Ratatatam

25.02.08

Leseerlebnis erster Güte, hurmorvoll und unterhaltsam: Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann. Der Naturforscher Alexander von Humboldt und der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß in ihrer Gedankenwelt:

„Aber der Verstand, sagte Humboldt, forme die Gesetze!
Der alte kantische Unsinn. Gauß schüttelte den Kopf. Der Verstand forme gar nichts und verstehe wenig. Der Raum biege und die Zeit dehne sich. Wer eine Gerade zeichne, immer weiter und weiter, erreiche irgendwann wieder ihren Ausgangspunkt. Er zeigte auf die niedrig im Fenster stehende Sonne. Nicht einmal die Strahlen dieses ausbrennenden Sterns kämen auf gerade Linien herab. Die Welt könne notdürftig berechnet werden, aber das heiße noch lange nicht, daß man irgend etwas verstehe.“ – Hamburg 2007, S. 220

   

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