Ratatatam

Linksammlung Datenschutz

04.09.08

Die tagesschau online hat eine kommentierte Linksammlung zu Datenschutz und Datensicherheit namens Gesetze, Akteure und Schutzmaßnahmen veröffentlicht, die sinnvoll strukturiert zu vielen informativen Websites führt. Bitte weiterempfehlen.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Verena auf newzealand-blog.net

03.09.08

Meine geliebte Verena bloggt jetzt wieder, nämlich auf English und über ihr Lieblingsthema Neuseeland. WordPress hilft Ihr dabei. Jetzt kann sich ihre rieisige Linksammlung über Neuseeland endlich lichten. ;-)

Autor: Ralph Segert   Tags:   2 Kommentare    

Presse auf blöd oder was!

27.08.08

Ohne jeden Zweifel ist die ganze Diskussion um die Frage, ob das Internet dumm mache, nur „heiße Luft“. Das Internet macht nicht dümmer als das Blättern in einem Katalog für Felgen. „Das Internet“ (welches Internet nur?) macht unter Umständn sogar schlauer als das alltägliche Glotzen der privaten TV-Sender und ihrer Nachahmer in den Öffentlich-Rechtlichen. Denn immerhin birgt das Internet die Gefahr, dass selbst der vermeintlich „Blödeste“ noch zufällig einen Aspekt zu irgendeinem Thema aufschnappt, den er sich vorher nicht denken konnte, der aber sein vermeintlich verblödetes Hirn in Bewegung bringt, jedem kulturkritischen Unkenruf zum Trotz!

Den ganzen internetfremden Lohnschreibern fehlt einfach eine Grunderfahrung im Umgang mit dem Internet, eben weil sie dort immer noch nicht angekommen sind, stattdessen aber ihre Voruteile pflegen und durch rechthaberische Thesen um Aufmerksamkeit buhlen: Die Grunderfahrung, dass man durch das Internet alltäglich jede Menge lernen kann, dass das Internet Karrieren ermöglicht und Arbeitsplätze schafft, dass das Internet trotz aller pseudoklugen Diskussionen die Streitkultur sowie das Zusammenwachsen Gleichgesinnter fördert und und und… Kein anderes Medium hat mehr Potenzial zur Medienkompetenz als das Internet, das mögen sich die klugen Herren hinter die grünen Ohren schreiben. Das Anzetteln von Verblödungdiskussionen hat nur den einen Sinn, nämlich zur Verblödung beizutragen.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Datenschutz für Einsteiger

21.08.08

Das Online-Magazin netzwelt listet eine Reihe sinnvoller Tipps auf, die zeigen, wie man seine Daten schützt. Vertrauen ist gut: Datenschutz selbst gemacht. Diese Ratschläge sind nicht so radikal wie mein stellenweise sarkastischer Blogbeitrag 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität. Und da es gut zum Thema passt, beachte der fortgeschrittene Datenschützer folgend den ganz normalen (mobilen) Datenschutzalbtraum, den Ben Schwan uns erzählt, um sich danach dem ungehemmten Datendrang der Däter zuzuwenden. ;-)

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Eine kleine Webworker-Spende für den „Firefox-Mann“ ;)

15.08.08

Die bei Michael Preidel entdeckte Idee, sich für die Vollversion von Designers Toolbox eine Rotwein-Spende von 3 Euro überweisen zu lassen, habe ich vor kurzem abgewandelt auf Mit Firefox per Du untergebracht. Anstatt das gesamte Tutorial mit allen Videos zum freien Download anzubieten (das wären immerhin über 42 MB, mein Webhoster hätte sich bedankt), bitte ich dort um eine Webworker-Spende und einen Rückumschlag für eine CD, die alle Video-Anleitungen über ein selbststartendes Hauptmenü erreichbar macht. Ich bin überrascht, dass bereits drei kleine Scheine hier angekommen sind. Das ist mehr als das Email-Feedback eines halben Jahres. Mein ist Eindruck, die Spender machen es aus einer respektvollen Anerkennung heraus, das ist doch schön.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   2 Kommentare    

