Ratatatam

13 Tipps für Email-Muffel

13.07.08

Wer kennt als gestandener Email-Freund nicht die Schwere der Last, wenn er mit hartnäckigen Email-Muffeln an einem Projekt arbeitet. Diesen Leidgeplagten und Haargerauften sei die folgende Tippsammlung zum Trost und zur Hoffnung gereicht, dass sie manchem Email-Muffel zur kommunikationsfreundlichen Erkenntnis bringen möge.

  1. Gestehen Sie! Betonen Sie mit Beginn der Kommunikation, dass sie nicht alle Tage Email abrufen, sondern lieber davor flüchten, als sich gespannt darauf freuen. Betonen Sie zugleich, dass Sie sich nach dem Abrufen nicht selten 20 Tage Zeit lassen, um eine einfache Frage zu beantworten oder dass Sie grundsätzlich nie auf Emails antworten. So weiss Ihr Kommunikationspartner, woran er ist und greift lieber gleich zum Telefon.
  2. Lesen Sie! Lesen Sie Emails ganz durch, um den gesamten Inhalt zu erfassen. So sehen Sie gleich, ob es wichtige Fragen gibt und Ihr Email-Partner Überlebenshilfe sucht. Denn auch per Email soll schon so mancher Hilferuf hinausgeschickt worden sein.
  3. Antworten Sie gleich und angemessen! Wenn Sie sich auf ein Projekt mit Email-Kommunikation eingelassen haben, dann antworten Sie auf einfache Fragen sofort. Wenn Ihr Partner nur einen Termin bestätigt wissen will und Sie mit Ja antworten könnten, dann sind sie schneller und effektiver, als wenn Sie zum Telefon greifen und die kostbare Zeit Ihres Partners oder Dienstleisters stehlen würden. Ein Tipp am Rande: Dieses Antwortverhalten fügt Ihnen keine Schmerzen zu und Emails kommen meistens an.
  4. Antworten Sie mit Ihrem echten Namen oder einem, der so klingt! Manchmal kommen Emails von „xy387BuH@aol.com“ oder von anderen ausserirdirschen Wesen an, die ein Geschäft vorschlagen oder angeblich im Auftrag einer Firma schreiben. Glauben Sie mir, Ihnen wird nicht geglaubt.
  5. Vergessen Sie die Betreffzeile nicht! Im Betreff einer Email steht kurzgefasst das Thema der Email. Bleibt es leer, hat Ihr Partner es später schwerer, Ihre Email wiederzufinden. Auch Betreffzeilen wie „Hallo“ oder „Re“ oder witzig gemeinte Äusserungen wie „Pussycat“ tragen nicht zur schnellen Klärung des Themas bei und könnten zudem den einen oder anderen Spamfilter auf den Plan rufen.
  6. Benutzen Sie Absätze und schreien sie nicht! Lange Email-Texte, die nicht durch Absätze aufgeteilt sind, erschweren das Lesen und helfen nicht dabei, zum Lesen anzuregen. Texte, die zudem im Großbuchstaben geschrieben sind, bedeuten nur, dass sie grad Ihre Botschaft hinausschreien, und das kommt nicht überall gut an. Einmal abgesehen davon, dass dieses Geschrei verdammt schwer zu lesen ist.
  7. Zitieren Sie richtig! Schreiben Sie Ihre Antwort nicht unter das Zitat, es könnte der Eindruck entstehen, dass gar keine Antwort geschrieben wurde. Wer scrollt schon gerne nach unten und sucht Ihre 3 Wörter ohne höfliche Anrede. Die Alternative: Suchen Sie die wichtigen Zeilen gezielt heraus, auf die Sie antworten möchten und löschen Sie den Rest des Zitats. So kommen Sie schnell auf das Wesentliche und beschleunigen die Kommunikation. Das mag nun schwer nach Arbeit klingen, aber wenn Sie das erst einmal einige Male gemacht haben, werden Sie bemerken, wie professionell und schnell man auf Emails antworten kann.
