4.11.2008
Was sagt das über ein Produkt aus, wenn da jeden Tag die Suchanfrage “wie schalte ich einen iPod Touch aus” in meiner Statistik auftaucht? Dass das Großtechniktum Apple das Ausschalten zum Geheimnis machen muss? Eben weil echtes Ausschalten den Akku schont? Und wer nicht ausschaltet und einige Wochen seinen iPod vergisst, erstaunt feststellt, dass der Strom schon verbraucht ist und die Uhrzeit neu eingestellt werden muss? Oder ist das einfach nur die Arroganz eines Unternehmens, das sich vor lauter Selbstüberschätzung selbst die billigste gedruckte Kurzanleitung für sein “revolutionäres” Produkt nicht leisten will? — Ich weiss es nicht.
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27.10.2008
Ich muss zum Seelenberater. Wie sonst soll diese Ambivalenz zur Technik heilen? Das ist doch nicht normal! Da ist Begeisterung, mit der ich Umstehende in den Bann ziehe. Da ist ein Heidenspaß an coole technische Finessen, der geteilt werden will. Dann plötzlich schwöre ich Geräten ab, singe Spottlieder auf die iDiotie, um dann doch wieder dem Reiz des Neuen zu verfallen. Tausend Vorteilsargumente tauchen plötzlich aus dem Nichts auf, bedrängen die weise Vernunft und bezirpsen das bedröppelte Gewissen. Bis mich die Gier nach Touch und Glanz, Hitech und Featureritis gnadenlos zuschlagen läßt; trotz Aussenstände. Ist das eine Zivilisationskrankheit oder bin ich nur leicht verführbar? Oder ist es das schlichte Erwachen, wenn der Schein des Schönen der schnöden Realität weicht, gepaart mit der Erkenntnis, dass keine Technik der Welt mich zum besseren Menschen macht?
Was auch immer! Ich verkaufe meinen iPod Touch. Ja, genau, das glänzende Ding mit dem billigen Beiwerk und dem überteuerten Zubehör. Das Ding mit Spiegel auf der Rückseite, der bereits beim Reinschauen zerkratzt. Hat natürlich auch ganz viele Gigabytes, 32 genau. Dachte, ich könnte damit meine DJ-Sammlung sichern. Von wegen sichern! Ohne Spiegelung aller Songs auf einem Rechner mit iTunes ist diese Sicherung keinen Byte wert. Wo kämen wir hin, wenn Besitzer gekaufter Musik sich eine echte Privatkopie auf dem iPod machen könnten. Die halbgaren Firmware-Upgrades und die Hintertürchen tragen auch nicht zur Vertrauensförderung bei. Kurz und gut: Will jemand das Teil kaufen? Natürlich — natürlich, wenn schon, denn schon — mit satt Zubehör.
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14.07.2008
Wenn ich das bei Golem richtig lese, siehe Test: iPhone 2.0 – neue Firmware bringt mehr Komfort, lohnt sich ein Update der Firmware auf Version 2.0 für meinen iPod Touch ganz und gar nicht, zumal iPod Touch-Benutzer auch noch mit 7,99 Euro zur Kasse gebeten werden. Zudem ist anscheinend nicht ein Bruchteil sinnvoller Verbesserungen, die ich im Software-Test: iPod Touch formuliert hatte, umgesetzt worden.
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4.05.2008
Die bereits phantasierte externe iPod Touch-Tastatur muss dringend her, um dem Gerät fixer Manieren beizubringen. Blog sei “Blöd” als Korrekturvorschlag anzugeben, das ist wirklich frech.

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24.03.2008
Aufgrund der Google-Suchstrings, die zu meinem Software-Test iPod Touch führen, kam ich auf die Idee, in einer FAQ die brennendsten Fragen für iPod Touch-Einsteiger zu beantworten. Aus um die 700 Suchanfragen habe ich 21 Fragen und Antworten komprimiert. Alle Antworten beziehen sich auf ein iPod Touch ohne Fremdsoftware und Hacks.


