Ratatatam

Böser Googlezilla?

21.11.08

Kommt keiner mehr im Internet an Google vorbei? Ist Google gefährlicher als die Geheimdienste? Spioniert Google uns aus? Wird Google uns alle auffressen, wie das bei Datenkraken so üblich ist? Böser Googlezilla?

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Leuchtturm der digitalen Zukunft

21.11.08

Markus Beckedahl, „Leuchtturm“ der eDemokratie, wie er sich andeutet, ist beleidigt. Hat ihn doch Frau Merkel nicht zum dritten IT-Gipfel eingeladen. Der Gipfel! Aus Rache klagt er in der taz über die Angst vor dem User, die erklärt, warum der Gipfel eine geschlossene Gesellschaft bleibt. Selbst der Chaos Computer Club mußte draußen bleiben. Der Gipfel!

Zudem sei die Bundesregierung nur am Vorteil der IT-Industrie interessiert und verliere sich in Angst vor „Jugendlichen, die neugierig im Netz unterwegs sind“. Aber auch vor „Terroristen und Pädophilen“ zittere das Establishment und natürlich vor den „neuen Unterhaltungsformen, die als ‚Killerspiele‘ diskreditiert werden“. Soweit können wir folgen, während wir staunen darüber, dass auch „ganz generell vor dem Neuen, dem Unbekannten, dem Netz“ das große Zittern herrsche. Das hört sich gruselig an, das ist gruselig und so wird es wahrscheinlich, dass Frau Merkel sich ins Kostüm macht.

Nebenbei: Das ist doch pure Demagogie, Frau Merkel zu unterstellen, sie bevorteile mit ihrer Politik die Industrie. Der Gipfel!

Der Skandal der Angst der Politiker vor dem Netz im Allgemeinen und dem User im Besonderen wird noch viel deutlicher, wenn wir lesen: „Dabei integrieren heute immer mehr Menschen das Internet in ihr Leben.“ — Vielleicht meinte er auch, sie integrierten das Leben in das Web 2.0? Wir wissen es nicht. Aber auf den Punkt schlussfolgert Beckedahl daraus den nächsten Skandal der Republik: Dass es immer noch kein flächengedecktes DSL gibt und dass das in der „heutigen Zeit“ bedeute, „von gesellschaftlicher Teilhabe, von Bildungs- und Informationsmöglichkeiten ausgeschlossen zu sein“.

Er meint nicht die durch Hartz IV und durch ein ungerechtes Bildungswesen ausgegrenzten und benachteiligten Menschen, auch nicht die verarmten Alten und die alleingelassenen Frauen mit Kindern, auch nicht die flächendeckend verachteten Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit. Er meint nur DSL.

Wir verstehen, Herr Beckedahl ist enttäuscht von seinen Politikern, zu denen er gerne hin will. Wer nichts weniger will, als eine „mobile und inklusive Internetgesellschaft“, mit WLAN-Netzen für alle, die dann aus der Luft „einen Innovationsschub bewirken“ würden, der kann nicht anders, als klagen über soviel Ungerechtigkeit. Und statt dem Internetparadies für alle gibt es die blöde Vorratsdatenspeicherung, gibt es wachsende „Angst vor einem ‚Big Brother‘-Staat“, gibt es einen Datenschutzskandal nach dem anderen. Die „Bürger“ zittern und so appelliert der Weise an seine Herrscher:

„Ein nationaler IT-Gipfel muss sich damit befassen, wie eine freie und offene Informationsgesellschaft aussehen soll. Wenn er das nicht tut, geht er an den gesellschaftlichen Realitäten vorbei.“

Hier könnte es spannend werden. Gesellschaftliche Realitäten! Welche? Wie viele? — Keine Antworten, weiter mit appellativer Rundumschlagtechnik: Mehr „Open Source“ und endlich die vom Staat „praktizierte Informationsfreiheit“ […] „etwa durch die Veröffentlichung von Regierungsdokumenten und -daten im Netz und Partizipationsmöglichkeiten auf allen Ebenen“.

Das hört sich schlüssig und großartig an. Auf allen Ebenen! Leider ist es ein Gesetz, dass das niemals wahr werden kann. Es gehört zur mentalen Realität, dass die parteiübergreifenden Eliten weder heute noch jemals ein Interesse daran haben werden, auf Kosten ihrer Vorteile und Interessen egalitäre Tatsachen zu schaffen. So blöd ist Frau Merkel nicht.

