Ratatatam – Netzleben, Webdesign, Ruhrgebiet …

Petition gegen Datenzentrale Elena

Elena! Was so freundlich klingt und harmlos als “Elektronischer Einkommensnachweis” und Arbeitnehmer-Datenbank bezeichnet wird, ist nichts anderes als eine Datenkrake, eine Art Vorratsdatenspeicherung der Sozialdaten. Was die Datenbank bei der Deutschen Rentenversicherung in Würzburg speichern will, hört sich wie die Realisierung des gläsernen Arbeitnehmers an: Da sammelt man seit Anfang des Jahres monatlich Angaben über das “Gehalt und die Sozialabgaben, Informationen über Kündigungen und Fehlzeiten, Gründe von Arbeitszeitänderungen” und und und. Die Liste der Datenpflicht ist lang.

Kein Wunder, dass die Datenschutzorganisation Foebud das per Verfassungsbeschwerde stoppen will. Jeder kann diese Beschwerde durch eine Vollmacht unterstützen. Laut Onlinezähler sind bis jetzt 10013 Teilnehmer bestätigt worden. Der letzte Versendetermin für eine Vollmacht ist der 25.3.2010, also nicht zögern, sondern gleich handeln. Der Erfolg gegen die Vorratsdatenspeicherung sollte doch Mut gemacht haben. Vielleicht lernen es ja die datenraffenden Politiker mit Hilfe ihres höchsten Gerichts, dass Datenverzicht durchaus zur Demokratiebewahrung beiträgt.

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Ralphs am 17.03.10       [ ]    

Wikileaks bedroht

Der unabhängige Enthüllungsdienst Wikileaks, der geheime und anonym eingesandte interne Dokumente mit brisanten Informationen über Konzerne und Regierungen veröffentlicht, brachte es kürzlich in die Schlagzeilen. Denn auf Wikileaks selbst erschien ein geheimer Special Report des US-Geheimdienstes, in dem Vorschläge unterbreitet werden, wie die erfolgreiche Online-Plattform, die zunehmend gefährlicher für die US-Streitkräfte würde, bekämpft werden könnte. Weitaus banaler und zugleich realer ist eine andere Gefahr für Wikileaks, nämlich Geldmangel, denn das ambitionierte Projekt braucht 600.000 Dollar im Jahr, um Vollzeit betrieben werden zu können. Zunehmende Popularität habe die Kosten in die Höhe schnellen lassen, berichtet die FR: Wikileaks macht US-Geheimdienst nervös. Mein Vorschlag für alle, denen das Spendenbuhlen der Wikipedia mittlerweile auf den Geist geht: Spendet für Wikileaks.

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Ralphs am 17.03.10       [ ]    

Einfach besser überwachen

Überwachte Individualität Täglich notiere ich mir interessante Artikel während der Lektüre meiner Tageszeitung und diverser Dienste im newswahnsinnigen Web, um hier früher oder später darüber zu schreiben. Aber so oft ich es mir vornehme, so oft setze ich für den Arbeitstag andere Prioritäten. Beim Lesen der Golem-Meldung CIA interessiert sich für das Web 2.0 fiel mir aber gleich ein Artikel ein, den ich bereits besprochen haben wollte und der Überwachung und die Firmen, die sich goldene Nasen daran verdienen, thematisierte. Die FR titelte dazu laut Wider den Überwachungswahn und beschreibt kurz die Überwachungsprodukte hierzulande tätiger Firmen. Da wäre z.B. das Unternehmen Nokia Siemens Networks, die “im vergangenen Jahr ein Aufzeichnungssystem für Handygespräche in den Iran geliefert haben”. Bedeutet, für Ihren Verkaufserfolg helfen sie gerne, Oppositionelle im Iran schneller zur Folter und zum Galgen zu führen. Hauptsache der Kunde zahlt, das kennen wir. Und Chisco darf in der Liste natürlich nicht fehlen, ohne Chisco wäre China wohl längst nicht so weit mit der Internetüberwachung. Die “Service Control Engine” von Chisco verspricht lückenlose Internetzensur und -verfolgung, geradezu maßgeschneidert für Diktaturen und für den Big Brother Award. Aber nicht nur in antidemokratische Systemen, sondern auch hierzulande und in Europa läuft alles auf den Slogan einer “Sicherheitsfirma” hinaus: “Syborg – einfach besser überwachen”.

