Ratatatam

10.06.08

Golem berichtet über den Filmshop re:frame und titelt: Onlineplattform für exotische Filme. Ein unglücklicher Titel. Filme müssen nicht exotisch sein, wenn sie nur wenige Liebhaber finden oder in wenigen Programmkinos laufen. François Truffaut, Louis Malle, Jacques Rivette und ihre geniale Filmkollegen kennt auch kaum jemand mehr (klingelts wenigstens noch bei Godard und Chabrol? ;-), deshalb aber die Filme der Nouvelle Vague exotisch zu nennen, wäre respektlos gegenüber genialer Filmkunst über das Leben und die Kunst an sich. Filmkunst, die in Zeiten der zum Gähnen langweiligen „Blockbuster“ und der extremen Verflachung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens einen schweren Stand hat. Umso besser, dass sich die Filmplattform re:frame um die wenig wahrgenommen Filmkünstler kümmert und immerhin mit einem Angebot von 500 Filmen startet. Von François Truffaut, den ich sehr verehre, gibt es immerhin schon Jules und Jim von 1962, der Film, der mich auf Truffaut neugierig gemacht und mich sehr berührt hat. Mittlerweile habe ich fast alle Filme von Truffaut, suche aber noch Die amerikanische Nacht (bei Amazon will einer 65 Euro für die DVD haben!), den ich noch nicht gesehen habe und der sein erfolgreichster Film in den USA war. Vielleicht gibt es ihn ja bald auf re:frame.

   

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