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Beiträge zum Thema Internet

Webdesigner mit CMS-Konzept

09.06.17

Nach einer langen Pause fange ich wieder mit dem engagiertem Bloggen an. Auf segert.net fokussiere ich mich auf berufliche Themen wie Design, Content und CMS. Ich möchte mich mit neuen Ideen als Webdesigner noch einen Tick weiter vorne positionieren. ;)

Eine Idee heißt Modulée. Modulée steht für modulares Content Management mit dem CMS ExpressionEngine und für ein dazu entwickeltes User Interface Design. Ich bin sehr begeistert von ExpressionEngine. Es ist genial flexibel. Interessierten Kunden sage ich, es ist nach der schnellen Installation wie ein weisses Blatt. Ich habe alle Freiheiten. Und mit einem guten Konzept und ebensolcher Planung kann ich komplexe Websites damit aufbauen und bleibe stets flexibel für neue Content-Bereiche. ExpressionEngine eignet sich deshalb hervorragend für ein modulares CMS-Konzept. Der Kunde kann mit einer kleine Website anfangen und dann mit steigenden Anforderungen Module dazu buchen, die leicht ins CMS integriert werden, die Website-Pflege aber nicht verkomplizieren. Ich nenne das Modulée.

Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,      

So riecht der Sommer.

21.06.16

Das war ein Waldspaziergang mit Raul am Sonntag! Wir blieben stehen an einem großen Baumstumpf, an dem ich schon oft achtlos vorbeigelaufen bin.

01-Kleiner-Frosch

Wir entdeckten dort seltsame rote Früchte, die ein wenig wie Erdbeeren aussehen und für die sich eine Schwebfliege zu interessieren schien. Wir sahen Asseln und andere Bewohner hervorlucken und dann plötzlich, einen Frosch! Der fühlte sich gestört in seinem Baumfroschhaus und hüpfte trocken von dannen. Und Raul, ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung, hüpfte hinterher; und wir staunten, wie schnell so ein kleiner Laubfrosch das Weite suchen kann.

Wir schlenderten vorbei an mächtigen Bäumen mit Rindengebirgen und an Rotbuchenköniginnen, so majestätisch diese und mit dem Urvertrauen der Natur der Zeit ergeben. Und wieder ein Reiher im Tiefflug, einen krächzenden Laut von sich gebend. Zuvor schon, am Teich im Hiltroper Volkspark, hatten wir zwei Reiher im fliegenden Revierkampf erlebt, der Sieger später unbeirrt auf Beutelauer. Und auch eine der Schildkröten lag wieder in der Sonne, auf einem toten Ast, der wie eine dicke Angel aus dem Wasser ragt.

02-Rindengebirge

Die Zivilisation trafen wir wieder an der Kindereisenbahn im Gysenbergpark, um uns bei Eis und Waffeln dem Treiben hinzugeben. Und Raul, immer auf der Suche nach Getier jeder Art, entdeckte dann einen Minifrosch auf gefährlichen Wegen Richtung vieler achtloser Menschenfüße. Doch Raul der Retter schnappte sich den Irrhüpfer und wir entliessen ihn nach einem, für den Frosch sehr anstrengenden Fotoshooting in die grünen Blätter.

Auf dem Rückweg im Gysenbergwäldchen auf schmalen Pfad der liebliche Duft feuchter wilder Wiesen in kleinen Lichtungen, ermuntert von der warmen Sonne; und totes Holz zur duftenden Bereicherung erweckt. So riecht der Sommer. So riecht er.

03-Rotbuchenkönige

Autor: Ralph Segert   Tags:      

HouseTones zwischen Tech House und Electropop 2015

06.06.15

Deep House findet seit einigen Jahren zunehmend Wege in die Charts, wogegen manche Perle allein in Szene-Clubs Erfolge feiert. Ich persönlich finde „Electro Pop“ als die passendere Kategorie für diese Art melodischer House Music mit Gesangseinlagen, aber die Genre-Grenzen verwischen unaufhörlich.

housetones800px

Unabhängig von Genre-Schubladen habe ich einen Livemix erstellt, der aktuellsten Electropop mit Tech und Deep House kombiniert und ich finde, es ist ein recht tanzbarer Flow dabei herausgekommen. Ich habe HouseTones auf Mixcloud veröffentlicht. Das Tracklisting findet sich in meinem DJ-Blog

HouseTones by Djr

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,      

Partner gesucht: Objective-C-Entwickler für eine fein ausgedachte App-Idee

02.06.15

Ich suche einen verlässlichen Partner, mit dem ich eine App-Idee realisieren kann. Dafür habe ich ein Konzept geschrieben und das User Interface gestaltet. Beides zeigt deutlich, was die App können und wie minimalistisch sie aussehen wird.

app-idee

Es geht um Wissensmanagement für mobile Leute. :) Die App ist das Gegenteil von Featurerities und arbeitet ohne Cloudabhängigkeit. Sie ist auf die Kernfunktionen Wissen sammeln, Wissen strukturieren und Wissen nutzen fokussiert.

Sie richtet sich an Webworker, Journalisten, Wissenschaftler, Texter. Eine bereits angedachte Business-Version wäre für Unternehmen nützlich. Personas für diese Zielgruppen sind in Arbeit.

Ich will kein risikofinanziertes Startup aus dem Projekt machen, um damit schnell und dreckig reich zu werden. Unabhängigkeit ist mir wichtiger. Mir geht es darum, gute Apps zu konzipieren und umzusetzen. Die sollen Spaß machen, nützlich sein, super aussehen und immer auf Kernfunktionen reduziert sind. Minimalismus in Vollendung ist das Ziel, dauerhafte Bindung der Nutzer der Anspruch. Meine Maxime lautet entsprechend: So wenig Ablenkung wie möglich. Ein Minimum an Aufmerksamkeit soll für eine dauerhafte und produktive Nutzung sorgen.

Mein Vorbild einer solchen App ist übrigens der iA Writer, eine iOS-App, die fast alles in sich vereint, was eine exzellente Anwendung ausmacht.

Leider habe ich kein Budget für einen erfahrenen Entwickler. Ich biete Konzepte, Ideen, Design, UX-Verständnis und gleichberechtigte Teilhabe. Ich erwarte im Kern kontinuierliches Engagement, Netzerfahrung und Teamgeist.