  8. Richten Sie sich einen angemessenen Footer ein! Ein Footer ist der Abschluß einer Email. Dort sollte vor allem als Firma Ihr Name, Ihre Adresse, die Telefon- und Faxnummer, die Email-Adresse und sonstige rechtlich notwendigen Dinge stehen (je nach Rechtsform Ihrer Firma), die Sie im Internet in Erfahrung bringen können. Schreiben Sie keine Romane, Lebensläufe oder lange Listen mit Ihren Webprojekten in den Footer. Das interessiert Ihre Email-Partner nicht. Die wollen höchsten schnell Ihre Telefon-Nummer oder eine Haupt-Webadresse dort stehen sehen, um nicht erst suchen zu müssen. Zudem zeigen Sie so, dass Sie Wert auf das Wesentliche legen.
  9. Benutzen Sie ein Email-Programm statt eines kommerziellen Webmailers! Es macht einen seriöseren Eindruck, wenn in der Email-Adresse Ihr Firmenname und/oder Ihr Domainame auftauchen, anstatt „gmx“, „aol“ oder „googlemail“. Zudem bleibt Ihre geschäftliche Email-Kommunikation auf Ihrem Rechner gespeichert und nicht im Internet auf dem Server einer anderen Firma. Soviel private Verfügbarkeit und Sicherheit sollte einfach sein. Als Email-Programm empfehle ich die hervorragende kostenfreie, sichere und ausgereifte Software Thunderbird. Voilà!
  10. Antworten Sie nicht auf Spam-Emails! Antworten Sie nicht nur nicht auf nervende Werbe-Emails, öffnen Sie zudem niemals irgendwelche Dateien, die Unbekannte oder gar Ihre Bank Ihnen per Email zuschicken. Zum einen verhindern Sie dadurch, dass Sie den Spammern ein freiwilliges Lebenszeichen zusenden, zum anderen leben Ihr Rechner und Ihre Daten wesentlich gesünder.
  11. Benutzen Sie für Ihre geschäftliche und private Kommunikation eine eigene Email-Adresse! Denken Sie schlicht in schwarz und weiss. Weiss bedeutet: Das ist die Email-Adresse, die Sie nur für Kommunikation mit Freunden und Geschäftspartnern benutzen und niemals im Web verbreiten. Schwarz bedeutet: Das ist die Email-Adresse für das Web, zum Beispiel für das Impressum oder wenn Sie Internetdienste nutzen, für die Sie eine Email-Adresse eingeben müssen. Sollte diese Adresse einmal verspammt sein, können Sie sie leichter durch eine neue austauschen.
  12. Tragen Sie niemals mehrere Email-Adressen in das „An“-Feld ein! Wenn Sie mehreren Leuten eine „Rund-Email“ schicken wollen, benutzen Sie das „BCC-Feld“. Im BCC-Feld sehen die einzelnen Empfänger nicht, wer alles Ihre Email bekommen hat. So schützen Sie die Email-Adressen Ihrer Partner, Freunde und Bekannten und verbreiten Sie nicht ungefragt. Daraus schliessen wir gekonnt, dass mit Email-Adressen Dritter immer sorgsam und gewissenhaft umzugehen ist.
  13. Freuen Sie sich öfter mal über die Errungenschaft Email! Ist es nicht ganz und gar faszinierend, dass Sie theoretisch mit Menschen auf der ganzen Welt unkompliziert und nahezu kostenfrei kommunizieren können? Nutzen Sie das und erleichtern Sie sich und Anderen das Email-Leben. Die Einsteiger-Tipps helfen garantiert dabei.

