1.07.2009

Das Prinzip Im eigenen Saft …

Dirk Jesse hat Interessantes über das neue Qualitätsbewusstsein auf Webworker-Ikonen-Sites zum Thema CSS und die Folgen angestossen, während ich dort die These verteidige, dass der neugierige Einsteiger hierzulande einfach noch nicht angemessen abgeholt wurde. ;)
Das Qualitätsbewusstsein bleibt auf der Strecke
.

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17.12.2008

Wikipedia: Linkakzeptanz der Fachidioten?

Bilde ich mir zuviel ein, verstehe ich etwas nicht? Ich erwarte, dass im Wikipedia-Artikel Blogs meine Blog-Anleitung unter den Weblinks akzeptiert wird. Die verkopften Texte der etablierten Presse sollen dort Bestand haben, eine ausführliche Anleitung aber wird gecancelt, ohne dass ich im Diskussionsbereich Antworten auf meine Fragen bekomme. Sorry, aber da kriege ich echt en Hals! Das riecht wie Politik, wie Herrschaft der Fachidioten.

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22.10.2008

Winke Winke

Nee, echt gezz, dat tut dem Ego doch richtig toffte gut: Link Wink: Mit Weblogs per Du

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21.10.2008

Blogging aus 14 Perspektiven

Heute und vorherige Tage habe ich zwei weitere spannende Beiträge zu meiner Umfrage Wie wichtig sind Weblogs? eingebunden. Die Antworten von Sven Knoch und Kay Gaumann bereichern die Diskussion um weitere persönliche Erfahrungen.

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15.10.2008

Ärrrgerlich

Über jeden IT-, Web- und Gadgetpups wird berichtet, aus jeder noch so ablegenden Alpha-Version oder tausendsten Beta wird Text herausgekratzt, und sei das Feature noch so belanglos. Jeder noch so banale Web 2.0-Furz wird zur Nachricht geadelt, und was da nicht alles richtig wichtig daherkommt. Aber meinst Du, einer der Newsdienste, Internetticker und Computermagazine ist bereit, meine Anleitung vorzustellen! Als ob die keinen echten Nutzen hätte, keine sinnvolle Arbeit für interessierte und neugierige Netzgänger wäre, als ob sie… — Stop! Warum drüber ärgern, das bringt doch nichts. Die Arroganz, die ich vermute, könnte auch Desinteresse oder Arbeitsüberlastung oder Unlust gegenüber einer Unmenge von Pressemitteilungen sein. Vermutlich sind zuviele Klicks zu machen, um das Werk beurteilen zu können, und wer hat schon Zeit für Screencasts. Was solls! Schön, dass ein Teil der Blogosphäre mehr oder weniger begeistert geschrieben und verlinkt hat. Nur weiter so, denn für einsame Selbstbefriedigung am Rechner habe ich mir die Arbeit nicht gemacht, höchstens um später vielleicht ein Wenig an Textwerbung zu verdienen, warum auch nicht. Mir wichtiger aber war und ist die Aussicht, ohne weitausholende, laienabstossende Wortschwälle einfach mit einem Link verweisen zu können, wenn mal wieder Bedarf da ist, auch bei Kunden, die sich für Weblogs interessieren.

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12.10.2008

Mit Weblogs per Du ist online

Meine Blog-Anleitung Mit Weblogs per Du ist nun endlich fertig. Zur Motivation habe ich folgendes geschrieben:

Bloggen ist ein Minderheitenphänomen, das wird im Hype ums Bloggen gerne vergessen. Ich habe oft erlebt, dass Freunde, Bekannte und Kunden, die durchaus mit dem Internet vertraut sind, keine Ahnung davon hatten, was ein Weblog ist. Zudem hielt sich das Interesse, es zu wissen, in Grenzen. Denjenigen aber, die es wissen wollten, war das Thema nicht leicht zu vermitteln, da die Bloggerei eine sinnliche und geistige Erfahrung mit eigener Sprache und eigenwilligen Verhaltensweisen und Selbstverständnis ist.

Nichts lag da näher, als eine Blog-Anleitung zu erstellen, die es in dieser Kompaktheit im Web bis dahin nicht gab und die sich konsequent in Struktur, Sprache und Ablauf an Einsteiger wendet. Ausser Interesse und ein wenig Interneterfahrung setze ich nichts voraus, so dass ein behutsamer und von Erfolgserlebnissen begleiteter Einstieg in die Bloggerei möglich ist. Zudem existiert somit ein Webdokument, das man Interessierten und Neugierigen guten Gewissens empfehlen kann.

Ausser Kapitel 13 (Ausblick: Texte über das Bloggen), das ich noch um weitere kommentierte Links erweitern werde, sind folgende Artikel vollständig erstellt.

Die ersten 11 Kapitel sind strikt praxisnah, das 12. Kapitel zeigt dagegen die unterschiedlichen Erfahrungen von 13 Bloggern, die sich freundlicherweise die Zeit für meine 3 Fragen genommen haben. Dieses Kapitel ist somit auch für erfahrene Blogger interessant und vielleicht sogar horizonterweiternd. ;-)

Über Feedback und Besprechungen in Weblogs würde ich mich sehr freuen. Schön wäre auch, wenn man mich auf Rechtschreibfehler aufmerksam machen würde. Ich habe ja keinen Lektor und beim Schreiben wird man schnell korrekturblind.

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6.10.2008

Umfrage: Wie wichtig sind Weblogs?

Im Laufe der Woche oder Anfang nächster Woche bin ich soweit, um meine neue Anleitung Mit Weblogs per Du – Blog-Anleitung für Einsteiger zu veröffentlichen. Zuvor möchte ich auf Step 12 und 13 hinweisen und Euch zur Teilnahme auffordern. Step 12 fragt nach der Bedeutung von Weblogs. Ich habe dazu folgende Aufforderung an einige Blogger und Ex-Blogger geschickt:

In Step 12 frage ich, “Wie wichtig sind Weblogs?” Mit dieser Frage wollte ich die Bedeutung von Weblogs umreissen. Da hier aber die Perspektiven und Ansichten extrem auseinandergehen, war es meine Idee, alte und junge Blogger zu Wort kommen zu lassen. Deshalb meine Frage an Dich, ob Du Lust hast, 3 Fragen zu beantworten (kurz oder ausführlich). Ich würde die Antworten aller teilnehmenden Blogger unter Step 12 veröffentlichen. Da ich jeden Teilnehmer auch kurz vorstellen und verlinken möchte, wäre ich auch dankbar für ein paar Sätze über Dich.

