Ratatatam

Spezialist für Historische Romane

19.04.08

epochenfinder.jpg Ich war gerade einmal einige Stunden in Brügge, da war ich bereits verliebt in diese einzigartige Stadtlandschaft, die wirklich im Land der gräßlichsten Bausünden steht. Brügge bietet ein quierliges Stadtleben und verführt zugleich immer wieder in längst vergangene Zeiten. Auf der Suche nach historischen Romanen, die in Brügge spielen, habe ich dann ohne Umwege die Website historische-romane.de entdeckt. Die Gestaltung ist passend zum Thema und die bereitgestellten Informationen können sich sehen lassen. Den Epochenfinder finde ich nicht nur grafisch gut gelungen, sondern auch sehr informativ. Hier wird der Besucher nicht mit Infohäppchen abgespeist, hier darf gelesen werden. Hier darf man seinen Bildungshunger befriedigen, so dass am Ende vielleicht Lust auf einen historischen Roman aufkommt, der auf dieser Website bestellt werden kann. Das empfehle ich gerne, denn die Betreiberinnen Harriet v. Stauffenberg und Alexandra Plath möchten mit dieser Idee auch Geld verdienen. Es muss ja in der Tat nicht immer Amazon sein, wir sind doch keine Konsumlemminge. ;-)

Bloggen auf dem Abstellgleis?

16.04.08

Sum1 und seine skeptische Sicht auf Weblogs, den Bloghype und die neuen Jungle-World-Blogs. Mein Kommentar dazu geriet mir etwas ausführlicher als gedacht. ;-)

Permanente Ablenkung und Gesprächskultur

10.04.08

Der Mangel an Konzentration, der nach der re:publica beklagt wurde, scheint bedingt durch ein Zuviel an beliebigen Themen im Internet der potenzierten Information ohne Relevanz und Gewicht. Vielleicht spielt auch die als cool und hip empfundene Fähigkeit zur permanenten Ablenkung eine Rolle, verstärkt durch Erkenntnissuche ohne Mühe, die sich auf getwitterte Infohäppchen und Meinungspenetranz im SMS-Format beruft. Der Gedanke, dass im Hinblick auf die Gesprächskultur technischer Fortschritt kultureller Rückschritt bedeute, ist ein erster Schritt, Klagen Nachdenken folgen zu lassen.

Hingeworfene Gedanken dazu: Fetisch Technik. Formzwang. Das Format eines Inhalts und seine Adresse bestimmen seine Relevanz, nicht die Aussage selbst. Webgetragene Hypes ersetzen Bildung und die Mühe (mit späterem Genuß), sie sich anzueignen. Aufmerksamkeitssucht, Trittbrettkommunikation und Wichtigtuerei blähen Techniken der Webkommunikation auf, so wird wichtig, was banal ist. Die Angst, etwas zu verpassen, bewirkt Lesen in Scannermanier, ohne das wirklich etwas hängenbleibt, was Erkenntnis bewirkt, vertieft, anstößt. Die Masse echter und falscher Information und ihr wildwucherndes Gemenge untergräbt die Urteilsfähigkeit und den fruchtbaren Dialog. Erinnerungsvermögen schult sich an Konzentration mit Vertiefung eines breitgestreuten Wissens, information-overflow bewirkt das Gegenteil von emphatischem Interesse.

Zahlenerlebnisse

04.04.08

Im Jahr der Mathematik gibt es hier und dort erstaunliche und banale Geschichten rund um Zahlen und Zahlenspiele. Mich faszinieren Zahlen immer dann, wenn sie nicht mehr vorstellbar sind und Vergleiche der Vorstellungskraft auf die Sprünge helfen, so wie ich es in meinem Beitrag Zahlen zur Globalisierung versucht habe. Daneben gibt es eine seltsame Magie der Zahlen, von der sich wohl kaum ein Mensch ganz freisprechen kann.

Zwar ist die 42 wie die 66 recht abgenutzt, doch als Ersatz könnte auch die Hälfte der Wahrheit reichen. Die 21 hat für mich ihre eigene Ästhetik und ihre Quersumme 3 führt schnurstraks zum Zahlenzauber, den auch die magische Zahl 7 ausstrahlt, die gleich zweimal in meinem Geburtsdatum enthalten ist und sich ein drittes Mal in den beiden letzten Ziffern meines Geburtsjahres als Quersumme versteckt.

