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	<title>Ratatatam - Netzleben, Webdesign, Ruhrgebiet ... &#187; Film</title>
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		<title>Eine Filmerz&#228;hlung auf truffaut.de</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 11:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Fr&#252;hjahr  habe ich Truffauts Erstling &#8220;Les 400 Coups&#8221; (Sie k&#252;&#223;ten und sie schlugen ihn) so oft gesehen, dass ich mit einem Schwung Notizen eine recht genaue Nacherz&#228;hlung schreiben konnte, die ich vorgestern zu Ende gebracht und heute ver&#246;ffentlicht habe: Filmerz&#228;hlung: Les 400 Coups. Trotz einiger technischer M&#228;ngel ist Les 400 Coups f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Fr&#252;hjahr  habe ich Truffauts Erstling &#8220;Les 400 Coups&#8221; (Sie k&#252;&#223;ten und sie schlugen ihn) so oft gesehen, dass ich mit einem Schwung Notizen eine recht genaue Nacherz&#228;hlung schreiben konnte, die ich vorgestern zu Ende gebracht und heute ver&#246;ffentlicht habe: <a href="http://truffaut.de/filmerzaehlung-les-400-coups-1959/">Filmerz&#228;hlung: Les 400 Coups</a>. Trotz einiger technischer M&#228;ngel ist Les 400 Coups f&#252;r mich ein vollkommener Film. Warum, dar&#252;ber werde ich sp&#228;ter, wenn Zeit da ist und mich die Lust &#252;berkommt, auf truffaut.de schreiben.</p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2009 |
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		<title>Ergiebige Filmsite</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 18:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Ulrich Behrens hat auf Follow me now eine Website mit zahlreichen Filmrezensionen und Kurzbiografien aufgebaut, die durch eine lebendige und pers&#246;nliche Art des Schreibens neugierig macht auf vielseitige Filmkunst. Beim St&#246;bern und Querlesen wurde ich an den Film Ekel (1965) von Roman Polanski erinnert, den ich nicht nur wegen der herausragenden schauspielerischen Leistung von Catherine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich Behrens hat auf <a href="http://www.follow-me-now.de/">Follow me now</a> eine Website mit zahlreichen Filmrezensionen und Kurzbiografien aufgebaut, die durch eine lebendige und pers&#246;nliche Art des Schreibens neugierig macht auf vielseitige Filmkunst. Beim St&#246;bern und Querlesen wurde ich an den Film <a href="http://www.follow-me-now.de/html/body_polanski.html">Ekel</a> (1965) von Roman Polanski erinnert, den ich nicht nur wegen der herausragenden schauspielerischen Leistung von Catherine Deneuve gerne noch einmal sehen m&#246;chte. </p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2009 |
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		<title>Harvey Milk h&#228;tte einen besseren Film verdient</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 18:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende Milk von Gus Van Sant gesehen. Danach wieder gewu&#223;t, warum mich &#8220;gro&#223;es Gef&#252;hlskino&#8221; langweilt. Ich habe bereits nach einer halben Stunde auf die Uhr geschaut, aber es folgten weitere anderthalb Stunden gepanschte Handlung mit einem austauschbaren Helden, der f&#252;r den politischen Erfolg leiden und b&#252;ssen mu&#223;. Genial schlicht das zentrale Motiv des Helden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende <em>Milk</em> von Gus Van Sant gesehen. Danach wieder gewu&#223;t, warum mich &#8220;gro&#223;es Gef&#252;hlskino&#8221; langweilt. Ich habe bereits nach einer halben Stunde auf die Uhr geschaut, aber es folgten weitere anderthalb Stunden gepanschte Handlung mit einem austauschbaren Helden, der f&#252;r den politischen Erfolg leiden und b&#252;ssen mu&#223;. Genial schlicht das zentrale Motiv des Helden, der einfach alles hinter sich l&#228;&#223;t, in die weite Welt nach San Franzisco hinauszieht, um im Leben endlich etwas Gutes zu tun. Dies hat er im Bett mit seinem j&#252;ngeren Liebhaber beschlossen, den er zuf&#228;llig auf einer Treppe kennenlernte in einer Weise, als w&#252;rden sie sich bereits seit hundert Jahren kennen, als w&#252;rde eine intime Vertrautheit innerhalb von Sekunden entstehen.  </p>