Acht Teilnehmer haben nun bis heute sehr interessante Antworten geschickt. Etwas erstaunt hat mich, dass bis gestern keine Frau an der Umfrage teilnehmen wollte. Vielleicht fühlten sie sich einfach nicht angesprochen, was schade ist, aber in der Tat nicht schlimm. ;-)

Bevor ich die Umfrage abschliesse, frage ich einfach auf Bloggerart, ob jemand Lust hat, auf folgende Fragen zu antworten – entweder per Email oder im Kommentarbereich:

  • Welche Bedeutung hat Bloggen für Dich persönlich?
  • Welche Diskussionen über die Bedeutung von Weblogs sind für Dich unproduktiv,
    überzogen oder gar peinlich und welche dagegen angemessen bis ergiebig? Warum?
  • Wenn Du die Anfänge Deiner Blogzeit mit der jetzigen vergleichst: Was hat sich
    verändert und was wünscht Du Dir für die Zukunft?

Hinweisen möchte ich zuguterletzt auf Step 13, das letzte Kapitel, welches einen Ausblick bieten soll, indem ich dort Blogtexte über das Bloggen vorstelle und verlinke. Falls Euch ein interessanter Beitrag bekannt sein sollte, wäre ich dankbar für einen Hinweis. Danke.

Die Fertigstellung der Anleitung kündige ich in diesem Blog an. Neben Kapitel 12 und 13 fehlen noch einige Glossartexte und eine Feinbearbeitung der Texte. Wer das Projekt freundlicherweise besprechen möchte, warte also bitte noch ein wenig, es kommt einfach runder rüber, wenn es komplett fertiggestellt ist. ;-)

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15.08.2008

Piwik oder Schwächeln einer Beta

Zweieinhalb Monate habe ich das Webstatistik-Tool Piwik im Einsatz. Die Datenbank enthält mittlerweile über 72 MB an Daten. Zum Vergleich: Das segert.net weblog hat mit 1179 Artikeln und 1910 Kommentaren gerade einmal einen Datenbank-Inhalt von 4.2 MB. Sinnvoll wäre mit der Zeit sicher eine Option zur Datenbank-Entschlackung oder Archivierung von Zeiträumen (wir User sind doch nie zufrieden, also wirklich! ;).

Was mir desweiteren mit Piwik (Version 0.2.9) seit geraumer Zeit partout nicht mehr gelingen mag, ist der Aufruf der Statistik im Modus Monat. Weder der Überblick über die Monate, noch die “List of Keywords” und die “List of external Websites” werden angezeigt, da kann ich noch so lange und geduldig warten. Längere Zeiträume lassen sich so dann leider nicht auswerten. Aber warten wir es ab, was die Entwickler sich zur Optimierung einfallen lassen. Bis zum Erscheinen von Version 1.0 geht sicher noch viel Zeit ins Land.

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15.08.2008

Eine kleine Webworker-Spende für den “Firefox-Mann” ;)

Die bei Michael Preidel entdeckte Idee, sich für die Vollversion von Designers Toolbox eine Rotwein-Spende von 3 Euro überweisen zu lassen, habe ich vor kurzem abgewandelt auf Mit Firefox per Du untergebracht. Anstatt das gesamte Tutorial mit allen Videos zum freien Download anzubieten (das wären immerhin über 42 MB, mein Webhoster hätte sich bedankt), bitte ich dort um eine Webworker-Spende und einen Rückumschlag für eine CD, die alle Video-Anleitungen über ein selbststartendes Hauptmenü erreichbar macht. Ich bin überrascht, dass bereits drei kleine Scheine hier angekommen sind. Das ist mehr als das Email-Feedback eines halben Jahres. Mein ist Eindruck, die Spender machen es aus einer respektvollen Anerkennung heraus, das ist doch schön.

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16.07.2008

Das Wunder Internet

Das folgende Feedback ist in der Tat selten, dafür ist es umso schöner. Auch zeigt es, dass ich die, die ich mit meinen Tutorials erreichen möchte, wirklich erreiche. Vielen Dank an Frau Elisabeth Lamprecht, die mir das Zitat erlaubt hat, denn sie weiss wie ich, dass die schönste Freude immer die geteilte ist.

Sehr geehrter Herr Segert,
erstmal herzlichen Dank für Ihre so umfangreiche Anleitung. Auch Ihrer Ehefrau gehört mein ganz persönliches Dankeschön und schicke Ihnen Beiden symbolisch diese Orchidee.
Bin schon über 60 Jahre alt und habe erst vor zwei Jahren angefangen, mich mit dem Wunder Internet zu befassen. Vieles ist mir noch immer ein Rätsel und wird es wohl auch immer bleiben. Aber aufgrund meiner Neugierde kann ich schon vieles, ohne überhaupt einen PC-Lehrgang jemals besucht zu haben.
Ihre Anleitung zu Firefox ist so verständlich geschrieben und auch bebildert, daß es eine wahre Freude ist, gleich alles zu probieren und einzustellen.
Da ich mir die Version 3.0 von der Heft-CD der Zeitschrift Computerbild heruntergeladen hatte, wurde ich natürlich neugierig. Ich suchte mit verschiedenen Wörtern nach einem sogenannten Handbuch und kam dann auf das Wort Anleitung.
Wieviel Arbeit, aber auch Freude haben Sie da hineingesteckt und Ihre ruhige Art in den Videos ist einfach wundervoll.
Ich danke Ihnen von ganzem Herzen.

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13.07.2008

13 Tipps für Email-Muffel

Wer kennt als gestandener Email-Freund nicht die Schwere der Last, wenn er mit hartnäckigen Email-Muffeln an einem Projekt arbeitet. Diesen Leidgeplagten und Haargerauften sei die folgende Tippsammlung zum Trost und zur Hoffnung gereicht, dass sie manchem Email-Muffel zur kommunikationsfreundlichen Erkenntnis bringen möge.