7 Design Seit ich denken kann, ist die 7 meine Lieblingszahl, ohne dass ich gleich zu sagen wüsste, warum. Sie sei einfach schön, sie habe etwas geheimnisvolles. Das ist wohl einer der Gründe, dass ich eine Website von 1998 einmal 7 Design genannt habe. Für den einen oder anderen Menschen mag die 7 so banal sein wie die 24 – die als die Online-Zahl für eCommercer gelten kann, wurden doch für manche Domainnamen mit der Zahl 24 horrende Summen verlangt, wohl in der Hoffnung, dass der Kaufrausch rund um die Uhr stattfinde.

Interessant sind Zahlen, die nur dazu da zu sein scheinen, um unser Gehirn nicht allzu stark zu überfordern, als sei das ein Trick, um das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. So habe unsere Galaxie einen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren. 100.000 nur? Das ist in der Tat nicht viel im Vergleich zur Entfernung der faszinierenden Sombrero-Galaxie M104, deren Entfernung kein Mensch wirklich weiss, die man aber mit einer großzügigen Spanne auf einen Abstand zwischen 30 und 50 Millionen Lichtjahre beziffert. Auf die eine oder andere Million kommt es nun wirklich nicht an im Universum.

Angesichts dieser weiten Entfernung scheint unsere Galaxie recht klein. Wäre aber ein Wesen so groß wie unsere Galaxie, wären beide Galaxien recht nah beieinander. Wenn unserer Galaxie 1 Kilometer breit wäre, betrüge die Entfernung zu M104 lediglich 300 bis 500 Kilometer. Dächten wir uns unsere Galaxie mit dem Auto unterwegs, würden wir sicher nicht von einer großen Entfernungen reden. Mit deutscher Rasermentalität wäre sie in ein paar Stunden da. ;-)

Galaxie M104
Der „Sombreronebel“ aufgenommen vom Hubble-Weltraumteleskop.

Doch wie belanglos wird der Vergleich zwischen 100.000 und 50 Millionen Lichtjahren, wenn ich mir vergegenwärtige, dass ein Lichtjahr etwa 9,5 Billionen Kilometer hat. Wir können uns ja nicht einmal den Erdumfang in seiner ganzen prächtigen Ausdehnung mit satten 40.000 Kilometern vorstellen! Was soll unser Kopf dann mit einem Lichtjahr anfangen, ausser dass er damit abstrakte Entfernungen zusammenrechnet oder bestenfalls ein faszinierendes Staunen zuläßt? Aber die Zahlen geben uns wenigstens eine Ahnung von unserer Ahnungslosigkeit.

Faszinierendes Staunen angesichts des unvorstellbar Großen und unvorstellbar Kleinen (wobei beides einen Freifahrtschein in die Unendlichkeit hat) ist verwandt mit dem Spieltrieb und was wäre der Spieltrieb ohne Zahlen? Gar nicht denkbar? Nur halb so schön? Ähnliches sagte sich wohl die Natur, ließ aber Taten folgen und machte sich schön nützlich mit Fibonaccizahlen. Auch Designer und Künstler mit ihrer Verehrung des goldenen Schnitts singen das Lied der schönen Zahl.

Halten wir fest, Zahlen sind schön, Zahlen sind unbegreiflich, Zahlen sind faszinierend. Wie geht es Euch mit Zahlen? An welche Zahlenerlebnisse denken Blogger, die gerne mal auf ein Blogstöckchen reagieren? Mich würde zum Beispiel interessieren, wie es um die Zahlenmagie und Zahlenabneigung, die Lieblingszahlen und Zahlenerlebnisse beim Herrn Paulsen und Pixelgangster, bei Lazerte und Gabi steht. Und der Herr Basic, der offen seinen Blogverdienst mit 3500 Euro bekannt gab, vielleicht macht der glückliche Robert ja auch mit. Und wer immer auch Bock hat, seine Zahlenerlebnisse loszuwerden, der Kommentarbereich steht offen. ;-)

Und was stelle ich beim Posten dieses Textes fest: Er wurde geschrieben am 4.4.2008. Wenn das kein harmonisches Datum ist, um über Zahlen zu schreiben. Zufall, aber trotzdem faszinierend und oben im Karteireiter sogar mit 04 dabei. Das passt!