<p>In der durch tausend Schnitte, Dokumaterial und Dialogfetzen getarnten Handlungsarmut ohne spannenden roten Faden geht Harvey Milks Idee des Outings fast unter. Sie war einfach da, aus heiterem Himmel wurde ihm klar, wie man den Gegner in die Enge treibt. Erkenntnis reduziert auf hektischen Aktivismus. </p>
<p>Symptomatisch f&#252;r eine Dramaturgie der Beliebigkeit: Nach dem Erfolg, Milk war bereits Stadtrat, kam der Selbstmord seines hysterischen jungen Freundes hinzu, der f&#252;r Milks seelischen Frieden ausserhalb der Politik zust&#228;ndig war. Das brachte die Handlung zwar nicht weiter, aber man konnte kr&#228;ftig auf die Gef&#252;hlstube dr&#252;cken. Das gemeine Schicksal aber auch!     </p>
<p>Milk erz&#228;hlt einem Tonband sein Leben. Er erz&#228;hlt sogar fleissig weiter, nachdem er im Film bereits erschossen war.  Das reiht sich prima ein in einen Handlungsverlauf, der ein paar politische Niederlagen und Liebesaff&#228;ren aneinanderreiht, eine typische Zweifelphase eines m&#252;den Helden zeigt, die Unvereinbarkeit von politischer Karriere und Gl&#252;ck in der Liebe wiederk&#228;ut, eine Frau als rettende PR-Managerin auftauchen und ein paar Mitstreiter zu gro&#223;en Aktivisten werden l&#228;&#223;t,  um dann die S&#252;sse des Erfolgs mit ein paar Gags auf das Niveau einer Soap Opera zu heben. </p>
<p>Passend zur Machart eine eint&#246;nige Kaufhausmusik, die zu oft zu dudeln anfing. Die Bilder und Dialoge waren in der Tat zu schwach, um f&#252;r sich allein stehen zu k&#246;nnen. Aber auch eine authentische Musikauswahl h&#228;tte den Film nicht retten k&#246;nnen. Wie man eine politische Filmbiografie spannend und film&#228;stetisch gekonnt macht, sogar &#252;ber 3 Stunden hinaus, das zeigt das Meisterwerk <em>Malcom X</em> von Spike Lee. Dort sehe ich ein Niveau, das dem Intellekt des Zuschauers vertraut, eine Filmkunst, die vielleicht erst wieder in einer anderen Zeit erreicht werden will.</p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2009 |
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		<title>Der Konformist (1969)</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 14:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[3sat zeigt heute um 22:25 Uhr Der Konformist (I/F/D 1969, 115 Minuten). Regie f&#252;hrte Bernardo Bertolucci, der auch das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Alberto Moravia schrieb. 
© Ralphs 2009 &#124;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>3sat zeigt heute um 22:25 Uhr <a href="http://www.3sat.de/film/woche/99970/index.html">Der Konformist</a> (I/F/D 1969, 115 Minuten). Regie f&#252;hrte Bernardo Bertolucci, der auch das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Alberto Moravia schrieb. </p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2009 |
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		<title>Truffauts Geburtstag</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 21:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute w&#228;re François Truffaut 77 Jahre alt geworden. Das ist ein Anla&#223; f&#252;r mich, mit einem Vorwort die Website Truffaut &#8211; Eine Hommage an François Truffaut und den franz&#246;sischen Film zu er&#246;ffnen. Weitere Texte werden im Laufe der Zeit entstehen. Ohne Eile und in aller Ruhe.
