Ratatatam – Netzleben, Webdesign, Ruhrgebiet …

125 WordPress-Templates für ein Redesign

Was geschieht, wenn eine Agentur für “Integriertes Kommunikationsdesign” einen Website-Entwurf macht, ich diesen dann webgerecht umsetzen darf, um danach alles auf WordPress zum Laufen zu bringen? Man arbeitet länger als erwartet und darf sich ausgiebig üben in problemlösendes Denken. ;-) Gemeint ist hier das bereits zweite Redesign unseres Kunden Brinkmann_Dewert. Mein erstes Redesign war mittlerweile fast 7 Jahre alt und es bestand das Bedürfnis nach etwas ganz Neuem.

Zuerst habe ich den Layout-Entwurf webkompatibel gemacht. Er brauchte eine dauerhafte Hauptnavigation und einen Footer, die im ursprünglichen Entwurf nicht vorgesehen waren. Zudem galt es, den Entwurf schmaler anzulegen, damit er unter 1024 Pixeln ohne horizontales Scrollen sichtbar sei. Dazu musste ich das Layoutraster durchschauen und die Elemente und Abstände neu berechnen. Eine halbe Seite Additionen von Kästen, Buttons und Abständen standen da als Selbstbriefing geschrieben, bevor ich auch nur eine Klasse CSS schrieb. ;-) .

Die zweite Herausforderung: In den Buttons und Kästen sollte die neue Schrift des Logos erscheinen. So musste ich also einen Großteil der zahlreichen Layoutelemente als Grafiken anlegen. So entstanden fast 200 Grafiken allein für das Layout – die über 40 Fotos, die ich teilweise recherchiert und ausgewählt habe, nicht mitgezählt (die Portraits und Fotos auf der Startseite hat ein echter Profi gemacht). CSS-technisch galt es, diese Grafik-Armada geschickt in den Hintergrund zu verbannen und gleichzeitig möglichst viel Editierbares in WordPress zu belassen. Deutlich macht das die Seite der Mitarbeiter. Dort kann der WP-Admin die in Hover-Bereichen liegenden Daten der Mitarbeiter ändern, ohne ins Template zu müssen, das gleiche gilt für die fachbezogenen Team-Seiten, die übrigens eine sehr schöne und zugleich nützliche Navigationsidee aus dem Büro Rempen zeigen.

Wie man sich beim Durchklicken der Site wird denken können, gab es einige CSS-Lösungen zu finden, die auch noch vom IE 6 verstanden werden wollten. So sollte sich zum Beispiel die Box mit den Home- und Zurück-Buttons nicht nur unabhängig von den eingepflegten Inhalten der Seite immer schön rechts unten anordnen (gut zu sehen auf der Seite Fachgebiete), sondern auch vertikal und bündig mitwachsen auf Seiten, die längere Texte haben. Das ging nicht ohne valide Tricks und einigen Conditional Comments, aber – wie alles im Layout – ohne Javascript.

Desweiteren war bei der WordPress-Integration darauf zu achten, die weit über 2500 rechtsrelevanten Artikel, die das fleissige Anwaltsteam seit 2003 gepostet hat, mit ins neue Layout zu übernehmen oder andersherum, die Layoutvorlage behutsam und stimmig zu erweitern und unter Aktuelles erreich- und navigierbar zu machen. Webdesigner, die alltäglich mit WordPress zu tun haben, werden sicher eine Ahnung davon bekommen, welche Aufgabe es im Hinblick auf die unterschiedlichen Contentbereiche war, das Search-Template in den Griff zu bekommen. :-)

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst bei Heinz Klein bedanken, der sich für mich und segert.net stark gemacht hat bei der Vergabe des Auftrags. Zudem hat er mich bei der Arbeit mit zahlreichen Anregungen begleitet und fleissig und erfolgreich den Großteil der Inhalte eingeflegt.