Allgemein sehe ich ein großes Potential für App-Ideen, die es verstehen, den Nutzern ein Höchstmaß an Produktivität zu ermöglichen. Ich habe noch ein paar andere vielversprechende Ideen im Hinterkopf und zum Teil bereits konzipiert. Aber sie müssen erst einmal hinten anstehen. ;)

Ich würde mich freuen, wenn sich Interessenten melden würden. Im Impressum auf Appverstand findet Ihr meine Kontaktdaten. Ich kann mir übrigens auch ein Team vorstellen, das über 2 Personen hinausgeht. Software-Entwickler als auch Designer. Zumal ja später auch Android bedient werden will. Ich bin auf jeden Fall Feuer und Flamme! ;)

Autor: Ralph Segert   Tags: , , , , , ,   1 Kommentar    

Leckeres schnelles Winterpüree mit Spiegelei

07.01.15

Ich habe kurzerhand ein herzhaftes und reichhaltiges Pürree kreiert, das die lieben Mitesser und mein Sohn richtig lecker finden. Die Zutaten sind einfach und schnell besorgt und können je nach Vorliebe unterschiedlich proportioniert werden. Die Kartoffeln und das Gemüse werden vor dem Kochen gewürfelt, je nach Garzeit mehr oder weniger fein.

Die Zubereitung ist kinderleicht, wenn ich von der Menge des Wassers für die Brühe absehe. ;-) Denn nach dem Garen soll nicht zuviel Flüssigkeit übrigbleiben. Aber ihr macht das schon und fangt damit an, den gehackten Ingwer und die kleinen Möhrenstücke in die kochende Brühe zu legen. Ungefähr fünf Minuten später kommen die Kartoffeln und Kohlrabistücke in den Topf. Wenn das alles weich ist, wird noch die Süßkartoffel ca. 5 Minuten mit dem gepressten Knofi gegart. Danach sollte auch nicht mehr allzuviel Flüssigkeit im Topf sein.

Während die Spiegeleier in der Pfanne brutzeln, kann das Gericht vor dem Pürieren etwas abkühlen. Während des Pürierens das Argan-Öl und je nach Bedarf ein wenig Natursalz und ein klein wenig Pfeffer dazugeben. Ich wette, das riecht schon gut. Ach übrigens: Ich püriere mir keinen Wolf, sondern lasse bissfreundliche Stückchen übrig. Bon Appétit.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Abnehmen mit Genuß und Gefühl

15.09.14

In den letzten fünfzehn Monaten habe ich zwölf Kilo abgenommen. Meine Abnehmtour fing Anfang 2013 an. Ich hatte das Rekordgewicht von 84 Kilo auf dem Leib. Zwar wirkte ich mit meinen 179 nicht wirklich dick, aber ich fühlte mich unwohl und war erschreckend unbeweglich geworden.

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Foto: photodune.net

Ich fing wieder mit dem Laufen an. Ich schaffte es, regelmäßig fünf Tage in der Woche die Laufschuhe zu schnüren. Nach einigen Monaten lief ich im Schnitt vierzig Kilometer in der Woche, gemütlich und ohne Leistungsdruck. Dabei nahm ich drei Kilo ab. Danach blieb das Gewicht konsequent bei 81 Kilo, wieviel ich auch lief. Das nervte mich und ich fing an zu forschen.

Einen Monat vor meinem Urlaub kam ich auf die Idee, eine Kalorien-App zu benutzen, um pro Woche ein Kilo abzunehmen. Um es vorwegzunehmen: In vier Wochen schaffte ich drei Kilo, ohne wirklich zu hungern. Ich war erstaunt.

Ich hatte mich zuvor zwei Einschränkungen unterworfen. Meine seit einigen Wochen anhaltende Alkoholpause fortzusetzen und keine Süßigkeiten mehr zu essen. So wirklich schaffte ich letzteres nicht. Aber ich ass tagsüber wenig, so dass ich mir Abends als Belohung oft Schokolade gönnte. Zudem sprach ich mir einen Tag in der Woche zu, an dem ich keine Kalorien zählte. Insgesamt was das der Anfang eines langfristigen Abnehmens, auch wenn ich im Urlaub wieder zulegte.

Das zwischenzeitliche Wiederzunehmen begleitete mich die ganzen letzten zwölf Monate. Weihnachten und um die Jahreswende herum sah ich es nicht ein, auf all diese leckeren Kalorienbomben zu verzichten und gönnte mir eine Auszeit. In Kilo war das Ergebnis fünf Schritte vor und zwei wieder zurück. Aber genau dieser Effekt motivierte mich, die nächste konsequente Runde des Abnehmens zu beginnen. Ich setzte mir ein Ziel, respektierte mein Vorhaben, also mich, und erreichte mein Ziel.

In diesen ganzen Monaten habe ich tolle Erfahrungen mit dem Abnehmen gemacht. Ich entdeckte das Essen mit Vorfreude und Freude. Ich gewann eine anderen Haltung zum Körper. Ich verstand, daß es nicht um schnelles Abnehmen mit Quälerei geht, sondern um ein bewussteres Verhältnis zum Essen und zum Körper. Was half mir konkret?

Ich machte mir Anfangs die Menge der Kalorien bewusst, die ich alltäglich zu mir nahm und verglich die Summe mit der, die ich ungefähr brauche. Wahnsinn!

Ich entdeckte unscheinbare Kalorien-Bömbchen und entschärfte sie. Ich reduzierte die Unmengen an Milchkaffee pro Tag, trank in kleineren Tassen, nahm weniger Espresso pro Tasse, um ein Beispiel zu nennen. Denn Frischmilch hat es in sich und fettarme schmeckt mir im Kaffee einfach nicht.

Ich beschloß, mich auf mein Essen und Trinken zu konzentrieren und verringerte die Situationen, in denen ich am Rechner, beim Aufräumen oder unterwegs irgendetwas in mich hineinschluckte. Essen, ohne zu wissen, was ich gerade eigentlich esse, das wollte ich nicht mehr. Stattdessen nahm ich mir Zeit für das Essen, ohne nebenbei etwas zu tun. Ich entdeckte die Langsamkeit des Kauens, ich entdecke sie immer noch jeden Tag. Ohne stetiges Üben werde ich das nicht verinnerlichen. Essen als notwendiges Übel, als Nichtkultur sitzt hierzulande immens tief.

In manchen Monaten übte ich das Hinauszögern des Essens. So lief ich erst meine Runden und nahm danach das Frühstück. Das wirkt wie eine Belohnung, die genußsteigernd sein kann. Dabei werden selbstverständliche Nahrungsmittel zu etwas besonderem. Einen Obstteller schätzte ich wert, frische Kohlrabi mit Salz wurden eine herzhhafte Lust, um Beispiele zu nennen.