© Ralphs 2009 &#124;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute w&#228;re François Truffaut 77 Jahre alt geworden. Das ist ein Anla&#223; f&#252;r mich, mit einem <a href="http://truffaut.de/vorwort/">Vorwort</a> die Website <a href="http://truffaut.de/">Truffaut &#8211; Eine Hommage an François Truffaut und den franz&#246;sischen Film</a> zu er&#246;ffnen. Weitere Texte werden im Laufe der Zeit entstehen. Ohne Eile und in aller Ruhe.</p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2009 |
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		<title>Filmcamp in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 12:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Basic berichtet &#252;ber das erste Filmcamp, das am kommenden Wochenende in Berlin stattfindet. Klasse Idee! Es ist sehr schade, dass ich jetzt nicht so kurzfristig aus dem Ruhrgebiet wegkomme. Gerne h&#228;tte ich teilgenommen, auch in der Hoffnung, ein paar Leute zu treffen, mit denen ich meine Begeisterung f&#252;r franz&#246;sische Filmklassiker teilen k&#246;nnte. Immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Basic <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/11/27/filmcamp-berlin/">berichtet</a> &#252;ber das erste <a href="http://filmcamp08.mixxt.org/">Filmcamp</a>, das am kommenden Wochenende in Berlin stattfindet. Klasse Idee! Es ist sehr schade, dass ich jetzt nicht so kurzfristig aus dem Ruhrgebiet wegkomme. Gerne h&#228;tte ich teilgenommen, auch in der Hoffnung, ein paar Leute zu treffen, mit denen ich meine Begeisterung f&#252;r franz&#246;sische Filmklassiker teilen k&#246;nnte. Immer noch spucken mir <em>Das Irrlicht</em>, <em>Zazie</em>, <em>Auf Wiedersehen Kinder</em> und <em>Black Moon</em> von Louis Malle durch den Kopf, staune ich &#252;ber Meisterwerke wie <em>Die H&#246;lle</em>, <em>Alice</em>, <em>S&#252;&#223;es Gift</em> (mit einer genialen Isabelle Huppert) von Chabrol und bewundere die Werke von Truffaut, Sautet, Melville und <a href="http://ralph-segert.de/die-nonne-von-jacques-rivette/">Rivette</a>.   </p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2008 |
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		<title>Die Filme meines Lebens</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 20:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Als leidenschaftlicher Bewunderer der Nouvelle Vague, als Freund des Autorenfilms und Sammler von Filmen, die dem gro&#223;en Thema Leben auf der Spur sind, freue ich mich auf die Nacht vom Montag auf den Dienstag. Denn der HR sendet um 00:15 Uhr Elf Uhr Nachts (Pierrot le fou, F./I. 1965) von Jean-Luc Godard. Auf der Suche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als leidenschaftlicher Bewunderer der Nouvelle Vague, als Freund des Autorenfilms und Sammler von Filmen, die dem gro&#223;en Thema Leben auf der Spur sind, freue ich mich auf die Nacht vom Montag auf den Dienstag. Denn der HR sendet um 00:15 Uhr <a href="http://www.critic.de/tv/detail/artikel/jean-luc-godard:-elf-uhr-nachts-1902.html">Elf Uhr Nachts</a> (Pierrot le fou, F./I. 1965) von Jean-Luc Godard. Auf der Suche nach weiteren <a href="http://www.mitternachtskino.de/elfuhrnachts.htm">Informationen &#252;ber Pierrot le fou</a>, habe ich die Website <a href="http://www.mitternachtskino.de/">Mitternachtskino</a> des <a href="http://www.mise-en-abyme.de/index.php">Regisseurs Bj&#246;rn Last</a> entdeckt. Dort werden zahlreiche internationale Filme vorgestellt, die man nur selten im Fernsehen sieht. Der Filmkenner Bj&#246;rn Last geht es dabei nicht zu sehr um Interpretationen als vielmehr darum, &#8220;umfassend zu informieren, den Film qualitativ zu bewerten – ihn vorzustellen. F&#252;r jene Filmbegeisterten, die jenseits von normalen Geschichten, g&#228;ngigen Formen und konventionellen Techniken schauen wollen – f&#252;r jene Menschen, die v&#246;llig (unabh&#228;ngig vom Alter des Films) neue und andersartige Filme entdecken wollen.&#8221;</p>