___
Ralphs am 19.08.10         [ 1 Kommentar ]    

Schönes Webdesign für kleines Content Management

Während Verena die Kunst des kleinen Icons ausübt, backe ich kleinere Brötchen und mache Redesigns mit Fotorecherche für den Kopfbereich und kundenfreundlicher WordPress-Implentierung, geschehen für das Seniorenheim der Verbandsgemeinde Linz. Schön war an der Arbeit, dass Perun mir den entscheidenden Tipp für ein PlugIn geben konnte, das dafür sorgt, dass eine Navigation mit Untermenüpunkten nicht dauerhaft geöffnet ist. Stattdessen soll nur das Submenü zu sehen sein, das der aktuell Besucher geöffnet hat. Vielen Dank an Perun und seine schnelle Hilfe. Ich hatte zuvor vieles ausprobiert und auch zahlreiche PlugIns getestet, aber keines arbeitete wirklich im gewünschten Sinne. Aber auf das PlugIn Fold Page Menus bin ich nicht gestossen. Sachen gibts!

 Website Seniorenheim Linz

___
Ralphs am 20.03.10         [ ]    

DJR 2010

Wie lange hatte ich dieses Redesign vor und wie oft hatte ich es nach hinten verschoben. Nun habe ich mir frech wech die Zeit genommen und mein DJR-BLog zu neuem Glanz verholfen ;-) – Es fehlen nun noch bestimmte Inhalte, dann kann das Bloggen fleissig weitergehen.

DJR 2010

___
Ralphs am 17.12.09       [ 3 Kommentare ]    

Langsames und teures “Business”-Paket

Heute (19.10.2009) habe ich die Website für einen Kunden fertiggestellt und bei der Arbeit mit WordPress festgestellt, wie langsam das “1&1 Business 5.0 Paket” im Vergleich zum Webhosting bei All-Inkl.com sein kann. Da wartet man schon mal ein paar Sekunden, bevor ein korrigierter Artikel abgespeichert ist und auch der Aufruf von WordPress-Seiten dauert langer als ich es gewohnt bin. Da hilft auch nicht das Augenwischer-Angebot von 6,99 für das “1&1 Business-Paket”. Schaut man nämlich mit Argus-Augen hin, sieht man das Kleingedruckte: 6,99 gilt nur 6 Monate, danach kostet das Paket 14,99. So wundert es mich auch nicht, dass 1&1 dem Kunden eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten abverlangt. Im Vergleich zum Paket All-Inkl-Privat Plus ist das 1&1-Paket zudem zu teuer. Mit einem monatlichen Preis von 7,95 spart man nicht nur Bares, sondern bekommt auch mehr Leistung: 25 statt 5 MySQL-Datenbanken, 10 GB statt 5 GB Speicherplatz, einmal abgesehen von der Zugriffsschnellligkeit und den wirklich sehr guten Support bei All-Inkl.com. Und wie jeder weiss, der etwas länger im Web unterwegs ist, ist kompetenter und schneller Support für Webhostingkunden bei 1und1 so gut wie gar nicht existent.

___
Ralphs am 19.10.09       [ ]    

Mehrere Sidebars mit eigenen WordPress-Widgets

Das Blogdesign für Kunden hat mich endlich dazu gebracht, meine WordPress-Templates auf den neuesten Stand zu bringen. Das hieß vor allem, Widgets zu ermöglichen, denn die sind überaus praktisch für Kunden, die ihre Sidebars frei einrichten wollen. Bei der Arbeit habe ich gleich einen Weg gesucht, um Widgets an mehreren Stellen des Layouts platzieren zu können. So sollte das Widget für “Seiten” in einer Spalte im Footer stehen und die Tag-Cloud direkt daneben.

Um dies zu erreichen, ist es nötig, die Datei funktions.php etwas zu erweitern. Dort stehen ganz oben folgende Zeilen:

widget01

Diese Zeilen habe ich um folgende erweitert, bitte auf die gelbe Markierung achten.
widget02

Nun wird an die Stelle im Template (sidebar.php oder footer.php z.B.), in der Widgets eingefügt werden sollen, der blau markierte Code für die Sidebar 2 eingesetzt. Bitte darauf achten, dass in !dynamic_sidebar('sidebar2') die entsprechende Sidebar angegeben wird:

widget03

Falls nun keine Überschrift erwünscht ist, kann in diesem Code noch folgende CSS-Anweisung hineingeschreiben werden (blau markiert):

widget04

Bleibt die Frage, wie nun die neuen Sidebars mit den Widgets individuell gestaltet werden können. Dazu einfach in den Quellcode einer im Browser geöffnet WordPress-Site schauen und die entsprechenden CSS-Klassen in Erfahrung bringen (die werden von der Software automatisch eingefügt). Will man das Widget für Links anpassen, so passt man schlicht die Klasse .widget_links mit eigenen Werten an:

#sidebar .widget_links li {
font-size: 11px;
padding: 8px 30px 0 1px;
}

Bleibt es bei einem Widget in einer Extra-Sidebar, reicht die Formatierung von a und ul und li. So habe ich im Footer des Singleblogs das Widget für “Seiten” folgendermassen mit Schaltflächen formatiert:

#sidebar2 a {
text-align: center;
display: block;
padding: 8px 0 5px 0px;
width: 273px;
height: 28px;
color: #e8c59e;
border-bottom: 0;
text-decoration: none;
background: url(images/footer-button.gif) no-repeat 0 0;
}


#sidebar2 a:hover {
color: #f93;
border-bottom: 0;
text-decoration: none;
background: url(images/footer-button-aktiv.gif) no-repeat 0 0;
}

#sidebar2 ul {
list-style: none;
margin: 20px 10px 50px 0px;
}

#sidebar2 li {
letter-spacing: 1px;
line-height: 21px;
margin-bottom: -1px;
}

Links zum Thema WordPress-Widgets

___
Ralphs am 28.09.09       [ ]    

Google sucht Anker-Links

Prima, als langjähriger Freund von Sprungadressen brauche ich mich nicht umstellen: “Anker-Links führen Nutzer gezielt zu relevanten Abschnitten einer Webseite”, schreibt Golem unter dem Titel: Google dringt tiefer in Webseiten ein. – Edit: Da fällt mir ein, dass mein erstes Weblog (2000), als Weblog-Software noch rar und wenig userfreundlich war, eine echte Anker-Lehre war. Permalinks kamen ohne das Gatterzeichen für Sprungadressen nicht aus. Himmel, war das eine Arbeit beim Posten!

___
Ralphs am 27.09.09       [ ]    

Blogdesign und ein behutsames Redesign

Für unsere kleine Agentur schöner Websites und Icons ;) war es in den letzten Monaten besonders erfreulich, dass alte Webfreude und Bekannte auf mich zukamen, um mich als Webdesigner zu engagieren. So beauftragte mich Julian von Heyl, den ich seit Anfang 1997 kenne (als das Web noch übersichtlich war), um sein erfolgreiches Projekt korrekturen.de css-technisch und an den Webstandards orientiert auf den neuesten Stand zu bringen. Ich sollte es behutsam redesignen. Die folgenden Screenshots zeigen das Vor- und Nachher:

redesign-korrekturen-alt

redesign-korrekturen-neu

Silvio Fritsche haben wir um 2000 im Zusammenhang mit unserer Lomo-Leidenschaft im Netz kennengelernt. Er beauftragte mich, sein Blog Yogabasics umzugestalten. Neben den WordPress-Templates kommen auch einige Grafiken in der Sidebar von mir. Auch hier zeigt das Vor- und Nachher, dass sich die Beauftragung durchaus gelohnt hat. ;-). Silvio ist zufrieden mit meiner Arbeit und gab mir kurz danach noch einen kleinen Folgeauftrag. So erstelle ich zur Zeit für sein nächstes Blog Yogatraumreisen eine Variante des WordPress-Themes von Yogabasics. Dass ich für Freunde und engagierte Freiberufler sehr faire Preise mache, brauche wohl nicht näher ausführen. :-)

redesign-yogabasics-alt

redesign-yogabasics-neu

Lange habe ich Blogdesigns vorwiegend für private Projekte erstellt. Dass in letzter Zeit auch echte Aufträge hinzukamen, ist sehr erfreulich. Aktuell habe ich gestern das Redesign für das Singleblog fertiggestellt. Eine gewisse Ähnlichkeit des Footers von Yogabasics ist nicht zu leugnen, aber der des Singleblogs sieht anders aus und darauf kommt es an. Man muss ja das Rad nicht immer neu erfinden. ;)

redesign-singleblog

___
Ralphs am 27.09.09         [ 2 Kommentare ]    

Auf CSS-Hacks wäre zu verzichten

Als Freund sparsam eingesetzter Conditional Comments und konsequenter Vermeider von CSS-Hacks freue ich mich über den Artikel CSS-Debugging: CSS-Hacks versus Conditional Comments von Perun. Selten habe ich mehr als 4 abweichenden CSS-Anweisungen, bevorzuge aber trotzdem eine externe CSS-Datei, HTTP-Anfrage hin oder her.

