Stefan Münz hat sich Google+ genauer angesehen: GooglePlus – nichts oder etwas Besonderes? Und ich poste derweil zwei Mal am Tag ein paar Beiträge in meine Kreise.
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Ralphs am 21.07.11 GooglePlus Netz [ ]
Es ist völlig in Ordnung, wenn man Google+ als Linkmaschine für seine Blogpostings nutzt. Manchmal ist es zwar enttäuschend, wenn der vorgestellte Artikel am Ende nur ein paar weitere Sätze aufweist, aber man war wenigstens mal wieder richtig echt auf dem Blog des Abonnierten. Mancher Aha-Effekt tut sich dann auf, unter dem Motto, soso, so sieht das jetzt aus beim Kollegen oder der Kollegin! Oder: Hier hat sich in den Jahren ja rein gar nichts verändert!
Spannend und interessant kann es sein, wenn man seine +Kreise mit Netzpublizisten voll hat, die alles raushauen, was ihnen durch Sinn und Verstand geht. Aber nicht alles möchte ich zu jederzeit überfliegen. Sicher, ich kann prima filtern, indem ich nur die Kreise lese, die mich gerade interessieren. Aber!
Wenn ich mich in Google+ einlogge, bekomme ich zuerst den sogenannten Stream zu sehen, also alles das, was meine Kreislinge so raushacken am Tag. Wer ist da nicht zuerst am Lesen und Scrollen? Es kostet mich Überwindung, das zu ignorieren, auch wenn ich grad ein eigenes Thema im Kopf habe. Der Stream bindet also ganz schön Aufmerksamkeit und anstatt meinem ursprünglichen Ziel zu folgen, verliere ich mich in Beiträge und Kommentare. Von daher wäre es schön, wenn ich einen Standardskreis oder auch eine eigene Startseite nach dem Login auswählen könnte. Das wäre ein Google++.
Ein noch größeres Plus wäre es, wenn ich mir aussuchen könnte, welche +User ich in meinem Stream lesen möchte, so könnte ich nach Stimmung und Bedarf meine Verfolgten anzeigen lassen. Denn eines ist jetzt schon klar. Selbst bei nur einem Dutzend Vielschreibern in den Google+Kreisen wird es schnell unübersichtlich. Und wenn die dann untereinander teilen, dann haben wir Content dreifachgezurrt.
Zudem muss ich meine Postings und die, die ich geteilt habe, nicht in meinem Stream sehen. Das sieht zwar schön aus, aber liebes Google+, ich weiss doch, wass ich poste und teile!
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Ralphs am 16.07.11 GooglePlus Netz Software [ 2 Kommentare ]
Perun hat auf den Artikel Passwortmythen oder „Was Du schon immer über Passwörter wusstest, aber nie zu sagen wagtest“ verwiesen und dabei RoboForm erwähnt, eine Verwaltung für Passwörter, die sich in die gängigen Browser integriert.
Mein Bewusstsein für sichere Passwörter hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Wie leicht und schnell Passwörter mit der reichlich vorhandenen Rechenpower zu knacken sind, verdeutlicht z.B. der Artikel Cracker-Bremse. Mittlerweile habe ich mich zu folgenden inneren Ermahnungen durchgerungen:
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Ralphs am 14.07.11 Datenschutz IT-Sicherheit Netz Software [ ]
Sechs Monate Haftstrafe für ein Vorstandsmitglied von Google oder 250.000 Euro aus der kleinen Portokasse. Also ehrlich, was für ein Missverhältnis! LG Berlin erlässt einstweilige Anordnung gegen Google. Bin gespannt, was draus wird.
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Ralphs am 24.06.11 Blogosphäre Netz [ ]
Die Meldungen reißen nicht ab und man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, daß die Probleme mit ausspähenden Apps und manipulierten Addons und Plugins zunehmen werden. Einen hundertprozentigen Schutz wird es nur durch einen hundertprozentigen Verzicht geben. Aber das widerstrebt den nerdenden und technikverliebten Spielkindern natürlich, ich weiss das. ;)
Was ist ein Galaxy S ohne Apps, wieviel Wert ist WordPress ohne PlugIns und wer nutzt Firefox ohne Addons? Wir sind noch alle viel zu begeistert von den Möglichkeiten, die uns diese nützlichen bis hinterhältigen Helferlein bieten. Schon einmal beobachtet wie Einer redet, wenn er gerade sein neuestes Smartphone entdeckt? Ist da nicht hingerissene Begeisterung mit der Überzeugung, dass Android besser sei als das iPhone und andersherum? Verständlich, daß Datenschutz und Sicherheit nur als störende Spielverderber erscheinen. Es fehlen die negativen Erfahrungen. Die Welt der tollen Angebote zwischen Spaß und Nutzen scheint unerschütterlich. Zu nützlich erscheinen die kleinen Geräte und ihre Applications, zu verlockend der Zeitvertreib.
