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3.03.2009
Was für den Einen ein Graus, ist für den Anderen das technikfetischistische Nonplusultra: Ständig erreichbar, ständing ortbar, ständig online sein. Vernetzung bis in die Eingeweide, dass selbst private Blähungen sich einen bedeutsamen Nachhall in der “Webciety” verschaffen, damit endlich das Internet das Herz der Gesellschaft” werde. Auf ins schöne neue Netz der Welt!
4 Anmerkungen
1 — Kommentar von Christian am 3. März 2009 um 13:26:
Zitat aus dem zuletzt verlinkten Artikel:
“Wenn man heute mit 13-,14-, 15-Jährigen spricht, und die sagen: ‚Dann hat er mir das erzählt, und dann haben wir uns Fotos angeguckt’, dann ist überhaupt nicht klar, ob man das Auge in Auge gemacht hat oder im Netz. Es ist aber auch gar nicht so wichtig.”
Doch, ich finde genau das – sich zum Beispiel Fotos “Auge in Auge” anzuschauen – nach wie vor sehr wichtig.
Die unmittelbare Reaktion (beispielsweise) auf ein Foto, Mimik, Gestik usw. ist doch nicht im Geringsten mit dem “gemeinsamen” Online-Anschauen vergleichbar …
Natürlich, das Ganze hat auch enorme Vorteile, gar keine Frage. Aber dieses sich oft wiederholende Reduzieren auf “ständig online sein, alles (gemeinsam) online machen” finde ich sehr befremdlich.
2 — Kommentar von Denis am 3. März 2009 um 19:48:
“Ständig online in der Webciety?”
Mist, ausgerechnet jetzt kommen die mit so einer Action, nach dem ich letzte Woche mein Handy “entsorgt” habe…! ;-)
3 — Kommentar von Rambod Farbod am 5. März 2009 um 09:25:
Ich kann lut sprecher ripariren.
Track und was weiss ich für backs:
4 — Pingback vom 8.03.2009
nochmal webciety « magucken