  1. Gestehen Sie! Betonen Sie mit Beginn der Kommunikation, dass sie nicht alle Tage Email abrufen, sondern lieber davor flüchten, als sich gespannt darauf freuen. Betonen Sie zugleich, dass Sie sich nach dem Abrufen nicht selten 20 Tage Zeit lassen, um eine einfache Frage zu beantworten oder dass Sie grundsätzlich nie auf Emails antworten. So weiss Ihr Kommunikationspartner, woran er ist und greift lieber gleich zum Telefon.
  2. Lesen Sie! Lesen Sie Emails ganz durch, um den gesamten Inhalt zu erfassen. So sehen Sie gleich, ob es wichtige Fragen gibt und Ihr Email-Partner Überlebenshilfe sucht. Denn auch per Email soll schon so mancher Hilferuf hinausgeschickt worden sein.
  3. Antworten Sie gleich und angemessen! Wenn Sie sich auf ein Projekt mit Email-Kommunikation eingelassen haben, dann antworten Sie auf einfache Fragen sofort. Wenn Ihr Partner nur einen Termin bestätigt wissen will und Sie mit Ja antworten könnten, dann sind sie schneller und effektiver, als wenn Sie zum Telefon greifen und die kostbare Zeit Ihres Partners oder Dienstleisters stehlen würden. Ein Tipp am Rande: Dieses Antwortverhalten fügt Ihnen keine Schmerzen zu und Emails kommen meistens an.
  4. Antworten Sie mit Ihrem echten Namen oder einem, der so klingt! Manchmal kommen Emails von “xy387BuH@aol.com” oder von anderen ausserirdirschen Wesen an, die ein Geschäft vorschlagen oder angeblich im Auftrag einer Firma schreiben. Glauben Sie mir, Ihnen wird nicht geglaubt.
  5. Vergessen Sie die Betreffzeile nicht! Im Betreff einer Email steht kurzgefasst das Thema der Email. Bleibt es leer, hat Ihr Partner es später schwerer, Ihre Email wiederzufinden. Auch Betreffzeilen wie “Hallo” oder “Re” oder witzig gemeinte Äusserungen wie “Pussycat” tragen nicht zur schnellen Klärung des Themas bei und könnten zudem den einen oder anderen Spamfilter auf den Plan rufen.
  6. Benutzen Sie Absätze und schreien sie nicht! Lange Email-Texte, die nicht durch Absätze aufgeteilt sind, erschweren das Lesen und helfen nicht dabei, zum Lesen anzuregen. Texte, die zudem im Großbuchstaben geschrieben sind, bedeuten nur, dass sie grad Ihre Botschaft hinausschreien, und das kommt nicht überall gut an. Einmal abgesehen davon, dass dieses Geschrei verdammt schwer zu lesen ist.
  7. Zitieren Sie richtig! Schreiben Sie Ihre Antwort nicht unter das Zitat, es könnte der Eindruck entstehen, dass gar keine Antwort geschrieben wurde. Wer scrollt schon gerne nach unten und sucht Ihre 3 Wörter ohne höfliche Anrede. Die Alternative: Suchen Sie die wichtigen Zeilen gezielt heraus, auf die Sie antworten möchten und löschen Sie den Rest des Zitats. So kommen Sie schnell auf das Wesentliche und beschleunigen die Kommunikation. Das mag nun schwer nach Arbeit klingen, aber wenn Sie das erst einmal einige Male gemacht haben, werden Sie bemerken, wie professionell und schnell man auf Emails antworten kann.
  8. Richten Sie sich einen angemessenen Footer ein! Ein Footer ist der Abschluß einer Email. Dort sollte vor allem als Firma Ihr Name, Ihre Adresse, die Telefon- und Faxnummer, die Email-Adresse und sonstige rechtlich notwendigen Dinge stehen (je nach Rechtsform Ihrer Firma), die Sie im Internet in Erfahrung bringen können. Schreiben Sie keine Romane, Lebensläufe oder lange Listen mit Ihren Webprojekten in den Footer. Das interessiert Ihre Email-Partner nicht. Die wollen höchsten schnell Ihre Telefon-Nummer oder eine Haupt-Webadresse dort stehen sehen, um nicht erst suchen zu müssen. Zudem zeigen Sie so, dass Sie Wert auf das Wesentliche legen.
  9. Benutzen Sie ein Email-Programm statt eines kommerziellen Webmailers! Es macht einen seriöseren Eindruck, wenn in der Email-Adresse Ihr Firmenname und/oder Ihr Domainame auftauchen, anstatt “gmx”, “aol” oder “googlemail”. Zudem bleibt Ihre geschäftliche Email-Kommunikation auf Ihrem Rechner gespeichert und nicht im Internet auf dem Server einer anderen Firma. Soviel private Verfügbarkeit und Sicherheit sollte einfach sein. Als Email-Programm empfehle ich die hervorragende kostenfreie, sichere und ausgereifte Software Thunderbird. Voilà!
  10. Antworten Sie nicht auf Spam-Emails! Antworten Sie nicht nur nicht auf nervende Werbe-Emails, öffnen Sie zudem niemals irgendwelche Dateien, die Unbekannte oder gar Ihre Bank Ihnen per Email zuschicken. Zum einen verhindern Sie dadurch, dass Sie den Spammern ein freiwilliges Lebenszeichen zusenden, zum anderen leben Ihr Rechner und Ihre Daten wesentlich gesünder.
  11. Benutzen Sie für Ihre geschäftliche und private Kommunikation eine eigene Email-Adresse! Denken Sie schlicht in schwarz und weiss. Weiss bedeutet: Das ist die Email-Adresse, die Sie nur für Kommunikation mit Freunden und Geschäftspartnern benutzen und niemals im Web verbreiten. Schwarz bedeutet: Das ist die Email-Adresse für das Web, zum Beispiel für das Impressum oder wenn Sie Internetdienste nutzen, für die Sie eine Email-Adresse eingeben müssen. Sollte diese Adresse einmal verspammt sein, können Sie sie leichter durch eine neue austauschen.
  12. Tragen Sie niemals mehrere Email-Adressen in das “An”-Feld ein! Wenn Sie mehreren Leuten eine “Rund-Email” schicken wollen, benutzen Sie das “BCC-Feld”. Im BCC-Feld sehen die einzelnen Empfänger nicht, wer alles Ihre Email bekommen hat. So schützen Sie die Email-Adressen Ihrer Partner, Freunde und Bekannten und verbreiten Sie nicht ungefragt. Daraus schliessen wir gekonnt, dass mit Email-Adressen Dritter immer sorgsam und gewissenhaft umzugehen ist.
  13. Freuen Sie sich öfter mal über die Errungenschaft Email! Ist es nicht ganz und gar faszinierend, dass Sie theoretisch mit Menschen auf der ganzen Welt unkompliziert und nahezu kostenfrei kommunizieren können? Nutzen Sie das und erleichtern Sie sich und Anderen das Email-Leben. Die Einsteiger-Tipps helfen garantiert dabei.

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22.06.2008

Resonanz auf eine gute Tat ;-)

Die Resonanz auf das Update der Firefox-Anleitung hat mich erfreut. Hier und dort gab es nette Besprechungen in Weblogs und Foren. Innerhalb der Firefox-3-Feierwoche kamen knapp 7000 Besucher. Allein das Video Was ist neu in Firefox 3? wurde laut Piwik von 2786 uniq visitors aufgerufen. Insgesamt gab es mehr als 3600 Klicks auf das Video, da kam Traffic zusammen, der Blogosphäre sei gedankt. Unerwartet schlecht war dagegen die Resonanz auf meine Pressmitteilung. Von 31 per Hand ausgesuchten Redaktionen und IT-Journalisten haben exakt 0 reagiert. – Geschenkt, die nächste gute Tat läßt eh keine Zeit für die Frage nach dem Warum ;-). – Neben der Netzeitung war lediglich der Stern-Redakteur Ralf Sander erfreut und reagierte prompt auf eine direkte Email von mir.

