommt Vielschreibern entgegen. Warum also nicht weitere sinnvolle Optionen für das Schreiben implementieren?

Da wir grad beim Kommentare schreiben sind: Das setzt voraus, online zu sein. Erfreulich ist am iPod Touch, dass sich mit drei Touchs Wi-Fi für eine WLAN-Anbindung aktivieren läßt; und ebenso schnell läßt sich das deaktivieren, denn Wi-Fi ist sehr stromhungrig. Nach weniger als zwei Stunden beglückt mich der Akku bereits mit einer Versorgungswarnung. Es mögen mit den Gerät zwar „neun Stunden“ Musikgenuss am Stück möglich sein, von neun Stunden surfen ist es dagegen weit entfernt.

Safari macht Spaß

Gute Lesbarkeit in Safari Bleiben wir noch kurz beim kleinen Bruder von Safari. Im Querformat und mit einem Doppeltouch für Zoomen lassen sich Website-Texte sehr gut lesen. Gescrollt wird mit schnell ziehender Fingerkuppe über das Touchpad. Ein schöner Effekt ist dabei die Beschleunigung des Scrollens, die mit der Schnelligkeit der ziehende Fingerkuppe zunimmt und zum Ende hin langsamer wird. Das sieht so „geil“ aus, da könnte Scrollen fast zum Hobby werden. ;-).

Auch das Öffnen und Wählen von Tabs ist unkompliziert möglich und eine kleine Lesezeichenverwaltung ist auch integriert. In den Einstellungen läßt sich Safari wie sein großer Bruder sinnvoll konfigurieren. So kann ich JavaScript deaktivieren, „Plug-Ins“ ausschalten und „Pop-Ups unterdrücken“, ich kann Cookies, den Verlauf und auch den gesamten Cache löschen. Zudem kann ich als Suchmaschine entweder Google oder Yahoo wählen.

Neben der fehlenden Flash-Unterstützung ist mir bisher nur ein Darstellungsfehler negativ aufgefallen: Grafiken, die via CSS als Hintergrundbild eingebunden sind und zudem einen Hover-Effekt haben (der optimiert ist durch negative Werte, CSS-Coder wissen, was ich meine), werden von Safari nicht richtig angezeigt. Die folgende Abbildung zeigt, dass lediglich die Hovergrafik zu sehen ist und das in höchst ungewöhnlicher Weise:

Safari mit Darstellungsfehler

Billiges Notizbuch

Keinen Spaß macht das Interface für „Notizen“. Die billigen, so gar nicht zu Apple passenden Icons sind ja noch verzeihlich, aber nicht die schlecht lesbare Kinderschrift, die man leider nicht ersetzen kann durch einen sachlicheren und größeren Font. Praktisch dagegen ist, dass man ohne Umschweife seine Notizen als Email versenden kann: einfach auf das Email-Icon touchen, Email-Adresse eintragen, auf „Senden“ drücken und schon können die Notizen in die Welt hinaus.

Gutes Mail

Das Programm „Mail“ kann sich auch sehen lassen: Ich kann mehrere Accounts anlegen und verwalten, PDF-Anhänge werden problemlos dargestellt, Email-Adressen kann ich mir beim Schreiben aus dem Adressbuch holen, andersherum kann ich Email-Adressen mit wenigen Touchs ins Adressbuch eintragen, egal ob ein „Kontakt“ besteht oder erst neu angelegt werden muss. Das ist praktisch und spart ungemein viel Tippzeit. Nachträglich können Emails zudem gelöscht werden. Auch ein Verschieben in andere Postfächer ist möglich. Einziger Wermutstropfen: Ich kann nicht wie in Safari quer schreiben, wie oben bereits bedauert.

