Ratatatam

Twitterbeute für Webdesigner und Netzfreunde

Nach ein paar Wochen twittern steht fest: Ich folge aus Zeitgründen nur Wenigen und mit Vorliebe jenen, die Fachlinks posten und das nicht allzuoft am Tag. Die interessanten Links sind in meinen Augen der größte Vorteil eines Twitter-Zugangs, Links, die ich beim Überfliegen der Postings entdecke. Und es gibt wahnsinnig viele da draussen, vor allem aus Übersee. Ich muss mehr denn je ein Selector sein, nicht nur am DJ-Pult. Denn die zahlreichen Blogs, die nichts anderes tun, als die besten Ressourcen in langen Postings vorszustellen (Tutorials, Scripte, Artikel, Fotos, Videos), verbreiten auch jede Menge Unergiebiges, um es einmal höflich auszudrücken.

Interessant ist auch, dass ich ergiebige Links eben auch bei jenen entdecke, die mir folgen, auch wenn manche es nur kurz tun, da ich nicht gerade ein fleissiger Kurznachrichtenticker bin. Wie dem auch sei, einen Teil der Beute möchte ich folgend kurz loswerden, auch wenn ich bereits einiges davon auf Twitter weitergereicht hatte. Ungeordnet und wie sie mir unterkamen:

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Ralphs am 3.05.09           [ ]    

Ominöse Emotionen

Auf Webstandard werden “Kampagnen” unter dem Titel “Werbung die Emotionen weckt” vorgestellt. Einige der vorgestellten Ideen sind gekonnt auf gesteigerte Aufmerksamkeit getrimmt, aber wecken sie “Emotionen”? Wie sehen diese ominösen Emotionen aus, über die der Werber so gerne spricht und die er unter allen Umständen auszulösen versucht? Gehört dazu der Kotzreiz, wenn Rosa Riesen, Autokonzerne und ideenlose Brauereien allgegenwärtig penetieren? Bin ich emotional annektiert, wenn ich lache, weil ein Spot ausnahmsweise lustig war. Gehe ich eine trostlose Symbiose ein, wenn gekonnt in Szene gesetztes Design und verheissungsvolle Technik einsame “Ersatzbefriedigung” anstacheln? Oder ist das schlicht pure Anmassung, die so tut, als wüsste sie, was in jedem Einzelnen von uns vorgeht, ja herrisch verlangt, was in uns vorzugehen hat, damit wir kaufen? Ich frag ja nur.

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Ralphs am 11.11.08       [ 3 Kommentare ]    

Inspirationen ohne Farbe

Da tanze ich mit und sage zum Denis: Danke für den Tipp. Dieser führt schnurstracks zum Infodienst Mac Essentials, der uns einen Link zu einem zeitlich begrenzten, kostenfreien Inspirationsbuch namens Schwarz + Weiß — Inspirationen für Designer empfiehlt. Somit können wir uns für 0 Euro plus Versandkosten jenseits von Farbe begeistern lassen. Ich mich allemal, denn ich arbeite gerne mit Schwarz-Weiss-Effekten, vor allem auf Plakaten, die draußen im großen Grau auf Kästen und Glascontainern eine anziehende Wirkung entfalten. ;-)

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Ralphs am 27.10.08         [ ]    


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