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16.06.2008

Video: Was ist neu in Firefox 3?

Da traf mich doch tatsächlich noch kurz vor Erscheinen von Firefox 3 ein Geistesblitz, um mich zu dem Video Was ist neu in Firefox 3? – 10 Highlights zu bewegen. Schön auch, dass die Netzeitung unter Was Firefox 3 bringen wird bereits mein Update wohlwollend erwähnt. Ein Danke an Herrn Bov für die Fürsprache.

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12.06.2008

Der Firefox 3 Videobereich wächst

Endlich steht das Datum fest, wenn nix dazwischen kommt: Firefox 3 erscheint am 17. Juni 2008. Ich baue derweil den Bereich Video-Anleitungen für Firefox 3 aus. Zur Zeit bin ich bei 12 Videos. Alle so kurz wie möglich gehalten sowie einheitlicher im Erscheinungsbild und schneller und direkter in der Aussprache. Man lernt ja nie aus! 16 bis 18 Videos sind geplant. Das sollte reichen, um Firefox 3 lieber zu haben als jemals zuvor ;-) – Übrigens: Wer mir eine Spende von 5 Euro als Schein und einen adressierten Rückumschlag schickt, bekommt alle 16 bis 18 Videos auf einer CD mit Autostart-Menü zugeschickt. Porto trage ich. :) – Interessant vielleicht für Volkshochschulen… – Tipp am Rande: Firefox 3.0 RC3 deutsch gibt es auch als Portable Version.

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11.06.2008

Video-Anleitung: Google Analytics mit NoScript im Griff

Der vorgestellte Link in meinem Posting Wie Google mit Hilfe von Google Analytics und Cookies Klickverhalten aufzeichnet hat mich dazu motiviert, ein Quick-and-Dirty-Video zu erstellen, das zeigt, wie man mit der Firefox-Erweiterung NoScript in Erfahrung bringt, ob eine Website Google Analytics einsetzt und wie man den Dienst blockiert oder nicht. Desweiteren gebe ich einen Cookie-Tipp, da erst das Zusammenspiel von Google Analytics und Cookies ein personalisiertes Aufzeichnen des Lese- und Klickverhaltens möglich macht. Übrigens: Wer noch nicht genau weiß, wie er gezielt und schnell eine Erweiterung (Add-on) installiert, beachte das Video Gezielt eine Firefox-Erweiterung installieren. Danach kann es mit dem folgenden Video weitergehen:

Google Analytics mit NoScript im Griff

Titel: Google Analytics mit NoScript im Griff
Größe: 5,2 Megabyte
Dauer: 4:11 Minuten


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5.06.2008

Kurz vor Firefox 3

Der zweite Release Candidate von Firefox 3 steht zum Download bereit und scheint mir für meine Firefox-Anleitung keine Mehrarbeit zu bringen. Alle Erweiterungen funktionieren nachwievor, zudem scheint sich auch am Interface nichts mehr geändert zu haben. Meine Pressemitteilung ist nun bereit für den Tag X. ;-) Ich erhoffe mir die eine oder andere Erwähnung, zumal die Video-Anleitungen in die Neuerungen von Firefox 3 einführen und somit auf den Geschmack bringen dürften.

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3.06.2008

Das Webstatistik-Tool “Piwik” kurz vorgestellt

Nach meiner Kurzvorstellung des Open Source Projekts Piwik, welches “Google Analytics” Konkurrenz zu machen verspricht, habe ich es kurzerhand installiert und war danach recht angetan. Deshalb biete ich folgend zur Verbreitung von Piwik eine Installationsanleitung an. Danach stelle ich das Tool aus der Hüfte in einem knapp sechsminütigen Video vor. Zu den Voraussetzungen für die Installation (PHP 5.1 und MySQL) und den Updates gibt es unten weitere Infos.

Piwik installieren

Wenn Ihr sicher seid, dass Ihr PHP 5.1 und MySQL habt, einfach das entzippte Verzeichnis piwik per FTP auf den Serverspace für Deine Domain legen. Danach www.deine-domain.de/piwik/ im Browser aufrufen und sich über den Begrüßungstext freuen. Nach einem Klick auf Next» erscheint der Systemcheck, der bestensfalls folgendermassen aussehen kann:

Systemcheck

Nach einem Klick auf den Link Next müssen die Zugangsdaten für die MySQL-Datenbank eingegeben werden. Benutzername (hier Login), Passwort und Datenbankname, siehe folgenden Screenshot. Der table prefix ist btw frei wählbar.

Datenbankdaten eingeben

Sind die Datenbankdaten korrekt eingegeben, werden die Datenbanktabellen angelegt, was von Piwik mit dem folgenden Hinweis bestätigt wird. Freue Dich, wenn das geklappt hat und klicke auf Next.

Tabellen erfolgreich angelegt

Die nächste Seite verlangt die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passworts, mit dem Ihr Euch einloggt, um die Statistik einsehen zu können. Bitte nicht vergessen, dass Passwörter wie “Mama”, “PaPa” oder “hansi” nicht sehr klug sind. Nach der Eingabe auf den Button Go! klicken.

Login einrichten

Zuguterletzt müssen noch die Website-Adresse und der Name der Website eingegeben werden, was nicht schwerfalllen sollte.

Websitedaten

Nachdem alles erfolgreich eigegeben wurde, erscheint der JavaScript-Code, der in jede Webseite eingetragen werden muss, die in die Statistik einfliessen soll. Dieser Code (man kann ihn auch auf das Nötigste kürzen) kann auch später nach dem Einloggen aus dem Admin-Bereich in die Zwischenablage kopiert werden. Der Screenshot unten zeigt nur einen Auszug:

Code für Webseiten

Danach gratuliert Piwik Euch und bietet einen Link zur Seite, die das Login ermöglicht. Ich kann nur hoffen, dass Ihr Euch Benutzername und Passwort bis dahin gemerkt habt. ;-)

Probleme mit den PDO Extensions

Bitte nie vergessen, dass Piwik eine frühe Beta-Version (Stand: 03.06.2008, Beta 0.2.2) ist. Vorausgesetzt werden PHP 5.1 und MySQL. Bitte fragt vorher Euren Hoster, ob die PDO-Extensions aktiviert sind. Sind sie es nicht, erscheint der folgende Hinweis:

Systemcheck PDO

Zu PDO noch eine Story am Rande: Ich habe erlebt, dass ich Piwik bei 5-Euro-Hostern installieren konnte, auf einem Managed Server für 199 Euro im Monat aber nicht. Zuerst wurde behauptet, dass PDO “derzeit aussschliesslich in php4 verfügbar” sei. Später dann, dass PDO nicht kompatibel mit “Stabilität, Upgradefähigkeit und Notfallbehebung” sei. Das nenne ich Service! Also fragt vorher Euren Webhoster, was geht!

