Ratatatam

Unser Neuer

22.08.09

Kicker-Leser habe mehr Fussball-Verstand als der DFB-Löw. Auch der FC Bayern und Manu wissen, was ein Ausnahmentalent wie Manuel Neuer wert wäre. – Wäre! Denn unser Neuer bleibt uns treu, ich ahne, warum.

Unser Neuer

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Der bessere Fussball am Sonntach

13.12.08

Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber auch auf Schalke machen sie sie nicht aus freien Stücken. Der Tragödie folgt die Farce. Und was folgt auf die Farce? Wohl der bessere Fussball am Sonntag und danach eine weitere Ehrenrunde.

Autor: Ralph Segert   Tags:      

Die Künstler kommen

05.12.08

Wenn die Schönheit des Spiels Einzug halten sollte — selten genug!

Autor: Ralph Segert   Tags:   6 Kommentare    

Wegen der Art Fußball

05.12.08

Der ungebremste Sinkflug des FC Schalke 04 kam gestern im Radio umso deutlicher heraus; da half auch Pfosten raus! nicht weiter. Alles, was ich bis dahin beim Anschauen der vergangenen Spiele dachte oder herausfluchte, redeten mir die Kommentatoren im WDR-Livestream aus der Seele: Ideenlosigkeit, Querpässe ohne Ende, zu wenig Geistesgegenwart, technische Schwächen, die an die Kreis-Liga erinnern, Fehlpässe im Mittelfeld, die regelmäßig zu Gegentoren führen. Was ist nur mit dieser Mannschaft los, die keine mehr ist? Aber fing die Misere nicht bereits mit dem Trauerspiel namens Slomka-Rauswurf an? Mit Vereinsfunktionären in den Hauptrollen, die den ungeduldigen Erfolgsanspruch vor die Realität stellen? Und was soll dieser Euro-Fighter-Kult, der die Trainerbank zum Platzen bringt und Manager Müller unangreifbar macht. Aber 15 Millionen als Geldspritze für den Weg nach unten sprechen eine deutliche Sprache. Da hilft auch die Flucht nach vorne keinen Schritt weiter.

Vielleicht wäre es besser gelaufen, hätten die erfolgssüchtigen Herren in den oberen Etagen den sympathischen Mirco ohne öffentliche Demontierung und mit mehr Mitspracherechten arbeiten lassen. Slomka hatte meistens eine Mannschaft am Start, wenn es drauf ankam. Unvergessen sein Mut, gegen Bayern auf den reaktionsschnellsten Torwart der Liga, auf den von mir bewunderten Manuel Neuer zu setzen. Und es gab immer mal wieder packende Fussballspiele gegen direkte Mitbewerber zu sehen, die ich in dieser Saison vermisse.

Was bleibt, ist ein daumendrückender Blick zur TSG nach Hoffenheim, die morgen hoffentlich dem Großkotz von der Isar eine Riesenklatsche beibringen, zugleich zitiere ich mit Kopfnicken den Hoffenheimer Manager Schindelmeiser: “Jetzt genießen wir das Gefühl, dass uns die Leute wegen unserer Art Fußball mögen.” So isses! —

Nachschuss: “Eine explosive Mischung.”

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   4 Kommentare    

Trikot 04 und der Trainerlaie wünscht

22.11.08

Da habe ich tatsächlich über die Verlinkung in einem Posting ein hochwertiges Trikot gewonnen und mich für das dunkle von Schalke 04 entschieden. Gerne hätte ich hier das Trikot in passender Pose präsentiert, aber das nasskalte Wetter und die dunkle Jahreszeit machten mir einen Strich durch den Gedanken. Deshalb habe ich es kurzerhand eingerahmt:

Trikot im Rahmen

Vielleicht läßt sich ja heute auch das Ergebnis der Schalker gegen Gladbach einrahmen. Meine Forderungen als Fussballtraineroberlaie. Benedikt Höwedes (der Rangnick soll ja seine Finger von dem lassen, der hat genug gute Spieler) endlich als Stammspieler, den doch sehr ballsicheren, kopfballstarken, schnellen, technisch versierten Heiko Westermann ins offensive Mittelfeld, Kevin Kurányi in die zweite Mannschaft zum Üben von Ballannehmen und Ballstoppen versetzen, Albert Streit und Vicente Sanchez endlich in die Mannschaft integrieren, Jefferson Farfan als echte Spitze setzen und Orlando in die Ballettschule zur Stärkung des rechten Fehlpassfusses schicken — und grad fährt der Schalke-Bus hier vorbei und ich geh jezz laufen. Glückauf!