___
Ralphs am 1.09.09       [ ]    

Argumente für ExpressionEngine

Es ist immer schön, wenn man nach einer Anfrage auf fertige Texte verweisen kann, die zudem noch allgemeinverständlich sind. Einer davon bietet nun in unserem Serviceblog eine Antwort auf die Frage, warum man sich bei der Planung von großen Websites mit ExpressionEngine beschäftigen sollte. ;) ExpressionEngine: Argumente für Entscheider.

___
Ralphs am 15.07.09         [ ]    

Das Prinzip Im eigenen Saft …

Dirk Jesse hat Interessantes über das neue Qualitätsbewusstsein auf Webworker-Ikonen-Sites zum Thema CSS und die Folgen angestossen, während ich dort die These verteidige, dass der neugierige Einsteiger hierzulande einfach noch nicht angemessen abgeholt wurde. ;)
Das Qualitätsbewusstsein bleibt auf der Strecke
.

___
Ralphs am 1.07.09       [ 1 Kommentar ]    

Serviceblog und neue Fotogalerie

Das in einem Posting angekündigte Serviceblog auf segert.net ist schon etwas länger fertig und läuft wunderbar mit ExpressionEngine, nur hatte ich bis heute zu wenig Zeit für einen passenden Artikel. Nun steht aber steht ein Text namens Das Modul “Bilder-Galerie” in ExpressionEngine bereit. Er ist aus Begeisterung während der Erstellung einer neuen Fotogalerie entstanden. In der neuen Galerie werde ich nach und nach meine besten S/W-Fotos zeigen. In Kürze erscheint dort eine Reihe mit Musikern auf schwarzem Hintergrund, ich werde berichten. ;) Ansonsten möchte ich mich bei Carola und Oliver Heine bedanken, die mir während des intensiven Arbeitens mit ExpressionEngine den einen und anderen goldwerten Tipp gegeben haben. :-)

Edit: Das Modul kann auch wunderbar dazu bentzt werden, Bilder für Kunden zu präsentieren. Einfach eine eigene Galerie dafür anlegen und ruckzuck ausgewählte Fotos präsentieren. So mache ich es heute, um eine Reihe von Portraitfotos für eine Kanzlei zu zeigen.

___
Ralphs am 21.06.09         [ ]    

Twitterbeute für Webdesigner und Netzfreunde

Nach ein paar Wochen twittern steht fest: Ich folge aus Zeitgründen nur Wenigen und mit Vorliebe jenen, die Fachlinks posten und das nicht allzuoft am Tag. Die interessanten Links sind in meinen Augen der größte Vorteil eines Twitter-Zugangs, Links, die ich beim Überfliegen der Postings entdecke. Und es gibt wahnsinnig viele da draussen, vor allem aus Übersee. Ich muss mehr denn je ein Selector sein, nicht nur am DJ-Pult. Denn die zahlreichen Blogs, die nichts anderes tun, als die besten Ressourcen in langen Postings vorszustellen (Tutorials, Scripte, Artikel, Fotos, Videos), verbreiten auch jede Menge Unergiebiges, um es einmal höflich auszudrücken.

Interessant ist auch, dass ich ergiebige Links eben auch bei jenen entdecke, die mir folgen, auch wenn manche es nur kurz tun, da ich nicht gerade ein fleissiger Kurznachrichtenticker bin. Wie dem auch sei, einen Teil der Beute möchte ich folgend kurz loswerden, auch wenn ich bereits einiges davon auf Twitter weitergereicht hatte. Ungeordnet und wie sie mir unterkamen:

___
Ralphs am 3.05.09           [ ]    

Kleines Redesign

Ich habe das verlängerte Wochenende und das schöne Wetter intensiv dazu genutzt, das CMS ExpressionEngine für diverse neue Bereiche auf segert.net einzurichten. Das klappt bisher soweit ganz gut. Das sehe ich daran, dass ich bis zum frühen Morgen nach Lösungen suche und mit jedem kleinen Erfolg immer schlechter loskomme. Nur der Rücken meckert, aber da muss der durch. Konkreter: Wir möchten mit ExpressionEngine einen Servicebereich für Kunden verwalten, so z.B. ein getarntes Blog mit Screencasts für diverse Themen, die ich oft in mehr oder weniger langen Emails und Gesprächen zu vermitteln habe. Wie werden passende Videoanleitungen, auf die ich verweisen kann, Zeit und Worte sparen!

