Ratatatam

Partner gesucht: Objective-C-Entwickler für eine fein ausgedachte App-Idee

02.06.15

Ich suche einen verlässlichen Partner, mit dem ich eine App-Idee realisieren kann. Dafür habe ich ein Konzept geschrieben und das User Interface gestaltet. Beides zeigt deutlich, was die App können und wie minimalistisch sie aussehen wird.

app-idee

Es geht um Wissensmanagement für mobile Leute. :) Die App ist das Gegenteil von Featurerities und arbeitet ohne Cloudabhängigkeit. Sie ist auf die Kernfunktionen Wissen sammeln, Wissen strukturieren und Wissen nutzen fokussiert.

Sie richtet sich an Webworker, Journalisten, Wissenschaftler, Texter. Eine bereits angedachte Business-Version wäre für Unternehmen nützlich. Personas für diese Zielgruppen sind in Arbeit.

Ich will kein risikofinanziertes Startup aus dem Projekt machen, um damit schnell und dreckig reich zu werden. Unabhängigkeit ist mir wichtiger. Mir geht es darum, gute Apps zu konzipieren und umzusetzen. Die sollen Spaß machen, nützlich sein, super aussehen und immer auf Kernfunktionen reduziert sind. Minimalismus in Vollendung ist das Ziel, dauerhafte Bindung der Nutzer der Anspruch. Meine Maxime lautet entsprechend: So wenig Ablenkung wie möglich. Ein Minimum an Aufmerksamkeit soll für eine dauerhafte und produktive Nutzung sorgen.

Mein Vorbild einer solchen App ist übrigens der iA Writer, eine iOS-App, die fast alles in sich vereint, was eine exzellente Anwendung ausmacht.

Leider habe ich kein Budget für einen erfahrenen Entwickler. Ich biete Konzepte, Ideen, Design, UX-Verständnis und gleichberechtigte Teilhabe. Ich erwarte im Kern kontinuierliches Engagement, Netzerfahrung und Teamgeist.

Allgemein sehe ich ein großes Potential für App-Ideen, die es verstehen, den Nutzern ein Höchstmaß an Produktivität zu ermöglichen. Ich habe noch ein paar andere vielversprechende Ideen im Hinterkopf und zum Teil bereits konzipiert. Aber sie müssen erst einmal hinten anstehen. ;)

Ich würde mich freuen, wenn sich Interessenten melden würden. Im Impressum auf Appverstand findet Ihr meine Kontaktdaten. Ich kann mir übrigens auch ein Team vorstellen, das über 2 Personen hinausgeht. Software-Entwickler als auch Designer. Zumal ja später auch Android bedient werden will. Ich bin auf jeden Fall Feuer und Flamme! ;)

Autor: Ralph Segert   Tags: , , , , , ,   1 Kommentar    

Iterationen:
Kleine Geschichte über ein Interaktionselement

11.07.14

Für das User Interface einer App habe ich im Mai eine Ordnerverwaltung gestaltet. Am ersten Tag war ich in meinem Kopf der Windows-Welt mit dem Windows Explorer und seinem Ordnerbaum verhaftet. Dabei hatte ich bereits beim Entwerfen leichtes Magendrücken. Schien mir doch dieser Ansatz allein aus Platzgründen nicht passsend. So ging ich mit einem Unbehagen in die Nacht und entschied am nächsten Tag, mich vom Ordnerbaum („Tree“) zu verabschieden.

appddesign-iterationen-notizenverwaltung

Ich entwarf nun die oberste Ebene der Ordner als Flächen, die groß genug zum Touchen waren. Ein „Plus“ sollte signalisieren, dass weitere Unterordner vorhanden sind. Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sah das nicht sehr sexy aus, eher buchhalterisch und zu eng gesetzt. Das mannigfache Pluszeichen verstärkte den Eindruck noch. Und da Unzufriedenheit für mich das untrügliche Zeichen dafür ist, dass ich die Lösung noch nicht gefunden habe, verwarf ich den Entwurf wieder.

Nun besann ich mich auf moderne App-Entwürfe und fand heraus, dass es keine Schande ist, Interaktionselementen genügend Platz zu gewähren. ;-) Die Grafik oben zeigt letztendlich das Ergebnis und einen deutlichen Fortschritt, wie ich finde. Die Kreuzchen-Invasion ist gebannt, die Flächen bieten genügen Platz für die Benennung der Ordner und es bleibt trotzdem aufgeräumt. Da das „Scrollen“ auf mobilen Geräten schneller und mit weniger „Energieaufwand“ funktioniert, als mit der Maus an Desktop-Rechnern, ist die größzügige Bemessung von Platz kein Nachteil. Der Gewinn ist schnellere Orientierung.