Suchen nur mit Google-Vormund

01.08.08

Ich bin kein Freund der personalisierten Suche, so wie Google sie praktiziert. Weder möchte ich, dass mein Standort und meine IP-Adresse, noch getrackte Suchgewohnheiten in das Suchergebnis einfliessen. Das hat einen einfachen Grund: Ich lasse mich ungern auf Trackingdaten reduzieren, meine Interessen sind zu breit gestreut und ich möchte das finden, was relevant für das Thema ist und nicht das, was mich vermeintlich aus der Generierung gesammelter Google-Daten zu interessieren habe. Deshalb benutze ich CustomizeGoogle und NoScript, um mögllichst wenig Daten an Google preiszugeben. Da fällt mir ein: Sehr nervend an Firefox finde ich, dass es nicht von vorneherein möglich ist, mit der deutschen Version von Firefox google.com aufzurufen. Diese Einschränkung der Suche aufgrund der Nationalität gehört wohl zu einem der Dienste der Mozilla Foundation, um 60 Millionen Dollar Sponsorengelder von Google zu rechtfertigen.

Btw: Frisch auf dem Tisch: Was die Google-Betreiber über den Schutz der Privatsphäre denken, nämlich dass selbst in der Wüste eine vollständige Privatsphäre nicht möglich sei. Also, macht Euch keine falschen Hoffnungen!

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   11 Kommentare    

Unsicheres Domain Name System geflickt

30.07.08

Der TR-Artikel Flicken fürs Netz liest sich wie eine Passage aus einem Roman über die tückischen Sicherheitslücken des Internets, die bei krimineller Ausnutzung katastrophale Folgen für die User hätten.

Autor: Ralph Segert   Tags:   2 Kommentare    

Cuil wie cool versus Google

28.07.08

Ob die nach eigenen Angaben weltgrößte Suchmaschine namens Cuil dem Marktführer zur ernstzunehmenden Konkurrenz werden kann und irgendwann sogar „cuilen“ zum Synonym für Suchen wird, steht in den digitalen Sternen, doch die ehemaligen Google-Mitarbeiter, die viel Know How und Geld in das Projekt investiert haben, sind zuversichtlich. Sie versuchen zudem damit zu Punkten, dass Cuil die Aktivitäten der User nicht speichern würde, so wie Google es für 18 Monate tut. Davon abgesehen, kann Konkurrenz nur gut tun, auch wenn manche Internetbeobachter die Angst vor der Datenkrake Google für völlig übertrieben halten und die Vorteile für den User hervorheben. Welche Position man auch immer favorisiert, ich habe Cuil nach kurzer Zeit als Suchdienst in Firefox integriert und finde, dass die Google-Konkurrenz einen sehr guten ersten Eindruck macht.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Datenschutz ohne Chance?

20.07.08

Ben Schwan meint, dass der alltägliche Umgang der meisten Internetnutzer mit ihren persönlichen Daten fahrlässig naiv sei. Wer interessiert sich schon dafür, dass Google die Suchhistorie eines jeden Nutzers 18 Monate lang speichert, ohne uns zu erklären, für was das notwendig sein soll. Wenig Interesse erregt auch ein anderes Gebiet der Datenbegehrlichkeit, das sich auf internationalen Parket abspielt und diese Woche unter der Subline Datenaustausch zwischen den USA und die EU durch die Presse ging und – wirklich wahr – als transatlantisches Datenschutzabkommen bezeichnet wird. Wie es um den Datenschutz und der Datensammelwut in den USA steht, macht eine andere Meldung deutlich: Bürgerrechtler hätten herausgefunden, dass eine Million Menschen auf der US-Terrorliste stünden. Reiner Metzger weiss in seinem Kommentar Der gläserne Atlantik, „jeden Monat kommen 20.000 dazu. Zu den berühmtesten Einträgen dort zählt der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela. Aber für unsere Bundesregierung scheint das so in Ordnung zu sein“.

Autor: Ralph Segert   Tags:   1 Kommentar    

Das Wunder Internet

16.07.08

Das folgende Feedback ist in der Tat selten, dafür ist es umso schöner. Auch zeigt es, dass ich die, die ich mit meinen Tutorials erreichen möchte, wirklich erreiche. Vielen Dank an Frau Elisabeth Lamprecht, die mir das Zitat erlaubt hat, denn sie weiss wie ich, dass die schönste Freude immer die geteilte ist.

