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Android und Galaxy S2: Aspekte eines kongenialen Paares

Das Betriebssytem Android und das Smartphone Galaxy S 2 sind ein kongeniales Paar, vereint in drei Hardware- und zwei Sensortasten. Fünf Tasten an einem modernen Smartphone scheinen zuviel zu sein, aber in der Praxis zeigt sich, dass das dem Benutzer zugute kommt.

Galaxy-Tasten

Hinter den Hardware-Tasten verbergen sich Kontextmenüs. Die erscheinen, wenn die Tasten um die zwei Sekunden gedrückt werden. Die Home-Taste offenbart dann ein Menü, das einen direkten Zugriff auf die Anwendungen erlaubt, die zuletzt geöffnet waren oder noch aktiv sind. So wird ein schnelles App-Springen möglich.

Klugerweise wurde in das Dialogfeld der Button Task-Manager eingebunden. Der ermöglicht einen Zugriff auf die Anwendungen, die gerade aktiv sind. So behalte ich den Überblick über laufende Apps und kann diese einzeln oder allesamt beenden.

Kontexmenü

Der Task Manager kann noch mehr. Er listet die vom Benutzer installierten Apps. Neben diesen Apps ist userfreundlich ein Button platziert, auf dem Deinstallieren steht. Eine neu installierte App kann also schneller de- als installiert werden, denn oft genug enttäuschen kostenlose Apps. Nicht umsonst gibt es sie wie Sand am Meer. Die Entwickler haben vorausgedacht und der schnellen Entsorgung keine Steine in den Weg gelegt.

Ein weiteres Kontextmenü verbirgt sich hinter der Ein- und Ausschalttaste. Hier stelle ich das Gerät auf Stumm und unterbinde dauerhaft die Verbindung ins Internet, ich deaktiviere den Datennetzmodus. Ich kann das Gerät auch in den Offline-Modus schalten oder gleich das Betriebssytem herunterfahren.

Telefonoptionen

Ein Geniestreich ist die Info- und Statuszeile am oberen Rand des Touch-Screens. Dort lese ich die Uhrzeit und den Akkustand, die Qualität der Netzverbindung und die eingeschalteten Netzwerk- und Funkverbindungen ab. Soweit ist das nichts besonderes. Erscheint dort aber die erste Kurzmeldung, ahnt der Benutzer Gutes. Denn die kleine Zeile läßt sich mit einer Fingerbewegung herunterziehen, um WLAN, Bluetooth, GPS, den Ton und die automatische Ausrichtung zu (de-)aktivieren.

Das faulste Tier ist der User und das kleinste Hindernis macht ihn unwillig. Aber mit diesem pfiffigen Pulldownmenü wird er stets daran erinnert, den Akku zu schonen und die Dauerstrahlung zu verringern. Er muss dazu nicht mehr in lästigen Untermenüs suchen oder das Smartphone ausschalten.

Damit ist der Nutzen der Infozeile noch nicht erschöpft. In gebotener Kürze informiert sie mich über die letzten Aktivitäten des Geräts, welche Apps neu installiert oder aktualisiert wurden und wer wann angerufen hat. Zudem legen Apps von Drittanbietern Meldungen ab, die der Bedienung nützlich sind. Oder auch nicht.

Infozeile im Zeitalter von Android

Es hat Vorteile, die verschiedenen Funkdienste zu kontrollieren. Ich kann WLAN nutzen, ohne das Telefon auf Bereitschaft zu haben. Vieles geht auch ganz ohne Strahlung, wie schreiben, Musik hören und in der Galerie stöbern. So arbeite ich mit weniger Elektrosmog und schone den Akku.

Schnell sind die beiden Sensortasten links und rechts neben der Home-Taste entdeckt. Samsung nennt sie Touch-Keys. Der linke Key führt zu einem Hauptmenü. Das ist abhängig davon, welche App aktiv auf dem Display ist. Für den Anwender ist das praktisch. Er weiss immer, wo das Hauptmenü ist. Das zeigt, dass Einfach neben schön auch nützlich ist.