So bin ich also innerhalb von 2 langen Tagen durch die Geschichte eines Interaktionselements gerast und bei einer zeitgemäßen Variante gelandet. Danach habe ich den kompletten App-Entwurf für iOS-Geräte ausgelegt und dabei das Design weiter verfeinert:

appddesign-interaktionselement

Es bleibt mir noch recht viel Arbeit mit meiner App-UI. Das Einfache und Konsistente im Designprozess ist nur mit viel Geduld zu erreichen und wer sich daran abarbeitet, der spürt und begreift, wieviel Arbeit die UX eines intuitiven User Interfaces macht. Entscheidend ist, ständig zu hinterfragen und jegliche Selbstverliebtheit, die wohl öfter auf Eigenentwürfe übertragen wird, erst gar nicht zuzulassen. ;-) Entscheidend für einen erfolgreichen Designprozess sind zudem Anregungen, Ideen und Kritik von den unterschiedlichsten Leuten. Bin ich bereit aufmerksam und offen zuzuhören, lassen sich nicht selten wertvolle Anregungen entdecken. Und manchmal kommt es auch soweit, dass das Konzept hinterfragt werden muss, was durchaus zu einem besseren Konzept führen kann. In einer solchen Sitaution befinde ich mich zur Zeit mit meiner App-Idee. Es bleibt spannend und lehrreich!

Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,   1 Kommentar    

Appverstand – Eine neuer Firmenname für ein anderes Leistungsverständnis oder auf zu neuen Ufern

04.04.14

Im Sommer 2013 haben Verena und ich uns nach 13 Jahren Ehe friedlich getrennt. Ich wohne nun wieder in Bochum. Verena und ich arbeiten zwar noch zusammen und vermitteln uns Kunden, geschäftlich gehen wir aber getrennte Wege. Meine freiberuflichen Leistungen laufen jetzt unter dem Namen Appverstand. Der Name kam mir in den Sinn, als ich über meine Begeisterung für mobile Apps nachdachte. Nach 24 Jahren als intensiver Anwender von Software kann Software endlich das sein, was ich mir lange gewünscht habe: Intutitiv bedienbar, konzentriert auf das Wesentliche und mit feinem Design auf engstem Raum.

appverstand-website

Mit der neuen Firma habe ich auch mein Leistungsspektrum erweitert. Denn die letzten Jahre waren Jahre der intensiven Weiterbildung, die sich rund um das mobile Web und das UX-Design drehte. So kam es auch, dass ich in meinen letzten Kundenprojekten viel stärker den Fokus auf Inhaltsfragen und die Ziele und Zielgruppe legte.

Auch mein gesamter Workflow ist nicht mehr zu vergleichen mit dem vor 3 Jahren. Ich arbeite in der Entwurfsphase viel intensiver mit Iterationen, die ich auf Papier „sketche“ und später mit Hilfe von Mockup-Tools wie Axure visualisiere. Klickbare Prototypen sollen dem Kunden ein besseres Gefühl dafür geben, wohin die Reise geht. Gleichzeitig erlauben Sie das schnellere Entdecken von Schwächen und die einfache nachträgliche Korrektur.

Desweiteren schule ich mit jedem Projekt bewusst mein Einfühlungsvermögen, um möglichst nah an den Bedürfnissen der Nutzer zu sein. Dabei achte ich auch auf mein Verhalten und meine Wünsche, wenn ich Websites und mobile Apps benutze. So bin fast weg von einer Art Eitelkeit und Selbstverliebtheit, die sich auf schöne Entwürfe fixierte und ein wenig blind machte für die Schwächen eines Designs. Nichtsdestotrotz ist mir die Leidenschaft für das Gestalten und der Sinn für Details nicht abhanden gekommen. Im Gegenteil, beides wurde durch die Einbeziehung diverser Disziplinen des UX-Designs verfeinert und geschärft. Und es macht meinen Job ungemein spannend und dynamisch.

Auch meine Art des CSS-Codings habe ich in letzter Zeit in Frage gestellt. Zwar bleibe ich bei einem intensiven Einsatz von Selektoren zur Verschlankung des Markups. Doch das hat in größeren Projekten eindeutig Grenzen. Lösungen sehe ich für mich im modularen CSS wie zum Beispiel durch SMACSS repräsentiert. Ein Konzept, das ich mir für meinen Workflow anzupassen suche.

Noch ein Wort zu meinen neuen Geschäftszielen. Diese drehen sich rund um das Konzipieren und Designen von mobilen Apps. Gut vier Jahre nutze ich diese kleinen und großen Helfer, vor allem als Produktivtools. Dabei habe ich immer einen wachen Blick darauf gehabt, was gut ist, was fehlt und was man besser machen könnte. So sind auch Ideen für alternative und neue Apps entstanden. Aus einer dieser Ideen möchte ich ein Startup machen. Den Mut finde ich, weil die Idee schon sehr weit ausgearbeitet ist und großes Potential hat. Mein erster Schritt der Partnersuche wird im 10. und 11. Mai stattfinden, dann werde ich auf dem MobileCamp in Dresden sein und direkt danach nach Berlin weiterfahren.

Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,      


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