Sehr geehrter Herr Segert,
erstmal herzlichen Dank für Ihre so umfangreiche Anleitung. Auch Ihrer Ehefrau gehört mein ganz persönliches Dankeschön und schicke Ihnen Beiden symbolisch diese Orchidee.
Bin schon über 60 Jahre alt und habe erst vor zwei Jahren angefangen, mich mit dem Wunder Internet zu befassen. Vieles ist mir noch immer ein Rätsel und wird es wohl auch immer bleiben. Aber aufgrund meiner Neugierde kann ich schon vieles, ohne überhaupt einen PC-Lehrgang jemals besucht zu haben.
Ihre Anleitung zu Firefox ist so verständlich geschrieben und auch bebildert, daß es eine wahre Freude ist, gleich alles zu probieren und einzustellen.
Da ich mir die Version 3.0 von der Heft-CD der Zeitschrift Computerbild heruntergeladen hatte, wurde ich natürlich neugierig. Ich suchte mit verschiedenen Wörtern nach einem sogenannten Handbuch und kam dann auf das Wort Anleitung.
Wieviel Arbeit, aber auch Freude haben Sie da hineingesteckt und Ihre ruhige Art in den Videos ist einfach wundervoll.
Ich danke Ihnen von ganzem Herzen.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   4 Kommentare    

13 Tipps für Email-Muffel

13.07.08

Wer kennt als gestandener Email-Freund nicht die Schwere der Last, wenn er mit hartnäckigen Email-Muffeln an einem Projekt arbeitet. Diesen Leidgeplagten und Haargerauften sei die folgende Tippsammlung zum Trost und zur Hoffnung gereicht, dass sie manchem Email-Muffel zur kommunikationsfreundlichen Erkenntnis bringen möge.