Die verborgenen Menüs übrigens, die sind in nahezu jeder App zu erreichen. So zeigt die Liste der Kontakte einen Platzhalter für ein Bild und daneben den Namen des Kontakts. Drücke ich in mit dem Finger etwas länger auf das Bild, erscheint eine Leiste mit Icons. Die ermöglicht eine schnelle Wahl der Kontaktaufnahme zwischen Anruf und SMS. Drücke ich länger auf den Namen, erscheint eine Reihe von Befehlen, die eine Bearbeitung des Kontakts ermöglichen.

Es gibt kein Suchen mehr in Menüs und stilsichere Icons helfen bei der Orientierung. Die gute Lesbarkeit der Schrift und übersichtliche Layouts tun das ihre dazu bei, dass Usability und Gestaltung ein schönes Paar sind.

Fortsetzung folgt.

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Ralphs am 24.08.11         [ 3 Kommentare ]    

Vom iPad zum iBad

Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen, dass ein so guter Konzern wie Apple sein neues Hype-Produkt namens iPad absichtlich mangelhaft auf dem Markt gebracht habe, wie es die Free Software Foundation genüßlich zum Ausdruck brachte. Die “Rechte der Nutzer” seien auf dem iBad so stark eingegrenzt wie auf keinem anderen universal einsetzbaren Computer. Aber das muss man doch auch als Freidenker verstehen: Apple will nur das Beste für die große Gemeinde der iGläubiger, für die der schöne Schein mehr als das öde Sein. Alles, was ausserhalb der iWelt produktet, stört den iGläubigen nur, ist gar Teufelswerk, wenn man den iHardlinern glauben will. Zudem ist technikfetischistische Exklusivität nicht ohne Ausgrenzung zu haben, allein um sich vor bessere Produktwelten und damit vor der bösen Konkurrenz zu schützen, die auch nichts anderes als die Weltherrschaft im Sinn hat. Aber auch wenn iApple zur Zeit noch die Nase vorn hat bei der freiwillingen Selbstgängelung des iUsers und solche, die es werden wollen, jede Vorherrschaft hat früher oder später ein Ende.

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Ralphs am 29.01.10         [ 5 Kommentare ]    

Professionelle Video-Visitenkarte in 2 Tagen

Heute möchte ich eine Selbstdarstellungsidee vorstellen, die zwei Geschäftspartner von uns entwickelt haben. Tanja Klein und Ruth Urban kamen auf die gute Idee, in 2 Tagen und mit einem professionellen Team eine Video-Visitenkarte zu einem fairen Preis zu drehen. Gesagt, getan. Der erste Termin findet am 04.03. und 05.03.2010 in Bonn statt. Das Seminar ist auf 6 Teilnehmer begrenzt. Am 1. Tag wird ein Konzept für das Video erstellt, am 2. Tag gedreht.

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Ralphs am 6.01.10       [ 1 Kommentar ]    

Ein Set fairer Kaffee

Der Kaffeeblogger Hans Langenbahn, Gründer der Maskal – fine coffee company, hat mir zum Dank für meine begeisterte Empfehlung ein Set großzügig bemessener feinster Kaffeeproben zugeschickt. Vielen Dank dafür und weiterhin viel Erfolg mit dieser guten Idee, den Verkauf hochwertigen Kaffees mit der Nachhaltigkeitsidee zu verbinden, nicht ohne zu vergessen, über die geförderten Projekte und die Produktion zu informieren. Schließlich ist fair ist nicht immer gleich fair.

maskal-kaffee

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Ralphs am 1.02.09       [ 1 Kommentar ]    

Technoide Wallung

Wenn Technik zur Verheißung wird, schlägt das Herz auf D-Lux 4.