Nebenbei habe ich unserer Firmensite ein kleines Redesign gegönnt, um flexibler auf die neuen Inhalte und Erweiterungen unserer Site reagieren zu können. Bilde ich mir zumindestens ein.

Kleines Redesign

___
Ralphs am 3.05.09           [ ]    

CMS Made Simple im Schnelldurchgang

Wie ich kürzlich berichtete, habe ich mich für ein Redesign auf einen autodidaktischen Crashkurs für das Content Management System CMS Made Simple eingelassen. Über meine Erfahrungen mit dieser Open Source Software berichte ich folgend.

Anfänglich fand ich keinen Weg, meinen CSS-Code (ohne Hacks) für die Navigation zu integrieren. Nach nervenaufreibenden Versuchen beschloß ich, mich Schritt für Schritt in eines der integrierten Menülayouts einzuarbeiten und die Strukturierung des CSS zu durchblicken. Als diese Hürde überwunden war, ging die weitere Layoutanpassung schnell voran. Ein integrierter MenüManager hilft dabei, die im CMS enthaltenen Navigationen als valide Templates zu verwalten und individuell anzupassen. Viele Anforderungen an Navigationen für kleine bis umfangreiche Websites lassen sich damit abdecken. Aber Vorsicht, in diesen Templates herrscht PHP SMARTY und die CSS-Anweisungen sind darin eine unscheinbare Minderheit. ;-)

Schnell habe ich beim weiteren Ausprobieren komfortable Dinge entdeckt: Nutze Globale Inhaltsblöcke! Erstelle im Editor einen HTML-Footer mit Inhalt und speichere ihn als “globalen Inhaltsblock” ab. Lösche dann den Footer in Deinem Template und setze stattdessen einen Tag wie {global_content name=’footer’}.

Solche CMSms-Tags lassen sich als Platzhalter für viele Seitenelemente einsetzen: Für die Metatags, die Navigation, Stylesheets, Brotkrumennavi, für den Link zu einer druckfreundlichen Seite (die via CSS individuell angepasst werden kann) und viele mehr. Diese Tags muss man sich nicht im Netz zusammensuchen. Sie sind innerhalb des CMS aufgelistet und mit ihren Optionen erklärt. Wer ahnt, was möglich ist, wenn man das Prinzip „Tag“ ausreizt? ;-)

CMS Made Simple

Wer mehrere Layouts innerhalb einer Installation verwalten will, wird sich sicher über den integrierten ThemeManager freuen. Erstelle via Copy and Paste ein neues Template, weise dem Template ein zuvor erstelltes Stylesheet zu und exportiere danach das Layout mit Hilfe des ThemeManagers, um es in eine andere mit CMSms verwaltete Site zu importieren. Das zeigt eindrucksvoll, dass ein aktueller Reizbegriff wie „Manager“ durchaus positive Assoziationen wecken kann. ;-)

Templates

Erfreulich – sowohl für den Webdesigner wie auch für den Kunden – ist der leistungsstarke Editor namens TinyMCE, der im WYSIWYG-Modus zur Höchstform aufläuft, das heißt zuverlässig arbeitet. Mit ein paar Klicks kann sich der Kunde auch unterschiedliche Layouts für Unterseiten anlegen, wie die Seite Termine recht gut zeigt. Pfiffig ist auch, dass die internen Links aus einem Drop Down Menu gewählt werden können. Auch zahlreiche Sonderzeichen lassen sich via Klick einfügen. Beschränkt der Admin die Rechte des Nutzers auf den – frei konfigurierbaren – Editormodus, liegt der intuitiven Aneignung der Website-Pflege kaum ein Stein im Weg.

Der Editor von CMS Made Simple

Ob ich den Editor für die Inhalte einsetze oder als Gestalter das CSS und (X)HTML bearbeite, beide Arbeiten haben eine Kleinigkeit gemeinsam: Beim „Zwischenspeichern“ von Templates oder Inhalten bleibt der Editor dort, wo zuletzt die Schreibmarke stand. Nervtötendes Scrollen – vor allen, wenn die Seiten lang sind – fällt also weg.