Weitere Links:

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Ralphs am 20.10.09       [ ]    

Langsames und teures “Business”-Paket

Heute (19.10.2009) habe ich die Website für einen Kunden fertiggestellt und bei der Arbeit mit WordPress festgestellt, wie langsam das “1&1 Business 5.0 Paket” im Vergleich zum Webhosting bei All-Inkl.com sein kann. Da wartet man schon mal ein paar Sekunden, bevor ein korrigierter Artikel abgespeichert ist und auch der Aufruf von WordPress-Seiten dauert langer als ich es gewohnt bin. Da hilft auch nicht das Augenwischer-Angebot von 6,99 für das “1&1 Business-Paket”. Schaut man nämlich mit Argus-Augen hin, sieht man das Kleingedruckte: 6,99 gilt nur 6 Monate, danach kostet das Paket 14,99. So wundert es mich auch nicht, dass 1&1 dem Kunden eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten abverlangt. Im Vergleich zum Paket All-Inkl-Privat Plus ist das 1&1-Paket zudem zu teuer. Mit einem monatlichen Preis von 7,95 spart man nicht nur Bares, sondern bekommt auch mehr Leistung: 25 statt 5 MySQL-Datenbanken, 10 GB statt 5 GB Speicherplatz, einmal abgesehen von der Zugriffsschnellligkeit und den wirklich sehr guten Support bei All-Inkl.com. Und wie jeder weiss, der etwas länger im Web unterwegs ist, ist kompetenter und schneller Support für Webhostingkunden bei 1und1 so gut wie gar nicht existent.

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Ralphs am 19.10.09       [ ]    

PageRank Ade

Wird auch Zeit, dass die SEO-Laien-Augenwischerei namens Pagerank langsam ihr Ende findet ;-) Google begräbt den PageRank.

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Ralphs am 19.10.09       [ 1 Kommentar ]    

Google sucht Anker-Links

Prima, als langjähriger Freund von Sprungadressen brauche ich mich nicht umstellen: “Anker-Links führen Nutzer gezielt zu relevanten Abschnitten einer Webseite”, schreibt Golem unter dem Titel: Google dringt tiefer in Webseiten ein. – Edit: Da fällt mir ein, dass mein erstes Weblog (2000), als Weblog-Software noch rar und wenig userfreundlich war, eine echte Anker-Lehre war. Permalinks kamen ohne das Gatterzeichen für Sprungadressen nicht aus. Himmel, war das eine Arbeit beim Posten!

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Ralphs am 27.09.09       [ ]    

Wahlprognosen-Unruhestifter Twitter?

Ich war lange nicht auf Spiegel online, zur Bundestagswahl habe ich mich aber überwunden. Ins Auge fiel die Meldung “Umfrage-Verrat: Wilde Prognostiker wüten auf Twitter”. Ist das Niveau dort wirklich noch weiter runtergegangen? Ich dachte, weiter ginge nicht. Wenn auf irgendeiner Site, in irgendeinem Blog jemand Wahlprognosen vor 18 Uhr abgibt, da kräht kein Hahn nach, man nimmt es nicht ernst, wir haben ja Meinungsfreiheit und Aufmerksamkeitsfanatiker und Freizeitsatiriker gibt es mittlerweile reichlich im Netz. Geschieht aber sowas auf Twitter, macht Spiegel online ein auf Empörungsdramatik. Dann ist das Geschrei so groß, als hätte der Bundeswahlleiter höchstpersönlich den “Umfrage-Verrat” gezwitschert. Was verspricht sich Spiegel online davon? Muss auf Twitter immer die Wahrheit stehen? Wie nennt man einen solchen Journalismus, der banalste Geschehnisse zur Meldung aufbläht, als wäre die Bundestagswahl in Gefahr. Als wäre die Behauptung einer Prognose die Fälschung einer Prognose und die Fälschung der Prognose wiederrum die Fälschung der Wahl? Allein die Annahme, es könne auf Twitter um 16 Uhr eine offizielle Wahlprognose erscheinen, ist Audruck einer bodenlosen Verdummung, die an Wahnvorstellung grenzt.