Urgestein und Gulaschsuppe

07.07.08

Sven Lennartz hat unter dem Titel 33 schöne, deutschsprachige Blogs dieses Weblog hier vorgestellt, danke dafür. Dass da unter anderem steht, „Urgestein Ralph Segert setzt auf minimale Eleganz“ und dass ich genau am Tag meines Geburtstages so genannt werde, ist ein witziger Zufall. Derweil kann ich versichern, dass ich trotz meines Lebens- und Webalters immer noch quicklebendig bin und jede Anmutung eines alten Sacks vermissen lasse. ;-). In diesem Sinne freue mich heute Abend auf eine kleine Runde im Freundeskreis und auf eine Gulaschsuppe, die heute am zweiten Tag göttlich munden wird.

Wir werden sehen

01.07.08

2006 und 2007 waren gute Jahre für uns, dafür verspricht das aktuelle Jahr umso schlechter zu werden. Wir sehen dies als das übliche Auf und Ab von freuberuflichen Webworkern, die ohne Werbeetat den Laden am Laufen halten. Zusammen mit meiner englischversierten Liebsten sind das jetzt gut 8 Jahre. Nun, anstatt zu jammern, nutzen wir die freie Zeit für sinnvolle Webprojekte, die unseren Credit im Netz auf einem erfreulichen Niveau halten. Zudem haben wir – wir können das kaum glauben – nun endlich eine englische Version unserer Firmensite im Netz, die unter segert.co.nz zu erreichen ist. Zumindestens im Hinblick auf Icondesign sind auch Anfragen aus anderen Ländern nicht unrealistisch. Wir werden sehen.

Resonanz auf eine gute Tat ;-)

22.06.08

Die Resonanz auf das Update der Firefox-Anleitung hat mich erfreut. Hier und dort gab es nette Besprechungen in Weblogs und Foren. Innerhalb der Firefox-3-Feierwoche kamen knapp 7000 Besucher. Allein das Video Was ist neu in Firefox 3? wurde laut Piwik von 2786 uniq visitors aufgerufen. Insgesamt gab es mehr als 3600 Klicks auf das Video, da kam Traffic zusammen, der Blogosphäre sei gedankt. Unerwartet schlecht war dagegen die Resonanz auf meine Pressmitteilung. Von 31 per Hand ausgesuchten Redaktionen und IT-Journalisten haben exakt 0 reagiert. – Geschenkt, die nächste gute Tat läßt eh keine Zeit für die Frage nach dem Warum ;-). – Neben der Netzeitung war lediglich der Stern-Redakteur Ralf Sander erfreut und reagierte prompt auf eine direkte Email von mir.

Papas Kekse

22.06.08

Es gibt Erklärungen für Einsteiger, die mögen etwas älter sein, bleiben aber unvergleichlich. Zur Frage Was ist ein Cookie? schrieb Bernd Zimmermann:

Wenn die Kinder auf Papas PC nach neuen PC-Spielen suchen und bei Amazon landen, könnten Sie mit einem Mausklick bestellen, ohne das eine weitere Bestätigung gefordert wird. Der Betrag wird von Papas Konto abgebucht, die Lieferung kommt per Post.

Video: Was ist neu in Firefox 3?

16.06.08

Da traf mich doch tatsächlich noch kurz vor Erscheinen von Firefox 3 ein Geistesblitz, um mich zu dem Video Was ist neu in Firefox 3? – 10 Highlights zu bewegen. Schön auch, dass die Netzeitung unter Was Firefox 3 bringen wird bereits mein Update wohlwollend erwähnt. Ein Danke an Herrn Bov für die Fürsprache.

Langsames Suchen und belohntes Finden

15.06.08

Der folgende Absatz von Klaus Schallhorn machte mich nachdenklich. Er ist in seinem Artikel Wie Google Pagerank, d.h. Linkpopularität, berechnet zu finden:

Der Pagerank-Algorithmus hat für den Betreiber einer neuen Site, die sich Themen mit hohem Wettbewerb widmet, einen bedeutenden Nachteil. Neue Sites haben kaum eine Chance, bei Google gefunden zu werden, da eine neu eingerichtete Site selten von aussen verlinkt ist, d.h. sie wird im Vergleich zu etablierten Präsenzen entsprechend niedrig bewertet. Hinzukommt, dass die zuerst ausgegebenen Suchergebnisse auch das grösste Wachstum externer Links aufweisen.

Vor allem der letzte Satz ließ mich kritisch auf mein Such- und Verlinkverhalten blicken. Aus Bequemlichkeit und in der Eile kommt es nicht selten vor, dass ich bei der Linkrecherche mit Google auf die ersten 10 bis 20 Suchergebnisse zurückgreife. So finde ich schlechter gelistete aber informativere Webseiten nicht. Die Überwindung der Bequemlichkeit (z.b. immer wieder hochplatzierte Wikepedia-Artikel zu verlinken, obwohl es bessere Texte gibt) zeigt, dass ich zwischen dem fünfzigsten und zweihundertsten Suchergebnis richtig gute Websites finden kann. Ergo lohnt es, sich etwas mehr Zeit beim Suchen und Lesen zu nehmen und auch die hinteren Ränge zu beachten. Einmal abgesehen davon, dass zudem ein Suchmaschinenmix nicht selten weitere interessante Links zu Tage fördert. So trage ich als Blogger ein wenig dazu bei, das Web informativer und vielseitiger zu machen.