Mail auf dem iPod Touch Schön ist auch – mit Blick auf ein alternatives Notizbuch -, dass ich Email-Entwürfe anlegen und abspeichern kann. Möchte ich während des Schreibens etwas im Internet nachschauen, verlasse ich das Email-Programm über die Home-Taste und wähle den Safari zum Surfen. Wenn ich danach das Email-Programm erneut aufrufe, bin ich wieder beim Entwurf und kann ohne lästiges Navigieren weiter am Text arbeiten. Auch im Programm Notizen merkt sich der iPod Touch das zuletzt gewählte Fenster. Im Programm „Kontakte“ bleibt die zuletzt geöffnete Einstellung leider nicht erhalten.

Kontakte ohne Leerzeichen

Das Programm Kontakte akzeptiert zudem kein Sonder- und Leerzeichen zwischen Vorwahl und Telefonnummer, auch wenn die Adressen via Synchronisation von einem Apple-Computer kommen. Auch werden manche Einträge bei der Synchronisation vom Rechner (iMac Power-PC) zum iPod Touch nicht übertragen. Die Grund ist mir rätselhaft, ich hoffe, hier findet keine softwareinterne Zensur statt ;-).

Tücken der Synchronisation

Misslich ist auch, dass ich Kontakte und Termine nur über einen iTunes-Account synchronisieren kann. Als wollte es Apple nicht erlauben, dass man mit einer iTunes-Installation Musik verwaltet und mit einer zweiten auf einem anderen Rechner eben nur Termine und Kontakte.

Schön wäre für die Zukunft, wenn ich – neben Notizen – vor allem auch Email-Accounts mit einem Client wie Thunderbird synchronisieren könnte. Es soll tatsächlich Apple-Freunde geben, die mit „Mail“ nicht zufrieden sind und deshalb auf MAC OS X ein anderes Programm einsetzen. Aber das wird wohl Zukunftsmusik bleiben.

Alarm ohne Ton

Etwas misslich ist auch, dass die Alarmfunktion nicht zu hören ist, wenn unter Einstellungen die „Toneffekte“ ausgeschaltet sind. Das bedeutet, wer keine Töne beim Schreiben hören möchte, bekommt auch keinen Warnhinweis bei Kalendereinträgen zu hören (im Gegensatz zum Wecker).

Etwas mickrig ist zudem die Auswahl der Warntöne (versteckt unter den Optionen für den Timer), fünf an der Zahl und zudem kaum zu hören. Kalendereinträge mit Alarm sind entsprechend höchsten bei der Meditation im Ruheraum zu hören und dabei sehr kurz angelegt. Zudem hören sie sich an, wie die Töne der frühen PDAs von anno 1998.

Der Musikplayer aus Sicht eines DJs

Musikplayer auf dem iPod Touch Den Musikplayer beurteile ich aus der Sicht eines DJs, der im Auto oder zu Fuss bis dahin vergessene und oder eben neu gekaufte Musik kennenlernen möchte. Ist der iPod Touch verriegelt, zeigt ein schneller Doppeldruck auf die Home-Taste nur den Titel an, der gerade läuft. Bei wenig gehörter Musik würde ich aber gerne auch den Interpreten wissen. Bei entriegeltem iPod Touch bekomme ich nach einem Doppeldruck den Titel, Interpreten und das Album angezeigt. Das ist wunderbar, wenn nur die Schrift nicht so itzeklein wäre. Während der Autofahrt ist das kaum zu lesen. Die Unleserlichkeit wird noch dadurch erschwert, dass Interpret und Album in dunkler Schrift vor dem dunklen Hintergrund der Hauptseite dargestellt sind. Wer da keine Adleraugen hat, hat schlechte Karten, wer über nachlassende Sehkraft klagt, noch schlechtere.

Auch wenn ich den eigentlichen Musikplayer selbst aufrufe, bleibt die Schrift sehr klein. In der Listendarstellung ist zwar alles etwas besser zu lesen, aber leider wird wieder nur der Titel angezeigt. Ärgerlich ist dabei, dass sehr viel Platz für die Anzeige eines Covers verschwendet wird, zumal bei meiner Musik selten Cover angezeigt werden, da ich ausgewählte Titel von meinen Original-CDs digitalisiere und eher selten virtuelle iTunes-Musik kaufe – ich stehe immer noch auf ein schönes Cover mit Booklet und den Informationen und Bildern darauf, vom haptischen Aspekt einmal abgesehen.