Man achte unten im Screenshot zudem auf die zitierte Grafik. Kann ein Journalist sich infantiler wichtig tun? Die Prognose in der Grafik wurde tatsächlich unkenntlich gemacht! Nicht das Spiegel online auf einmal als Umfrageverräter da stünde, als Verächter seriöser Information stehen sie eh schon da.

wahlprognose-twitter
Spiegel online am 27.9.2009

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Ralphs am 27.09.09       [ ]    

Dieses Datenleck wurde Ihnen präsentiert…

Mit irgendetwas müssen die Betreiber grosser sozialer Netzwerke ihr Geld verdienen. Mit Daten, mit persönlichen Daten. Persönliche Daten sind der kleine Goldesel neben der Online-Werbung. Und die Symbiose wird im folgenden Wortlaut umso deutlicher:

“Werbedienstleister wie Doubleclick und andere Dritte haben indirekt Zugang zu den personenbezogenen Daten bei Myspace, Facebook, Twitter & Co”.

Umsonst wird das sicher nicht so schön leicht laufen mit den freundlichen Datenlecks. Soziale Netzwerke haben massive Datenlecks.

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Ralphs am 25.09.09     [ 1 Kommentar ]    

Gegenöffentlichkeit und Zensur im Web 2.0

Nachtrag über den Fall der Prügelpolizei auf der Berliner Demo “Freiheit gegen Angst”: Die FR berichtet in dem Artikel Anonymität schützt Polizisten über das Problem nicht verfolgter und bestrafter Polizeigewalt und weiss in dem Artikel “Hasserfüllter Content”? über die Abschaltung des Videos, das den Polizeiübergriff belegt, durch YouTube/Google zu berichten. Bemerkenswert der Absatz:

“Und so bleibt es den Bloggern vorbehalten, den demokratischen Grundwert der Öffentlichkeit zu verteidigen. Denn auch wenn Googles Europa-Chef Schindler vor Jahren in Mainz beteuerte, sein Konzern tue doch nichts anderes, als “Information zu organisieren”, so ist längst klar, dass darunter auch das Steuern und Unterdrücken von Informationen zu verstehen ist.”

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Ralphs am 15.09.09       [ ]    

Scheinduell

Was ein RSS-Feed über Politik und eine freiwillig staatshörige Tagesschau aussagt oder die Anhäufung eines nichtigen Themas, das Fragenzeichen und das Bände sprechende Foto:

staatshörige Tagesschau

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Ralphs am 14.09.09       [ ]    

Die Gegner der informationellen Selbstbestimmung

Wie in einigen Kreisen der Polizei über Bürgerrechte nachgedacht wird, bringt treffend folgender Blogbeitrag zum Ausdruck: Polizei schlägt in Berlin Demonstranten für Datenfreiheit zusammen. Der Polizeischläger auf dem Video erinnert mich – mit Verlaub – an einen üblen Nazischläger. Zudem sieht man die grünen Verteidiger der Demokratie fleissig filmen, obwohl es auf friedlichen Demostrationen rechtswidrig ist (aber man muss halt immer klagen, um hier Recht zu bekommen). Das kann wohl die Antipathie der Exekutive gegenüber der informationellen Selbstbestimmung nicht treffender auf den Punkt bringen. Oder um aus Fefes Blog mit “Hintergründen und jede Menge Download-Optionen” zu zitieren:

“LEIDER haben die Polizisten IMMER NOCH NICHT eine Identifikationsnummer für solche Fälle, das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass wir Nerds inzwischen HD-Camcorder haben und man aus dem 720p-Video (Achtung: knapp 250 MB) ein paar schöne Frames extrahieren kann, die für eine Identifizierung der Prügel-Cops ausreichen sollten.”

