Ratatatam

21.03.08

Ich stelle mir vor, ein falscher Klick auf einen Link und wenig später stünden Beamte des Bundeskriminalamtes vor der Tür. Ich hätte verbotene Websites besucht, sie hätten einen Durchsuchungsbefehl. Der Link wäre zwar ein Fake gewesen, aber allein die Absicht sei strafbar. – ? – In den USA sind staatliche Behörden um eine solche Argumentation nicht verlegen. Dort kann allein reine Neugier richtig gefährlich werden, wenn man einer Hyperlink-Falle nicht wiederstehen kann: FBI lockt Surfer in die Falle.

Das chinesische Regime dagegen inszeniert das Internet als Pranger und macht es zu einem Teil des Fahndungsappartes mit Hilfe von yahoo.com und Fahndungsfotos aus Überwachungskameras. Der chinesische Staat ist zudem wohl der erfahrenste, was Internetzensur und -konrolle angeht. China fahndet im Internet nach Verdächtigen für die Unruhen in Lhasa. Apropos Unruhen in Lhasa: Der Spiegelfechter fragt: Blutige Niederschlagung oder Pogrom?. Auch hier gilt, mit schablonenhaftem Denken kommt man der Sache nicht näher.

   

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