Updaten und ein Hinweis

Da die Entwickler von Piwik recht häufig neue Updates anbieten, noch ein Hinweis, wie man seine Piwik-Installation aktualisiert. Einfach alle Verzeichnisse und Dateien auf dem Server mit der neuen Version überschreiben. Da tut es nicht weh, wenn jede Woche ein Update erscheint. ;-)

Bitte bedenkt, dass ich keine Auskunft darüber geben kann, ob von Piwik eklatante Sicherheitslücken zu befürchten sind und welche Serverlast bei stark zugegriffenen Websites zu erwarten ist. Ich kann nur sagen, dass ich mit Piwik auf meinen Webprojekten bisher gut fahre und dass ich mit den kleinen Bugs ganz gut leben kann.

Video: Piwik kennenlernen

Das folgende Video vermittelt eine Vorstellung von Piwik im Betrieb und von den kleinen Bugs und Darstellungsfehlern. Ein Test ist Piwik allemal wert, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich von Google Analytics unabhängig zu machen. ;-)

Piwik kurz vorgestellt

Titel: Piwik kurz vorgestellt
Größe: 7,2 Megabyte
Dauer: 5:58 Minuten


Updatenotiz am 08.05.2009

Mittlerweile gibt es Piwik in der Beta-Version 0.2.34 und eine der wichtigsten Änderungen, ist die Möglichkeit, online mit einem Mausklick auf die neuste Version zu aktualisieren. Das erleichtert den Umgang mit einer Software, die oft aktualisiert wird, ungemein.

Der Autor

Ralph Segert, Netzjahrgang 96, schreibt aus Lust am Geben und Nehmen und arbeitet als freiberuflicher Webdesigner mit Spezialisierung auf Printlayout, CSS-Coding und Webdesign. Hat ein Herz für Einsteiger, das zeigen seine Anleitungen Mit Firefox per Du und Mit Weblogs per Du.

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30.05.2008

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14.05.2008

Add-on CustomizeGoogle

Für das Update von Mit Firefox per Du auf Version 3 (bereits online ;-) habe ich für die Tipps und Tricks eine seperate Video-Seite erstellt. Dort habe ich für die Video-Anleitung Gezielt eine Firefox-Erweiterung installieren ein allgemein zu empfehlendes Add-on gesucht und bin mit CustomizeGoogle fündig geworden. Der folgende Screenshot zeigt schön, was diese Erweiterung alles bietet. Neben Integration von anderen Suchdiensten in die Google-Suchergebnis-Seite ist vor allem der Bereich Privatspäre sehr interessant.

CustomizeGoogle Privatsphäre

Aber auch die sonstigen zahlreichen Einstellungen für das Verhalten und die Erweiterung von Google und Google-Diensten können sich sehen lassen. Und ich dachte zuerst, diese Erweiterung käme von Google, was ein wirklich gemeiner Schachzug wäre. Die folgende Webseite des Entwicklers belehrte mich aber eines besseren ;-): Über CustomizeGoogle.

customizegoogle

Update: Mit Erscheinen des Release Candidates 1 von Firefox 3 funktioniert das Add-on CustomizeGoogle nicht mehr, obwohl es mit der Beta 5 von Firefox 3 wunderbar lief. Bleibt zu hoffen, dass der Entwickler schnell reagiert.
Update 2: Der Entwickler von CustomizeGoogle ist schneller als ich bloggen kann. ;-) Jetzt funktioniert das Add-on auch wieder mit Firefox 3.

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24.03.2008

Einsteiger-FAQ: iPod Touch – Software 1.1.4

Aufgrund der Google-Suchstrings, die zu meinem Software-Test iPod Touch führen, kam ich auf die Idee, in einer FAQ die brennendsten Fragen für iPod Touch-Einsteiger zu beantworten. Aus um die 700 Suchanfragen habe ich 21 Fragen und Antworten komprimiert. Alle Antworten beziehen sich auf ein iPod Touch ohne Fremdsoftware und Hacks.