Ein Bug des Editors trübt die Freude beträchtlich. Das wird beim Einfügen von Bildern aus der “Bildverwaltung” deutlich: Es fehlt oft das Icon für “Durchsuchen”, so dass der Pfad für ein Bild per Hand eingetragen werden muss (wer hat solche Pfade im Kopf?). Mit etwas Vorbereitung und Copy and Paste ginge das „Bild einfügen“ auch, würde aber für weniger ambitionierte Anwender ein großes Hindernis sein. Vielleicht gibt es aber in der vor kurzem erschienenen Version 1.5.4 (das ich noch nicht installiert habe) eine Bereinigung des Fehlers.

Noch ein Wort zum WYSIWYG-Editor TinyMCE: Der Admin kann ihn für seine Schützlinge konfigurieren. So läßt sich z.B. eine Werkzeugleiste freischalten, die das Einbinden von Tabellen für den Content erlaubt.

Website-Pflegende, die häufig neue Seiten anlegen, werden sich freuen, wenn Ihnen der Admin sinnvolle “Seitenvorgaben” eingestellt hat, die in jeder neuen Seite standardmässig ausgegeben werden. Das können Metatags und Layoutelemente oder diverse Optionen sein, so z.B. ob die Seite in den seiteninternen Suchergebnissen (yep, eine leicht zu aktivierende Suche gibt es auch) erscheinen oder im Menü angezeigt werden darf.

Seiten in CMS Made Simple

Wird eine neue Seite erstellt, läßt sie sich individuell und suchmaschinenfreundlich einrichten. Trage „Seitenspezifische Meta-Daten“ ein, bestimme ein „Titel-Attribut“ und lege eine Ziffer für den „Tab-Index“ fest, bestimme den Eigentümer der Seite und überlege Dir einen passenden “Seiten-Alias” für suchmaschinenfreundliche URLs. Ich habe längst nicht alle Einstellungen ausprobiert. Hier gilt: Nicht kleckern, experimentieren!

Ich habe das oben vorgestellte Redesign im Großen und Ganzen local erstellt und war gespannt, ob die Übertragung auf den Server der Kundin so problemlos funktionieren würde, wie es der Support beschreibt. Und in der Tat, wer sich an die Vorgehensweise hält, die Serverpfade etc. kennt und ein wenig mit PHPMyAdmin zurechtkommt, wird mit der Übertragung keine Probleme haben.

Zuguterletzt war ich gespannt, ob CMS Made Simple auch valides (X)HTML und CSS ausgeben würde. Nach einigen seltsamen Fehlern, die der Editor TinyMCE erzeugt hat (wahrscheinlich durch das Copy and Paste beim Inhalte einpflegen) gaben die Validatoren grünes Licht. ;-)

Fazit: CMS Made Simple eignet sich sehr gut für kleine bis mittelgroße Websites, die unabhängig von einem Webdesigner gepflegt und über mehrere Menüebenen erweitert werden können. Die Lernkurve für den Kunden ist recht niedrig, so dass aufwendige Schulungen wegfallen. Ein paar Lernvideos oder Support via Telefon würden reichen, wenn sich der Anwender nicht wie ein mittelprächtiger DAU anstellt. Ambitionierte Anwender wären in der Lage, auch unterschiedliche Layouts für verschiedene Inhalte einzupflegen. Zudem gibt es auch einen deutschsprachigen Supportbereich und das Forum der Community. Fragende sind dort sicher willkommen und Helfende erst recht.

___
Ralphs am 28.04.09       [ 8 Kommentare ]    

Eine Arbeit mit schneller Lernkurve ;)

Vor einigen Wochen haben wir Frau Tanja Klein als neue Kundin gewonnen. Für ihre Site kleincoaching.de galt es ein Redesign zu erstellen. Das ging am letzten Wochenende online. Zuvor stellte sich heraus, das WordPress als CMS für ihre Ansprüche nicht ausreichen und dass für eine Lizenz von ExpressionEngine das Budget zu klein sein würde. So habe ich mich auf Wunsch der Kundin in das mir bis dahin unbekannte CMS Made Simple eingearbeitet. Ich werde in Kürze darüber berichten, ich habe schon einiges notiert und in Sätze gepresst. ;-)

Update 29.04. – Versprochen und gehalten: CMS Made Simple im Schnelldurchgang

kleincoaching.de

___
Ralphs am 27.04.09       [ 5 Kommentare ]    

Bytebaby-Twitter

Okeh, anstatt hier lange Beiträge über Six Revisions zu schreiben, könnte ich die Ressource auch gleich twittern. Gesagt, getan. Für den schnellen Link ist Twitter ja nicht schlecht, für den schnellen Verkauf vielleicht auch nicht.