<p>Das liest sich sehr gut und erinnert mich an meine Idee, <a href="http://truffaut.de">die Filme meines Lebens</a> ausf&#252;hrlich vorzustellen, &#228;hnlich wie ich es hier einmal mit Rivettes <a href="http://www.ralph-segert.de/webzettel/die-nonne-von-jacques-rivette/">Die Nonne</a> getan habe. Das Projekt ist langfristig gedacht. Zur Zeit lese ich alles, was ich &#252;ber und von François Truffaut bekommen kann. Angetan haben es mir auch einige Meisterwerke von Claude Chabrol, Jean-Pierre Melville, Claude Sautet und vor allem Louis Malle, dessen Filme <a href="http://www.filmzentrale.com/rezis/irrlichtdw.htm">Das Irrlicht</a> (Le Feu Follet, F./I. 1963) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zazie_(Film)">Zazie</a> (Zazie dans le metro, F. 1960) mich nicht mehr loslassen.</p>
<p>Was sind das f&#252;r geniale Filme und wieviele gibt es noch zu entdecken! Wenn ich die vergleiche mit dem Tatort <a href="http://www.tatort-fundus.de/web/folgen/spin-off-folgen/schimanski-reihe/15-schicht-im-schacht.html">Schicht im Schacht</a>, den ich mir heute wegen der Ruhrpottkulisse und einer schlechten <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=fl&#038;dig=2008%2F07%2F19%2Fa0144&#038;cHash=6ac0fe3158&#038;type=98">taz-Besprechung</a> angesehen habe (auf Tatort-Filme, die j&#252;nger als 20 Jahre sind, verzichte ich eh immer freiwillig). Eine Zumutung, nicht nur wegen eines Schimanskis, der beim Reden mit Essen spuckt. Dreht man sowas, wenn man keine Phantasie hat oder verachtet man einfach das Publikum? Eine an den Haaren herbeigezogene Story, selbst die Kulisse wirkte bei soviel st&#252;mperhafter Dramatik ohne Glaubw&#252;rdigkeit. Film und Fernsehen auf den Hund gekommen.</p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2008 |
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		<title>F&#252;r Filmfreunde und Filmk&#252;nstler: re:frame</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 21:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Golem berichtet &#252;ber den Filmshop re:frame  und titelt: Onlineplattform f&#252;r exotische Filme. Ein ungl&#252;cklicher Titel. Filme m&#252;ssen nicht exotisch sein, wenn sie nur wenige Liebhaber finden oder in wenigen Programmkinos laufen. François Truffaut, Louis Malle, Jacques Rivette und ihre geniale Filmkollegen kennt auch kaum jemand mehr (klingelts wenigstens noch bei Godard und Chabrol? ;-), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Golem berichtet &#252;ber den Filmshop <a href="http://reframecollection.com/">re:frame</a>  und titelt: <a href="http://www.golem.de/0806/60269.html">Onlineplattform f&#252;r exotische Filme</a>. Ein ungl&#252;cklicher Titel. Filme m&#252;ssen nicht exotisch sein, wenn sie nur wenige Liebhaber finden oder in wenigen Programmkinos laufen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Truffaut">François Truffaut</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Malle">Louis Malle</a>, <a href="http://www.ralph-segert.de/webzettel/die-nonne-von-jacques-rivette/">Jacques Rivette</a> und ihre geniale Filmkollegen kennt auch kaum jemand mehr (klingelts wenigstens noch bei <a href="http://www.sensesofcinema.com/contents/directors/03/godard.html">Godard</a> und <a href="http://www.dieterwunderlich.de/Claude_Chabrol.htm">Chabrol</a>? ;-), deshalb aber die Filme der <a href="http://www.35millimeter.de/filmgeschichte/frankreich/1960/nouvelle-vague.9.htm">Nouvelle Vague</a> exotisch zu nennen, w&#228;re respektlos gegen&#252;ber genialer Filmkunst &#252;ber das Leben und die Kunst an sich. Filmkunst, die in Zeiten der zum G&#228;hnen langweiligen &#8220;Blockbuster&#8221; und der extremen Verflachung des &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehens einen schweren Stand hat. Umso besser, dass sich <a href="http://reframecollection.com/filmmakers.jsp">die Filmplattform re:frame um die wenig wahrgenommen Filmk&#252;nstler k&#252;mmert</a> und immerhin mit einem Angebot von 500 Filmen startet. Von François Truffaut, den ich sehr verehre, gibt es immerhin schon <a href="http://www.filmzentrale.com/rezis/julesundjimub.htm">Jules und Jim</a> von 1962, der Film, der mich auf Truffaut neugierig gemacht und mich sehr ber&#252;hrt hat. Mittlerweile habe ich fast alle Filme von Truffaut, suche aber noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_amerikanische_Nacht">Die amerikanische Nacht</a> (bei Amazon will einer 65 Euro f&#252;r die DVD haben!), den ich noch nicht gesehen habe und der sein erfolgreichster Film in den USA war. Vielleicht gibt es ihn ja bald auf re:frame.</p>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2008 |