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   8 Kommentare    

Abschweifen mit Karl-Heinz Bechmann

19.11.08

Vor Monaten zufällig in einer Westerholter Dorfkneipe den ehemaligen Schalker Fussballspieler Karl-Heinz Bechmann kennengelernt. Ein auf Anhieb sympathischer Mann, der mit Stan Libuda zusammengespielt hat und beim ersten Bundesligaspiel der Knappen dabei war. Wir unterhielten uns eine Zeit über die aktuelle Schalker Misere. Später offenbarte er bescheiden, dass er in den 60er Jahren für 04 in der Bundesliga gespielt hat.

Verena, er und ich waren uns zuvor einig, dass der Nutella-Mann aus Panama eine Pfeife ist. Nicht, weil er viel verdient — dieses ständige empörte Hinweisen auf die “Millionen” der Profis und die daran geknüpfte Erwartung, dass sie wie Mainzelmännchen perfekt zu funktionieren haben, nervt nur noch! — Auch nicht, weil wir keine Geduld hätten, sondern weil die gesetzte 22 das Fussballerherz zu oft aufs Gröbste verletzt hat mit katastrophalen Ballannahmen. Vom verweigerten Handschlag will ich gar nicht erst anfangen.

Ups, das nennt man abschweifen, dabei wollte ich noch etwas über Herrn Bechmann loswerden. Da gibt es nicht nur Fotos aus seiner Zeit (diese Trikots, genial schlicht!), sondern auch einen beachtlichen Fairnisswert: 0 Karten in 143 Bundesliga- und 20 Oberliga-Spielen.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Glück im Unglück ;-)

09.11.08

Mit Verena bei Freunden im dunkelverrauchten Wohnzimmer gesessen und gesehen, wie sich Schalke 04 von den Bayern hereinlegen liess. Nach ner Pommes beim “lustigen Bosnier” mit dem Fahrrad in gemäßigter Luft nach Hause gefahren und überrascht worden von einem intensiven Kaffeeduft in unserer Küche. Wenn Räume so riechen, dann leben sie und das fasziniert mich. Das erinnert mich an ein Treppenhaus aus meiner Kindheit. Warmer Holzgeruch vermischt mit Gerüchen aus der Küche und altem Stein.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   1 Kommentar    

Krieg auf Schalke im Sprachmüllblatt

26.10.08

Was dächten Sie spontan, wenn Sie eine Überschrift wie die folgende lesen würden: Uru-Aufstand niedergeschlagen. An Blut, Massaker und Hottentotten? Daneben. Mit “Urus” sind die Schalker-Spieler Gustavo Varela und der 3,5 Mio. Euro schwere Carlos Großmüller gemeint — der letztgenannte gehört zu den sich häufenden Fehlkäufen des “Managers” Andreas Müller, der oft Goldmüllers als Hoffnungsträger entdeckt zu haben schien, aber bisher nur mit den Verpflichtungen von Heiko Westermann und Jermaine Jones ein gutes Händchen bewies. “Uru” nennen phantasielose Journalisten einen Menschen aus Uruguay. Der “Aufstand” liegt in disziplinarischen Gründen verborgen und die Niederschlagung endete mit Suspendierung, sprich mit Strafversetzung zu den Amateuren. Dass diese Maßnahme amateurhaft scheint, steht auf dem einen Blatt, auf dem anderen steht, dass sich diese Art der Überschrift (“Rutten schlägt Uru-Aufstand nieder”) ein Käseblatt namens “Kurier zum Sonntag” geleistet hat, eines von vier (!) Sprachmüllblättern, die hier jede Woche die Papiertonnen verstopfen.

Autor: Ralph Segert   Tags: , ,   2 Kommentare    


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