Edit: Ich bin gespannt, ob der “Prügelbeamte” in Sachen Demokratie statt Schläge disqualifiziert wird oder zur Belohnung nach Afghanistan versetzt wird: Freiheit statt Angst: Polizei ermittelt gegen Prügelbeamte. Die Stellungnahme der Polizei läßt anderes vermuten. Subedit: Demokratie ein Geduldsspiel

Edit: Holla, auf Golem fährt einer Sonntagsschicht für die Netzpolitik: Freiheit statt Angst: Ermittlungen gegen Polizisten. Am Samstag: Freiheit statt Angst: Über 25.000 demonstrieren in Berlin

Edit am 24.09.09: FR online: Noch mehr Prügel-Polizisten

Fahndungsfoto eines Bürgers

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Ralphs am 13.09.09       [ 4 Kommentare ]    

Auf Schlagwortwolke

Für meine Webfreunde, Netzbekannten und alle anderen, die eventuell ihre Tag-Cloud entschlacken wollen, schrieb ich grad einige Vorschläge für eine optimierte Tag-Cloud auf. ;-)

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Ralphs am 20.08.09       [ 1 Kommentar ]    

Blogger melken

Da hat sich die Marketing-Abteilung von “Parship” – ein Unternehmen der Verlagsgruppe Holtzbrinck – etwas ganz tolles ausgedacht. “100 ausgesuchte Blogger” dürfen tatsächlich “einen Vorabblick” auf das neue Design werfen und mit “Live-Gang” sogar eine “zweiwöchige Testphase inkl. Premium-Account” genießen. Geradezu großzügig wird dann in dieser mit “Aktion: Webdesign und Usability” betitelten Email darauf hingewiesen, dass sich Parship darauf freut, “Ihre Meinung zu unserem neuen Design in Ihrem Blog zu lesen und nehmen diese zugleich auch als Anregung”. Und wer dann bis zum 10. August fleissig kostenfrei gestestet, Werbung für Parship in seinem Weblog gemacht hat und so für PR-Gewinne sorgt, gewinnt vielleicht sogar ein iPhone oder einen von 20 Premium-Accounts. Darauf haben bestimmt mehr als 100 Blogger gewartet. Billiger wird das Melken von Bloggerzeit und Web 2.0-Ressourcen nicht mehr und den Spezialisten für Usability sparen sie sich auch. Hallo!

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Ralphs am 10.07.09       [ ]    

Geheilte Logfilesucht oder Piwik 04 ;)

Heute nach etwas längerer Zeit die Websitestatistiken mit Piwik betrachtet und daran gedacht, dass die Zeiten vorbei sind, in denen ich fast jeden Tag wie süchtig auf Referrers-Links klickte und das Ranking der Suchbegriffe kontrollierte. Dieser magischen Anziehung wird wohl kaum ein Websitebetreiber mit Entdeckung der automatisierten Logfileauswertung widerstanden haben. Heute nutze ich Zeit anders und habe das automatische Update auf Piwik 0.4 gestartet. ;) Angenehm aufgefallen ist mir danach eine deutlich schnellere Auswertung der Wochen- und Monatsstatistik. Schön ist auch eine Verbesserung, die ich bereits mit den letzten Updates erwartet hätte: Klickt man in der “Liste der Suchbegriffe” einen Begriff an, werden darunter die Suchmaschinen aufgelistet, die benutzt wurden. Ein Klick auf einen Eintrag führt nun direkt zum Suchergebnis, anstatt nur zur Startseite der Suchmaschine. So ists richtig. ;)

Das Webstatistik-Tool “Piwik” kurz vorgestellt

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Ralphs am 20.06.09       [ ]    

Spam Timing im Web 2.0

Das nenne ich Timing: Kaum hatte ich auf Twitter ein Browser-Plugin vorgestellt, welches Kurz-URLs der Marke TinyURL & Co klarstellt, schon war en Spammer-Follower mit nem häßlichen Pornolink am Start. Wer sagt denen mal, wie toll dat sein kann, einfach mal die Fresse zu halten?