Positives und Negatives über Datenschutz und Privatsphäre

15.06.08

Während Deutschland weiterhin den Superstar und ebensolche Fussballer sucht, wechseln sich positive und negative Schlagzeilen zum Thema Datenschutz und Privatsphäre in einer Geschwindigkeit ab, die die gesellschaftliche Relevanz des Themas deutlich macht: War genau Anfang des Monats Juni noch vom Fingerabdruck im Personalausweis die Rede, so favorisierte die Bundesregierung bereits 11 Tage später den freiwilligen Fingerabdruck im Personalausweis. Dieser „Kompromiss“ scheint positiver als er ist, denn die politische Absicht, den Bürger unter Generalverdacht zu stellen und mit allen technischen Mitteln Persönlichkeitsrechte zu untergraben, ist damit längst nicht vom Tisch. Das zeigt nicht zuletzt die deutsche Politik am Parlament vorbei.

Wer hätte nun in einer solchen Situation gedacht, dass die Grünen noch zu zeitgemäßen und demokratischen politischen Forderungen in der Lage wären! Jüngst an diesem Wochenende lancierten sie einen Gesetzentwurf als pathetische „Antwort auf die Schäubles dieser Welt“ in der Öffentlichkeit, der Datenschutz für Internetnutzer ins Grundgesetz schreiben will. Ob er gegen das rotschwarze Bollwerk der Überwachungstechnokraten mit Merkel an der Spitze durchsetzbar ist, ist mehr als fraglich. Dass solche Gesetze und auch härtere Strafen gegen Datenmissbrauch (!) und Online-Überwachung dringend notwendig und zeitgmäß sind, zeigt vielleicht eine weitere aktuelle Meldung von heute: Staatliche Lottogesellschaft ließ illegal E-Mails auslesen. Die Erkenntnis von Spiegel online, die nicht überrascht: „Der Skandal um die Bayerische Lotterieverwaltung zeigt einmal mehr, dass die vorhandenen technischen Möglichkeiten stets ausgeschöpft werden – egal, ob dies legal ist oder nicht“.

Der Firefox 3 Videobereich wächst

12.06.08

Endlich steht das Datum fest, wenn nix dazwischen kommt: Firefox 3 erscheint am 17. Juni 2008. Ich baue derweil den Bereich Video-Anleitungen für Firefox 3 aus. Zur Zeit bin ich bei 12 Videos. Alle so kurz wie möglich gehalten sowie einheitlicher im Erscheinungsbild und schneller und direkter in der Aussprache. Man lernt ja nie aus! 16 bis 18 Videos sind geplant. Das sollte reichen, um Firefox 3 lieber zu haben als jemals zuvor ;-) – Übrigens: Wer mir eine Spende von 5 Euro als Schein und einen adressierten Rückumschlag schickt, bekommt alle 16 bis 18 Videos auf einer CD mit Autostart-Menü zugeschickt. Porto trage ich. :) – Interessant vielleicht für Volkshochschulen… – Tipp am Rande: Firefox 3.0 RC3 deutsch gibt es auch als Portable Version.

Video-Anleitung: Google Analytics mit NoScript im Griff

11.06.08

Der vorgestellte Link in meinem Posting Wie Google mit Hilfe von Google Analytics und Cookies Klickverhalten aufzeichnet hat mich dazu motiviert, ein Quick-and-Dirty-Video zu erstellen, das zeigt, wie man mit der Firefox-Erweiterung NoScript in Erfahrung bringt, ob eine Website Google Analytics einsetzt und wie man den Dienst blockiert oder nicht. Desweiteren gebe ich einen Cookie-Tipp, da erst das Zusammenspiel von Google Analytics und Cookies ein personalisiertes Aufzeichnen des Lese- und Klickverhaltens möglich macht. Übrigens: Wer noch nicht genau weiß, wie er gezielt und schnell eine Erweiterung (Add-on) installiert, beachte das Video Gezielt eine Firefox-Erweiterung installieren. Danach kann es mit dem folgenden Video weitergehen:

Google Analytics mit NoScript im Griff

Titel: Google Analytics mit NoScript im Griff
Größe: 5,2 Megabyte
Dauer: 4:11 Minuten