Ein relativer Schutz ist die Beschränkung auf nützliche Apps und Addons. Grundsatz: Nur das, was ich wirklich brauche, installiere ich. In meinen WordPress-Installationen laufen maximal acht PlugIns, im Firefox beschränke ich mich auf fünf Addons und auf dem Galaxy S bevorzuge ich einige gekaufte wie den Email-Client MailDroid Pro, das PONS Wörterbuch Französisch und das Office-Paket Quickoffice Pro. Zugegeben, am Anfang waren es ein paar mehr und auch kostenlose Apps waren dabei, aber schnell stellte sich heraus, was für mich persönlich wirklich nützlich ist und was lediglich still vor sich hin Ressourcen frisst. Weitere Perpektiven:
Ein Danke an Herrn Dr. Datenschutz für einige Linkempfehlungen
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Ralphs am 23.06.11 Android Netz Software Wordpress [ 1 Kommentar ]
Wenn das so weitergeht, wird 2011 in die Geschichte der spektakulären Hackerangriffe eingehen. Daran wird auch das Nationale Cyber-Abwehrzentrum wenig ändern können, sei der Name auch noch so wehrhaft gewählt. Was aber wollen die zehn Cyberkrieger des Bundes abwehren? Angriffe auf Infrastruktursysteme wie Strom- und Wasserversorgung, die ein IT-Experte als “Dr. No-Erpresservisionen” verspottet? Manche denken laut, es ginge um die Kaschierung der eigenen Machtlosigkeit. Fest steht nur, das es genauso viele Befürchtungen wie Abwehrstrategien gibt und daß die Gewinner zur Zeit die Schlagzeilenverkäufer und IT-Sicherheitsfirmen sind.
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Ralphs am 16.06.11 Netz Politik [ 1 Kommentar ]
Wenn die umtriebige Erklärmaus Klaus Facebook erklärt, kommt es knüppeldick für alle unlustigen und dunkelahnenden Aufklärer, die wohl auch gerne beim ZDF ihr Unwesen treiben.
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Ralphs am 16.06.11 Medien Netz Teufel [ ]
Mit der iCloud setzt Apple konsequent die freiwillig erscheinende Entmündigung des Nutzers fort. Wahrscheinlich liegt es an meiner Sozialisation im Netz, daß ich dem sogenannten Cloud-Computing gleichgültig bis skeptisch gegenüberstehe. Und die Vorstellung, meine Daten – Fotos, Videos, Dokumente – auf den Servern von Konzernen wie Apple, Microsoft und Google auszulagern, erzeugt bei mir Gruselhaut und kommt mir vor wie ein Verlust der Medienkompetenz.
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Ralphs am 9.06.11 Netz Technik [ ]
Elena! Was so freundlich klingt und harmlos als “Elektronischer Einkommensnachweis” und Arbeitnehmer-Datenbank bezeichnet wird, ist nichts anderes als eine Datenkrake, eine Art Vorratsdatenspeicherung der Sozialdaten. Was die Datenbank bei der Deutschen Rentenversicherung in Würzburg speichern will, hört sich wie die Realisierung des gläsernen Arbeitnehmers an: Da sammelt man seit Anfang des Jahres monatlich Angaben über das “Gehalt und die Sozialabgaben, Informationen über Kündigungen und Fehlzeiten, Gründe von Arbeitszeitänderungen” und und und. Die Liste der Datenpflicht ist lang.
Kein Wunder, dass die Datenschutzorganisation Foebud das per Verfassungsbeschwerde stoppen will. Jeder kann diese Beschwerde durch eine Vollmacht unterstützen. Laut Onlinezähler sind bis jetzt 10013 Teilnehmer bestätigt worden. Der letzte Versendetermin für eine Vollmacht ist der 25.3.2010, also nicht zögern, sondern gleich handeln. Der Erfolg gegen die Vorratsdatenspeicherung sollte doch Mut gemacht haben. Vielleicht lernen es ja die datenraffenden Politiker mit Hilfe ihres höchsten Gerichts, dass Datenverzicht durchaus zur Demokratiebewahrung beiträgt.