Der Regler kann nun dazu benutzt werden, den Song vor- oder zurückzuspulen. Einfach einmal auf den Regleranfang (der Knopf zwischen blauen und weissen Bereich) drücken und leicht gedrückt halten und nach rechts oder links ziehen. Vorteil gegenüber dem ersten Weg: Es läßt sich schneller spulen. Wer hätte das gedacht! ;-)
Vorraussetzung für die Cover-Suche: Ich muss einen Account für den “iTunes Store” haben und im Store selbst angemeldet sein. Sollte ein Cover gefunden worden sein, wird es nach einer weiteren Synchronisation auch auf dem iPod Touch angezeigt.
Wer weitere Fragen und Antworten hat, ist selbstverständlich herzlich eingeladen, sie in einem Kommentar loszuwerden. Vielen Dank!
Weitere Blogbeiträge zum Thema:
- Die Technik, der iPod Touch und ich
- Software-Test: iPod Touch
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16.03.2008
Der iPod Touch war nicht der erste Versuch Apples, einen Touchscreen-Computer für die Hosentasche zu etablieren. 1993 versuchte sich die Firma mit dem Newton MessagePad (allerdings nur für sehr große Hosentaschen geeignet ;-). In einem alten ct-Artikel von 2003 namens Apples Newton: Der Schwerkraft getrotzt, doch der Zeit voraus schreibt Detlef Borchers nicht nur über eine “sehr loyale Fan-Gemeinde”, die den Newton immer noch verehre, er berichtet auch über die Gründe des Scheiterns. Zudem:
“Als der Newton vor 10 Jahren debütierte, kündigte Apple in Boston gleich das nächste Produkt mit der neuen Technik an. WALT, das Wizzy Active Lifestyle Telephone, sollte eine Kreuzung aus Newton und Handy werden. Die Verträge mit regionalen Telefongesellschaften wie BellSouth wurden noch am selben Tag unterzeichnet. Doch in der kurzen Lebensspanne der MessagePads kam WALT nicht mehr zur Welt. Auf der CeBIT 1997 zeigte Siemens schließlich, wie ein Telefonssystem rund um den Newton ausehen kann, doch ging auch dieses Smartphone nicht in Serie.”
13.03.2008
Wer suchet, der findet, dachte ich, auch wenn er ohne Hoffnung suche, dachte ich, aber ich fand sie nicht, die faltbare Tastatur für den iPod Touch. Und anderen Suchern muss es wohl genauso gehen, auch wenn sie nur mit der Apple Bluetooth Tastatur liebäugeln. Also sei zum Trost gereicht, die virtuelle Vorwegnahme eines Wunsches in Form eines schlichtes Fotos. Wer staunet da nicht?!

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11.03.2008
Bergmannstraße, Berlin Kreuzberg, buntes Treiben in vormittaglicher Frühlingssonne. In der Hoffnung einen offenen Hotspot zu finden, aktiviere ich Wi-FI in meinem iPod Touch. Es gab kein offenes Funknetz aber sage und schreibe 21 WLANs. Ein wahres Strahlennetz und immer wieder interessant die ganzen WLAN-Namen von banal über konzerngeführt bis kryptisch und poetisch. Der moderne Ausdruck sprachlicher Phantasie (oder was davon übrig blieb) in Zeiten der unaufhaltsamen und rasanten Digitalisierung des Alltagslebens. Überhaupt in manchen Cafés der tausend Berliner Szenen: Nicht der notebookvertiefte Gast fällt auf, nein, der ohne. Aber Surfen mit dem iPod Touch macht auch in Berlin noch was her. ;-)
29.02.2008
Das Firmware-Update 1.1.4 für den iPod Touch wartet laut fscklog zwar mit einem besseren MobileSafari auf, “der nun mit mehreren offenen Seiten deutlich besser umgehen kann”, doch von den in meinem iPod-Touch Software-Test besprochenen Mängeln ist keiner behoben worden, was ich nicht wirklich zu hoffen gewagt habe. ;-)
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23.02.2008
Hier geht es um einen detaillierten Software-Test mit dem iPod Touch, der die Stärken und Schwächen auslotet. Ich möchte zeigen, wo Apple nacharbeiten könnte, um die Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität des iPod Touch zu optimieren.