Aber das weiss Beckedahl nicht. Das passt auch nicht in seinen Netzpopulismus, der keinem weh tut und die Gesellschaft retten will. Für ihn zählt, folgt der Sandale und macht einen „nationalen Internet-Gipfel, der mit allen beteiligten Bürgern die Herausforderungen der digitalen Zukunft angeht“. Nicht weniger als alle „beteiligten Bürger“, das muss hier noch einmal betont werden. Und alle diese Bürger müssen sich dann fragen, wie die „digitale Zukunft menschenwürdig und gerecht gestaltet und nachhaltig entwickelt werden kann“.

Das muss im Chaos enden. Nachhaltig.

Ich wiederhole: Digital und Zukunft, menschenwürdig und gerecht, gestaltet, nachhaltig und entwickelt. Da fehlt nichts, perfekt, atemberaubend nichtssagend. Hätte Angie und ihre geschlossene Gesellschaft nicht besser formulieren können.

Da der Menschenfreund nur ein halber ist, wenn er nicht im gleichen Atemzug „Strukturen und Prozesse“ fordert, „die einer Informationsgesellschaft entsprechen und würdig sind“, wird das ganze Programm pseudoegalitärer Quacksalberei aufgefahren, die dem Leuchttum der digitalen Zukunft eine würdige Hilfe zum Gipfel sein wird.

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Der Fechter focht und traf Telepolis ;)

17.11.08

Der Herr Spiegelfechter jetzt auch auf Telepolis mit wirtschaftspolitischen Thesen: „Staaten wie Deutschland können nur dann Exportüberschüsse erzielen, wenn es andere Staaten gibt, die Außenhandelsdefizite aufbauen — ohne die hohe Verschuldung der Amerikaner und einiger europäischer Staaten funktioniert das ‚deutsche Modell‘ nicht mehr.“ — Gelesen unter der Phantasien gebärenden Überschrift (Headline): Der Berg kreißte und gebar eine Maus.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Kalter Krieg in dumpfen Hirnen

15.11.08

Zum Eigentor des Lutz Heilmann rattern die Trackbacks auf Golem nur so ein. Ein empörter Text jagt den anderen. Hier und dort wird Die Linke über einen Kamm geschert. Gelegenheit, sein Mütchen zu kühlen. Selbst ein kluger Blogger wie Thomas Knüwer vom Handelsblatt-Blog Indiskretion Ehrensache leitet seinen Text mit Worten ein, die niedere politische Instinkte bedienen: „Lutz Heilmann demonstriert, was die Linke von Demokratie hält: nichts“.

Mark Seibert, Mitglied des Bundesausschusses der bösen roten Partei, hätte Knüwer ausnehmen müssen, denn der titelt in seinem Blog zwar übertrieben Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia, schämt sich aber für seinen Parteigenossen und läßt deutliche Worte folgen: „Das alles ist sehr ärgerlich. Einzelne Politiker meiner Partei lassen offenbar jede Fähigkeit und jeden Willen zu einer demokratischen Auseinandersetzung mit Kritik, mit Vorwürfen oder mit gegenläufigen Positionen vermuten.“ Geht doch.

Ansonsten möchte ich gar nicht weiter lesen, was sich dumpf auf den Fall zusammengereimt wird. Einfach bei Wikio nach Lutz Heilmann suchen und die Überschriften und Kommentare Bände sprechen lassen. Kalter Krieg in dumpfen Hirnen. Dagegen eine Leseempfehlung: Der peinliche Fall des Lutz Heilmann.

Update: Eine weitere Leseempfehlung aus dem PR-Kloster: Burks, Basic, Heilmann – die deutsche Blogosphäre diskutiert über Politik. Desweiteren ein Nachtrag aus der tagesschau: Politiker will nicht mehr auf Wikipedia-Sperrung bestehen.

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Linker „Hansel“ läßt Wikipedia.de sperren

15.11.08

Der Diplom-Jurist und Volksvertreter Lutz Heilmann von der Partei Die Linke hat sich durch eine einstweilige Verfügung die Befriedigung verschafft, dass von wikipedia.de (siehe auch Screenshot unten) nicht mehr auf de.wikipedia.org weitergleitet werden darf. Die Entscheidung des Gerichts „wurde ohne Anhörung von Wikimedia Deutschland erlassen“ meldet der IT-Golem. Es geht wohl um den Eintrag Lutz Heilmann. Die Aktion des Bundestagsabgeordneten riecht nach Eigentor.