  1. Gestehen Sie! Betonen Sie mit Beginn der Kommunikation, dass sie nicht alle Tage Email abrufen, sondern lieber davor flüchten, als sich gespannt darauf freuen. Betonen Sie zugleich, dass Sie sich nach dem Abrufen nicht selten 20 Tage Zeit lassen, um eine einfache Frage zu beantworten oder dass Sie grundsätzlich nie auf Emails antworten. So weiss Ihr Kommunikationspartner, woran er ist und greift lieber gleich zum Telefon.
  2. Lesen Sie! Lesen Sie Emails ganz durch, um den gesamten Inhalt zu erfassen. So sehen Sie gleich, ob es wichtige Fragen gibt und Ihr Email-Partner Überlebenshilfe sucht. Denn auch per Email soll schon so mancher Hilferuf hinausgeschickt worden sein.
  3. Antworten Sie gleich und angemessen! Wenn Sie sich auf ein Projekt mit Email-Kommunikation eingelassen haben, dann antworten Sie auf einfache Fragen sofort. Wenn Ihr Partner nur einen Termin bestätigt wissen will und Sie mit Ja antworten könnten, dann sind sie schneller und effektiver, als wenn Sie zum Telefon greifen und die kostbare Zeit Ihres Partners oder Dienstleisters stehlen würden. Ein Tipp am Rande: Dieses Antwortverhalten fügt Ihnen keine Schmerzen zu und Emails kommen meistens an.
  4. Antworten Sie mit Ihrem echten Namen oder einem, der so klingt! Manchmal kommen Emails von „xy387BuH@aol.com“ oder von anderen ausserirdirschen Wesen an, die ein Geschäft vorschlagen oder angeblich im Auftrag einer Firma schreiben. Glauben Sie mir, Ihnen wird nicht geglaubt.
  5. Vergessen Sie die Betreffzeile nicht! Im Betreff einer Email steht kurzgefasst das Thema der Email. Bleibt es leer, hat Ihr Partner es später schwerer, Ihre Email wiederzufinden. Auch Betreffzeilen wie „Hallo“ oder „Re“ oder witzig gemeinte Äusserungen wie „Pussycat“ tragen nicht zur schnellen Klärung des Themas bei und könnten zudem den einen oder anderen Spamfilter auf den Plan rufen.
  6. Benutzen Sie Absätze und schreien sie nicht! Lange Email-Texte, die nicht durch Absätze aufgeteilt sind, erschweren das Lesen und helfen nicht dabei, zum Lesen anzuregen. Texte, die zudem im Großbuchstaben geschrieben sind, bedeuten nur, dass sie grad Ihre Botschaft hinausschreien, und das kommt nicht überall gut an. Einmal abgesehen davon, dass dieses Geschrei verdammt schwer zu lesen ist.
  7. Zitieren Sie richtig! Schreiben Sie Ihre Antwort nicht unter das Zitat, es könnte der Eindruck entstehen, dass gar keine Antwort geschrieben wurde. Wer scrollt schon gerne nach unten und sucht Ihre 3 Wörter ohne höfliche Anrede. Die Alternative: Suchen Sie die wichtigen Zeilen gezielt heraus, auf die Sie antworten möchten und löschen Sie den Rest des Zitats. So kommen Sie schnell auf das Wesentliche und beschleunigen die Kommunikation. Das mag nun schwer nach Arbeit klingen, aber wenn Sie das erst einmal einige Male gemacht haben, werden Sie bemerken, wie professionell und schnell man auf Emails antworten kann.
  8. Richten Sie sich einen angemessenen Footer ein! Ein Footer ist der Abschluß einer Email. Dort sollte vor allem als Firma Ihr Name, Ihre Adresse, die Telefon- und Faxnummer, die Email-Adresse und sonstige rechtlich notwendigen Dinge stehen (je nach Rechtsform Ihrer Firma), die Sie im Internet in Erfahrung bringen können. Schreiben Sie keine Romane, Lebensläufe oder lange Listen mit Ihren Webprojekten in den Footer. Das interessiert Ihre Email-Partner nicht. Die wollen höchsten schnell Ihre Telefon-Nummer oder eine Haupt-Webadresse dort stehen sehen, um nicht erst suchen zu müssen. Zudem zeigen Sie so, dass Sie Wert auf das Wesentliche legen.
  9. Benutzen Sie ein Email-Programm statt eines kommerziellen Webmailers! Es macht einen seriöseren Eindruck, wenn in der Email-Adresse Ihr Firmenname und/oder Ihr Domainame auftauchen, anstatt „gmx“, „aol“ oder „googlemail“. Zudem bleibt Ihre geschäftliche Email-Kommunikation auf Ihrem Rechner gespeichert und nicht im Internet auf dem Server einer anderen Firma. Soviel private Verfügbarkeit und Sicherheit sollte einfach sein. Als Email-Programm empfehle ich die hervorragende kostenfreie, sichere und ausgereifte Software Thunderbird. Voilà!
  10. Antworten Sie nicht auf Spam-Emails! Antworten Sie nicht nur nicht auf nervende Werbe-Emails, öffnen Sie zudem niemals irgendwelche Dateien, die Unbekannte oder gar Ihre Bank Ihnen per Email zuschicken. Zum einen verhindern Sie dadurch, dass Sie den Spammern ein freiwilliges Lebenszeichen zusenden, zum anderen leben Ihr Rechner und Ihre Daten wesentlich gesünder.
  11. Benutzen Sie für Ihre geschäftliche und private Kommunikation eine eigene Email-Adresse! Denken Sie schlicht in schwarz und weiss. Weiss bedeutet: Das ist die Email-Adresse, die Sie nur für Kommunikation mit Freunden und Geschäftspartnern benutzen und niemals im Web verbreiten. Schwarz bedeutet: Das ist die Email-Adresse für das Web, zum Beispiel für das Impressum oder wenn Sie Internetdienste nutzen, für die Sie eine Email-Adresse eingeben müssen. Sollte diese Adresse einmal verspammt sein, können Sie sie leichter durch eine neue austauschen.
  12. Tragen Sie niemals mehrere Email-Adressen in das „An“-Feld ein! Wenn Sie mehreren Leuten eine „Rund-Email“ schicken wollen, benutzen Sie das „BCC-Feld“. Im BCC-Feld sehen die einzelnen Empfänger nicht, wer alles Ihre Email bekommen hat. So schützen Sie die Email-Adressen Ihrer Partner, Freunde und Bekannten und verbreiten Sie nicht ungefragt. Daraus schliessen wir gekonnt, dass mit Email-Adressen Dritter immer sorgsam und gewissenhaft umzugehen ist.
  13. Freuen Sie sich öfter mal über die Errungenschaft Email! Ist es nicht ganz und gar faszinierend, dass Sie theoretisch mit Menschen auf der ganzen Welt unkompliziert und nahezu kostenfrei kommunizieren können? Nutzen Sie das und erleichtern Sie sich und Anderen das Email-Leben. Die Einsteiger-Tipps helfen garantiert dabei.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   4 Kommentare    