Zahlen zur Globalisierung

03.04.08

Gingen wir von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren aus, so hätte der Mensch eine Lebenszeit von 657.000 Stunden. Im Vergleich zum geschätzen Vermögen von Bill Gates ist das eine läppische Zahl. 56.000.000.000 Dollar (hoch geschätzt) oder 56 hoch 9 = 56 Milliarden Dollar. Pro Stunde dürfte der Mann 85.236 Dollar ausgeben, selbst im Schlaf. Pro Sekunde wären das immerhin noch 1420 Dollar. Was könnte man derweil mit 1420 Dollar in einem Land wie Indien oder Nigeria anfangen, letzteres in bitterster Armut trotz reicher Ölvorkommen?

Apropos Öl: Der Ölkonzern Shell hat im Jahr 2007 einen Gewinn von 30 Milliarden Dollar gemacht. Desweiteren werden laut Experten in der aktuellen Finanzkrise am Ende um die 600 Milliarden Dollar „verbrannt“ worden sein.

Rechne ich diese 3 Summen zusammen, komme ich auf die unvorstellbare Summe von 696 Milliarden Dollar. Pro Stunde könnten davon 75 Jahre lang 1.059.361 Dollar in Projekte investiert werden, die die Welt sozialer, gerechter und schöner machen würden. Das wären über 25 Millionen Dollar pro Tag. Die „Entwicklungshilfe“ ist im Hinblick darauf in der Tat mehr Schein als Sein.

Finanzexperten schätzen, dass rund 4000 Milliarden Dollar im Umlauf sind, die nicht investiert werden, sondern durch Finanzspekulationen vermehrt werden sollen. Vier Billionen Dollar, um kurzfristig angelegt und mit Gewinn wieder verschoben zu werden.

Diese Zahlen sind zwar abstrakt, aber sie machen die pervertierten Auswirkungen der unkontrollierten Gier einer Männerelite deutlich. Sie machen zudem deutlich, dass die Welt reich genug ist, um sich die Utopie einer Welt ohne Hunger und Krieg leisten zu können.

Krankengeschichten und Todesängste

02.04.08

Von dem Artikel Hypochonder und das Netz: Krank durch und im Web fühle ich mich als zur Hypochondrie neigender Mensch angesprochen, lese aber bei anbahnenden Leiden keine Meinungen und Erfahrungsberichte aus dem Web, denn das kann in der Tat kränker machen, als man ist. So krank bin ich dann auch nicht. ;-)

Kleine Helferlein für Grafik- und Webdesigner

02.04.08

Michael Preidel hat eine neue Version des Dashboard Widgets Designers Toolbox 2.5 vorgestellt. Für eine kleine Spende bekommt man einen Download-Link. Zudem gibt es eine kostenfreie aber etwas abgespeckte Version des Tools.

„Emotion Technology“

01.04.08

Steht bald auf den Programm kritischer IT-Aktivisten die Forderung: Mein Herzinfarkt gehört mir? Wenn es nach den Gefühlskontrolleuren der Firma Exmocare geht, sollen solche Gefahren durch permamente Fernüberwachung von abgeschobenen alten Menschen verhindert werden. TR: Verriss des Monats: Verschärfte Einblicke

Flüchtling 2.0

01.04.08

StudiVZ macht Rückzieher titelt die FR und meint damit die nicht wahrgemachte Drohung, jene Mitglieder zu löschen, die den neuen AGB und Datenschutzrichtlinien nicht zugestimmt hätten. Das Konkurrenzprodukt „Kaioo“ sammelt derweil „gelöschte Personen“ und „Flüchtlinge“. Fehlt jetzt noch ein Tool zur Wiederbelebung digitaler Web 2.0-Leichen.

Anruf einer Suchenden

25.03.08

Heute kam ein Anruf von einer älteren Dame, die noch gelernt hat, ins Telefon zu schreien. Sie fragte, ob hier die Aldi-Zentrale sei. Ich verneinte und fragte zurück, wie sie darauf käme. Hier stünde Ralph Segert im Impressum. Ich stutzte und dachte, was macht Aldi mit meinem Impressum. Auf welcher Seite sie das gefunden hätte, hakte ich nach. Sie wäre in Google gewesen und hätte die Wörter eingegeben und in dieser Liste hätte sie geklickt. Sie zitierte das Impressum und sagte noch Ruhrpottbilder. Verstehe, gab ich zurück. Das sei doch nur ein Foto von mir, klärte ich auf. Ach so, gab sie unberührt zurück und fragte pragmatisch, ob ich nicht die Telefonnummer der Aldi-Zentrale wüsste. Ich verneinte. Und bevor ihr noch einen Tipp für die erfolgreiche Suche geben konnte, war sie schon weg.