Update: Folgend auch der Artikel von Spiegel online, auf die sich der Wikipedia-Artikel stützte: Ein Stasi-Mann spaltet die Linkspartei, veröffentlicht am 4.12.2005.

Bitte bei aller Solidarität mit Wikipedia bedenken, dass es legitim ist, sich gegen Stasivorwürfe zu wehren, zumal Linkehasser aller Couleur schnell bei der Hand sind damit. Doch es spricht nicht für eine hohe Meinung zur Meinungsfreiheit, wenn man ein, zwar manchmal umstrittenes, doch populäres und informatives Wissensportal verbieten läßt. Das ist das Traurige und das bestätigt indirekt und aus subjektiver Sicht die Vorwürfe.

wikipedia.de gesperrt

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Wie gefährlich ist das BKA-Gesetz?

13.11.08

In manchen Blogs wird noch gefragt und nicht definitiv gewusst. Zum Beispiel, ob die gestern beschlossene Reform des BKA-Gesetzes der „Willkür Tür und Tor öffnet“. Die Wendung ohne Fragezeichen zeugt von gedankenloser Übertreibung, von sprachlich hochgerüsteter Panikmache. Will man den „Willkürstaat“ konkret kennenlernen, dann studiere man die russische Justiz oder birmanesische Verhältnisse (die Militärjunta hat grad einen kritischen Blogger zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt).

Manche Aktivisten sehen ein „BKA-Ermächtigungsgesetz“ beschlossen. Diese Wendung reiht sich ein in die Mode, Gegenwartspolitik mit Begriffen aus der Terrorzeit der Nazis zu verklären. Das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten wird so zugleich verharmlost. Was hier bleibt, ist Populismus 2.0, griffige Phrasen, die dramatisch klingen und die umso lieber weitergereicht werden von Blog zu Blog. Wahrscheinlich kommt man sich dabei noch klug vor.

Selten bleibt die nüchterne Betrachtung, wie sie Gerhard Baum mit seinem Klagewillen gegen das BKA-Gesetz an den Tag legt. Empfehlenswert, um die Warnung vor der „Stasi 2.0“ mit ihrem „Überwachungsmonster“ auf eine sachlichere Ebene zu holen, ist ein Text von Christian Rath. Er schreibt über die neuen Rechte des bayerischen Verfassungsschutzes und der dortigen Polizei:

„Wenn sich in Bayern eine Gefahr andeutet, ist der Zugriff sogar in ganz Deutschland möglich. Und hier geht es nicht nur um Terrorgefahren, sondern zum Beispiel auch um Sexual-, Drogen- und Verkehrsdelikte. Dabei kann die Polizei die Daten von privaten Festplatten nicht nur kopieren, sondern auch löschen und sogar manipulieren. Was beim BKA-Gesetz für einen Riesenaufschrei gesorgt hätte, wurde in Bayern mehr oder weniger achselzuckend hingenommen.“ — aus Wer darf meine Dateien lesen?

Ich weiss auch, dass Kritik an einer Politik, die den Bürger unter Generalverdacht stellt und die Privatsphäre nur als lästiges Hemmnis des „Anti-Terror-Kampfes“ begreift, dringend nötig ist, wie der Widerstand dagegen. Mit persönlich widerstrebt aber die Übertreibung, die den Blick auf das verstellt, was längst Realität, aber noch längst kein Willkür- oder Polizeistaat ist.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,      

Videobeweis

12.11.08

Sind Sie noch nicht zusammengebrochen unter der Last der technikgesättigten Laien-Multimedia im niveaudrückenden Web 2.0? Sie ahnen also, dass das Alles Teil einer Chance um dringend benötigte Aufmerksamkeit sein kann. Das zeigen die im Westjordanland an Bauern verteilten Kameras, die rechtlich anerkannte Videobeweise gegen Misshandlungen liefern.

Heruntergestuft auf die Ebene der Saturierten wäre die Anerkennung des Videobeweises gegen dreiste Drängler und dressierte Raser hierzulande auch ein Fortschritt. — Ich dachte grad, ich täusche mich.

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Die Welt ist ein Filter

10.11.08

Grad gefunden auf kulturbanause.de: Das zensierte Internet der Zukunft made in China. Einfach das Firefox-Plugin China Channel installieren und sich 12 Internetlichtjahre vor- oder zurückgebeamt fühlen.

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Triumpf!