Mit der Software-Version 1.1.3 ist der iPod Touch kostenpflichtig aufgewertet worden. Jetzt lassen sich Emails schreiben und verwalten, im Kalender können Termine festgehalten werden und die Notizfunktion erlaubt das Notieren täglicher Gedankenblitze, wenn man das will.
Ich beginne mit einem Schreibtest. So öffne ich Safari, rufe ein Weblog auf und tippe einen Kommentar. Halte ich den iPod Touch quer, dreht sich das Bild auf dem Display und die Tastatur wird breiter. So kann ich auch mit den beiden Daumen schreiben, was mit ein wenig Übung schneller geht, als mit einem Zeigefinger. Leider aber, das vorweg, wird das Querformat nicht von “Mail”, dem “Kalender” und nicht von “Notizen” unterstützt.

Vorteilhaft beim Schreiben einen Kommentars und vor allem beim Ausfüllen eines Formulars ist, dass es eine Taste für die Tabulatorfunktion gibt (names “Weiter”), so dass ich von einem zum nächsten Formularfeld springen kann.
Derweil sind sonderbare kryptische Texthilfen eher hinderlich beim Schreiben. Zudem muss man sie wegdrücken, wenn sie unpassend ein Wort ersetzen wollen, was den Schreibfluss hemmt. Leider läßt sich die Texthilfe nicht abschalten, noch ist ersichtlich, nach welchen Kriterien sie funktioniert oder gar lernt.

Etwas schreibverzögernd ist auch die Wahl der Umlaute. Dazu muss ich einen Buchstaben wie “u” oder “a” gedrückt halten – etwas lange wie ich finde, eine Einstellmöglichkeit der Verzögerungszeit wäre eine feine Sache -. Es erscheint dann eine Auswahl von Sonderzeichen, die man wählen kann, indem man die drückende Fingerkuppe auf das gewünschte Sonderzeichen zieht. Das hört sich anstrengender als es ist. Das iPod Touch-Display ist sehr berührungsempfindlich, ein leichter Druck reicht vollkommen aus, Muskeltraining ist also nicht von Nöten.
Beim Schreiben kann es vorkommen, dass Korrekturen im Text nötig werden (das passiert ;-). Um zu der Fehlerstelle zu kommen, drücke ich auf die entsprechende Zeile und halte den Druck bis eine Lupe kommt. Sodann ziehe ich die Schreibmarke an die Stelle, die korrigiert werden soll. Eine elegante Lösung wie ich finde. Schade nur, dass sich Textpassagen so nicht mehr markieren lassen, um sie zu kopieren oder zu verschieben. Aber vielleicht verlange ich auch zuviel von einer Touchnavigation. Andererseits liegt der Reiz des iPod Touchs für mich eben auch in der Möglichkeit des Schreibens. Die sehr gute Tastaturlösung kommt Vielschreibern entgegen. Warum also nicht weitere sinnvolle Optionen für das Schreiben implementieren?
Da wir grad beim Kommentare schreiben sind: Das setzt voraus, online zu sein. Erfreulich ist am iPod Touch, dass sich mit drei Touchs Wi-Fi für eine WLAN-Anbindung aktivieren läßt; und ebenso schnell läßt sich das deaktivieren, denn Wi-Fi ist sehr stromhungrig. Nach weniger als zwei Stunden beglückt mich der Akku bereits mit einer Versorgungswarnung. Es mögen mit den Gerät zwar “neun Stunden” Musikgenuss am Stück möglich sein, von neun Stunden surfen ist es dagegen weit entfernt.
Bleiben wir noch kurz beim kleinen Bruder von Safari. Im Querformat und mit einem Doppeltouch für Zoomen lassen sich Website-Texte sehr gut lesen. Gescrollt wird mit schnell ziehender Fingerkuppe über das Touchpad. Ein schöner Effekt ist dabei die Beschleunigung des Scrollens, die mit der Schnelligkeit der ziehende Fingerkuppe zunimmt und zum Ende hin langsamer wird. Das sieht so “geil” aus, da könnte Scrollen fast zum Hobby werden. ;-).