Weniger ist mehr, darauf ist der menschliche Stoffwechsel eingestellt. Mit wie wenig der Körper auskommt, das erstaunt mich immer wieder. Aber es ist eine Frage des Trainings und der Gewohnheiten, wann der Hunger aufhört und wann er sich wieder meldet – und auch, wie ich Hunger wahrnehme.

Ich begann wieder zu kochen. Und auch wenn ich nicht häufig koche, verfeinerte ich leckere Gerichte. Dabei entdeckte ich zwanglos die vegetarische Küche und staunte, wie lecker und sättigend sie sein kann. Der seltene Fleischgenuß stellte sich wie von selbst ein. Wie schön ist das denn, dachte ich, lerne ich, auf meine Essbedürfnisse zu achten?!

Als praktisch erwies sich die Entscheidung, Fertignahrung durch selbstgemachte zu ersetzen. So bereite ich mir einen Früchte-Joghurt-Quark mit oder ohne Honig zu, der mein Bedürfnis nach etwas Frischem mit leichter Süße befriedigt. Ich mache mir eine ausreichende Menge für drei bis fünf Tage. Meistens ist er aber schneller weg, weil Freunde und Kinder auch gerne mitessen. Im Vergleich zu gekauften Joghurts nehme ich gut vierzig Prozent weniger Kalorien zu mir und esse etwas, das besser schmeckt.

Wenn ich dann mal koche, koche ich oft auf Vorrat. So habe ich schnelle Gerichte wie den Pesto-Nudelsalat mit frisch geriebenem Parmesan im Programm. Das schmeckt köstlich und ist nebenbei auch ein schnell zubereitetes Party-Essen, das gerne gegessen wird.

Interessant an der Erfahrung des Kochens: Ich habe meistens weniger Hunger danach, vor allem wenn die Zubereitung etwas aufwendiger ist. Anscheinend wird bereits die Zubereitung mit dem Probieren, Riechen und der Vorfreude zu einem sättigenden Erlebnis.

Für mich ist Essen machen nun häufig ein sinnliches Erlebnis. Allein das Riechen von frischen Kräutern, die Überraschung eines Gewürzes, das Reiben von Ingwer, das Pressen von Zitronen und Orangen, so dann Curry und Kräuter in der heißen Pfanne. Wie gut wir es haben!

Die Zeit rennt, als Freiberufler mit Lebensfreude ist sie stetig knapp. Da kam die Entdeckung der einfachen Snacks gerade richtig. Knäckebrot mit Hüttenkäse oder Magerquark, etwas Salz darauf und ordentlich Kresse. Lecker und frisch! Ein dünnes Roggenbrot mit Bio-Tomatenmark – der von Rapunzel schmeckt fruchtig und ist mein Ersatz für die Butter aufs Brot. Darauf eine Scheibe Nußschicken. Ein Genuß. Und beide Leckereien bleiben weit unter hundert Kalorien.

Ich würde lügen, behauptete ich, dass mich niemals der Heiß- oder Tröste-mich-Hunger gequält hätte. Aber wenn ich dann stark blieb, schlug ich ihm ein Schnippchen, indem ich einen saftigen süßsauren Apfel ass. Für mich das Wundermittel gegen Heißhunger-Attacken, die dann bei mir oft für mehrere Stunden wie weggeblasen waren.

Es ist fast müßig, zu erwähnen, dass mehr oder weniger regelmäßige Bewegung je nach Beruf notwendig ist, um langfristig abzunehmen und das Gewicht dann auch zu halten. Mein Motto ist: Fünf mal die Woche schwitzen, egal wie. Laufen, Radfahren, schnelles Gehen, den höchsten Stadtturm via Treppe besteigen. Ich sehe jede Bewegung, selbst Putzen und Spülen als köprerlichen Ausgleich und nicht als Last an. Im Alltag mache ich viele Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Und ich laufe fünf bis sechs Tage in der Woche, wenn nicht gerade eine längere Tagestour mit dem Rad ansteht. Ich kann nur sagen, das tut gut!

Ich glaube an keine Diätwunder und meide Gesundheitspäpste. Schnelles Abnehmen ist oft die Garantie für das umso zügigere Wiederzunehmen. Mein Körper sagt mir, was gerade gut ist für mich, falls ich verstehe, ihn zu deuten. Das schließt ein, Abnehmen als ein längerfristiges Unterfangen zu begreifen, bei dem es darum geht, eine andere Haltung zur Ernährung, zum Genuß und zum eigenen Körper zu entwickeln. Alles andere führt meistens zu alten Gewohnheiten und manchmal sogar zu mehr Gewicht. Gegen unseren Körper geht es nicht.

Bei aller Ernsthaftigkeit half mir beim Durchhalten auch, daß ich mir Ausfälle und Auszeiten verzieh. Eine Woche voller Kuchen und Schokolade mit Kaloriensummen jenseits aller Vernunft nahm ich nicht zum Anlaß, aufzugeben und meine Bauchspeicheldrüse zu bemitleiden. Selbstironie, Gelassenheit und Humor sind dann nicht die schlechtesten Freunde. Genau das meine ich mit Gefühl, einem Gefühl für die eigene Person, das keinen Perfektionismus und keine Eile verlangt, sondern Nachsicht gegenüber den eigenen Schwächen und Macken. Dann wird es mir möglich sein, dranzubleiben beim Projekt Abnehmen, bis ich nicht mehr darüber nachdenken muß.

Autor: Ralph Segert   Tags:   2 Kommentare    

Responsive Websites bauen: Entwürfe sind nicht mehr meine Babys – ich hinterfrage im Sauseschritt

29.08.14

Die folgenden Webdesigns für meine Kunden Drübbelken und Luzia Hofmann setzen mal wieder auf WordPress. Gerade für kleinere Websites mit einem knappen Budget ist WordPress die erste Wahl. Vor allem auch, weil der Kunde sich schnell ins System einarbeiten kann. Wer ein bisschen Erfahrung mit der Pflege von Websites mitbringt, kommt sogar mit einer Schulung am Telefon aus.

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Da mein Workflow von der Entwurfsphase bis zum CSS-Coding mittlerweile vollends auf responsives Webdesign ausgelegt ist, biete ich die Optimierung für Smartphones und Tablets für einen relativ geringen Aufpreis an – falls die Komplexität des Layouts und die Tiefe der Navigation sich in Grenzen halten. Auch wenn ich bereits einige Male den Aufwand unterschätzt habe, es widerstrebt mir schlicht, statische Websites zu bauen.

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Responsives Webdesign ist für mich ein Überbegriff für Design und Coding, welches für den mobilen Zusammenhang erstellt wird und sich nahtlos an Smartphones und Tablets anpasst, ohne an Qualität zu verlieren. Ich unterscheide nicht zwischen adaptivem und responsivem Webdesign. Das hat einen praktischen Grund: Es erleichtert mir die Kommunikation mit dem Kunden. Ihn interessieren diese Differenzierungen meistens nicht.