Steuerung des Musikplayers auf dem iPod Touch

Läuft der Musikplayer und drehe ich den iPod Touch in die Längsposition, so erscheint die CoverFlow Darstellung. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich begriffen habe, was da eigentlich durchblättert werden kann. Die Titel der aktuell laufenden Wiedergabeliste sind es nicht. Ok, es sind schlicht die Cover der Alben, die hier dargestellt werden, leider aus meiner Sicht wieder zu ungusten der Lesbarkeit und zum Nachteil der Leute, die Musik von eigenen CDs und Platten hören. – Nachtrag: Auch für digitalisierte gekaufte CDs lassen sich Cover nachladen, siehe die freundlichen Hinweise in den Kommentaren.

Apropos Platzverschwendung: Falls ein Cover fehlt, macht der helle Hintergrund den iPod Touch bei laufendem Player zu einer kleinen Taschenlampe. Also wenn es mal dunkel an der Haustür ist, einfach den Player einschalten. Über die Energieverschwendung, auch wenn die Helligkeit auf Automatik gestellt ist, will ich heute schweigen. ;-)

Nervend wird übrigens das automatische CoverFlow dann, wenn man das Gerät aus der Tasche holt, um nachzusehen, was gerade läuft oder um zu navigieren. Oft musste ich die CoverFlow-Darstellung wegdrehen, um zur eigentlichen Player-Ansicht zu kommen. Die Option der Deaktivierung von CoverFlow wäre hier nicht ganz sinnlos.

Fazit

Die Touchpad-Navigation von Apple ist ohne Zweifel eine innovative technische Entwicklung und macht auf Anhieb Spaß. Nur leider ist die angebotene Software nicht immer ausgereift und ich habe den Eindruck, dass Apple manches Programm lieblos und unter Zeitdruck zusammengehackt hat. Meine dringlichsten Wünsche: Wahlmöglichkeit größerer Schrift für alle Programme, sinnvolle Erweiterung der Optionen für ein „Notizbuch“, das auch für Vielschreiber geeignet ist.

Links

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   47 Kommentare    

Asoziale Software und soziale Suche

12.02.08

Zeitlich gesehen ist die folgende Meldung ne olle Kamelle, trotzdem zeigt sie, wie asozial soziale Software sein kann. So habe Facebook um die Jahreswende zahlreiche User vergrault, weil es die Weihnachtseinkäufe an Freunde und Verwandte ausgeplaudert habe: „Hey! Dein Bekannter Michael hat sich gerade das Computerspiel Lego Star Wars gekauft.“ Das hat ja nicht nur Nachteile, man bedenke, wie cool das ist, wenn man vorher weiss, was für eine Scheisse man wieder geschenkt bekommt. Da kann man sich seelisch bereits aufs Umtauschen vorbereiten.

Aber Späßchen beiseite, einigen sozialen Netzwerkern scheint der Ausverkauf ihrer Daten schon länger nicht zu gefallen und sie kämpfen für A Bill of Rights for Users of the Social Web (deutsche Übersetzung von Thomas Kalka). Ob man damit aber das, was erfolgreiche soziale Netzwerke so scheinbar wertvoll und faktisch teuer macht, entschärfen kann, nämlich den gläsernen User zu etablieren, der gezielt mit Werbung angesprochen werden soll und dessen persönliche Daten dafür ausgewertet werden, bleibt abzuwarten.

Andererseits zeigen die Proteste der jüngsten Vergangenheit, ob bei Xing, Facebook oder studieVZ, dass ohne das Prinzip der Freiwilligkeit soziale Netzwerke nicht funktionieren können (ausser das Netzwerk für Schafe). So wird wohlmöglich die Option gezielter Datenfreigabe das wichtigste Feature sozialer Software, auch wenn klar ist, dass Auswertung, Verkauf und Tausch millionenfacher persönlicher Daten längst stattfindet.