Gedanken zur Miniaturisierung

24.03.08

These: Miniaturisierung der IT-Geräte führt zur Selbsterniedridung durch freiwilligen Verzicht auf Ergonomie-Vorteile. Der Erfolg des EEE-PC und seine Sichtung auf Camps aller Art ist ein Beleg dafür. Die Handhaltung beim Schreiben auf dermassen kleinen Tastaturen sieht aus wie Selbstquälerei, für Vielschreiber wäre sie das. Auch mein Bemühen, auf dem iPod Touch schreiben zu lernen, gleicht einer durch den Spieltrieb gerechtfertigten ergonomischen Regression mit der Folge, mich selbst beim Schreiben zu behindern. Die Gedanken sind vergessen, bevor der Satzanfang digitalisiert ist. Miniaturisierungen der Alltags-IT werden zu Produktitvtätsbremsen.

Einsteiger-FAQ: iPod Touch – Software 1.1.4

24.03.08

Aufgrund der Google-Suchstrings, die zu meinem Software-Test iPod Touch führen, kam ich auf die Idee, in einer FAQ die brennendsten Fragen für iPod Touch-Einsteiger zu beantworten. Aus um die 700 Suchanfragen habe ich 21 Fragen und Antworten komprimiert. Alle Antworten beziehen sich auf ein iPod Touch ohne Fremdsoftware und Hacks.

  1. Wie schalte ich den iPod Touch aus und ein?
    Links oben auf dem Gehäuse ist eine Taste, diese solange gedrückt halten, bis der Schiebebutton Ausschalten erscheint. Den Button in Pfeilrichtung ziehen und hoffen, dass das ausgeschaltete Gerät keinen Strom verbraucht. Wäre mal einen Test wert. Einschalten lässt sich das Gerät durch zwei bis drei Sekunden Drücken auf die Gehäusetaste.
  2. Wie erzeuge ich Umlaute wie ü ä und ö beim Schreiben?
    Ganz einfach zum Beispiel den Buchstaben „u“ gedrückt halten, bis eine Auswahl von Sonderzeichen erscheint. Weiter gedrückt halten und die Fingerkuppe zum „ü“ ziehen. Loslassen und den Umlaut im Text geniessen.
  3. Läßt sich die Schriftgröße verstellen?
    Leider nicht, es bleibt auf die Firmware-Version 2.0 zu hoffen. Derweil fleissig an Apple schreiben und diesen Wunsch äussern.
  4. Kann ich Notizen auf dem iPod Touch synchronisieren?
    Nein. Auch in der Firmware-Version 1.1.4 ist das nicht möglich.
  5. Kann ich Kontakte auf dem iPod Touch synchronisieren?
    Ja. iTunes starten, iPod Touch via USB an den Rechner anschliessen. Warten bis iTunes das Gerät erkannt hat. Dann rechts in der Mediathek unter Geräte den iPod Touch-Eintrag anklicken und danach oben im Hauptfenster auf die Karteireiter achten. Auf Karteireiter Info klicken. Danach die Checkbox Adressbuchkontakte synchronisieren mit einem Häkchen versehen und den Radio-Button Alle Kontakte aktivieren (siehe folgende Abbildung). Danach ganz unten auf den Button Synchronisieren klicken. Auf der gleichen Seite unter Info lässt sich übrigens auch der Kalender synchronisieren. It’s easy, ehrlich.
    Mit iTunes Notizen synchronisieren
  6. Wie komme ich an die aktuellste Firmware für den iPod Touch?
    Siehe die vorherige Frage Nr. 5. Anstatt aber den Karteireiter Info den Karteireiter Übersicht wählen. In dem Bereich findet sich ein Button namens Nach Updates suchen. Darauf klicken und den Anweisungen auf dem Monitor folgen.
  7. Wie stelle ich Hinweistöne für den Kalender ein?
    Unter Einstellungen >> Allgemein >> Toneffekte müssen dieselben aktiviert sein. Es gibt die Wahl zwischen Lautsprecher oder Kopfhörer oder Beide. Danach muss im Kalender selbst beim Hinzufügen eines Eintrags auf den Button Warnhinweis gedrückt werden und danach der Zeitpunkt gewählt werden, wann der Warnhinweis piepsen soll.
  8. Kann ich unter verschiedenen Hinweistönen wählen?
    Ja. Icons Uhr >> Timer und danach auf den Button Timer-Ende drücken. Im folgenden Dialogfeld stehen 5 Töne zur Verfügung. Sehr großzügig von Apple!
  9. Wie stelle ich den Wecker auf dem iPod Touch?
    Ganz einfach: Auf der Home-Seite auf das Icon Uhr touchen. Danach in der Zeile unten auf das Icon Wecker touchen, danach oben rechts auf das + touchen und den Wecker einstellen. Allerdings sollten geräuschunempfindliche Tiefschläfer nicht unbedingt damit rechnen, geweckt zu werden, weil die Wecktöne ziemlich leise sind. Tipp am Rande: Es lassen sich mit dem iPod Touch mehrere Weckzeiten verwalten. Ui!
  10. Wie kann ich Leerzeichen in Telefonnummern erzeugen?
    Gar nicht, da Apple wohl davon ausgeht, dass sie eh nicht mitgewählt werden, entsprechend nicht gebraucht würden. ;-)
  11. Kann ich den Home-„Bildschirm“ quer stellen?
    Nein. Die Quer-Anzeige funktioniert leider nur mit „Mobile Safari“ und im Musik-Player (für die CoverFlow-Darstellung).
  12. Wie kann ich Musikstücke im Player vor- und zurückspulen?
    Erster Weg: Einfach die Icons für nächsten oder vorherigen Song gedrückt halten. Zweiter Weg: Der Player spielt einen Song, ein Fingertipp auf den Bereich für die Anzeige des Covers öffnet unterhalb der Infozeile eine zweite Zeile (siehe Abbildung unten). Dort finden sich weitere Informationen über abgespielte und verbleibende Zeit des laufenden Songs.