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In den letzten Jahren achte ich stärker auf die Vorstellungen des Kunden. Ich nehme mir mehr Zeit für die Kommunikation im Vorfeld der Realisierung. Es geht nicht um meinen Geschmack, sondern um meine Erfahrung als Designer. Es geht um einen agilen Prozess, auch wenn das Projekt noch so klein ist. Diese Haltung hilft mir, sehr flexibel zu arbeiten und immer wieder die Kommunikation zu suchen. Es war nicht zuletzt die intensive Auseinanderersetzung mit dem UX-Design, die mein Selbstverständnis als Konzepter und Webdesigner verändert hat.

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Ein Bewusstsein für die Bedürfnisse und Ideen des Kunden zu entwickeln, geht einher mit der kontinuierlich gestellten Frage, ob die Zielgruppe auch abgeholt und sich wohlfühlen wird mit der neuen Website. Auch hier geht es nicht um meinen Geschmack und um das Festhalten an Entwürfen, die mir auf Anhieb gelungen erscheinen. Entwürfe sind nicht mehr meine „Babys“, sie sind eine Möglichkeit unter vielen.

Ich hinterfrage viel schneller, entsprechend schnell kann ich Ideen und Arbeiten auch wieder verwerfen und Lösungen finden, die alle glücklich machen. Das Schöne daran ist, es lohnt sich auch für alle. ;-)

Autor: Ralph Segert   Tags: , , , ,      

Behutsames Redesign für die mobile Zeit

15.08.14

Für die Rechtsanwältin Maria Schachten habe ich vor gut zehn Jahren eine einfache Website gestaltet. Sie enthielt ein Headerfoto von der Kundin und meine Portraitaufnahmen und tat ihren Dienst. Nun stand ein Redesign an. Da die Kundin mit dem alten Layout im Großen und Ganzen zufrieden geblieben war, sollten keine großen Änderungen vorgenommen werden und auf jeden Fall das Kopfbild gerettet werden. Leider stand es nur sehr klein zur Verfügung. Zum Glück gab es einen Weg, dieses akzeptabel zu vergrößern. Das Ergebnis:

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Im Vergleich dazu das Layout aus dem Jahre 2003. Das Coding hatte mit tabellenfreiem Markup und einem sparsamen CSS die Jahre richtig gut überstanden. Bei der Arbeit fiel mir auf, dass ich gestalterisch in den letzten Jahren dazu gelernt habe. Ich habe eine sicherere Nase, was die Abstände und Proportionen betrifft. Insgesamt ist der Lernprozess noch beschleunigt worden durch die responsive Webzeit.

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Responsivität für große und kleine Screens, mit angepasstem Headerbild für mobile Geräte:

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Autor: Ralph Segert   Tags: , ,      

Wir sind sein

09.08.14

Eigentlich wollten meine Tochter Lina, ihr Freund Shawn und ich eine Radtour von der Jahrhunderthalle über die Erzbahntrasse zum Rhein-Herne-Kanal machen. Wir trafen uns in der City von Bochum und Shawn hatte gleich einen Platten. Kurzerhand sind wir zu einem Fahrradladen, haben Flickzeug gekauft, Werkzeug geliehen und versiert geflickt. Darauf sind wir zum Westpark, um eine Fotosession mit Picknick zu machen. Dabei sind ein paar schöne Fotos entstanden, die ich mit der FujiFilm X-E2 gemacht habe.

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Überhaupt macht es Spaß, mit den beiden etwas zu unternehmen. Ich lerne nebenbei nicht nur besseres English, sondern es gibt auch immer anregende Gespräche: Über die Website für Shaun, die wir gemeinsam machen, über das Leben als BBoy Iron Monkey und Shawns Philosophie, die an fernöstliche innere Ruhe erinnert. Und immer wieder auch über Gott und die Welt. Wir sind dann Sein.

ShaunsHand

Shaun

Wir vergassen die Zeit, derweil der Reifen fröhlich wie wir seine Luft verlor. Ein kleiner Draht hatte es sich gekonnt in einer empfindlichen Stelle des Profils gemütlich gemacht. Aber wir waren Sein und sind kurzerhand zur nächsten Tankstelle gelaufen, um danach mitten im Einkaufsrummel ein Café aufzusuchen, in der Hoffnung, dass die Luft im Reifen bleibt. Sie blieb. Wir auch.

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Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Iterationen:
Kleine Geschichte über ein Interaktionselement

11.07.14

Für das User Interface einer App habe ich im Mai eine Ordnerverwaltung gestaltet. Am ersten Tag war ich in meinem Kopf der Windows-Welt mit dem Windows Explorer und seinem Ordnerbaum verhaftet. Dabei hatte ich bereits beim Entwerfen leichtes Magendrücken. Schien mir doch dieser Ansatz allein aus Platzgründen nicht passsend. So ging ich mit einem Unbehagen in die Nacht und entschied am nächsten Tag, mich vom Ordnerbaum („Tree“) zu verabschieden.

appddesign-iterationen-notizenverwaltung

Ich entwarf nun die oberste Ebene der Ordner als Flächen, die groß genug zum Touchen waren. Ein „Plus“ sollte signalisieren, dass weitere Unterordner vorhanden sind. Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sah das nicht sehr sexy aus, eher buchhalterisch und zu eng gesetzt. Das mannigfache Pluszeichen verstärkte den Eindruck noch. Und da Unzufriedenheit für mich das untrügliche Zeichen dafür ist, dass ich die Lösung noch nicht gefunden habe, verwarf ich den Entwurf wieder.

Nun besann ich mich auf moderne App-Entwürfe und fand heraus, dass es keine Schande ist, Interaktionselementen genügend Platz zu gewähren. ;-) Die Grafik oben zeigt letztendlich das Ergebnis und einen deutlichen Fortschritt, wie ich finde. Die Kreuzchen-Invasion ist gebannt, die Flächen bieten genügen Platz für die Benennung der Ordner und es bleibt trotzdem aufgeräumt. Da das „Scrollen“ auf mobilen Geräten schneller und mit weniger „Energieaufwand“ funktioniert, als mit der Maus an Desktop-Rechnern, ist die größzügige Bemessung von Platz kein Nachteil. Der Gewinn ist schnellere Orientierung.