___
Ralphs am 5.04.09       [ 2 Kommentare ]    

Probleme mit CSS-Frameworks

Was Sie über CSS-Frameworks wissen sollten! kann ich Euch nicht genau sagen, die beiden Autoren Dirk Jesse und Nils Pooker wissen es aber ganz genau. Kleine Kritik am Rande: Das Lesen wird durch einen Mischmasch aus Deutsch und Englisch etwas erschwert. Ein “Essay” gewinnt durchaus durch die konsequente Wahl einer Sprache, auch wenn man zitiert. Das englische Original der Zitate läßt sich bei Bedarf durch Linksetzung jederzeit nachprüfen. – via pixelgraphix.

___
Ralphs am 24.03.09     [ 1 Kommentar ]    

Was kann trotz Arbeit und Fest sehr erholsam sein?

Ich habe zum Jahresende eine kleine Website für die Automotive Claim Consulting GmbH mit Portraitfotografie und kleiner Geschäftsausstattung fertiggestellt und einen zufriedenen Kunden gewonnen. Ansonsten haben wir es in diesen Fest- und Kaufrauschtagen ruhig angehen lassen und mit Familie und Freunden das Zusammensein genossen. Verena und ich haben zudem eine Reihe genialer französischer Filmklassiker von Chabrol, Bresson, Melville und Verneuil gesehen. Welt Welt und Dummheit Dummheit sein lassen, sich auf seine Arbeit konzentrieren und dabei das Netz locker links liegen zu lassen, das kann sehr erholsam sein. :-)

Webdesign für die Automotive Claim Consulting GmbH

___
Ralphs am 3.01.09       [ 3 Kommentare ]    

Das große Meckern

Zum Thema New Dashboard Design für WordPress 2.7 kommentiert jemand radikal unzufrieden mit langer Leitung: “fifteen minutes with it and i hate it already. Von wegen, das große Meckern wäre eine besondere Eigenschaft der Deutschen! Das täuscht.

___
Ralphs am 6.12.08       [ ]    

Das Blogger-Buch und Der erfolgreiche Webdesigner

Dennis Horn und Daniel Fiene, die Autoren von Das Podcast-Buch, haben nun Das Blogger-Buch geschrieben. Ich vermute, dass die beiden das gut gemacht haben für alle, die einen Einstieg suchen. Die Website zum Buch vermittelt eben diesen Eindruck. Vielversprechend erscheint auch das Buch Der erfolgreiche Webdesigner von Nils Pooker, welches Perun (der oberste Gott der slawischen Mythologie ist nicht gemeint ;) uns aus guten Gründen empfiehlt. Die Idee, den Beruf des Webdesigners aus der Perspektive eines Freiberuflers zu beschreiben, steht mir nahe, hatte ich die bereits vor einigen Jahren im Kopf, um dann keine Lust zu haben, für en Appel und en Ei ein Buch zu schreiben. Denn es is immer viel Arbeit dabei, ich erlebte das Ende 97 am eigenen Leib, als das Online ABC mit Hilfe eines geduldigen Lektors endlich in den Druck gehen konnte. Ich tendiere eh eher zur Prosa, das steht schon mal fest. Immerhin. °L°

___
Ralphs am 5.12.08         [ 1 Kommentar ]    

Layout Ratatatam

Neu im Weblog-Layout-Angebot ist das Theme Ratatatam, eine in dezentem schwarz und weiß gehaltene Leseumgebung, die mir auch für längere Texte sehr gut geeignet scheint und zudem den neuen Blogtitel prägnant betont. Texte über Filme aus den 60er und 70er Jahren würden zum Beispiel zu diesem Layout sehr gut passen, so scheint es mir.

___
Ralphs am 11.11.08         [ 8 Kommentare ]    


Ansichten:  Frank · ralph · Michael Kostic · Ping

Anleitung Blogosphäre Buch CMS Made Simple ExpressionEngine Film Fotografie Fotolust Freiberufler Fussball Grafikdesign Icondesign iPod Touch Layout Leben Medien Musik Netz Politik Produkt Redesign Ruhrgebiet Software Sprache Technik Teufel Verpackungsdesign Videoanleitung Webdesign Webradio Wissen Wordpress

© 2010 Website: Ralph Segert - Webdesign im Ruhrgebiet