    vorspulen.gif

    Der Regler kann nun dazu benutzt werden, den Song vor- oder zurückzuspulen. Einfach einmal auf den Regleranfang (der Knopf zwischen blauen und weissen Bereich) drücken und leicht gedrückt halten und nach rechts oder links ziehen. Vorteil gegenüber dem ersten Weg: Es läßt sich schneller spulen. Wer hätte das gedacht! ;-)

  13. Warum wird CoverFlow im Musik-Player nicht angezeigt?
    Weil nicht darauf geachtet wurde, das Gerät senkrecht genug zu halten. Liegt der iPod Touch zum Beispiel auf einem Tisch, läßt sich weder CoverFlow noch die Querformat-Darstellung in „Mobile Safari“ aktivieren.
  14. Kann ich Musiktitel direkt auf dem iPod Touch löschen?
    Nein. Zuerst muss der Titel in der Wiedergabeliste unter iTunes gelöscht werden. Danach reicht eine weitere Synchronisation zwischen iTunes und iPod Touch.
  15. Wie lassen sich nachträglich CD- oder Platten-Cover auf dem iPod Touch übertragen?
    Dazu zuerst in iTunes (OS X Leopard; iTunes gibt es auch für Windows) einen Song markieren und den Mauszeiger darauf liegen lassen. Danach mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und den Befehl CD-Cover laden wählen. Bitte nicht wundern, wenn kein Cover gefunden wird, das kann je nach Musiksammlung häufig vorkommen.

    Vorraussetzung für die Cover-Suche: Ich muss einen Account für den „iTunes Store“ haben und im Store selbst angemeldet sein. Sollte ein Cover gefunden worden sein, wird es nach einer weiteren Synchronisation auch auf dem iPod Touch angezeigt.

