Ratatatam

12.10.08

Meine Blog-Anleitung Mit Weblogs per Du ist nun endlich fertig. Zur Motivation habe ich folgendes geschrieben:

Bloggen ist ein Minderheitenphänomen, das wird im Hype ums Bloggen gerne vergessen. Ich habe oft erlebt, dass Freunde, Bekannte und Kunden, die durchaus mit dem Internet vertraut sind, keine Ahnung davon hatten, was ein Weblog ist. Zudem hielt sich das Interesse, es zu wissen, in Grenzen. Denjenigen aber, die es wissen wollten, war das Thema nicht leicht zu vermitteln, da die Bloggerei eine sinnliche und geistige Erfahrung mit eigener Sprache und eigenwilligen Verhaltensweisen und Selbstverständnis ist.

Nichts lag da näher, als eine Blog-Anleitung zu erstellen, die es in dieser Kompaktheit im Web bis dahin nicht gab und die sich konsequent in Struktur, Sprache und Ablauf an Einsteiger wendet. Ausser Interesse und ein wenig Interneterfahrung setze ich nichts voraus, so dass ein behutsamer und von Erfolgserlebnissen begleiteter Einstieg in die Bloggerei möglich ist. Zudem existiert somit ein Webdokument, das man Interessierten und Neugierigen guten Gewissens empfehlen kann.

Ausser Kapitel 13 (Ausblick: Texte über das Bloggen), das ich noch um weitere kommentierte Links erweitern werde, sind folgende Artikel vollständig erstellt.

Die ersten 11 Kapitel sind strikt praxisnah, das 12. Kapitel zeigt dagegen die unterschiedlichen Erfahrungen von 13 Bloggern, die sich freundlicherweise die Zeit für meine 3 Fragen genommen haben. Dieses Kapitel ist somit auch für erfahrene Blogger interessant und vielleicht sogar horizonterweiternd. ;-)

Über Feedback und Besprechungen in Weblogs würde ich mich sehr freuen. Schön wäre auch, wenn man mich auf Rechtschreibfehler aufmerksam machen würde. Ich habe ja keinen Lektor und beim Schreiben wird man schnell korrekturblind.

   

9 Kommentare

  • 1 — Geschrieben von Verena am 13. Oktober 2008 um 20:55:

    Sehr gut gelungen, schönes Layout und interessant und verständlich geschrieben. Die Arbeit hat sich gelohnt!

  • 2 — Geschrieben von Ute am 13. Oktober 2008 um 22:32:

    Deine gelungene Anleitung, hab ich doch gleich mal verlinkt.

  • 3 — Geschrieben von goncourt am 13. Oktober 2008 um 22:40:

    Leider nur noch über archive.org verfügbar: eine alte Textsammlung zu Blogs, teilweise mit denselben Autoren, die Du interviewt hast, und gerade zu der Zeit, als alle das Medium als neu entdeckt haben :)

    Blogging und die neue Medienkultur des Netzes

  • 4 — Geschrieben von ralphs am 13. Oktober 2008 um 23:44:

    @goncourt: Genau die Texte vermisse ich auch. Schade, dass die Site aufgegeben wurde und da jetzt nur noch ne Spamlink-Site ist.

  • 5 — Geschrieben von goncourt am 14. Oktober 2008 um 18:19:

    Ja, aber von dem Link aus kann man sie tatsächlich alle noch lesen. (Wird wahrscheinlich sowieso mal eine Art Hauptserver für das meiste aus dem Internet, vorausgesetzt, jemand – wie ich – sperrt Google nicht aus).

  • 6 — Geschrieben von ralphs am 14. Oktober 2008 um 21:01:

    Tatsächlich – Einfach die ID in der URL austauschen und schon erscheint der Text. Danke für den Wink ;-)

    Warum sperrst Du Google aus?

  • 7 — Geschrieben von goncourt am 15. Oktober 2008 um 13:17:

    Abgesehen davon, dass Google-Leser kaum zu Bloglesern werden, möchte ich es vor allem Anwälten nicht so leicht machen, irgendwelche Einträge bei mir zu finden.

    Das betrifft vor allem das Blog, weniger die statischen Seiten, die Google zugänglich bleiben. Es ist auch nicht wirklich eine Garantie (Bloglines, Technorati etc. bieten ja auch Suchen an), aber bei der schwammigen Rechtslage braucht das Blog auch nicht in voller Breitseite dazustehen.

    Andere Aspekte sind die merklich weniger gewordenen Spam-Attacken und Bilder-Abgras-Bots.

    — Kann man alles wieder infrage stellen, es ist eine Abwägungssache: mein Blog muss in meinen Augen nicht populär sein, es gibt eine Handvoll Leser, die zuschauen, ein paar, die über andere Blogs bei mir vorbeikommen. Hätte ich jetzt eine umfassende Informationssite mit dem Schwerpunkt auf Diskussionen, würde ich es schon wieder ganz anders sehen.

    Ansonsten, wie es Praschl formuliert: man fühlt sich weniger beobachtet. Und ist trotzdem irgendwie da.

  • 8 — Geschrieben von Marcel am 15. Oktober 2008 um 15:34:

    wirklich schöne blog-anleitung! gefällt mir… hatte es gerade bei seo-united gefunden. schöne arbeit!

  • 9 — Geschrieben von Mario am 15. Oktober 2008 um 18:35:

    Eine Frage beschäftigt mich noch in Zusammenhang mit Kapital 11 (Wer sind die Herren Ping und Trackback?), auf die ich bis heute keine Antwort gefunden habe. Wo liegt beim Trackback der Unterschied zwischen dem Anlinken der Beitrags-URL und der Trackback-URL? So habe ich in meinem Blog eingehende Links auf die Trackback-URL registriert, wobei ich persönlich (ohne darüber jemals nachgedacht zu haben) immer direkt auf den Beitrag verlinke.

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