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Archiv: April 2014

Appverstand – Eine neuer Firmenname für ein anderes Leistungsverständnis oder auf zu neuen Ufern

04.04.14

Im Sommer 2013 haben Verena und ich uns nach 13 Jahren Ehe friedlich getrennt. Ich wohne nun wieder in Bochum. Verena und ich arbeiten zwar noch zusammen und vermitteln uns Kunden, geschäftlich gehen wir aber getrennte Wege. Meine freiberuflichen Leistungen laufen jetzt unter dem Namen Appverstand. Der Name kam mir in den Sinn, als ich über meine Begeisterung für mobile Apps nachdachte. Nach 24 Jahren als intensiver Anwender von Software kann Software endlich das sein, was ich mir lange gewünscht habe: Intutitiv bedienbar, konzentriert auf das Wesentliche und mit feinem Design auf engstem Raum.

appverstand-website

Mit der neuen Firma habe ich auch mein Leistungsspektrum erweitert. Denn die letzten Jahre waren Jahre der intensiven Weiterbildung, die sich rund um das mobile Web und das UX-Design drehte. So kam es auch, dass ich in meinen letzten Kundenprojekten viel stärker den Fokus auf Inhaltsfragen und die Ziele und Zielgruppe legte.

Auch mein gesamter Workflow ist nicht mehr zu vergleichen mit dem vor 3 Jahren. Ich arbeite in der Entwurfsphase viel intensiver mit Iterationen, die ich auf Papier „sketche“ und später mit Hilfe von Mockup-Tools wie Axure visualisiere. Klickbare Prototypen sollen dem Kunden ein besseres Gefühl dafür geben, wohin die Reise geht. Gleichzeitig erlauben Sie das schnellere Entdecken von Schwächen und die einfache nachträgliche Korrektur.

Desweiteren schule ich mit jedem Projekt bewusst mein Einfühlungsvermögen, um möglichst nah an den Bedürfnissen der Nutzer zu sein. Dabei achte ich auch auf mein Verhalten und meine Wünsche, wenn ich Websites und mobile Apps benutze. So bin fast weg von einer Art Eitelkeit und Selbstverliebtheit, die sich auf schöne Entwürfe fixierte und ein wenig blind machte für die Schwächen eines Designs. Nichtsdestotrotz ist mir die Leidenschaft für das Gestalten und der Sinn für Details nicht abhanden gekommen. Im Gegenteil, beides wurde durch die Einbeziehung diverser Disziplinen des UX-Designs verfeinert und geschärft. Und es macht meinen Job ungemein spannend und dynamisch.

Auch meine Art des CSS-Codings habe ich in letzter Zeit in Frage gestellt. Zwar bleibe ich bei einem intensiven Einsatz von Selektoren zur Verschlankung des Markups. Doch das hat in größeren Projekten eindeutig Grenzen. Lösungen sehe ich für mich im modularen CSS wie zum Beispiel durch SMACSS repräsentiert. Ein Konzept, das ich mir für meinen Workflow anzupassen suche.

Noch ein Wort zu meinen neuen Geschäftszielen. Diese drehen sich rund um das Konzipieren und Designen von mobilen Apps. Gut vier Jahre nutze ich diese kleinen und großen Helfer, vor allem als Produktivtools. Dabei habe ich immer einen wachen Blick darauf gehabt, was gut ist, was fehlt und was man besser machen könnte. So sind auch Ideen für alternative und neue Apps entstanden. Aus einer dieser Ideen möchte ich ein Startup machen. Den Mut finde ich, weil die Idee schon sehr weit ausgearbeitet ist und großes Potential hat. Mein erster Schritt der Partnersuche wird im 10. und 11. Mai stattfinden, dann werde ich auf dem MobileCamp in Dresden sein und direkt danach nach Berlin weiterfahren.

Autor: Ralph Segert   Tags: , , ,      


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