Papas Kekse

22.06.08

Es gibt Erklärungen für Einsteiger, die mögen etwas älter sein, bleiben aber unvergleichlich. Zur Frage Was ist ein Cookie? schrieb Bernd Zimmermann:

Wenn die Kinder auf Papas PC nach neuen PC-Spielen suchen und bei Amazon landen, könnten Sie mit einem Mausklick bestellen, ohne das eine weitere Bestätigung gefordert wird. Der Betrag wird von Papas Konto abgebucht, die Lieferung kommt per Post.

Autor: Ralph Segert   Tags:   2 Kommentare    

Langsames Suchen und belohntes Finden

15.06.08

Der folgende Absatz von Klaus Schallhorn machte mich nachdenklich. Er ist in seinem Artikel Wie Google Pagerank, d.h. Linkpopularität, berechnet zu finden:

Der Pagerank-Algorithmus hat für den Betreiber einer neuen Site, die sich Themen mit hohem Wettbewerb widmet, einen bedeutenden Nachteil. Neue Sites haben kaum eine Chance, bei Google gefunden zu werden, da eine neu eingerichtete Site selten von aussen verlinkt ist, d.h. sie wird im Vergleich zu etablierten Präsenzen entsprechend niedrig bewertet. Hinzukommt, dass die zuerst ausgegebenen Suchergebnisse auch das grösste Wachstum externer Links aufweisen.

Vor allem der letzte Satz ließ mich kritisch auf mein Such- und Verlinkverhalten blicken. Aus Bequemlichkeit und in der Eile kommt es nicht selten vor, dass ich bei der Linkrecherche mit Google auf die ersten 10 bis 20 Suchergebnisse zurückgreife. So finde ich schlechter gelistete aber informativere Webseiten nicht. Die Überwindung der Bequemlichkeit (z.b. immer wieder hochplatzierte Wikepedia-Artikel zu verlinken, obwohl es bessere Texte gibt) zeigt, dass ich zwischen dem fünfzigsten und zweihundertsten Suchergebnis richtig gute Websites finden kann. Ergo lohnt es, sich etwas mehr Zeit beim Suchen und Lesen zu nehmen und auch die hinteren Ränge zu beachten. Einmal abgesehen davon, dass zudem ein Suchmaschinenmix nicht selten weitere interessante Links zu Tage fördert. So trage ich als Blogger ein wenig dazu bei, das Web informativer und vielseitiger zu machen.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Wie Google mit Hilfe von Google Analytics und Cookies Klickverhalten aufzeichnet

11.06.08

Der Newsdienst futureZone titelt heute Online-Medien: Google liest mit und zitiert den österreichischen Suchmaschinen-Experten Walter Karban. Eine Kernaussage im Zusammenhang mit Google Analytics (btw: wie wärs mit Piwik):

Über 80 Prozent aller gut besuchten Websites in Österreich und in Deutschland haben Google Analytics eingebaut, sagte Walter Karban zu ORF.at.
Wenn man bedenke, dass es sich bei diesen Websites großteils um solche von Medienunternehmen handle, dann schaue Google einem guten Dreiviertel aller deutschsprachigen Medienkonsumenten sozusagen live über die Schulter und zeichne ihr Informationsverhalten auf.

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Bürger unter Generalverdacht (Update)

01.06.08

Während übers Wochenende Tausende bundesweit gegen Überwachung demonstrierten und zugleich die Website von Minister Stasi 2.0 gehackt wurde, konkretisierten sich die Pläne der Bundesregierung, den Bürger ganz praktisch als Quasikriminelle unter Generalverdacht zu stellen: Fingerabdrücke sollen in Personalausweise.