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Ralphs am 17.03.10 Netz Politik [ ]
Der unabhängige Enthüllungsdienst Wikileaks, der geheime und anonym eingesandte interne Dokumente mit brisanten Informationen über Konzerne und Regierungen veröffentlicht, brachte es kürzlich in die Schlagzeilen. Denn auf Wikileaks selbst erschien ein geheimer Special Report des US-Geheimdienstes, in dem Vorschläge unterbreitet werden, wie die erfolgreiche Online-Plattform, die zunehmend gefährlicher für die US-Streitkräfte würde, bekämpft werden könnte. Weitaus banaler und zugleich realer ist eine andere Gefahr für Wikileaks, nämlich Geldmangel, denn das ambitionierte Projekt braucht 600.000 Dollar im Jahr, um Vollzeit betrieben werden zu können. Zunehmende Popularität habe die Kosten in die Höhe schnellen lassen, berichtet die FR: Wikileaks macht US-Geheimdienst nervös. Mein Vorschlag für alle, denen das Spendenbuhlen der Wikipedia mittlerweile auf den Geist geht: Spendet für Wikileaks.
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Ralphs am 17.03.10 Netz Politik [ ]
Täglich notiere ich mir interessante Artikel während der Lektüre meiner Tageszeitung und diverser Dienste im newswahnsinnigen Web, um hier früher oder später darüber zu schreiben. Aber so oft ich es mir vornehme, so oft setze ich für den Arbeitstag andere Prioritäten. Beim Lesen der Golem-Meldung CIA interessiert sich für das Web 2.0 fiel mir aber gleich ein Artikel ein, den ich bereits besprochen haben wollte und der Überwachung und die Firmen, die sich goldene Nasen daran verdienen, thematisierte. Die FR titelte dazu laut Wider den Überwachungswahn und beschreibt kurz die Überwachungsprodukte hierzulande tätiger Firmen. Da wäre z.B. das Unternehmen Nokia Siemens Networks, die “im vergangenen Jahr ein Aufzeichnungssystem für Handygespräche in den Iran geliefert haben”. Bedeutet, für Ihren Verkaufserfolg helfen sie gerne, Oppositionelle im Iran schneller zur Folter und zum Galgen zu führen. Hauptsache der Kunde zahlt, das kennen wir. Und Chisco darf in der Liste natürlich nicht fehlen, ohne Chisco wäre China wohl längst nicht so weit mit der Internetüberwachung. Die “Service Control Engine” von Chisco verspricht lückenlose Internetzensur und -verfolgung, geradezu maßgeschneidert für Diktaturen und für den Big Brother Award. Aber nicht nur in antidemokratische Systemen, sondern auch hierzulande und in Europa läuft alles auf den Slogan einer “Sicherheitsfirma” hinaus: “Syborg – einfach besser überwachen”.
Weitere Links:
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Ralphs am 20.10.09 Netz Politik [ ]
Heute (19.10.2009) habe ich die Website für einen Kunden fertiggestellt und bei der Arbeit mit WordPress festgestellt, wie langsam das “1&1 Business 5.0 Paket” im Vergleich zum Webhosting bei All-Inkl.com sein kann. Da wartet man schon mal ein paar Sekunden, bevor ein korrigierter Artikel abgespeichert ist und auch der Aufruf von WordPress-Seiten dauert langer als ich es gewohnt bin. Da hilft auch nicht das Augenwischer-Angebot von 6,99 für das “1&1 Business-Paket”. Schaut man nämlich mit Argus-Augen hin, sieht man das Kleingedruckte: 6,99 gilt nur 6 Monate, danach kostet das Paket 14,99. So wundert es mich auch nicht, dass 1&1 dem Kunden eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten abverlangt. Im Vergleich zum Paket All-Inkl-Privat Plus ist das 1&1-Paket zudem zu teuer. Mit einem monatlichen Preis von 7,95 spart man nicht nur Bares, sondern bekommt auch mehr Leistung: 25 statt 5 MySQL-Datenbanken, 10 GB statt 5 GB Speicherplatz, einmal abgesehen von der Zugriffsschnellligkeit und den wirklich sehr guten Support bei All-Inkl.com. Und wie jeder weiss, der etwas länger im Web unterwegs ist, ist kompetenter und schneller Support für Webhostingkunden bei 1und1 so gut wie gar nicht existent.