  1. Wie schalte ich den iPod Touch aus und ein?
    Links oben auf dem Gehäuse ist eine Taste, diese solange gedrückt halten, bis der Schiebebutton Ausschalten erscheint. Den Button in Pfeilrichtung ziehen und hoffen, dass das ausgeschaltete Gerät keinen Strom verbraucht. Wäre mal einen Test wert. Einschalten lässt sich das Gerät durch zwei bis drei Sekunden Drücken auf die Gehäusetaste.
  2. Wie erzeuge ich Umlaute wie ü ä und ö beim Schreiben?
    Ganz einfach zum Beispiel den Buchstaben “u” gedrückt halten, bis eine Auswahl von Sonderzeichen erscheint. Weiter gedrückt halten und die Fingerkuppe zum “ü” ziehen. Loslassen und den Umlaut im Text geniessen.
  3. Läßt sich die Schriftgröße verstellen?
    Leider nicht, es bleibt auf die Firmware-Version 2.0 zu hoffen. Derweil fleissig an Apple schreiben und diesen Wunsch äussern.
  4. Kann ich Notizen auf dem iPod Touch synchronisieren?
    Nein. Auch in der Firmware-Version 1.1.4 ist das nicht möglich.
  5. Kann ich Kontakte auf dem iPod Touch synchronisieren?
    Ja. iTunes starten, iPod Touch via USB an den Rechner anschliessen. Warten bis iTunes das Gerät erkannt hat. Dann rechts in der Mediathek unter Geräte den iPod Touch-Eintrag anklicken und danach oben im Hauptfenster auf die Karteireiter achten. Auf Karteireiter Info klicken. Danach die Checkbox Adressbuchkontakte synchronisieren mit einem Häkchen versehen und den Radio-Button Alle Kontakte aktivieren (siehe folgende Abbildung). Danach ganz unten auf den Button Synchronisieren klicken. Auf der gleichen Seite unter Info lässt sich übrigens auch der Kalender synchronisieren. It’s easy, ehrlich.
    Mit iTunes Notizen synchronisieren
  6. Wie komme ich an die aktuellste Firmware für den iPod Touch?
    Siehe die vorherige Frage Nr. 5. Anstatt aber den Karteireiter Info den Karteireiter Übersicht wählen. In dem Bereich findet sich ein Button namens Nach Updates suchen. Darauf klicken und den Anweisungen auf dem Monitor folgen.
  7. Wie stelle ich Hinweistöne für den Kalender ein?
    Unter Einstellungen >> Allgemein >> Toneffekte müssen dieselben aktiviert sein. Es gibt die Wahl zwischen Lautsprecher oder Kopfhörer oder Beide. Danach muss im Kalender selbst beim Hinzufügen eines Eintrags auf den Button Warnhinweis gedrückt werden und danach der Zeitpunkt gewählt werden, wann der Warnhinweis piepsen soll.
  8. Kann ich unter verschiedenen Hinweistönen wählen?
    Ja. Icons Uhr >> Timer und danach auf den Button Timer-Ende drücken. Im folgenden Dialogfeld stehen 5 Töne zur Verfügung. Sehr großzügig von Apple!
  9. Wie stelle ich den Wecker auf dem iPod Touch?
    Ganz einfach: Auf der Home-Seite auf das Icon Uhr touchen. Danach in der Zeile unten auf das Icon Wecker touchen, danach oben rechts auf das + touchen und den Wecker einstellen. Allerdings sollten geräuschunempfindliche Tiefschläfer nicht unbedingt damit rechnen, geweckt zu werden, weil die Wecktöne ziemlich leise sind. Tipp am Rande: Es lassen sich mit dem iPod Touch mehrere Weckzeiten verwalten. Ui!
  10. Wie kann ich Leerzeichen in Telefonnummern erzeugen?
    Gar nicht, da Apple wohl davon ausgeht, dass sie eh nicht mitgewählt werden, entsprechend nicht gebraucht würden. ;-)
  11. Kann ich den Home-”Bildschirm” quer stellen?
    Nein. Die Quer-Anzeige funktioniert leider nur mit “Mobile Safari” und im Musik-Player (für die CoverFlow-Darstellung).
  12. Wie kann ich Musikstücke im Player vor- und zurückspulen?
    Erster Weg: Einfach die Icons für nächsten oder vorherigen Song gedrückt halten. Zweiter Weg: Der Player spielt einen Song, ein Fingertipp auf den Bereich für die Anzeige des Covers öffnet unterhalb der Infozeile eine zweite Zeile (siehe Abbildung unten). Dort finden sich weitere Informationen über abgespielte und verbleibende Zeit des laufenden Songs.

    vorspulen.gif

    Der Regler kann nun dazu benutzt werden, den Song vor- oder zurückzuspulen. Einfach einmal auf den Regleranfang (der Knopf zwischen blauen und weissen Bereich) drücken und leicht gedrückt halten und nach rechts oder links ziehen. Vorteil gegenüber dem ersten Weg: Es läßt sich schneller spulen. Wer hätte das gedacht! ;-)

  13. Warum wird CoverFlow im Musik-Player nicht angezeigt?
    Weil nicht darauf geachtet wurde, das Gerät senkrecht genug zu halten. Liegt der iPod Touch zum Beispiel auf einem Tisch, läßt sich weder CoverFlow noch die Querformat-Darstellung in “Mobile Safari” aktivieren.
  14. Kann ich Musiktitel direkt auf dem iPod Touch löschen?
    Nein. Zuerst muss der Titel in der Wiedergabeliste unter iTunes gelöscht werden. Danach reicht eine weitere Synchronisation zwischen iTunes und iPod Touch.
  15. Wie lassen sich nachträglich CD- oder Platten-Cover auf dem iPod Touch übertragen?
    Dazu zuerst in iTunes (OS X Leopard; iTunes gibt es auch für Windows) einen Song markieren und den Mauszeiger darauf liegen lassen. Danach mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und den Befehl CD-Cover laden wählen. Bitte nicht wundern, wenn kein Cover gefunden wird, das kann je nach Musiksammlung häufig vorkommen.

    Vorraussetzung für die Cover-Suche: Ich muss einen Account für den “iTunes Store” haben und im Store selbst angemeldet sein. Sollte ein Cover gefunden worden sein, wird es nach einer weiteren Synchronisation auch auf dem iPod Touch angezeigt.

  16. Wie wechsle ich das Hintergrundbild?
    Unter Einstellungen auf den Eintrag Allgemein tippen und dort auf den Button Hintergrundbild tippen. Danach können ein von Apple mitgeliefertes Motiv oder auch eigene Fotos (wenn vorhanden) als Hintergrundbild ausgewählt werden.
  17. Wie zoome ich Websites im “Mobile Safari”?
    Einfach zweimal kurz hintereinander auf den Text oder das Bild (wenn es nicht verlinkt ist) tippen, um die Website zu vergrößern. Dasselbe tun, um sie wieder zu verkleinern.
  18. Welche Einstellmöglichkeiten bietet mir “Mobile Safari”?
    Wahl der voreingestellten Suchmaschine: Google oder Yahoo. Deaktivierung von JavaScript, Cookies und Plug-Ins. Unterdrückung von Pop-Ups. Löschung von Verlauf, Cookies und Cache. “Debug-Konsole”.
  19. Gibt es ein DJ-Programm für den iPod-Touch?
    Nein. Aber mit ein wenig Geschick kann man mit dem Gerät auch auflegen. ;-)
  20. Was kann ich – neben Musikhören, iTunes-Musik kaufen, eigene Videos (oder YouTube-Videos) und Bilder anschauen – sonst noch alles mit dem iPod Touch machen?
    Mehrere Email-Accounts anlegen und verwalten. Emails schreiben, versenden, empfangen und einzeln löschen sowie mit “Apple Mail” synchronisieren. PDFs aus dem Email-Anhang lesen. – Termine und Kontakte verwalten und synchronisieren. Via Wi-Fi in WLANs einloggen und mit “Mobile Safari” surfen, mehrere Browserfenster öffnen, Lesezeichen verwalten. – Notizen schreiben und verwalten und als Email versenden. – Tools: Rechner, Wecker, frei einstellbare Weltzeituhr, Timer, Stoppuhr, diverse Online-Infodienste wie Wetter, Börse etc.
  21. Was gibt es nicht für den iPod Touch, was kann er nicht, was wird über Google aber gesucht?
    - Es läßt sich kein Thunderbird-Account synchronisieren.
    - Flash wird von “Mobile Safari” noch nicht unterstützt.
    - Es gibt noch keine externe Tastatur.
    - Ohne iTunes ist keine Synchronisation möglich.

Wer weitere Fragen und Antworten hat, ist selbstverständlich herzlich eingeladen, sie in einem Kommentar loszuwerden. Vielen Dank!

