Ratatatam

29.01.10

Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen, dass ein so guter Konzern wie Apple sein neues Hype-Produkt namens iPad absichtlich mangelhaft auf dem Markt gebracht habe, wie es die Free Software Foundation genüßlich zum Ausdruck brachte. Die “Rechte der Nutzer” seien auf dem iBad so stark eingegrenzt wie auf keinem anderen universal einsetzbaren Computer. Aber das muss man doch auch als Freidenker verstehen: Apple will nur das Beste für die große Gemeinde der iGläubiger, für die der schöne Schein mehr als das öde Sein. Alles, was ausserhalb der iWelt produktet, stört den iGläubigen nur, ist gar Teufelswerk, wenn man den iHardlinern glauben will. Zudem ist technikfetischistische Exklusivität nicht ohne Ausgrenzung zu haben, allein um sich vor bessere Produktwelten und damit vor der bösen Konkurrenz zu schützen, die auch nichts anderes als die Weltherrschaft im Sinn hat. Aber auch wenn iApple zur Zeit noch die Nase vorn hat bei der freiwillingen Selbstgängelung des iUsers und solche, die es werden wollen, jede Vorherrschaft hat früher oder später ein Ende.

   

5 Kommentare

  • 1 — Geschrieben von Sienna am 29. Januar 2010 um 15:40:

    Ich denke sie hatten einfach nicht mehr genug Zeit alle Features in ein so dünnes Modell zu packen, sodass vieles auf der Strecke blieb. Natürlich ist es besser, als ein Kindle, doch auch nicht viel besser. Mit einem iPhone hat man die Möglichkeit auch zu telefonieren. Das kann das iPad leider nicht. Kamera? Fehlanzeige. Mikrofon? Fehlt. Schnittstellen? Nicht vorhanden. Ja was bietet mir das iPad denn dann, wenn ich nicht Interaktiv damit sein kann. Rein gar nichts.

  • 2 — Geschrieben von DJR am 30. Januar 2010 um 11:50:

    Wenn wir mal die Gängel-Technik ausser Acht lassen, ist doch immer wieder das erstaunlichste, wie wichtig so ein aufgeblasener iPod-Touch von den Leuten genommen wird, als ob Apple jedes Jahr eine technische Revolution in Gang setzen könnte. Diese Erwartungshaltung grenzt an Wahnvorstellung. Erschreckend ist auch die fehlende Relevanz der “Innovation”, nur weil man das Gerät wie ein Buch in der Hand halten und wie einen digitalen Bilderahmen in den Schrank stellen kann, drehen die Leute durch, anstatt technische Innovationen zu erwarten, die unser Leben besser machen, Umwelt und Ressourcen schonen etc.

  • 3 — Geschrieben von infogurke am 30. Januar 2010 um 22:03:

    Ich schreibe diese paar Wörter gerade auf einem 450EUR Netbook von Lenovo und könnte mir gut vorstellen, dass ich zum Surfen so ein Brett nehmen würde. Allerdings muss es nicht zwingend ein iPad sein, wenn ein anderer Hersteller etwas vergleichbares liefern kann.

    Eine technische Revolution ist es vielleicht nicht. Aber die Geräte machen das, was sie machen sollen, sehr gut – objektiv betrachtet.

    Neben den Apple Jüngern, die alles kaufen, wo der Apfel drauf ist, gibt es wahrscheinlich genau so viele, die es einfach nicht kaufen, weil da der Apfel drauf ist.

  • 4 — Geschrieben von Alex am 12. Februar 2010 um 19:40:

    Ich muss zugeben, dass ich es immer noch liebe Bücher in die Hand zu nehmen und die Seiten “selber” umzublättern… Wahrscheinlich sind die Pads ala Startrek die Zukunft und ich bin in der Vergangenheit stecken geblieben…

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