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		<title>Die Nonne von Jacques Rivette</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 13:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralphs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wiedergesehen: &#8220;Die Nonne&#8221; (&#8220;La Religieuse&#8221;, 1966), gro&#223;es Filmwerk von Jacques Rivette nach einem Roman von Denis Diderot (&#8220;La Religieuse&#8221; von 1760). Schilderung des Lebens der unfreiwilligen Nonne Suzanne Simonin (gespielt von Anna Karina) und ihrer Qualen vom 16. bis zum 20. Lebensjahr. K&#228;mpft mutig f&#252;r die Anfechtung des unter psychologischem Druck abgegebenen Gel&#252;bdes. Wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wiedergesehen: &#8220;Die Nonne&#8221; (&#8220;La Religieuse&#8221;, 1966), gro&#223;es Filmwerk von Jacques Rivette nach einem Roman von Denis Diderot (&#8220;La Religieuse&#8221; von 1760). Schilderung des Lebens der unfreiwilligen Nonne Suzanne Simonin (gespielt von Anna Karina) und ihrer Qualen vom 16. bis zum 20. Lebensjahr. K&#228;mpft mutig f&#252;r die Anfechtung des unter psychologischem Druck abgegebenen Gel&#252;bdes. Wird von einer herzlosen, fanatischen &#196;btistin fast bis zum Wahnsinn gequ&#228;lt, darf nach einer erzbisch&#246;flichen Untersuchung und mit Gl&#252;ck das Kloster wechseln, leidet dort unter den Nachstellungen der sexhungrigen &#196;btistin (gespielt von Liselotte Pulver). L&#228;&#223;t sich von einem Beichtvater zur Flucht &#252;berreden, der sie danach zum Sex zwingen will. Fl&#252;chtet abermals, lebt eine Zeit im Volk und wird danach zur Kurtisane gemacht, ohne zu wissen, was sie erwartet. Vor Scham st&#252;rzt sie sich aus dem Fenster.</p>
<p>Der Film orientiert sich wohl streng am Roman Diderots, der selbst kurz in einem Kloster zwangseingewiesen war. Das religi&#246;se Leben im Ancien Régime wird nicht verteufelt, sondern differenziert dargestellt. Zw&#228;nge, politisches Kalk&#252;l, Herzlosigkeit &#252;berwiegen, aber es wird auch Mitgef&#252;hl, Aufrichtigkeit und Vernunft gezeigt. Der Film lebt von genialen Einstellungen, die das Leid des Opfers und das Leben im Kloster aus der Distanz zeigen und dadurch umso eindringlicher machen. Der Film erz&#228;hlt ohne Umschweife, geradezu schnell, ohne dass dem Rezipienten das auffallen muss. Rivette vermeidet durch kunstvolle Kameraf&#252;hrung die Identifikation mit Tr&#228;nendr&#252;seneffekt. Gut und b&#246;se sind nicht abgegrenzt. Am Ende, wenn das Opfer tot auf dem Steinpflaster liegt, ist auch der Zuschauer befreit und begreift die Ausweglosigkeit, an die ein sensibler, naiver Mensch in einer von religi&#246;sen Zw&#228;ngen gepr&#228;gten, zu sexueller Versklavung neigenden Gesellschaft zerbrechen kann.  Ein tragisches Scheitern wie es &#252;berall und jederzeit passieren kann.</p>
<p>Jacques Rivette, geboren 1928, einer der V&#228;ter der Nouvelle Vague, ist wie François Truffaut (einer meiner favorisierten Filmk&#252;nstler) &#252;ber Filmkritiken f&#252;r die &#8220;Cahiers du Cinéma&#8221; zur Regie gekommen.</p>
<ul>
<li>Thomas Steinberg informativ  &#252;ber <a href="http://www.kiez-ev.de/biografien/rivette-jacques">Jacques Rivette</a> und seine Filme</li>
<li>MDR Fernsehen mit einer Inhaltsangabe &#252;ber <a href="http://www.mdr.de/tv/5305029.html">Die Nonne</a></li>
<li>Kino-zeit.de: <a href="http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/1221_jacques-rivette---biographie-und-filmographie.html">Jacques Rivette &#8211; Biographie und Filmographie</a></li>
<li>Kompakter Wikipedia-Artikel &#252;ber den Philosophen, Schriftsteller, Kritiker und skeptischen Aufkl&#228;rer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Diderot">Denis Diderot</a> und sein faszinierendes Leben und Schaffen.</li>
<li>Die &#8220;Fimschule&#8221; &#252;ber die <a href="http://www.movie-college.de/filmschule/filmtheorie/nouvelle_vague.htm">Nouvelle Vague</a> des franz&#246;sischen Films</li>
<li>Wikepedia kompakt &#252;ber die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nouvelle_Vague">Nouvelle Vague</a></li>
<li>Wikepedia &#252;ber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Les_Cahiers_du_cin%C3%A9ma">Les Cahiers du cinéma</a></li>
</ul>
<p><small>© <a href="http://ralph-segert.de/index.html">Ralphs</a> 2008 |
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