Weitere Blogbeiträge zum Thema:
- Die Technik, der iPod Touch und ich
- Software-Test: iPod Touch

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23.02.2008

Software-Test: iPod Touch

Hier geht es um einen detaillierten Software-Test mit dem iPod Touch, der die Stärken und Schwächen auslotet. Ich möchte zeigen, wo Apple nacharbeiten könnte, um die Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität des iPod Touch zu optimieren.

Mit der Software-Version 1.1.3 ist der iPod Touch kostenpflichtig aufgewertet worden. Jetzt lassen sich Emails schreiben und verwalten, im Kalender können Termine festgehalten werden und die Notizfunktion erlaubt das Notieren täglicher Gedankenblitze, wenn man das will.

Schreiben mit dem gewissen Touch

Ich beginne mit einem Schreibtest. So öffne ich Safari, rufe ein Weblog auf und tippe einen Kommentar. Halte ich den iPod Touch quer, dreht sich das Bild auf dem Display und die Tastatur wird breiter. So kann ich auch mit den beiden Daumen schreiben, was mit ein wenig Übung schneller geht, als mit einem Zeigefinger. Leider aber, das vorweg, wird das Querformat nicht von “Mail”, dem “Kalender” und nicht von “Notizen” unterstützt.

Schreiben mit dem iPod Touch

Vorteilhaft beim Schreiben einen Kommentars und vor allem beim Ausfüllen eines Formulars ist, dass es eine Taste für die Tabulatorfunktion gibt (names “Weiter”), so dass ich von einem zum nächsten Formularfeld springen kann.

Derweil sind sonderbare kryptische Texthilfen eher hinderlich beim Schreiben. Zudem muss man sie wegdrücken, wenn sie unpassend ein Wort ersetzen wollen, was den Schreibfluss hemmt. Leider läßt sich die Texthilfe nicht abschalten, noch ist ersichtlich, nach welchen Kriterien sie funktioniert oder gar lernt.

Umlaute und Texthilfe auf dem iPod Touch

Etwas schreibverzögernd ist auch die Wahl der Umlaute. Dazu muss ich einen Buchstaben wie “u” oder “a” gedrückt halten – etwas lange wie ich finde, eine Einstellmöglichkeit der Verzögerungszeit wäre eine feine Sache -. Es erscheint dann eine Auswahl von Sonderzeichen, die man wählen kann, indem man die drückende Fingerkuppe auf das gewünschte Sonderzeichen zieht. Das hört sich anstrengender als es ist. Das iPod Touch-Display ist sehr berührungsempfindlich, ein leichter Druck reicht vollkommen aus, Muskeltraining ist also nicht von Nöten.

Schreibmarke platzieren Beim Schreiben kann es vorkommen, dass Korrekturen im Text nötig werden (das passiert ;-). Um zu der Fehlerstelle zu kommen, drücke ich auf die entsprechende Zeile und halte den Druck bis eine Lupe kommt. Sodann ziehe ich die Schreibmarke an die Stelle, die korrigiert werden soll. Eine elegante Lösung wie ich finde. Schade nur, dass sich Textpassagen so nicht mehr markieren lassen, um sie zu kopieren oder zu verschieben. Aber vielleicht verlange ich auch zuviel von einer Touchnavigation. Andererseits liegt der Reiz des iPod Touchs für mich eben auch in der Möglichkeit des Schreibens. Die sehr gute Tastaturlösung kommt Vielschreibern entgegen. Warum also nicht weitere sinnvolle Optionen für das Schreiben implementieren?

Da wir grad beim Kommentare schreiben sind: Das setzt voraus, online zu sein. Erfreulich ist am iPod Touch, dass sich mit drei Touchs Wi-Fi für eine WLAN-Anbindung aktivieren läßt; und ebenso schnell läßt sich das deaktivieren, denn Wi-Fi ist sehr stromhungrig. Nach weniger als zwei Stunden beglückt mich der Akku bereits mit einer Versorgungswarnung. Es mögen mit den Gerät zwar “neun Stunden” Musikgenuss am Stück möglich sein, von neun Stunden surfen ist es dagegen weit entfernt.

Safari macht Spaß

Gute Lesbarkeit in Safari Bleiben wir noch kurz beim kleinen Bruder von Safari. Im Querformat und mit einem Doppeltouch für Zoomen lassen sich Website-Texte sehr gut lesen. Gescrollt wird mit schnell ziehender Fingerkuppe über das Touchpad. Ein schöner Effekt ist dabei die Beschleunigung des Scrollens, die mit der Schnelligkeit der ziehende Fingerkuppe zunimmt und zum Ende hin langsamer wird. Das sieht so “geil” aus, da könnte Scrollen fast zum Hobby werden. ;-).

Auch das Öffnen und Wählen von Tabs ist unkompliziert möglich und eine kleine Lesezeichenverwaltung ist auch integriert. In den Einstellungen läßt sich Safari wie sein großer Bruder sinnvoll konfigurieren. So kann ich JavaScript deaktivieren, “Plug-Ins” ausschalten und “Pop-Ups unterdrücken”, ich kann Cookies, den Verlauf und auch den gesamten Cache löschen. Zudem kann ich als Suchmaschine entweder Google oder Yahoo wählen.

Neben der fehlenden Flash-Unterstützung ist mir bisher nur ein Darstellungsfehler negativ aufgefallen: Grafiken, die via CSS als Hintergrundbild eingebunden sind und zudem einen Hover-Effekt haben (der optimiert ist durch negative Werte, CSS-Coder wissen, was ich meine), werden von Safari nicht richtig angezeigt. Die folgende Abbildung zeigt, dass lediglich die Hovergrafik zu sehen ist und das in höchst ungewöhnlicher Weise:

Safari mit Darstellungsfehler

Billiges Notizbuch

Keinen Spaß macht das Interface für “Notizen”. Die billigen, so gar nicht zu Apple passenden Icons sind ja noch verzeihlich, aber nicht die schlecht lesbare Kinderschrift, die man leider nicht ersetzen kann durch einen sachlicheren und größeren Font. Praktisch dagegen ist, dass man ohne Umschweife seine Notizen als Email versenden kann: einfach auf das Email-Icon touchen, Email-Adresse eintragen, auf “Senden” drücken und schon können die Notizen in die Welt hinaus.

Gutes Mail

Das Programm “Mail” kann sich auch sehen lassen: Ich kann mehrere Accounts anlegen und verwalten, PDF-Anhänge werden problemlos dargestellt, Email-Adressen kann ich mir beim Schreiben aus dem Adressbuch holen, andersherum kann ich Email-Adressen mit wenigen Touchs ins Adressbuch eintragen, egal ob ein “Kontakt” besteht oder erst neu angelegt werden muss. Das ist praktisch und spart ungemein viel Tippzeit. Nachträglich können Emails zudem gelöscht werden. Auch ein Verschieben in andere Postfächer ist möglich. Einziger Wermutstropfen: Ich kann nicht wie in Safari quer schreiben, wie oben bereits bedauert.

