Ratatatam

14.12.08

Die Titelmelodie der Sesamstraße, „Stayin‘ Alive“, „Born in the USA“ und andere Popsongs wurden im Terrorgefängnis Guantánamo zur Folter eingesetzt. Nun wehren sich die Musiker. Ausser Metallica, die seien „stolz“ darauf, „am ‚Krieg gegen den Terror‘ teilnehmen zu dürfen“. Stecken die also mit dem Ex-Folterchef Rumsfeld unter einer verkommenen Decke. Ich fand ihre Musik schon immer so scheisse wie die kalte Fresse vom Herrn Donald. Die Liste der Songs hat die britische Menschenrechtsorganisation Reprieve veröffentlicht. Es gibt Gazetten, die diese Folter verharmlosen.

   

5 Kommentare

  • 1 — Geschrieben von Denis am 14. Dezember 2008 um 10:23:

    Unglaublich was die sich alles einfallen lassen!

    Stundenlang Britney Spears ist sicher Folter!

  • 2 — Geschrieben von Ralphs am 14. Dezember 2008 um 13:54:

    Jeder Song wärs –

  • 3 — Geschrieben von ZAF am 16. Dezember 2008 um 13:40:

    Also Prince mit Raspberry Beret habe ich sogar als 12″-Single….ähem, ich empfinde den Song jetzt per se nicht als Folter.
    In Wiederholungsschleife und entsprechender Lautstärke sieht das dann zusammen mit der eh entwürdigenden Situtation der Gefangennahme etc. natürlich anders aus.

    Aber die haben wirklich nur Musikstücke verwendet, die die auch selbst hören.*
    Denn ansonsten könnte ich mir vorstellen, daß lange Freejazzstücke (mit mindestens 10 Minuten Länge pro Track) für die Mehrheit eher dem Begriff der Folter gerecht wird. Selbst mir gehen manche Freejazzsachen mitunter auf die Nerven. Und das will wirklich was heißen.

    * Wobei mich wundert, daß Prince mit der Maxiversion von America gar nicht dabei ist. Das ist sehr, sehr langatmig (über 21 Minuten), aber wohl trotz des Titels zu wenig patriotisch.

  • 4 — Geschrieben von Verena am 16. Dezember 2008 um 14:01:

    Ich glaube es ist nicht die Länge des Stücks selbst, sondern das Abspielen in sich immer wiederholender Schleife, das einen in den Wahnsinn treibt.

  • 5 — Geschrieben von Thorsten am 16. Dezember 2008 um 14:49:

    Es geht doch gar nicht darum, welche Musik das jetzt konkret ist. Wenn man jemanden zwingt, Musik gegen den Willen wieder und wieder zu hören, bewirkt das Folter, selbst wenn es sich um die Lieblingsmusik desjenigen handelt, der gefoltert wird.

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