Linkschleuder: Wie die Tagesschau aus der bundesweiten Aktion Freiheit statt Angst Werbung für die FDP gemacht hat und die Golem-Subline Nächstes Ziel sind 50.000 Unterschriften gegen das geplante BKA-Gesetz. Und ich muss wohl nicht erzählen, dass Netzpolitik.org auch berichtete und dass der Server des AK Vorratsdatenspeicherung in diesen Stunden ziemlich überlastet scheint. Weitere Presselinks bei Florian Altherr.

Blogberichte über „Freiheit statt Angst“ aus den Städten:
– Düsseldorf: Düsseldorf 31.5.2008
– Düsseldorf: Freiheit statt Angst in Düsseldorf
– Frankfurt: “Wir sind hier und wir sind laut, weil man uns die Freiheit klaut!”
– Braunschweig: Bundesweite Demonstration auch in Braunschweig
– Hamburg: (Kritik am Black Block): “Freiheit Statt Angst” Demo Hamburg
– Hamburg: Freiheit statt Angst 2008 – Hamburg
– Ulm: Bundesweiter Aktionstag: “Freiheit statt Angst” in Ulm

Drei Meldungen zum ungeahnt großen Problemspektrum Überwachung: Die taz schreibt über Die blutigen Folgen der Biometrie und sorgt sich um unsere Finger. Überhaupt scheint ihr der Körper eine Schlüsselstellung einzunehmen, wenn sie titelt: „Der Staat könnte in Körper eindringen“. Desweiteren futureZone mit der Meldung: IPod-Kontrollen auf dem Flughafen. Weitere Links bei Laxu. Danke!

Und zum gepflegten Herunterkommen das Krit-Interview mit Peter Glaser: Das Netz muss lernen, zu vergessen. Voila! ;-)

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   5 Kommentare    

Interview mit Peter Glaser

29.05.08

Da wurde auch Zeit, ein neues Krit-Interview. Zu meiner besonderen Freude mit Peter Glaser, der über seine ersten Internetschritte, das Schreiben im digitalen Zeitalter, die Notwendigkeit des Vergessens und die Herausforderungen digitaler Techniken und Netze erzählt. Das Netz muss lernen, zu vergessen.

Autor: Ralph Segert   Tags:   1 Kommentar    

Twitter gut erklärt

20.05.08

Twitter habe ich intuitiv abgelehnt, als ich etwas von 140 Zeichen las, aber es soll User geben, denen der Dienst Spaß macht. Und es gibt sogar User, denen Twitter Spaß macht und die Twitter gleichzeitig super gut erklären können. ;) So wie Frank Helmschrott in Twitter und so. Jetzt habe ich Twitter wirklich begriffen und nutze es mit gutem Gewissen auch weiterhin nicht.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Zur Kritik an der größten „Datenkrake“

20.05.08

Gerald Reischl, Autor des Buches Die Google-Falle, im FR-Interview namens „Wie ein Computervirus“. Der Autor meint: Google würde auch Suchergebnisse manipulieren. Eines seiner Argumente: Zu Hause würde man andere Suchergebnisse als im Büro bekommen. Diese Erfahrung mache ich oft an ein- und demselben Rechner zu unterschiedlichen Tagen. Warum das genau passiert, müßte erst noch gründlich recherchiert werden.

Unstrittig ist, dass Google unkontrolliert riesige Mengen Daten sammelt und keiner weiss, was gegenwärtig und zukünftig damit geschieht. Das muss aber nicht bedeuten, die „Datenkrake“ zum Sündenbock des Internets zu machen, nur um ein Buch zu füllen. Trotzdem kann jede detaillierte Kritik an der Politik von Google nur dabei helfen, dieser grenzenlosen Naivität, die mir auch bei erfahrenen Internet-Usern gegenüber Google auffällt, Wissen und Vorsicht entgegenzusetzen, denn im Zweifel wird man von den guten und bösen Global-Playern des Internets verraten und verkauft.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Web 2.0: höher, weiter, krimineller?

20.05.08

Vivasis: Kriminelle nutzen das Web 2.0 für neuartige Angriffe: Diese Angriffe konzentrierten sich „nicht auf Sicherheitslücken, sondern auf die Schwachstellen in Webseiten und auf bestimmte Funktionen des Browsers.“ So könne Schadsoftware auf gehackten Websites den Router umkonfigurieren. „Daneben treten nun auch vermehrt neuartige Würmer auf Community-Seiten wie Facebook oder MySpace auf.“ In einem Tab die Community-Site, im anderen das Online-Banking, komfortabel online sein, wird immer spannender.