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Ralphs am 29.05.09       [ ]    

Arbeiten und Leben im Netz

Während ich für das LWTZ und die B. Schneiderath GmbH kleine aber feine Websites ablieferte, arbeitete Verena an einem Iconset für das Wellnesshotel zum Kurfürsten. Diesen Auftrag hatte uns Carola Heine vermittelt, die ich diese Woche nach 13 Jahren Netzbekanntschaft zum ersten Mal im real life erlebte. Zusammen mit Verena fühlte ich mich bei der kleinen Familie sehr wohl. Beeindruckt hat uns nicht nur die Power von Carola und die Ruhe von Oliver, sondern auch die kleine Henrietta, die mit achtzehn Monaten eine beeindruckende Auffassungsgabe besitzt. Und bei Themen wie Arbeiten und Leben im Netz, Kinder und ExpressionEngine verging die Zeit wie im Fluge. Wir freuen uns auf ihren Besuch in Westerholt.

Iconset für das Wellnesshotel zum Kurfürsten

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Ralphs am 7.05.09       [ ]    

Wikipedia mit der Markenkeule

Scheint eine Art Gesetz im Web zu sein: Wer schnell und stark wächst dank einer begeisterten Community wird früher oder später zum Gegner eines freien Netzes. Die Wikipedia Foundation zeigt das eindrucksvoll und schwingt die Markenkeule gegen wikepediakritische Künstler. Die Anwälte der Foundation haben es gut, nähren sich wahrscheinlich von den Spendengeldern, die man vor Monaten noch mit großem Tamtam eintrieb.

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Ralphs am 28.04.09       [ 1 Kommentar ]    

Frühlingsgroove

Wie ich in meinem DJ-Blog bereits schrieb: MixTape.me ist eine feine Sache, kann ich dort doch meine DJ-Mixe mit Übergängen laufen lassen (sofern der Server mitspielt) und zugleich in andere Webseiten einbinden. Ich starte mit meinem aktuellen Lieblingsmix Funk Attitude. Darauf ist feinster House, Nu Funk und Nu Jazz. Fundstücke, die ich den letzten Wochen entdeckt habe. Es folgt bald ein Worldbeat-Mix mit aktuellen Tanzknallern zwischen Balkanpop und Reggaelust. Yeppa! Das volle Programm läuft übrigens zu bestimmten Zeiten unter der Sendung Frühlingsgroove 2009 im Webradio laut.fm/djr. –
Funk Attitude anhören.

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Ralphs am 6.04.09       [ 5 Kommentare ]    

Bytebaby-Twitter

Okeh, anstatt hier lange Beiträge über Six Revisions zu schreiben, könnte ich die Ressource auch gleich twittern. Gesagt, getan. Für den schnellen Link ist Twitter ja nicht schlecht, für den schnellen Verkauf vielleicht auch nicht.

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Ralphs am 5.04.09       [ 2 Kommentare ]    

Achtung! “Externer Link”

Ein Auto sollte vor dem Start vor Verkehrstod warnen, so wie MySpace vor Phishing warnt, wenn man Links anklinkt. Im Himmel könnten die Betroffenen dann bedauernd gestehen, Opel oder ein anderer Popel hätte sie gewarnt.

psihing

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Ralphs am 23.03.09     [ 2 Kommentare ]    

Mensch 3.0

Wie steht es um die totale Vernetzung? Wird es für die sogenannten Digital Natives leicht sein, zwischen Fluch und Segen frei lavieren zu können? Wird ausschalten, abschalten nicht erreichbar sein, intensive Kommunikation, echtes Lernen und Erfahren anstrengender; von inneren Zwängen bestimmt, von schlechtem Gewissen gelenkt? Die Fürsprecher der radikalen Vernetzung, die die Antworten über die Zukunft der Arbeit, der Freizeit und des Internets bereits wissen, reduzieren soziale und kommunikative Kompentenz sowie individuelle Freiheit auf Beschleunigung und Effizienz der Technik und Arbeit. Die Worte Seele und Bedürfnis, Krise und Anstrengung, Unsicherheit und Geborgenheit sind in ihren Verheißungen nicht vorgesehen. Das darf misstrauisch machen.

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Ralphs am 9.03.09         [ 5 Kommentare ]    


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