So bin ich also innerhalb von 2 langen Tagen durch die Geschichte eines Interaktionselements gerast und bei einer zeitgemäßen Variante gelandet. Danach habe ich den kompletten App-Entwurf für iOS-Geräte ausgelegt und dabei das Design weiter verfeinert:

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Es bleibt mir noch recht viel Arbeit mit meiner App-UI. Das Einfache und Konsistente im Designprozess ist nur mit viel Geduld zu erreichen und wer sich daran abarbeitet, der spürt und begreift, wieviel Arbeit die UX eines intuitiven User Interfaces macht. Entscheidend ist, ständig zu hinterfragen und jegliche Selbstverliebtheit, die wohl öfter auf Eigenentwürfe übertragen wird, erst gar nicht zuzulassen. ;-) Entscheidend für einen erfolgreichen Designprozess sind zudem Anregungen, Ideen und Kritik von den unterschiedlichsten Leuten. Bin ich bereit aufmerksam und offen zuzuhören, lassen sich nicht selten wertvolle Anregungen entdecken. Und manchmal kommt es auch soweit, dass das Konzept hinterfragt werden muss, was durchaus zu einem besseren Konzept führen kann. In einer solchen Sitaution befinde ich mich zur Zeit mit meiner App-Idee. Es bleibt spannend und lehrreich!

Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,   1 Kommentar    

Rezept: Linsendal – spicy and ruddy

31.05.14

Als mir vor einem halben Jahr ein guter Freund das Kochbuch Vegetarisch für Faule empfahl, begann ich, ungeplant Quasi-Vegatarier zu werden. Ich entdeckte einige leckere vegetarische Gerichte, die auch mit einfachen Zutaten zu machen sind.

In dem Buch ist auch das Linsendal für zwei Personen. Nach einigen Versuchen habe ich meine eigene Art der Zubereitung und Bemengung gefunden. Das Ergebnis ist ein 90%-Prozent-Rezept, heißt, die meisten Esser sind begeistert und verlangen hartnäckig das Rezept. Hier ist es:

Im Unterschied zur Zubereitung im Kochbuch, koche ich die Linsen 10 Minuten in einem Extratopf vor. Die Zubereitung:

Als Currypulver verwende ich übrigens das aromatische „Rotes Curry Thailand“ von Demeter. Wenn erst einmal alles geschnitten ist, ist das köstliche Gericht schnell gemacht und schmeckt vor allem lauwarm aber auch kalt vorzüglich.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,      

Entwurf und Umsetzung einer visuellen Identität

29.05.14

Im Herbst 2013 kam eine Freundin, die ich aus den Augen verloren hatte, auf mich zu. Sie stand vor einer Firmengründung mit zwei Partnern und suchte einen Print- und Webdesigner. Sie hatte sich unter anderem an eine Visitenkarte erinnert, die ich ihr 1999 erstellt hatte und suchte meine Kontaktdaten im Netz.

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Daraus ist eine spannende Zusammenarbeit geworden, die mir die Möglichkeit gab, eine visuelle Identität für ein Startup zu entwickeln, das sich in 2014 erfolgreich als Bildungsträger etabliert. Bevor es aber losgehen konnte, gab es für alle von uns viel zu tun. Ich bekam als Vorgabe für meine Arbeit den Firmenamen „defakto“ und den Slogan „…nach allen Regeln der Kunst“. Daraus habe ich im zweiten Anlauf ein Typo-Signet entwickelt, das sowohl die Sachlichkeit des Namens wie auch eine Anspielung auf den Claim enthält.

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Nachdem auch mein Farbvorschlag nach intensiven Diskussionen angenommen war – es gab immerhin drei Entscheider zu überzeugen -, stand die Vollendung der Geschäftsausstattung mit Visitenkarte, Briefbogen und Konzeptpapier an. Gar nicht so einfach war dabei, den doch recht langen Claim würdig unterzubringen.

Als nächstes begann meine Arbeit als Webdesigner. Es gab den Wunsch nach animierten Kacheln für eine Webpräsenz, die als imagebildende Website aufgebaut werden sollte. Ihre Hauptaufgabe ist, Aufmerksamkeit zu erregen und in aller Kürze über das Selbstverständnis und die Konzepte der Firma zu informieren. Das Ergebnis ist eine Website mit CSS-3D-Effekt und hohem Wiedererkennungseffekt. Sie funktioniert in der mobilen Variante ab einem festgelegten Breakpoint ganz ohne Animation, was Ressourcen schont.

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Responsive Dokumentations-Site

Der Kunde defakto GmbH brauchte danach für seine in kurzer Zeit akquirierten Bildungsprojekte eine Dokumentations-Site mit eigenständigem Layout und Ideen für die Informationsarchitektur. Also klärte ich mit dem Kunden die inhaltliche Struktur, was nicht so einfach war, da noch kaum Inhalte vorhanden waren. Aber wir hatten klug vorausgedacht. Danach entwarf und codete ich ein neues Layout und integrierte es in das bereits von mir eingerichtete CMS. So entstand defakto DOKU.

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Das eingesetzte CMS ist Expressionengine. Es organisiert zugleich die Inhalte der Imagesite. Für beide Sites reichte eine Installation. So ist der Kunde mit geringer Lernkurve in der Lage, sowohl die imagebildende Website als auch die inhaltsstarke Doku-Site zu pflegen. Nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.

Zudem enthält defakto DOKU eine leicht zu aktivierende responsive Diashow mit Fotos aus den Projekten, die nur bei Bedarf im Inhaltsbereich erscheint. Sie braucht somit keinen Platzhalter, wenn es keine Fotos gibt. Das Script heißt übrigens LayerSlider und ich empfehle es guten Gewissens. :-)

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Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,      

Mein Zaubertrank: Kühle Ingwerseele

12.05.14

Da ich nicht immer Lust und Zeit habe, einen Ingwertee aufzusetzen, überlegte ich mir eine Art „Kurzen“, den ich täglich kühl und frisch trinken könnte. Ähnlich dieser Knoblauch-Zitronen-Kur, die grad populär ist. Aber mein Drink sollte nicht abscheulich schmecken, sondern gut. Hier das Rezept:

Ingwerknolle mit warmen Wasser abbürsten und die grobporigen und offenen Stellen wegschneiden. Danach die Knollen mit Schale und einer groben Reibe in einen Kochtopf reiben und den Ingwerduft genießen. Zusammen mit Zitronenmelisse in einen Topf geben.

Nun das kochende Wasser darübergießen. Mit der Menge des Wassers variere ich die Schärfe des Tranks. Nun kurz aufkochen sowie 10 Minuten oder länger ziehen lassen. Währenddessen die Zitronen und Orangen auspressen.