Auch das Öffnen und Wählen von Tabs ist unkompliziert möglich und eine kleine Lesezeichenverwaltung ist auch integriert. In den Einstellungen läßt sich Safari wie sein großer Bruder sinnvoll konfigurieren. So kann ich JavaScript deaktivieren, “Plug-Ins” ausschalten und “Pop-Ups unterdrücken”, ich kann Cookies, den Verlauf und auch den gesamten Cache löschen. Zudem kann ich als Suchmaschine entweder Google oder Yahoo wählen.
Neben der fehlenden Flash-Unterstützung ist mir bisher nur ein Darstellungsfehler negativ aufgefallen: Grafiken, die via CSS als Hintergrundbild eingebunden sind und zudem einen Hover-Effekt haben (der optimiert ist durch negative Werte, CSS-Coder wissen, was ich meine), werden von Safari nicht richtig angezeigt. Die folgende Abbildung zeigt, dass lediglich die Hovergrafik zu sehen ist und das in höchst ungewöhnlicher Weise:

Keinen Spaß macht das Interface für “Notizen”. Die billigen, so gar nicht zu Apple passenden Icons sind ja noch verzeihlich, aber nicht die schlecht lesbare Kinderschrift, die man leider nicht ersetzen kann durch einen sachlicheren und größeren Font. Praktisch dagegen ist, dass man ohne Umschweife seine Notizen als Email versenden kann: einfach auf das Email-Icon touchen, Email-Adresse eintragen, auf “Senden” drücken und schon können die Notizen in die Welt hinaus.
Das Programm “Mail” kann sich auch sehen lassen: Ich kann mehrere Accounts anlegen und verwalten, PDF-Anhänge werden problemlos dargestellt, Email-Adressen kann ich mir beim Schreiben aus dem Adressbuch holen, andersherum kann ich Email-Adressen mit wenigen Touchs ins Adressbuch eintragen, egal ob ein “Kontakt” besteht oder erst neu angelegt werden muss. Das ist praktisch und spart ungemein viel Tippzeit. Nachträglich können Emails zudem gelöscht werden. Auch ein Verschieben in andere Postfächer ist möglich. Einziger Wermutstropfen: Ich kann nicht wie in Safari quer schreiben, wie oben bereits bedauert.
Schön ist auch – mit Blick auf ein alternatives Notizbuch -, dass ich Email-Entwürfe anlegen und abspeichern kann. Möchte ich während des Schreibens etwas im Internet nachschauen, verlasse ich das Email-Programm über die Home-Taste und wähle den Safari zum Surfen. Wenn ich danach das Email-Programm erneut aufrufe, bin ich wieder beim Entwurf und kann ohne lästiges Navigieren weiter am Text arbeiten. Auch im Programm Notizen merkt sich der iPod Touch das zuletzt gewählte Fenster. Im Programm “Kontakte” bleibt die zuletzt geöffnete Einstellung leider nicht erhalten.
Das Programm Kontakte akzeptiert zudem kein Sonder- und Leerzeichen zwischen Vorwahl und Telefonnummer, auch wenn die Adressen via Synchronisation von einem Apple-Computer kommen. Auch werden manche Einträge bei der Synchronisation vom Rechner (iMac Power-PC) zum iPod Touch nicht übertragen. Die Grund ist mir rätselhaft, ich hoffe, hier findet keine softwareinterne Zensur statt ;-).
Misslich ist auch, dass ich Kontakte und Termine nur über einen iTunes-Account synchronisieren kann. Als wollte es Apple nicht erlauben, dass man mit einer iTunes-Installation Musik verwaltet und mit einer zweiten auf einem anderen Rechner eben nur Termine und Kontakte.
Schön wäre für die Zukunft, wenn ich – neben Notizen – vor allem auch Email-Accounts mit einem Client wie Thunderbird synchronisieren könnte. Es soll tatsächlich Apple-Freunde geben, die mit “Mail” nicht zufrieden sind und deshalb auf MAC OS X ein anderes Programm einsetzen. Aber das wird wohl Zukunftsmusik bleiben.
Etwas misslich ist auch, dass die Alarmfunktion nicht zu hören ist, wenn unter Einstellungen die “Toneffekte” ausgeschaltet sind. Das bedeutet, wer keine Töne beim Schreiben hören möchte, bekommt auch keinen Warnhinweis bei Kalendereinträgen zu hören (im Gegensatz zum Wecker).