09.11.08

Ein Projekt von mir ist in einer Schwanzliste vor dem „Kugelblitz“ der Alphablogger gelistet. Sensationell! Betreibt der Mann doch eine „Plattform“, die „zu den weltweit am meisten frequentierten Seiten in der IT-Welt“ gehört. Weltweit! Könnt Ihr Euch meinen Triumph vorstellen? Einmal im Leben als kleines Bloglicht für ein paar Tage einen Platz besser sein als der Bloggigant! Das ist wie Viswanathan Anand im Schach schlagen oder Carles Puyol 90 Minuten lang nass machen.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   5 Kommentare    

Ganz böses Web 2.0 und die Unwissenheit

07.11.08

Der „führende Internetkritiker“ Andrew Keen hat zum Rundumschlag gegen das Web 2.0 ausgeholt. Das „Mitmach-Internet“ bringe als Ergebnis „Massenverdummung und eine Kultur des digitalen Narzissmus, die die ‚traditionelle Meritokratie von bewährten Experten‘ ins Wanken brächten“. Da scheint einer echt Muffensausen zu haben. Aber schlägt er auch noch so wild um sich, so ganz daneben liegt er nicht. So zeigt sich für mich im gegenwärtigen Votinghype, dass zu oft die massenkompatiblen Themen oben stehen und wichtigere und komplexere Themen, Postings, Artikel, Ansichten untergehen. Meinungsbildung reduziert sich so auf Registrieren und Klicken. Hochgeputsche Sensationen und leicht konsumierbare Schlagzeilen werden so mit Bedeutung aufgeladen, die sie nicht haben. Ein Beispiel ist der Hitlervergleich: Sei er noch so dumm und noch so platt, er schafft es immer nach oben. Beispiel Apple: Egal, was die machen, jede Nichtigkeit ist eine Schlagzeile wert, die sofort in den Wichtigkeitshimmel hochgeklickt wird. Man kann darüber nachdenken, ohne die „Web-2.0-Revolution“ zu verteufeln (welche Revolution?). Ich glaube, dass der Untergang des Abendlandes, in der Art wie Keen argumentiert, längst mit dem Fernsehen hätte erledigt sein müssen. ;-)

Edit: Zitate aus Bloggerland:

„Doch der genaue Blick enttarnt den Kulturkritiker als einen nicht objektiven Lobbyisten etablierter Medienmonopolisten.“ — Berechtigte Kritik am Mitmach-Internet?

„Wie schon Marcel Reich-Ranicki erst kürzlich mit seiner Aktion zum Thema Qualität im Fernsehen nichts erreicht hat, wird auch das Geschrei von Andrew Keen bald vergessen sein.“ — Web 2.0: Wer hat’s erfunden? Der Teufel!

„Was schon Reich-Ranicki über das Fernsehen sagte, gilt auch für das Web 2.0: Das Web 2.0 macht die Schlauen schlauer und die Dummen dümmer.“ — Macht Web 2.0 dumm?

„Zur Zeit sind seine Attacken aufs Webzwonull besonders lustvoll, da es ein Buch zu promoten gibt (The Cult of the Amateur: How Today’s Internet Is Killing Our Culture).“ — Web 2.0-Feind Andrew Keen ist ein Dödel, schlimmer als Eva Herman

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Wer hat Angst vor Metaphern?

31.10.08

Wie man sich in der Frühzeit des Internets als Einbrecher fühlte und warum das Internetz und die Computerwelt ohne Metaphern am sprachlichen Stock gehen würden, das erzählt uns Der Sprachbloggeur unter dem Titel Die Metapher — eine Liebeserklärung.

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Winke Winke

22.10.08

Nee, echt gezz, dat tut dem Ego doch richtig toffte gut: Link Wink: Mit Weblogs per Du

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   3 Kommentare    

Alles sehr ähnlich

21.10.08

Gerne empfehle ich fragenden Newbies weiterführende Links, allein die Suche endet nicht selten mit kopfschüttelndem Erstaunen. Fachsimpelei und selbstgefällige Wortprotzerei, Paragrafenpartys und schlampiges Erklären sind zu finden. Impressumspflicht für private Websites? Nichts ist da heiliger, als Gesetze zu zitieren. Als ob einem ohne Paragrafenzitat gleich der Prozeß gemacht würde. Das CSS-Prinzip und seine Vorteile? Ich klicke mich dumm und grämlich durch fragmentiertes Halbwissen, scrolle mich bis zum Krampf durch lamentierende Foren und stehe plötzlich vor Googles Ende. Tippte css anleitung einsteiger und drückte die geduldige Maustaste bis zur Meldung: „Ergebnisse 501 – 502 von ungefähr 58.800 […] Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.“ — Neue Hoffnung keimte dann mit jedem Klick, nur die Keime wollten nicht. Is wahr: „Ergebnisse 901 – 908 von ungefähr 380.000 […] Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 908 bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.“ — Einige Einträge? Teufel!