Leica D-Lux 4

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Ralphs am 2.12.08         [ ]    

BigiPhone vs stürmige Brombeere

Apropos BigiPhone: Wer unbedingt mit einer berührungssensitiven Fliegenklatsche telefonieren muss, kann jetzt auch das Blackberry Storm wählen. Auch für den Storm stürmen die Leute die Online-Shops und schlagen sich in ihrer Smartphone-Gier die Köpfe ein (totgetreten wurde bis zum heutigen Buy-Nothing Day noch kein stürmender Kunde). Als ob es tausendjährigen Mangel geben würde, dabei wird das Teil bereits bei Ebay verscheuert. Skandalöserweise bringt der BigiPhone-Killer aber unglaubliche 155 Gramm mehr auf die Waage. Eine wahre Zumutung für all die Technoiden mit der schwindenden Muskelkraft und den zierlichen Hemdtäschchen am Herzen! Aber dafür hat Stormy einen vernünftigen Touchscreen, der konsequenterweise auf Druck reagiert und somit im Gegensatz zum iPhone sogar mit Handschuhen bedient werden zu können verspricht. Wer weiss, ob man nicht irgendwann auch mal in Grönland ne Email tippen muss. Ganz blöd dagegen, dass der Sturm WLAN nicht versteht. Deshalb warten die Klugen eine Weile ab, bis die Kinderkrankheiten der killernden Brombeere kuriert sind. Und dann kann das kratzsensitive BigiPhone wirklich einpacken.

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Ralphs am 29.11.08         [ 19 Kommentare ]    

Wie schalte ich den Strom ab?

Was sagt das über ein Produkt aus, wenn da jeden Tag die Suchanfrage “wie schalte ich einen iPod Touch aus” in meiner Statistik auftaucht? Dass das Großtechniktum Apple das Ausschalten zum Geheimnis machen muss? Eben weil echtes Ausschalten den Akku schont? Und wer nicht ausschaltet und einige Wochen seinen iPod vergisst, erstaunt feststellt, dass der Strom schon verbraucht ist und die Uhrzeit neu eingestellt werden muss? Oder ist das einfach nur die Arroganz eines Unternehmens, das sich vor lauter Selbstüberschätzung selbst die billigste gedruckte Kurzanleitung für sein “revolutionäres” Produkt nicht leisten will? — Ich weiss es nicht.

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Ralphs am 4.11.08         [ 2 Kommentare ]    

Weihnachtsgrüße aus der Notizbuchwelt

Das massenhafte Versenden von lieblosen Weihnachtsgrüßen zur Ehrung des Kunden liegt uns nicht, entsprechend übten wir Verzicht und investierten lieber Zeit und Geld in gute Arbeit und Service. Aber als Freund des Notizbuches — mein aktuelles begleitet mich seit gut zwei Jahren, auch in Neuseeland war es dabei — erwarte ich Haltbarkeit und gutes und kariertes Papier, entsprechend bin ich begeistert von Brandbook. Hier kann sich der solvente Chef mehr oder weniger hochwertige, witzige oder kitchige, hohe oder breite, flippige oder seriöse Notizbücher “konfigurieren”, mit Logo und Werbebotschaften versehen und in einer Auflage von mindestens Hundert drucken lassen. Einen solchen Weihnachtsgruss würde ich gerne verschicken, vielleicht mit einer kleinen Blog-Anleitung auf den vier bis sechzehn optionalen “Werbeseiten”. ;-)

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Ralphs am 30.10.08     [ 3 Kommentare ]    

Die Technik, der iPod Touch und ich

Ich muss zum Seelenberater. Wie sonst soll diese Ambivalenz zur Technik heilen? Das ist doch nicht normal! Da ist Begeisterung, mit der ich Umstehende in den Bann ziehe. Da ist ein Heidenspaß an coole technische Finessen, der geteilt werden will. Dann plötzlich schwöre ich Geräten ab, singe Spottlieder auf die iDiotie, um dann doch wieder dem Reiz des Neuen zu verfallen. Tausend Vorteilsargumente tauchen plötzlich aus dem Nichts auf, bedrängen die weise Vernunft und bezirpsen das bedröppelte Gewissen. Bis mich die Gier nach Touch und Glanz, Hitech und Featureritis gnadenlos zuschlagen läßt; trotz Aussenstände. Ist das eine Zivilisationskrankheit oder bin ich nur leicht verführbar? Oder ist es das schlichte Erwachen, wenn der Schein des Schönen der schnöden Realität weicht, gepaart mit der Erkenntnis, dass keine Technik der Welt mich zum besseren Menschen macht?