Etwas mickrig ist zudem die Auswahl der Warntöne (versteckt unter den Optionen für den Timer), fünf an der Zahl und zudem kaum zu hören. Kalendereinträge mit Alarm sind entsprechend höchsten bei der Meditation im Ruheraum zu hören und dabei sehr kurz angelegt. Zudem hören sie sich an, wie die Töne der frühen PDAs von anno 1998.
Den Musikplayer beurteile ich aus der Sicht eines DJs, der im Auto oder zu Fuss bis dahin vergessene und oder eben neu gekaufte Musik kennenlernen möchte. Ist der iPod Touch verriegelt, zeigt ein schneller Doppeldruck auf die Home-Taste nur den Titel an, der gerade läuft. Bei wenig gehörter Musik würde ich aber gerne auch den Interpreten wissen. Bei entriegeltem iPod Touch bekomme ich nach einem Doppeldruck den Titel, Interpreten und das Album angezeigt. Das ist wunderbar, wenn nur die Schrift nicht so itzeklein wäre. Während der Autofahrt ist das kaum zu lesen. Die Unleserlichkeit wird noch dadurch erschwert, dass Interpret und Album in dunkler Schrift vor dem dunklen Hintergrund der Hauptseite dargestellt sind. Wer da keine Adleraugen hat, hat schlechte Karten, wer über nachlassende Sehkraft klagt, noch schlechtere.
Auch wenn ich den eigentlichen Musikplayer selbst aufrufe, bleibt die Schrift sehr klein. In der Listendarstellung ist zwar alles etwas besser zu lesen, aber leider wird wieder nur der Titel angezeigt. Ärgerlich ist dabei, dass sehr viel Platz für die Anzeige eines Covers verschwendet wird, zumal bei meiner Musik selten Cover angezeigt werden, da ich ausgewählte Titel von meinen Original-CDs digitalisiere und eher selten virtuelle iTunes-Musik kaufe – ich stehe immer noch auf ein schönes Cover mit Booklet und den Informationen und Bildern darauf, vom haptischen Aspekt einmal abgesehen.

Läuft der Musikplayer und drehe ich den iPod Touch in die Längsposition, so erscheint die CoverFlow Darstellung. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich begriffen habe, was da eigentlich durchblättert werden kann. Die Titel der aktuell laufenden Wiedergabeliste sind es nicht. Ok, es sind schlicht die Cover der Alben, die hier dargestellt werden, leider aus meiner Sicht wieder zu ungusten der Lesbarkeit und zum Nachteil der Leute, die Musik von eigenen CDs und Platten hören. – Nachtrag: Auch für digitalisierte gekaufte CDs lassen sich Cover nachladen, siehe die freundlichen Hinweise in den Kommentaren.
Apropos Platzverschwendung: Falls ein Cover fehlt, macht der helle Hintergrund den iPod Touch bei laufendem Player zu einer kleinen Taschenlampe. Also wenn es mal dunkel an der Haustür ist, einfach den Player einschalten. Über die Energieverschwendung, auch wenn die Helligkeit auf Automatik gestellt ist, will ich heute schweigen. ;-)
Nervend wird übrigens das automatische CoverFlow dann, wenn man das Gerät aus der Tasche holt, um nachzusehen, was gerade läuft oder um zu navigieren. Oft musste ich die CoverFlow-Darstellung wegdrehen, um zur eigentlichen Player-Ansicht zu kommen. Die Option der Deaktivierung von CoverFlow wäre hier nicht ganz sinnlos.
Die Touchpad-Navigation von Apple ist ohne Zweifel eine innovative technische Entwicklung und macht auf Anhieb Spaß. Nur leider ist die angebotene Software nicht immer ausgereift und ich habe den Eindruck, dass Apple manches Programm lieblos und unter Zeitdruck zusammengehackt hat. Meine dringlichsten Wünsche: Wahlmöglichkeit größerer Schrift für alle Programme, sinnvolle Erweiterung der Optionen für ein “Notizbuch”, das auch für Vielschreiber geeignet ist.
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