Ratatatam

Archiv: August 2014

Responsive Websites bauen: Entwürfe sind nicht mehr meine Babys – ich hinterfrage im Sauseschritt

29.08.14

Die folgenden Webdesigns für meine Kunden Drübbelken und Luzia Hofmann setzen mal wieder auf WordPress. Gerade für kleinere Websites mit einem knappen Budget ist WordPress die erste Wahl. Vor allem auch, weil der Kunde sich schnell ins System einarbeiten kann. Wer ein bisschen Erfahrung mit der Pflege von Websites mitbringt, kommt sogar mit einer Schulung am Telefon aus.

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Da mein Workflow von der Entwurfsphase bis zum CSS-Coding mittlerweile vollends auf responsives Webdesign ausgelegt ist, biete ich die Optimierung für Smartphones und Tablets für einen relativ geringen Aufpreis an – falls die Komplexität des Layouts und die Tiefe der Navigation sich in Grenzen halten. Auch wenn ich bereits einige Male den Aufwand unterschätzt habe, es widerstrebt mir schlicht, statische Websites zu bauen.

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Responsives Webdesign ist für mich ein Überbegriff für Design und Coding, welches für den mobilen Zusammenhang erstellt wird und sich nahtlos an Smartphones und Tablets anpasst, ohne an Qualität zu verlieren. Ich unterscheide nicht zwischen adaptivem und responsivem Webdesign. Das hat einen praktischen Grund: Es erleichtert mir die Kommunikation mit dem Kunden. Ihn interessieren diese Differenzierungen meistens nicht.

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In den letzten Jahren achte ich stärker auf die Vorstellungen des Kunden. Ich nehme mir mehr Zeit für die Kommunikation im Vorfeld der Realisierung. Es geht nicht um meinen Geschmack, sondern um meine Erfahrung als Designer. Es geht um einen agilen Prozess, auch wenn das Projekt noch so klein ist. Diese Haltung hilft mir, sehr flexibel zu arbeiten und immer wieder die Kommunikation zu suchen. Es war nicht zuletzt die intensive Auseinanderersetzung mit dem UX-Design, die mein Selbstverständnis als Konzepter und Webdesigner verändert hat.

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Ein Bewusstsein für die Bedürfnisse und Ideen des Kunden zu entwickeln, geht einher mit der kontinuierlich gestellten Frage, ob die Zielgruppe auch abgeholt und sich wohlfühlen wird mit der neuen Website. Auch hier geht es nicht um meinen Geschmack und um das Festhalten an Entwürfen, die mir auf Anhieb gelungen erscheinen. Entwürfe sind nicht mehr meine „Babys“, sie sind eine Möglichkeit unter vielen.

Ich hinterfrage viel schneller, entsprechend schnell kann ich Ideen und Arbeiten auch wieder verwerfen und Lösungen finden, die alle glücklich machen. Das Schöne daran ist, es lohnt sich auch für alle. ;-)

Autor: Ralph Segert   Tags: , , , ,      

Behutsames Redesign für die mobile Zeit

15.08.14

Für die Rechtsanwältin Maria Schachten habe ich vor gut zehn Jahren eine einfache Website gestaltet. Sie enthielt ein Headerfoto von der Kundin und meine Portraitaufnahmen und tat ihren Dienst. Nun stand ein Redesign an. Da die Kundin mit dem alten Layout im Großen und Ganzen zufrieden geblieben war, sollten keine großen Änderungen vorgenommen werden und auf jeden Fall das Kopfbild gerettet werden. Leider stand es nur sehr klein zur Verfügung. Zum Glück gab es einen Weg, dieses akzeptabel zu vergrößern. Das Ergebnis:

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Im Vergleich dazu das Layout aus dem Jahre 2003. Das Coding hatte mit tabellenfreiem Markup und einem sparsamen CSS die Jahre richtig gut überstanden. Bei der Arbeit fiel mir auf, dass ich gestalterisch in den letzten Jahren dazu gelernt habe. Ich habe eine sicherere Nase, was die Abstände und Proportionen betrifft. Insgesamt ist der Lernprozess noch beschleunigt worden durch die responsive Webzeit.

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Responsivität für große und kleine Screens, mit angepasstem Headerbild für mobile Geräte:

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Autor: Ralph Segert   Tags: , ,      

Wir sind sein

09.08.14

Eigentlich wollten meine Tochter Lina, ihr Freund Shawn und ich eine Radtour von der Jahrhunderthalle über die Erzbahntrasse zum Rhein-Herne-Kanal machen. Wir trafen uns in der City von Bochum und Shawn hatte gleich einen Platten. Kurzerhand sind wir zu einem Fahrradladen, haben Flickzeug gekauft, Werkzeug geliehen und versiert geflickt. Darauf sind wir zum Westpark, um eine Fotosession mit Picknick zu machen. Dabei sind ein paar schöne Fotos entstanden, die ich mit der FujiFilm X-E2 gemacht habe.

Shaun-Lina

Überhaupt macht es Spaß, mit den beiden etwas zu unternehmen. Ich lerne nebenbei nicht nur besseres English, sondern es gibt auch immer anregende Gespräche: Über die Website für Shaun, die wir gemeinsam machen, über das Leben als BBoy Iron Monkey und Shawns Philosophie, die an fernöstliche innere Ruhe erinnert. Und immer wieder auch über Gott und die Welt. Wir sind dann Sein.

ShaunsHand

Shaun

Wir vergassen die Zeit, derweil der Reifen fröhlich wie wir seine Luft verlor. Ein kleiner Draht hatte es sich gekonnt in einer empfindlichen Stelle des Profils gemütlich gemacht. Aber wir waren Sein und sind kurzerhand zur nächsten Tankstelle gelaufen, um danach mitten im Einkaufsrummel ein Café aufzusuchen, in der Hoffnung, dass die Luft im Reifen bleibt. Sie blieb. Wir auch.

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Autor: Ralph Segert   Tags: ,      


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