Jetzt den warmen bis heißen Ingwersud abseien und auspressen und den Apfeldicksaft und den Honig hineinrühren bis er eins mit dem scharfen Saft. Abkühlen lassen und dann den gepressten Saft dazugeben. Nun Abfüllen in verschliessbaren Flaschen und jeden Tag um die 50 ml frische, köstliche, kühle Ingerseele genießen. Allein die Farbe hat einen Preis verdient. Reicht für ungefähr 2 Wochen.

Ein Tipp noch: Vor dem Trinken riechen. Was für eine Einladung! ;-)

Update: Minze und Zintronenmelisse verfeinern den Geschmack noch, die werden mit dem Ingwer kurz aufgekocht. Und magst Du es weniger sauer, nehme weniger Zitronen und mehr Orangen. Das richtige Verhältnis macht diesen Zaubertrank erst traumhaft.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   2 Kommentare    

Appverstand – Eine neuer Firmenname für ein anderes Leistungsverständnis oder auf zu neuen Ufern

04.04.14

Im Sommer 2013 haben Verena und ich uns nach 13 Jahren Ehe friedlich getrennt. Ich wohne nun wieder in Bochum. Verena und ich arbeiten zwar noch zusammen und vermitteln uns Kunden, geschäftlich gehen wir aber getrennte Wege. Meine freiberuflichen Leistungen laufen jetzt unter dem Namen Appverstand. Der Name kam mir in den Sinn, als ich über meine Begeisterung für mobile Apps nachdachte. Nach 24 Jahren als intensiver Anwender von Software kann Software endlich das sein, was ich mir lange gewünscht habe: Intutitiv bedienbar, konzentriert auf das Wesentliche und mit feinem Design auf engstem Raum.

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Mit der neuen Firma habe ich auch mein Leistungsspektrum erweitert. Denn die letzten Jahre waren Jahre der intensiven Weiterbildung, die sich rund um das mobile Web und das UX-Design drehte. So kam es auch, dass ich in meinen letzten Kundenprojekten viel stärker den Fokus auf Inhaltsfragen und die Ziele und Zielgruppe legte.

Auch mein gesamter Workflow ist nicht mehr zu vergleichen mit dem vor 3 Jahren. Ich arbeite in der Entwurfsphase viel intensiver mit Iterationen, die ich auf Papier „sketche“ und später mit Hilfe von Mockup-Tools wie Axure visualisiere. Klickbare Prototypen sollen dem Kunden ein besseres Gefühl dafür geben, wohin die Reise geht. Gleichzeitig erlauben Sie das schnellere Entdecken von Schwächen und die einfache nachträgliche Korrektur.

Desweiteren schule ich mit jedem Projekt bewusst mein Einfühlungsvermögen, um möglichst nah an den Bedürfnissen der Nutzer zu sein. Dabei achte ich auch auf mein Verhalten und meine Wünsche, wenn ich Websites und mobile Apps benutze. So bin fast weg von einer Art Eitelkeit und Selbstverliebtheit, die sich auf schöne Entwürfe fixierte und ein wenig blind machte für die Schwächen eines Designs. Nichtsdestotrotz ist mir die Leidenschaft für das Gestalten und der Sinn für Details nicht abhanden gekommen. Im Gegenteil, beides wurde durch die Einbeziehung diverser Disziplinen des UX-Designs verfeinert und geschärft. Und es macht meinen Job ungemein spannend und dynamisch.

Auch meine Art des CSS-Codings habe ich in letzter Zeit in Frage gestellt. Zwar bleibe ich bei einem intensiven Einsatz von Selektoren zur Verschlankung des Markups. Doch das hat in größeren Projekten eindeutig Grenzen. Lösungen sehe ich für mich im modularen CSS wie zum Beispiel durch SMACSS repräsentiert. Ein Konzept, das ich mir für meinen Workflow anzupassen suche.

Noch ein Wort zu meinen neuen Geschäftszielen. Diese drehen sich rund um das Konzipieren und Designen von mobilen Apps. Gut vier Jahre nutze ich diese kleinen und großen Helfer, vor allem als Produktivtools. Dabei habe ich immer einen wachen Blick darauf gehabt, was gut ist, was fehlt und was man besser machen könnte. So sind auch Ideen für alternative und neue Apps entstanden. Aus einer dieser Ideen möchte ich ein Startup machen. Den Mut finde ich, weil die Idee schon sehr weit ausgearbeitet ist und großes Potential hat. Mein erster Schritt der Partnersuche wird im 10. und 11. Mai stattfinden, dann werde ich auf dem MobileCamp in Dresden sein und direkt danach nach Berlin weiterfahren.

Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,      

Gestaltung eines Online-Handbuchs mit „Help & Manual“

03.05.13

Ende letzten Jahres übernahm ich einen Auftrag von dem Schweizer Unternehmen Swiss Academic Software GmbH, für das Verena auch Iconsets erstellt. Diese Arbeit brachte mich an meine Grenzen. Und zwar ging es darum, mit der Desktop-Software Help + Manual ein Skin für das Online-Handbuch von Citavi 4 zu gestalten. Citavi ist eine weitverbreitete Client-Software für Wissensmanagement und Literaturverwaltung.

Problematisch an der Arbeit mit Help + Manual war, dass valides CSS und korrektes Markup nur schwer umzusetzen waren. Es gab Listen mit Tabellen und viel Inline-CSS in einer etwas wilden Mischung aus HTML, CSS und JavaScript, eingepasst in IFrames. Da aber der Support von Help + Manual hervorragend ist, gelang es mir mit der persönlichen Hilfe eines leitenden Mitarbeiters, die Struktur der Templates zu durchschauen. So begann ich das Layout anhand eines mitgelieferten Standardskins komplett umzukrempeln und meinen bereits gecodeten Entwurf zu integrieren. Das Ergebnis im Vergleich:

Citavi Handbuch alt

Citavi Handbuch neu

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Französisch mit dem Smartphone lernen – Galaxy Note 2

01.05.13

Ich lerne nun seit über einem Jahr autodidaktisch französisch. Diese Sprache macht mir wirklich Spaß, was ich vorher nicht gedacht hätte. Fast jeden Tag stehe ich dafür eine Stunde früher auf, um in Ruhe lernen zu können. Dass mir dabei mein Galaxy Note 2 zu einem wirklichen „Produktivtool“ wurde, ist ein erfreulicher Nebeneffekt. Ich möchte an dieser Stelle zeigen, wie man auf dem Galaxy schneller französisch schreibt. Später stelle ich noch ein paar Apps vor.

Schneller schreibt man französisch in der Tat, wenn man unter Eingabesprachen das Sprachpaket „Français“ herunterlädt und für die Samsung-Tastatur aktiviert. Zudem sollte die „Texterkennung“ eingeschaltet sein – alles zu finden unter Einstellungen > Sprache und Eingabe > Samsung Tastatur (Android 4.1.2).