Andererseits behagt es mir nicht mehr, soziale Netzwerke pauschal in die Ecke der Privatsphärenkiller zu stellen. Linke Affekte blockieren das Nachdenken. Zum Beispiel darüber, ob die Arbeit neuer Start-ups vielversprechend und usernützlich werden wird, Suchmaschinen zu entwickeln, die die (freiwilligen) Daten sozialer Netzwerke finden und auswerten. Hier wird meiner Meinung nach an der Suchmaschine der Zukunft gearbeitet, Google ist wohl erst der Anfang intelligenter Suchmaschinentechnologie.

Ich stelle mir vor, ich suche Usererfahrungen zu bestimmten Produkten. Welche Zeitersparnis, wenn ich mich nicht mehr durch den Wust reiner Produktangebote oder Preisvergleiche kämpfen müsste, sondern gleich alle relevanten Erfahrungs- und Testberichte gelistet bekäme. Oder ich möchte etwas über einen Film, Schriftsteller oder Schauspieler aus der Sicht der Fans und Kritiker wissen, die im Web darüber geschrieben haben. Oder denken wir an fachlich orientierte Netzwerke, die Problemlösungen veröffentlicht hätten, deren Ergebnisse mir nach einer Suchanfrage ohne lästige Penetranz von Marktführern präsentiert würden.

Über die kollektive Leistung der Netzwerk-Nutzer allein in Sachen Tagging berichtet der Artikel Suchen im Netz der Nutzer in der aktuellen Technology Review. Darin wird der Internetdienst Librarything.com vorgestellt, der Usern anbietet, ihre gesamten Bücher zu registrieren und mit Schlagworten und Kommentaren zu versehen. „Auf diese Weise ist seit Mitte 2006 ein kollektiver Katalog mit rund zwanzig Millionen Einträgen entstanden.“

Das ist nicht nur im Hinblick auf das urmenschliche Mitteilungsbedürfnis und seine große Bedeutung für soziale Netzwerke faszinierend, es vermittelt auch eine Ahnung davon, dass „Wissen teilen“ mit Wikipedia und Social Bookmarking erst der Anfang ist. Man stelle sich nur einmal Luhmanns Zettelkasten als soziales Netzwerk vor, eine Sammlung thematisch strukturierter Exzerpte und Zitate aus allen Wissensgebieten.

Die Beispiele für die sinnvolle Nutzung sozialer Software und Suche liessen sich fortführen. Und so einfach sie sich anhören, so hoch sind die Hürden für technisch ausgereifte Systeme, die aus dem riesigem Datenmeer der User das wirklich Gesuchte finden. Der oben verlinkte Artikel in der Technology Review verweist da zum Beispiel auf den Wildwuchs beim Tagging, das von vielen Usern nach subjektiven Eindrücken zwischen „nett“ und „schön“ eingesetzt wird. Die Relevanz für eine Suche geht im Dschungel der Beliebigkeit gegen Null. Auf der anderen Seite läßt der „Jargon“ Rückschlüsse auf die Interessengruppe zu.

Sprache, Subjektivität, Fragmentierung der Interessen, da haben sich Entwickler sozialer Suchmaschinen etwas aufgehalst, was an Indifferenz und Differenz nicht zu überbieten ist und von Maschinen geordnet und sinnvoll ausgegeben werden soll, ohne den Suchenden mit seinen Interessen und Motiven, Vorlieben und Erwartungen jemals wirklich kennen zu können. Das wird eine spannende Suche.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   1 Kommentar    


Ansichten:  Frank · aurora · Markus · Ping

Android Anleitung App Design Blogosphäre Bochum Buch CMS CMS Made Simple DJR Electropop ExpressionEngine Film Fotografie Fotolust Freiberufler Fussball GooglePlus Grafikdesign Icondesign Ingwer iPod Touch IT-Sicherheit Layout Leben Medien Musik Netz Politik Produkt Redesign responsive Webdesign Rezepte Ruhrgebiet Software Sprache Technik Teufel UX UX-Design Verpackungsdesign Videoanleitung Webdesign Webradio Wissen Wordpress

© 2017 Ralph Segert . Impressum