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Buchform für alle

20.10.08

Jetzt kann Jeder das Buch veröffentlichen, das Jeder schon immer mal schreiben wollte, „ohne sich groß Gedanken zu machen“. Das geht so: „So wie bei MySpace Musiker ihre Songs ins Netz stellen können, dürfen bei uns Nachwuchsautoren ihre Texte kostenlos in richtiger Buchform veröffentlichen“. Großartig! Aber. Da ist kein echtes Blatt, das genussvoll raschelt, die „richtige Buchform“ ist nur Schein aus Licht und Schatten.

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Ein Trostbär via Schneckenpost

18.10.08

Als mich letztens ein Freund meiner Anleitungen dazu aufforderte, eine Wunschliste anzulegen, habe ich das prompt getan. Und was passiert ein paar Wochen später? Ein freundlicher Mensch, der „meine Arbeit zu schätzen weiss“ schickt mir einen Trostbären, der mir mitteilen soll: „Kopf hoch, alles wird gut!“. Dabei war auch eine CD mit dem Namen Groove Train, feinster Soul Jazz aus dem Hause Blue Note. Ich möchte dem netten Spender hiermit herzlich danken, denn Buch und Musik machten diesen Tag.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Lust auf Veränderung

18.10.08

Lust auf ein neues helles Layout und eine Idee für das Blog hier weckten den CSS-Bastler in mir. Für das Hauptmenü oben lasse ich mir am Wochenende etwas einfallen. Ich möchte es einsetzen, um dort zentral meine Arbeit vorzustellen, die ich auf der alten Startseite von ralph-segert.de anreissen werde: Mein Webdesign, die Arbeit als Autor und das Beste aus meinem Archiv der S/W-Fotos. Auch überlege ich, an einem Profil für Beratungsleistungen zu feilen. Mein Slogan: Content rockt. ;-)

Mit diesem Redesign ist auch Schluß mit dem Bloggen hier und Bloggen dort. Da wusste am Ende ja niemand mehr, wo mein virtuelles Zentrum ist; es ist jetzt hier in diesem Blog. Einige andere Weblogs werde ich aufgeben, auf thematisches Bloggen habe ich zur Zeit keine Lust. Die gewonnene Zeit und Konzentration nutze ich für das Lesen. Mit Aufräumen meiner Bücherwand habe ich einige Schätze wiederentdeckt, vor allem Klassiker: Büchner, Heine, Tucholsky, von mir bewunderte Menschen und Schriftsteller. Sie zu lesen, das schult auch mein eigenes Schreiben.

So, nun hoffe ich noch, dass Hip Shake heute Nacht so richtig rockt. Drückt uns bitte die Daumen, dass genügend Gäste kommen. :-)

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   4 Kommentare    

Neue Abmahnquelle

18.10.08

Ich hätte mich längst ins Bett fallen lassen, wenn ich nicht den RSS-Reader angeklickt hätte, um dann bei Perun eine Überschrift zu entdecken, die es vor allem für den einen oder anderen WordPress-Nutzer schlagend auf den Punkt bringt: „Subscribe to Comments“ als Abmahnfalle. In diesem Fall hat es Jan Tißler erwischt. Ich hoffe daumendrückend, dass sein Anwalt einen Weg findet, der kalten Gier das Risiko einer Schlappe nahezulegen. Und prompt fällt mir ein: Der Abzockeradvokat aus Köln, der uns im Frühjahr diesen Jahres an den Kragen wollte, hat seinem Mandaten wohl geraten, auf sein goldeseliges Recht zu verzichten. — Erstaunlich find ichs jetzt, dass Viele für jeden Furz von Web eins bis drei Null riesigen Zeitaufwand betreiben, aber für einen Selbstschutz der Blogger, Kreativschaffenden und Webtreibenden keinen Bedarf wahrnehmen. Wohl auch, weil es vorwiegend die Netznobodies trifft, Dunkelziffer unbekannt. Trotzdem: Gute Nacht. Die Technik wirds schon richten, oder nicht?

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Message

17.10.08

„Ey, willst Du cool ein auf Leitmedium machen, pimpst Du Deine Maus auf Selbststeuerung, die is voll User generated content“, simste Produzent von Wissen der Botschaft seine Message.