MySpace gewinnt 230 Millionen Dollar, weil sich Spamverteranen wie Sanford Wallace („Spamford“) u.a. 300.000 Nutzer-Accounts verschafft hätten, um massenweise Kommentare an andere Nutzer versenden zu können. Nebenbei: Anwaltskosten: 4,7 Millionen Dollar.

Maik Söhler über das Marktgeschrei der Web 2.0-Strategen aus den PR-Abteilungen und ihren Hoffnungen auf schnellen Erfolg und Gewinn: Der nächste große Müll.

Sehr witzig die Golem-Meldung von gerade: Google-Gründer warnen vor sozialen Netzwerken, die Privatsphäre der Nutzer sei bedroht. Ist das einfach nur die Google-Retourkutsche für Facebook oder übt sich der Webwolf im kuscheligen Schafspelz?

Autor: Ralph Segert   Tags:   1 Kommentar    

Firefox gut und böse

20.05.08

Ein paar Tage nach Erscheinen des RC1 von Firefox bin ich fertig geworden mit meinem gründlichen Update von Mit Firefox per Du. Das war viel Arbeit, weil es viele neue Screenshots anzulegen gab und vor allem die Lesezeichenverwaltung doch beträchtlich aber zum Vorteil verändert wurde. So gab es auch einiges umzuschreiben. Ich habe das Update auf Version 3 für die Gestaltung eines ansehnlicheren Hauptmenüs genutzt und zudem den Bereich Tipps und Tricks sinnvoll erweitert. Fünf neue Video-Tutorials u.a. über „Intelligente Lesezeichen“ und „Seiteninformation abrufen“ stehen zur Verfügung. Das Ganze steht bereits im Netz, ein Download des Tutorials biete ich aber erst mit der Endversion von Firefox 3.0 an.

Alles schön und gut soweit, wenn ich heute nicht Mozilla will Deine Daten … und die Kommentare dort gelesen hätte. Kurz hatte ich das bereits über IT-Newsticker mitbekommen, siehe z.B. Mozilla will Nutzungsdaten sammeln. Aber das mulmige Gefühl in der Bauchgegend hat sich heute verstärkt. Wie seht Ihr das? Für den Anfang könnte ich mit einem weiteren Tipp für meine Anleitung kontern. Titel: Automatische Updates aus Datenschutzgründen abschalten. Mache ich eh schon, aber ich wette, viele wissen gar nicht, dass das komplett abschaltbar ist.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   9 Kommentare    

Demos für Datenschutz und Privatsphäre

15.05.08

In vielen Städten findet am 31. Mai 2008 der Bundesweite Aktionstag Freiheit statt Angst 2008 statt. Vielleicht schaffe ich es, nach Düsseldorf zu fahren, Zeitpunkt und Ort des Treffpunkts stehen anscheinend noch nicht fest. Zum Thema folgender Absatz aus dem taz-Artikel Der letzte Anruf vor dem Mord:

Die Polizei nutzt Telefonverbindungsdaten immer häufiger für Fahndungszwecke. Dies ergibt ein bisher unveröffentlichtes Gutachten des Freiburger Max-Planck-Instituts (MPI) für ausländisches und internationales Strafrecht. Von 2000 bis 2005 hat sich die Nutzung dieser Fahndungsmethode verachtfacht. Rund 40.000 Mal forderte die Polizei im Jahr 2005 bei den Telefonfirmen Verbindungsdaten von Kunden an, haben die MPI-Forscher hochgerechnet.

Zudem bietet ein Blick in die Vergangenheit weitere Zahlen: „So wurden allein bei der T-Com im Jahr 2004 rund 6.300-mal IP-Adressen angefordert, im Folgejahr gab es schon 75.000 Anfragen.“ Passend dazu der Artikel Abfrage kein Wundermittel. Telefonfirmen und Provider werden, begünstigt durch Gesetze, die von einem Pauschalverdacht gegenüber dem Bürger ausgehen, zum immer wichtiger werdenden Partner der Polizei. Aktuelles auch über die Stasi 2.0: Schäuble lobt Entwurf zu Online-Razzien als „notwendig“ und „richtig“.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      


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