Was auch immer! Ich verkaufe meinen iPod Touch. Ja, genau, das glänzende Ding mit dem billigen Beiwerk und dem überteuerten Zubehör. Das Ding mit Spiegel auf der Rückseite, der bereits beim Reinschauen zerkratzt. Hat natürlich auch ganz viele Gigabytes, 32 genau. Dachte, ich könnte damit meine DJ-Sammlung sichern. Von wegen sichern! Ohne Spiegelung aller Songs auf einem Rechner mit iTunes ist diese Sicherung keinen Byte wert. Wo kämen wir hin, wenn Besitzer gekaufter Musik sich eine echte Privatkopie auf dem iPod machen könnten. Die halbgaren Firmware-Upgrades und die Hintertürchen tragen auch nicht zur Vertrauensförderung bei. Kurz und gut: Will jemand das Teil kaufen? Natürlich — natürlich, wenn schon, denn schon — mit satt Zubehör.

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Ralphs am 27.10.08       [ 4 Kommentare ]    

Mausrakete mit Schwungrad

Mäuse sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Selbst Markengerät gibt schneller den Geist auf, als der Preis das vermuten läßt. Also auf zu neuem Mausglück. Und via Zufall entdeckte ich die unbeholfen und nach einer Form suchende Logitech V550 Nano. Das ist keine Rakete mit Nanoantrieb, sondern eine funkige Maus mit pfiffigem Scrollrad. Das dreht sich nicht nur lautlos, sondern wie ein Schwungrad, und nimmt dem täglich hart scrollenden Bildschirmarbeiter jede Menge Fingerarbeit ab. Lange Seiten werden mit einem Schwung durchscrollt. Auch kann der Schwung mit einem Stop auf das Rad jederzeit unterbrochen werden. Das nenne ich ergonomischen Fortschritt gegen sich krumm scrollende Zeigefinger. Zudem ist das Teil trotz der Kabellosigkeit für Gestalter gut geeignet, die pixelgenau Elemente schieben dürfen. ;) Die Tasten arbeiten leise und der Druckpunkt scheint mir gerade richtig, nicht zu labrig, nicht zu schwer. Lediglich Menschen mit Pranken werden nicht glücklich werden, denn die Maus ist eigentlich ein Mäuschen. Dafür dürfen sich Notebookfreunde, die ständig mit ihrem Arbeitsgerät durch die Gegend hetzen, über eine “Clip-and-Go Halterung” freuen. Steckt die V550 in dieser Halterung, wird sie stromsparend abgeschaltet. Bleibt zuletzt die Frage, wie lange die Mausrakete hält. Die Zeit wirds zeigen.

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Ralphs am 27.10.08     [ 4 Kommentare ]    

IT der Zeit voraus: Newton MessagePad

Apple Newton MessagePad Der iPod Touch war nicht der erste Versuch Apples, einen Touchscreen-Computer für die Hosentasche zu etablieren. 1993 versuchte sich die Firma mit dem Newton MessagePad (allerdings nur für sehr große Hosentaschen geeignet ;-). In einem alten ct-Artikel von 2003 namens Apples Newton: Der Schwerkraft getrotzt, doch der Zeit voraus schreibt Detlef Borchers nicht nur über eine “sehr loyale Fan-Gemeinde”, die den Newton immer noch verehre, er berichtet auch über die Gründe des Scheiterns. Zudem:

“Als der Newton vor 10 Jahren debütierte, kündigte Apple in Boston gleich das nächste Produkt mit der neuen Technik an. WALT, das Wizzy Active Lifestyle Telephone, sollte eine Kreuzung aus Newton und Handy werden. Die Verträge mit regionalen Telefongesellschaften wie BellSouth wurden noch am selben Tag unterzeichnet. Doch in der kurzen Lebensspanne der MessagePads kam WALT nicht mehr zur Welt. Auf der CeBIT 1997 zeigte Siemens schließlich, wie ein Telefonssystem rund um den Newton ausehen kann, doch ging auch dieses Smartphone nicht in Serie.”

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Ralphs am 16.03.08         [ ]    


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