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Ralphs am 19.10.09 Netz Webdesign [ ]
Wird auch Zeit, dass die SEO-Laien-Augenwischerei namens Pagerank langsam ihr Ende findet ;-) Google begräbt den PageRank.
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Ralphs am 19.10.09 Netz Software [ 1 Kommentar ]
Prima, als langjähriger Freund von Sprungadressen brauche ich mich nicht umstellen: “Anker-Links führen Nutzer gezielt zu relevanten Abschnitten einer Webseite”, schreibt Golem unter dem Titel: Google dringt tiefer in Webseiten ein. – Edit: Da fällt mir ein, dass mein erstes Weblog (2000), als Weblog-Software noch rar und wenig userfreundlich war, eine echte Anker-Lehre war. Permalinks kamen ohne das Gatterzeichen für Sprungadressen nicht aus. Himmel, war das eine Arbeit beim Posten!
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Ralphs am 27.09.09 Netz Webdesign [ ]
Ich war lange nicht auf Spiegel online, zur Bundestagswahl habe ich mich aber überwunden. Ins Auge fiel die Meldung “Umfrage-Verrat: Wilde Prognostiker wüten auf Twitter”. Ist das Niveau dort wirklich noch weiter runtergegangen? Ich dachte, weiter ginge nicht. Wenn auf irgendeiner Site, in irgendeinem Blog jemand Wahlprognosen vor 18 Uhr abgibt, da kräht kein Hahn nach, man nimmt es nicht ernst, wir haben ja Meinungsfreiheit und Aufmerksamkeitsfanatiker und Freizeitsatiriker gibt es mittlerweile reichlich im Netz. Geschieht aber sowas auf Twitter, macht Spiegel online ein auf Empörungsdramatik. Dann ist das Geschrei so groß, als hätte der Bundeswahlleiter höchstpersönlich den “Umfrage-Verrat” gezwitschert. Was verspricht sich Spiegel online davon? Muss auf Twitter immer die Wahrheit stehen? Wie nennt man einen solchen Journalismus, der banalste Geschehnisse zur Meldung aufbläht, als wäre die Bundestagswahl in Gefahr. Als wäre die Behauptung einer Prognose die Fälschung einer Prognose und die Fälschung der Prognose wiederrum die Fälschung der Wahl? Allein die Annahme, es könne auf Twitter um 16 Uhr eine offizielle Wahlprognose erscheinen, ist Audruck einer bodenlosen Verdummung, die an Wahnvorstellung grenzt.
Man achte unten im Screenshot zudem auf die zitierte Grafik. Kann ein Journalist sich infantiler wichtig tun? Die Prognose in der Grafik wurde tatsächlich unkenntlich gemacht! Nicht das Spiegel online auf einmal als Umfrageverräter da stünde, als Verächter seriöser Information stehen sie eh schon da.

Spiegel online am 27.9.2009
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Ralphs am 27.09.09 Medien Netz [ ]
Mit irgendetwas müssen die Betreiber grosser sozialer Netzwerke ihr Geld verdienen. Mit Daten, mit persönlichen Daten. Persönliche Daten sind der kleine Goldesel neben der Online-Werbung. Und die Symbiose wird im folgenden Wortlaut umso deutlicher:
“Werbedienstleister wie Doubleclick und andere Dritte haben indirekt Zugang zu den personenbezogenen Daten bei Myspace, Facebook, Twitter & Co”.
Umsonst wird das sicher nicht so schön leicht laufen mit den freundlichen Datenlecks. Soziale Netzwerke haben massive Datenlecks.