Danach werden beim Schreiben sehr treffsicher französische Wörter vorgeschlagen, bevor man zu Ende geschrieben hat. Der größte Vorteil ist, dass so nicht die französischen Sonderzeichen vom Accent circonflexe bis zur Cédille eingegeben werden müssen. Das beschleunigt das Schreiben doch sehr.

galaxy-sprache-waehlen galaxy-wortvorschlag

Schön für Anfänger, die nicht so sicher in der Rechtschreibung sind, ist zudem, daß die vorgeschlagenen Wörter meistens passen. So fällt die Zeit zum Nachschlagen weg und wir bekommen eine gewisse Sicherheit, dass die Wörter auch richtig geschrieben sind. Gerade in der Kommunikation via Email und in sozialen Netzwerken ist das eine komfortable Sache.

Ein Nachteil für den Lerner ist wohl, dass ein Teil der Mühe wegfällt, sich die Rechtschreibung anzueignen. Wir wissen ja, sobald Maschinen uns die Arbeit abnehmen, verkümmern Fähigkeiten. Was mir fehlt, bemerke ich, wenn ich am Rechner französisch schreibe. Dort vermisse ich den Wortassistenten. Da bleibt nur der Umweg über das Wörterbuch.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   1 Kommentar    

Eine weitere Website mit ExpressionEngine

19.01.12

Für die Iquadrat AG aus Wuppertal war ich vom Weblayout übers Coding bis zum CMS ExpressionEngine aktiv:

Webdesign und ExpressionEngine für die Iquadrat AG

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Google+ umfassend und gut erklärt

21.07.11

Stefan Münz hat sich Google+ genauer angesehen: GooglePlus – nichts oder etwas Besonderes? Und ich poste derweil zwei Mal am Tag ein paar Beiträge in meine Kreise.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Liebes Google+: Ich möchte so gern den Stream filtern

16.07.11

Es ist völlig in Ordnung, wenn man Google+ als Linkmaschine für seine Blogpostings nutzt. Manchmal ist es zwar enttäuschend, wenn der vorgestellte Artikel am Ende nur ein paar weitere Sätze aufweist, aber man war wenigstens mal wieder richtig echt auf dem Blog des Abonnierten. Mancher Aha-Effekt tut sich dann auf, unter dem Motto, soso, so sieht das jetzt aus beim Kollegen oder der Kollegin! Oder: Hier hat sich in den Jahren ja rein gar nichts verändert!

Spannend und interessant kann es sein, wenn man seine +Kreise mit Netzpublizisten voll hat, die alles raushauen, was ihnen durch Sinn und Verstand geht. Aber nicht alles möchte ich zu jederzeit überfliegen. Sicher, ich kann prima filtern, indem ich nur die Kreise lese, die mich gerade interessieren. Aber!

Wenn ich mich in Google+ einlogge, bekomme ich zuerst den sogenannten Stream zu sehen, also alles das, was meine Kreislinge so raushacken am Tag. Wer ist da nicht zuerst am Lesen und Scrollen? Es kostet mich Überwindung, das zu ignorieren, auch wenn ich grad ein eigenes Thema im Kopf habe. Der Stream bindet also ganz schön Aufmerksamkeit und anstatt meinem ursprünglichen Ziel zu folgen, verliere ich mich in Beiträge und Kommentare. Von daher wäre es schön, wenn ich einen Standardskreis oder auch eine eigene Startseite nach dem Login auswählen könnte. Das wäre ein Google++.

Ein noch größeres Plus wäre es, wenn ich mir aussuchen könnte, welche +User ich in meinem Stream lesen möchte, so könnte ich nach Stimmung und Bedarf meine Verfolgten anzeigen lassen. Denn eines ist jetzt schon klar. Selbst bei nur einem Dutzend Vielschreibern in den Google+Kreisen wird es schnell unübersichtlich. Und wenn die dann untereinander teilen, dann haben wir Content dreifachgezurrt.

Zudem muss ich meine Postings und die, die ich geteilt habe, nicht in meinem Stream sehen. Das sieht zwar schön aus, aber liebes Google+, ich weiss doch, wass ich poste und teile!

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   2 Kommentare    

Zur Sicherheit: Leitfaden für WordPress-Kunden

15.07.11

Für Einsteiger in ein Content Management System (CMS) und ambitionierte Website-Betreiber hat WordPress einige Vorteile: Neben der geringen Lernkurve sind es die zahlreichen Plugins, die diese Weblog-Software so verlockend machen. Leider ergeben sich daraus auch Nachteile, die manchem WordPress-Nutzer erst dann bewusst werden, wenn es zu spät ist.

Deshalb gebe ich meinen Kunden, die WordPress einsetzen wollen, einen Leitfaden mit. Der zeigt ihnen, auf was sie bei WordPress achten sollten und was für Aufgaben auf sie zukommen, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt (weiterführende Links am Ende des Artikels).

Ich unterscheide zwei Gruppen von WordPress-Nutzern. Die erste benutzt zum ersten Mal ein Content Manegement System und möchte lediglich in unregelmäßigen Abständen neue Inhalte einbinden. Die zweite Gruppe gehört den experimentierfreudigen, ambitionierten Nutzern an, die mit ihren Weblogs und Projekten intensiv Kontakte, Kunden und Austausch suchen, aber die Templates nicht selbst erstellt haben.

Der Gelegenheitsnutzer

Die Gruppe der gelegentlichen Nutzer macht sich in der Regel keine Gedanken über Updates der Weblog-Software. Entsprechend kommt es vor, dass eine WordPress-Installation über Monate ja Jahre nicht aktualisiert wurde. Im schlechtesten Fall wird dieses alte WordPress ein Opfer von Kriminellen und der Schreck ist groß, wenn Google vor dieser Site warnt und die Inhalte aus dem Index verschwinden läßt. In diesem Zusammenhang gebe ich dem Kunden folgende Hinweise:

  1. Prüfen Sie regelmäßig im Administrationsbereich (Backend) von WordPress, ob es Aktualisierungen gibt.
  2. Da es sich nicht selten um Sicherheits-Updates handelt, sollten diese Aktualisierungen zeitnah mit der Automatik-Funktion von WordPress installiert werden. Dazu ist ein FTP-Login mit einem Benutzernamen und Passwort erforderlich.
  3. Das FTP-Login sollte ein Passwort mit mindestens 12 Zeichen haben.
  4. Bevor ein automatisches Update gemacht wird, sollten in jedem Fall vorher folgende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden:
    – Die Datenbank sichern
    – Alle Plugins deaktivieren
  5. Nach der erfolgreichen Aktualisierung: Jedes Plugin einzeln aktivieren, um zu prüfen, ob es noch funktioniert. Wenn es Probleme gibt, auch die murrenden Plugins aktualisieren.
  6. Vor allem aus Punkt 4 darf geschlossen werden, daß Folgekosten auf den Betreiber zukommen, wenn er mit diesen Maßnahmen überfordert ist. In diesem Fall sollte ein externer Dienstleister die Aufgabe übernehmen. Der zeitliche und damit finanzielle Aufwand hält sich Grenzen, da ein automatisches Update in einigen Minuten realisiert ist, selbst wenn nach dem Update einige Plugins aktualisiert werden müssten.
  7. Es ist ratsam, nur notwendige Plugins zu installieren. Eine einfache Website kommt je nach Ansprüchen mit fünf bis zehn Plugins aus.
  8. Bei größeren Versionsprüngen wäre zu prüfen, ob sich die Serveranforderungen von WordPress geändert haben. Ist eine höhere PHP oder MySQL-Version nötig und bietet diese mein Server? Zudem schadet es nicht, einige Tage zu warten, bis man ein größeres Update installiert, um zu schauen, ob in Weblogs und Foren über Update-Probleme oder Komplikationen berichtet werden.

Der ambitionierte Nutzer

Beim ambitionierten Blogger dürfen wir nicht selten von Experimentierfreude und einem hohen Bedarf an Plugins ausgehen. Videos und Audiofiles wollen integriert und Bildergalerien leicht erstellt werden. Alle möglichen Daten für die Webpromotion und die sozialen Netzwerke wollen verknüpft und Suchmaschinenoptimierung betrieben werden.

So kommen schnell eine Menge an Zusatzprogrammen zum Einsatz. Diese erhöhen nicht nur das Sicherheitsrisiko – da Plugins Schadcode enthalten können -, sondern blähen zudem nicht selten die Datenbank auf. Manche Website wird so recht behäbig und ein höherer Versionssprung von WordPress kann zu Problemen führen.

So konnte ein Kunde partout keine Kategorien- und Tagseiten mehr aufrufen, obwohl alle Plugins deaktiviert waren und die neueste WordPress-Version installiert war. Am Ende blieb nur eine saubere Neuinstallation mit Portierung der Inhalte sowie die Neueinrichtung aller noch wichtigen Plugins. Um die achtzig Prozent der Datenbanktabellen waren danach überflüssig geworden!

Um sich als ambitionierter WordPress-Nutzer vor bösen Überraschungen zu schützen, beachtet man schlicht folgende Regeln:

  1. Die Sorgfalt fängt bei der Erstellung der Datenbanken an. Mehrere MySQL-Datenbanken sind selbst in kleinen Webhosting-Paketen enthalten. Zur leichteren Sicherung und besseren Trennung sollte jede WordPress-Installation eine eigene Datenbank bekommen. Bei der Erstellung der Datenbank ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Stellen verwenden und dafür sorgen, dass man alle relevanten Daten wie Datenbankname, Datenbankuser, Datenbankpasswort sowie den internen Serverpfad und Host parat hat. Braucht man einmal professionelle Hilfe, so helfen diese Daten bei der schnellen Umsetzung. Diese sensiblen Daten lassen sich in Passwortmanagern wie KeePass und Roboform sammeln und verschlüssselt aufbewahren.
  2. Die gleiche Sorgfalt wie bei der Einrichtung einer Datenbank gelten für das FTP- und das phpMyAdmin-Login: Sichere Passwörter mit mindestens 12 Stellen wählen.
  3. Während der Installation von WordPress einen unüblichen Benutzernamen und ein kompliziertes Passwort wählen und beides in einer passwortgeschützten Datei aufbewahren. Das gilt auch für weitere Benutzer wie Gastautoren ohne Administrationsrechte.
  4. Desweiteren zeitnah die kleineren WordPress-Updates installieren und trotzdem grundsätzlich immer zuvor die Datenbank sichern und alle Plugins deaktivieren. Das sind nur ein paar Mausklicks. Eine doppelte Sicherung der Datenbank kann wie folgt nicht schaden:
    1. über WordPress: „Werkzeuge“ > „Backup“.
    2. mit Hilfe von phpMyAdmin. Dieses Hilfswerkzeug haben die meisten Webhoster zur Verwaltung von MySQL-Datenbanken installiert. Dort gibt es eine Exportfunktion für die Datenbanktabellen (siehe den Link zur Anleitung unten).
  5. Sorgfalt bei der Plugin-Installation: Nicht sofort das erstbeste installieren. Zuvor nach weiteren Informationen im Netz suchen, Usermeinungen einholen. Plugins vergleichen. Ist dann eine Entscheidung getroffen, darauf achten, das Plugin von der offziellen WordPress-Plugin-Site zu beziehen.

Ein unterschätztes Problem sind verwaiste WordPress-Blogs. Man vergisst ein altes Projekt und im Laufe der Zeit wird die Datenbank aufgebläht durch zahlreiche Spam-Kommentare. Eventuell ist die Site auch durch ein Sicherheitsloch gehackt worden und verbreitet Schadsoftware. Um dem zu begegnen, sind auch die alten Projekte auf dem aktuellen Softwarestand zu halten oder in statische Seiten umzuwandeln. Leider gibt es keine WordPress-Software dafür, die letzteres automatisch machen würden.

Natürlich gibt es auf technischer Seite noch eine Menge Möglichkeiten sein WordPress sicherer zu machen als es ist. Das zeigt Vladimir Simovic in seinem Artikel So sichern Sie die Blog-Maschine ab. Darauf kann man den Webdesigner, der das WordPress schön macht und die Templates anpasst, durchaus festnageln. ;-)

Der Artikel als PDF: Zur Sicherheit: Leitfaden für WordPress-Kunden

Links

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   5 Kommentare    

Bewusstsein für Passwörter

14.07.11

Perun hat auf den Artikel Passwortmythen oder „Was Du schon immer über Passwörter wusstest, aber nie zu sagen wagtest“ verwiesen und dabei RoboForm erwähnt, eine Verwaltung für Passwörter, die sich in die gängigen Browser integriert.

Mein Bewusstsein für sichere Passwörter hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Wie leicht und schnell Passwörter mit der reichlich vorhandenen Rechenpower zu knacken sind, verdeutlicht z.B. der Artikel Cracker-Bremse. Mittlerweile habe ich mich zu folgenden inneren Ermahnungen durchgerungen:

Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,      


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