Wie Google mit Hilfe von Google Analytics und Cookies Klickverhalten aufzeichnet

11.06.08

Der Newsdienst futureZone titelt heute Online-Medien: Google liest mit und zitiert den österreichischen Suchmaschinen-Experten Walter Karban. Eine Kernaussage im Zusammenhang mit Google Analytics (btw: wie wärs mit Piwik):

Über 80 Prozent aller gut besuchten Websites in Österreich und in Deutschland haben Google Analytics eingebaut, sagte Walter Karban zu ORF.at.
Wenn man bedenke, dass es sich bei diesen Websites großteils um solche von Medienunternehmen handle, dann schaue Google einem guten Dreiviertel aller deutschsprachigen Medienkonsumenten sozusagen live über die Schulter und zeichne ihr Informationsverhalten auf.

Geht der Sonne die Puste aus?

11.06.08

Ich weiss, die Frage geht von einem übertriebenen Gedanken aus. Aber niemand hat die Gewissheit, das nicht morgen schon der Motor des Lebens einfach ein wenig schlapper wird, so dass sich die Sorgen der Menschen mit einem Schlag erledigt hätten. Sicher würden wir alle gerne auf solch ein einmaliges Erlebnis verzichten. Stattdessen fragen wir uns lieber, was es mit der Pause auf der Sonne auf sich hat, macht diese tatsächlich keine Anstalten, auf den Höhepunkt ihres elfjährigen Aktivitätszyklus zuzusteuern! Tse!

WordPress-Plugin für den Admin-Bereich

11.06.08

WordPress-Usern, die das überladene Dashboard entschlacken oder Kunden ein „klassisches CMS“ anbieten möchten, stellt Perun ein interessantes Plugin namens WPlite vor: Admin-Bereich von WordPress anpassen.

Textverarbeitung 2.0: Mellel

10.06.08

Auf apfelquak – ein empfehlenswertes Blog über „neues aus cupertinos froschteichen“ – fand ich das Posting Mellel 2.5 ist da! Gemeint ist der Word Processor for Mac OS X namens Mellel (hebräisch: „Text“ oder „Worte“). Das Programm ist wohl für Leute gedacht, die „Word“ hassen, aber immer noch nutzen, sei es aus Gewohnheit oder weil ihnen in anderen Textverarbeitungen bestimmte Features fehlten. Ich habe mir nun die Screenshots angesehen, sie wirken echt vielversprechend. Hilfreich für eine Entscheidung könnte auch das umfangreiche Mellel-Handbuch auf deutsch sein (PDF, 6,2 MB). Zudem ist der Preis von 49 Dollar (Schüler und Studenten zahlen nur 35 Dollar) mehr als fair.

Für Filmfreunde und Filmkünstler: re:frame

10.06.08

Golem berichtet über den Filmshop re:frame und titelt: Onlineplattform für exotische Filme. Ein unglücklicher Titel. Filme müssen nicht exotisch sein, wenn sie nur wenige Liebhaber finden oder in wenigen Programmkinos laufen. François Truffaut, Louis Malle, Jacques Rivette und ihre geniale Filmkollegen kennt auch kaum jemand mehr (klingelts wenigstens noch bei Godard und Chabrol? ;-), deshalb aber die Filme der Nouvelle Vague exotisch zu nennen, wäre respektlos gegenüber genialer Filmkunst über das Leben und die Kunst an sich. Filmkunst, die in Zeiten der zum Gähnen langweiligen „Blockbuster“ und der extremen Verflachung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens einen schweren Stand hat. Umso besser, dass sich die Filmplattform re:frame um die wenig wahrgenommen Filmkünstler kümmert und immerhin mit einem Angebot von 500 Filmen startet. Von François Truffaut, den ich sehr verehre, gibt es immerhin schon Jules und Jim von 1962, der Film, der mich auf Truffaut neugierig gemacht und mich sehr berührt hat. Mittlerweile habe ich fast alle Filme von Truffaut, suche aber noch Die amerikanische Nacht (bei Amazon will einer 65 Euro für die DVD haben!), den ich noch nicht gesehen habe und der sein erfolgreichster Film in den USA war. Vielleicht gibt es ihn ja bald auf re:frame.


Ansichten:  Frank · aurora · Markus · Ping

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