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Ralphs am 25.09.09 Netz [ 1 Kommentar ]
Nachtrag über den Fall der Prügelpolizei auf der Berliner Demo “Freiheit gegen Angst”: Die FR berichtet in dem Artikel Anonymität schützt Polizisten über das Problem nicht verfolgter und bestrafter Polizeigewalt und weiss in dem Artikel “Hasserfüllter Content”? über die Abschaltung des Videos, das den Polizeiübergriff belegt, durch YouTube/Google zu berichten. Bemerkenswert der Absatz:
“Und so bleibt es den Bloggern vorbehalten, den demokratischen Grundwert der Öffentlichkeit zu verteidigen. Denn auch wenn Googles Europa-Chef Schindler vor Jahren in Mainz beteuerte, sein Konzern tue doch nichts anderes, als “Information zu organisieren”, so ist längst klar, dass darunter auch das Steuern und Unterdrücken von Informationen zu verstehen ist.”
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Ralphs am 15.09.09 Netz Politik [ ]
Was ein RSS-Feed über Politik und eine freiwillig staatshörige Tagesschau aussagt oder die Anhäufung eines nichtigen Themas, das Fragenzeichen und das Bände sprechende Foto:

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Ralphs am 14.09.09 Netz Politik [ ]
Wie in einigen Kreisen der Polizei über Bürgerrechte nachgedacht wird, bringt treffend folgender Blogbeitrag zum Ausdruck: Polizei schlägt in Berlin Demonstranten für Datenfreiheit zusammen. Der Polizeischläger auf dem Video erinnert mich – mit Verlaub – an einen üblen Nazischläger. Zudem sieht man die grünen Verteidiger der Demokratie fleissig filmen, obwohl es auf friedlichen Demostrationen rechtswidrig ist (aber man muss halt immer klagen, um hier Recht zu bekommen). Das kann wohl die Antipathie der Exekutive gegenüber der informationellen Selbstbestimmung nicht treffender auf den Punkt bringen. Oder um aus Fefes Blog mit “Hintergründen und jede Menge Download-Optionen” zu zitieren:
“LEIDER haben die Polizisten IMMER NOCH NICHT eine Identifikationsnummer für solche Fälle, das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass wir Nerds inzwischen HD-Camcorder haben und man aus dem 720p-Video (Achtung: knapp 250 MB) ein paar schöne Frames extrahieren kann, die für eine Identifizierung der Prügel-Cops ausreichen sollten.”
Edit: Ich bin gespannt, ob der “Prügelbeamte” in Sachen Demokratie statt Schläge disqualifiziert wird oder zur Belohnung nach Afghanistan versetzt wird: Freiheit statt Angst: Polizei ermittelt gegen Prügelbeamte. Die Stellungnahme der Polizei läßt anderes vermuten. Subedit: Demokratie ein Geduldsspiel
Edit: Holla, auf Golem fährt einer Sonntagsschicht für die Netzpolitik: Freiheit statt Angst: Ermittlungen gegen Polizisten. Am Samstag: Freiheit statt Angst: Über 25.000 demonstrieren in Berlin
Edit am 24.09.09: FR online: Noch mehr Prügel-Polizisten

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Ralphs am 13.09.09 Netz Politik [ 4 Kommentare ]
Für meine Webfreunde, Netzbekannten und alle anderen, die eventuell ihre Tag-Cloud entschlacken wollen, schrieb ich grad einige Vorschläge für eine optimierte Tag-Cloud auf. ;-)
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Ralphs am 20.08.09 Netz Sprache [ 1 Kommentar ]
Da hat sich die Marketing-Abteilung von “Parship” – ein Unternehmen der Verlagsgruppe Holtzbrinck – etwas ganz tolles ausgedacht. “100 ausgesuchte Blogger” dürfen tatsächlich “einen Vorabblick” auf das neue Design werfen und mit “Live-Gang” sogar eine “zweiwöchige Testphase inkl. Premium-Account” genießen. Geradezu großzügig wird dann in dieser mit “Aktion: Webdesign und Usability” betitelten Email darauf hingewiesen, dass sich Parship darauf freut, “Ihre Meinung zu unserem neuen Design in Ihrem Blog zu lesen und nehmen diese zugleich auch als Anregung”. Und wer dann bis zum 10. August fleissig kostenfrei gestestet, Werbung für Parship in seinem Weblog gemacht hat und so für PR-Gewinne sorgt, gewinnt vielleicht sogar ein iPhone oder einen von 20 Premium-Accounts. Darauf haben bestimmt mehr als 100 Blogger gewartet. Billiger wird das Melken von Bloggerzeit und Web 2.0-Ressourcen nicht mehr und den Spezialisten für Usability sparen sie sich auch. Hallo!