Ratatatam

29.05.14

Im Herbst 2013 kam eine Freundin, die ich aus den Augen verloren hatte, auf mich zu. Sie stand vor einer Firmengründung mit zwei Partnern und suchte einen Print- und Webdesigner. Sie hatte sich unter anderem an eine Visitenkarte erinnert, die ich ihr 1999 erstellt hatte und suchte meine Kontaktdaten im Netz.

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Daraus ist eine spannende Zusammenarbeit geworden, die mir die Möglichkeit gab, eine visuelle Identität für ein Startup zu entwickeln, das sich in 2014 erfolgreich als Bildungsträger etabliert. Bevor es aber losgehen konnte, gab es für alle von uns viel zu tun. Ich bekam als Vorgabe für meine Arbeit den Firmenamen „defakto“ und den Slogan „…nach allen Regeln der Kunst“. Daraus habe ich im zweiten Anlauf ein Typo-Signet entwickelt, das sowohl die Sachlichkeit des Namens wie auch eine Anspielung auf den Claim enthält.

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Nachdem auch mein Farbvorschlag nach intensiven Diskussionen angenommen war – es gab immerhin drei Entscheider zu überzeugen -, stand die Vollendung der Geschäftsausstattung mit Visitenkarte, Briefbogen und Konzeptpapier an. Gar nicht so einfach war dabei, den doch recht langen Claim würdig unterzubringen.

Als nächstes begann meine Arbeit als Webdesigner. Es gab den Wunsch nach animierten Kacheln für eine Webpräsenz, die als imagebildende Website aufgebaut werden sollte. Ihre Hauptaufgabe ist, Aufmerksamkeit zu erregen und in aller Kürze über das Selbstverständnis und die Konzepte der Firma zu informieren. Das Ergebnis ist eine Website mit CSS-3D-Effekt und hohem Wiedererkennungseffekt. Sie funktioniert in der mobilen Variante ab einem festgelegten Breakpoint ganz ohne Animation, was Ressourcen schont.

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Responsive Dokumentations-Site

Der Kunde defakto GmbH brauchte danach für seine in kurzer Zeit akquirierten Bildungsprojekte eine Dokumentations-Site mit eigenständigem Layout und Ideen für die Informationsarchitektur. Also klärte ich mit dem Kunden die inhaltliche Struktur, was nicht so einfach war, da noch kaum Inhalte vorhanden waren. Aber wir hatten klug vorausgedacht. Danach entwarf und codete ich ein neues Layout und integrierte es in das bereits von mir eingerichtete CMS. So entstand defakto DOKU.

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Das eingesetzte CMS ist Expressionengine. Es organisiert zugleich die Inhalte der Imagesite. Für beide Sites reichte eine Installation. So ist der Kunde mit geringer Lernkurve in der Lage, sowohl die imagebildende Website als auch die inhaltsstarke Doku-Site zu pflegen. Nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.

Zudem enthält defakto DOKU eine leicht zu aktivierende responsive Diashow mit Fotos aus den Projekten, die nur bei Bedarf im Inhaltsbereich erscheint. Sie braucht somit keinen Platzhalter, wenn es keine Fotos gibt. Das Script heißt übrigens LayerSlider und ich empfehle es guten Gewissens. :-)

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