Mail auf dem iPod Touch Schön ist auch – mit Blick auf ein alternatives Notizbuch -, dass ich Email-Entwürfe anlegen und abspeichern kann. Möchte ich während des Schreibens etwas im Internet nachschauen, verlasse ich das Email-Programm über die Home-Taste und wähle den Safari zum Surfen. Wenn ich danach das Email-Programm erneut aufrufe, bin ich wieder beim Entwurf und kann ohne lästiges Navigieren weiter am Text arbeiten. Auch im Programm Notizen merkt sich der iPod Touch das zuletzt gewählte Fenster. Im Programm “Kontakte” bleibt die zuletzt geöffnete Einstellung leider nicht erhalten.

Kontakte ohne Leerzeichen

Das Programm Kontakte akzeptiert zudem kein Sonder- und Leerzeichen zwischen Vorwahl und Telefonnummer, auch wenn die Adressen via Synchronisation von einem Apple-Computer kommen. Auch werden manche Einträge bei der Synchronisation vom Rechner (iMac Power-PC) zum iPod Touch nicht übertragen. Die Grund ist mir rätselhaft, ich hoffe, hier findet keine softwareinterne Zensur statt ;-).

Tücken der Synchronisation

Misslich ist auch, dass ich Kontakte und Termine nur über einen iTunes-Account synchronisieren kann. Als wollte es Apple nicht erlauben, dass man mit einer iTunes-Installation Musik verwaltet und mit einer zweiten auf einem anderen Rechner eben nur Termine und Kontakte.

Schön wäre für die Zukunft, wenn ich – neben Notizen – vor allem auch Email-Accounts mit einem Client wie Thunderbird synchronisieren könnte. Es soll tatsächlich Apple-Freunde geben, die mit “Mail” nicht zufrieden sind und deshalb auf MAC OS X ein anderes Programm einsetzen. Aber das wird wohl Zukunftsmusik bleiben.

Alarm ohne Ton

Etwas misslich ist auch, dass die Alarmfunktion nicht zu hören ist, wenn unter Einstellungen die “Toneffekte” ausgeschaltet sind. Das bedeutet, wer keine Töne beim Schreiben hören möchte, bekommt auch keinen Warnhinweis bei Kalendereinträgen zu hören (im Gegensatz zum Wecker).

Etwas mickrig ist zudem die Auswahl der Warntöne (versteckt unter den Optionen für den Timer), fünf an der Zahl und zudem kaum zu hören. Kalendereinträge mit Alarm sind entsprechend höchsten bei der Meditation im Ruheraum zu hören und dabei sehr kurz angelegt. Zudem hören sie sich an, wie die Töne der frühen PDAs von anno 1998.

Der Musikplayer aus Sicht eines DJs

Musikplayer auf dem iPod Touch Den Musikplayer beurteile ich aus der Sicht eines DJs, der im Auto oder zu Fuss bis dahin vergessene und oder eben neu gekaufte Musik kennenlernen möchte. Ist der iPod Touch verriegelt, zeigt ein schneller Doppeldruck auf die Home-Taste nur den Titel an, der gerade läuft. Bei wenig gehörter Musik würde ich aber gerne auch den Interpreten wissen. Bei entriegeltem iPod Touch bekomme ich nach einem Doppeldruck den Titel, Interpreten und das Album angezeigt. Das ist wunderbar, wenn nur die Schrift nicht so itzeklein wäre. Während der Autofahrt ist das kaum zu lesen. Die Unleserlichkeit wird noch dadurch erschwert, dass Interpret und Album in dunkler Schrift vor dem dunklen Hintergrund der Hauptseite dargestellt sind. Wer da keine Adleraugen hat, hat schlechte Karten, wer über nachlassende Sehkraft klagt, noch schlechtere.

Auch wenn ich den eigentlichen Musikplayer selbst aufrufe, bleibt die Schrift sehr klein. In der Listendarstellung ist zwar alles etwas besser zu lesen, aber leider wird wieder nur der Titel angezeigt. Ärgerlich ist dabei, dass sehr viel Platz für die Anzeige eines Covers verschwendet wird, zumal bei meiner Musik selten Cover angezeigt werden, da ich ausgewählte Titel von meinen Original-CDs digitalisiere und eher selten virtuelle iTunes-Musik kaufe – ich stehe immer noch auf ein schönes Cover mit Booklet und den Informationen und Bildern darauf, vom haptischen Aspekt einmal abgesehen.

Steuerung des Musikplayers auf dem iPod Touch

Läuft der Musikplayer und drehe ich den iPod Touch in die Längsposition, so erscheint die CoverFlow Darstellung. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich begriffen habe, was da eigentlich durchblättert werden kann. Die Titel der aktuell laufenden Wiedergabeliste sind es nicht. Ok, es sind schlicht die Cover der Alben, die hier dargestellt werden, leider aus meiner Sicht wieder zu ungusten der Lesbarkeit und zum Nachteil der Leute, die Musik von eigenen CDs und Platten hören. – Nachtrag: Auch für digitalisierte gekaufte CDs lassen sich Cover nachladen, siehe die freundlichen Hinweise in den Kommentaren.

Apropos Platzverschwendung: Falls ein Cover fehlt, macht der helle Hintergrund den iPod Touch bei laufendem Player zu einer kleinen Taschenlampe. Also wenn es mal dunkel an der Haustür ist, einfach den Player einschalten. Über die Energieverschwendung, auch wenn die Helligkeit auf Automatik gestellt ist, will ich heute schweigen. ;-)

Nervend wird übrigens das automatische CoverFlow dann, wenn man das Gerät aus der Tasche holt, um nachzusehen, was gerade läuft oder um zu navigieren. Oft musste ich die CoverFlow-Darstellung wegdrehen, um zur eigentlichen Player-Ansicht zu kommen. Die Option der Deaktivierung von CoverFlow wäre hier nicht ganz sinnlos.

Fazit

Die Touchpad-Navigation von Apple ist ohne Zweifel eine innovative technische Entwicklung und macht auf Anhieb Spaß. Nur leider ist die angebotene Software nicht immer ausgereift und ich habe den Eindruck, dass Apple manches Programm lieblos und unter Zeitdruck zusammengehackt hat. Meine dringlichsten Wünsche: Wahlmöglichkeit größerer Schrift für alle Programme, sinnvolle Erweiterung der Optionen für ein “Notizbuch”, das auch für Vielschreiber geeignet ist.

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