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PRuutzl

15.10.08

Was haben wir gepruutzt, als sich herausstellte, dass der PR nur ein PR-Gag war. Dieses ständige Rauf- und Runtergepruutzl war uns lang verdächtig.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Ärrrgerlich

15.10.08

Über jeden IT-, Web- und Gadgetpups wird berichtet, aus jeder noch so ablegenden Alpha-Version oder tausendsten Beta wird Text herausgekratzt, und sei das Feature noch so belanglos. Jeder noch so banale Web 2.0-Furz wird zur Nachricht geadelt, und was da nicht alles richtig wichtig daherkommt. Aber meinst Du, einer der Newsdienste, Internetticker und Computermagazine ist bereit, meine Anleitung vorzustellen! Als ob die keinen echten Nutzen hätte, keine sinnvolle Arbeit für interessierte und neugierige Netzgänger wäre, als ob sie… — Stop! Warum drüber ärgern, das bringt doch nichts. Die Arroganz, die ich vermute, könnte auch Desinteresse oder Arbeitsüberlastung oder Unlust gegenüber einer Unmenge von Pressemitteilungen sein. Vermutlich sind zuviele Klicks zu machen, um das Werk beurteilen zu können, und wer hat schon Zeit für Screencasts. Was solls! Schön, dass ein Teil der Blogosphäre mehr oder weniger begeistert geschrieben und verlinkt hat. Nur weiter so, denn für einsame Selbstbefriedigung am Rechner habe ich mir die Arbeit nicht gemacht, höchstens um später vielleicht ein Wenig an Textwerbung zu verdienen, warum auch nicht. Mir wichtiger aber war und ist die Aussicht, ohne weitausholende, laienabstossende Wortschwälle einfach mit einem Link verweisen zu können, wenn mal wieder Bedarf da ist, auch bei Kunden, die sich für Weblogs interessieren.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   4 Kommentare    

Umfrage: Wie wichtig sind Weblogs?

06.10.08

Im Laufe der Woche oder Anfang nächster Woche bin ich soweit, um meine neue Anleitung Mit Weblogs per Du – Blog-Anleitung für Einsteiger zu veröffentlichen. Zuvor möchte ich auf Step 12 und 13 hinweisen und Euch zur Teilnahme auffordern. Step 12 fragt nach der Bedeutung von Weblogs. Ich habe dazu folgende Aufforderung an einige Blogger und Ex-Blogger geschickt:

In Step 12 frage ich, „Wie wichtig sind Weblogs?“ Mit dieser Frage wollte ich die Bedeutung von Weblogs umreissen. Da hier aber die Perspektiven und Ansichten extrem auseinandergehen, war es meine Idee, alte und junge Blogger zu Wort kommen zu lassen. Deshalb meine Frage an Dich, ob Du Lust hast, 3 Fragen zu beantworten (kurz oder ausführlich). Ich würde die Antworten aller teilnehmenden Blogger unter Step 12 veröffentlichen. Da ich jeden Teilnehmer auch kurz vorstellen und verlinken möchte, wäre ich auch dankbar für ein paar Sätze über Dich.

Acht Teilnehmer haben nun bis heute sehr interessante Antworten geschickt. Etwas erstaunt hat mich, dass bis gestern keine Frau an der Umfrage teilnehmen wollte. Vielleicht fühlten sie sich einfach nicht angesprochen, was schade ist, aber in der Tat nicht schlimm. ;-)

Bevor ich die Umfrage abschliesse, frage ich einfach auf Bloggerart, ob jemand Lust hat, auf folgende Fragen zu antworten – entweder per Email oder im Kommentarbereich:

Hinweisen möchte ich zuguterletzt auf Step 13, das letzte Kapitel, welches einen Ausblick bieten soll, indem ich dort Blogtexte über das Bloggen vorstelle und verlinke. Falls Euch ein interessanter Beitrag bekannt sein sollte, wäre ich dankbar für einen Hinweis. Danke.

Die Fertigstellung der Anleitung kündige ich in diesem Blog an. Neben Kapitel 12 und 13 fehlen noch einige Glossartexte und eine Feinbearbeitung der Texte. Wer das Projekt freundlicherweise besprechen möchte, warte also bitte noch ein wenig, es kommt einfach runder rüber, wenn es komplett fertiggestellt ist. ;-)

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   4 Kommentare    


Ansichten:  Frank · aurora · Markus · Ping

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