  16. Wie wechsle ich das Hintergrundbild?
    Unter Einstellungen auf den Eintrag Allgemein tippen und dort auf den Button Hintergrundbild tippen. Danach können ein von Apple mitgeliefertes Motiv oder auch eigene Fotos (wenn vorhanden) als Hintergrundbild ausgewählt werden.
  17. Wie zoome ich Websites im „Mobile Safari“?
    Einfach zweimal kurz hintereinander auf den Text oder das Bild (wenn es nicht verlinkt ist) tippen, um die Website zu vergrößern. Dasselbe tun, um sie wieder zu verkleinern.
  18. Welche Einstellmöglichkeiten bietet mir „Mobile Safari“?
    Wahl der voreingestellten Suchmaschine: Google oder Yahoo. Deaktivierung von JavaScript, Cookies und Plug-Ins. Unterdrückung von Pop-Ups. Löschung von Verlauf, Cookies und Cache. „Debug-Konsole“.
  19. Gibt es ein DJ-Programm für den iPod-Touch?
    Nein. Aber mit ein wenig Geschick kann man mit dem Gerät auch auflegen. ;-)
  20. Was kann ich – neben Musikhören, iTunes-Musik kaufen, eigene Videos (oder YouTube-Videos) und Bilder anschauen – sonst noch alles mit dem iPod Touch machen?
    Mehrere Email-Accounts anlegen und verwalten. Emails schreiben, versenden, empfangen und einzeln löschen sowie mit „Apple Mail“ synchronisieren. PDFs aus dem Email-Anhang lesen. – Termine und Kontakte verwalten und synchronisieren. Via Wi-Fi in WLANs einloggen und mit „Mobile Safari“ surfen, mehrere Browserfenster öffnen, Lesezeichen verwalten. – Notizen schreiben und verwalten und als Email versenden. – Tools: Rechner, Wecker, frei einstellbare Weltzeituhr, Timer, Stoppuhr, diverse Online-Infodienste wie Wetter, Börse etc.
  21. Was gibt es nicht für den iPod Touch, was kann er nicht, was wird über Google aber gesucht?
    – Es läßt sich kein Thunderbird-Account synchronisieren.
    – Flash wird von „Mobile Safari“ noch nicht unterstützt.
    – Es gibt noch keine externe Tastatur.
    – Ohne iTunes ist keine Synchronisation möglich.

Wer weitere Fragen und Antworten hat, ist selbstverständlich herzlich eingeladen, sie in einem Kommentar loszuwerden. Vielen Dank!

Weitere Blogbeiträge zum Thema:
Die Technik, der iPod Touch und ich
Software-Test: iPod Touch

Quiet Earth und ein Traum

21.03.08

Quiet Earth Zum ersten Mal das Endzeit-Drama Quiet Earth von Geoff Murphy gesehen, gedreht 1985 in Neuseeland nach einem Roman von Craig Harrison. Mit bedrückendem Realismus in Szene gesetzt, überzeugende Handlung mit einem Minimum an zum Gähnen bringenden Klischees, mit überraschenden Wendungen, wenn wir es nicht erwarteten. Das Gefühl, wie schlagartig alles wertlos würde, wäre man ganz allein auf der Welt; wie nah auch am Wahnsinn. In der Nacht darauf träumte ich intensiv. So dunkelte sich immer wieder die Sonne vollständig ab, ich schien das als Einziger zu bemerken. Tag und Nacht wechselten im Minutentakt. Dann schlingerte die Sonne trunken über einen schwarzen Himmel, ich fühlte die Erde rasen und wusste, es ist gleich aus mit uns. Schrecken und schnelles Abfinden, dann das Bedauern, dass man danach nichts darüber in der Zeitung lesen könne, geschweige denn darüber bloggen. So ein Erlebnis ohne Feedback! Das beträfe jetzt ausnahmslos alle Menschen, war ein Trost im Traum.

Hyperlink-Falle und Webpranger

21.03.08

Ich stelle mir vor, ein falscher Klick auf einen Link und wenig später stünden Beamte des Bundeskriminalamtes vor der Tür. Ich hätte verbotene Websites besucht, sie hätten einen Durchsuchungsbefehl. Der Link wäre zwar ein Fake gewesen, aber allein die Absicht sei strafbar. – ? – In den USA sind staatliche Behörden um eine solche Argumentation nicht verlegen. Dort kann allein reine Neugier richtig gefährlich werden, wenn man einer Hyperlink-Falle nicht wiederstehen kann: FBI lockt Surfer in die Falle.

Das chinesische Regime dagegen inszeniert das Internet als Pranger und macht es zu einem Teil des Fahndungsappartes mit Hilfe von yahoo.com und Fahndungsfotos aus Überwachungskameras. Der chinesische Staat ist zudem wohl der erfahrenste, was Internetzensur und -konrolle angeht. China fahndet im Internet nach Verdächtigen für die Unruhen in Lhasa. Apropos Unruhen in Lhasa: Der Spiegelfechter fragt: Blutige Niederschlagung oder Pogrom?. Auch hier gilt, mit schablonenhaftem Denken kommt man der Sache nicht näher.

Gewinnen mit einem Kommentar

20.03.08

Über Ostern möchte ich etwas für mein Blogger-Ego tun und erfahren, wer dieses junge Weblog hier und/oder den Webzettel regelmäßig liest. Bitte schreibt mir dazu einen Kommentar. Das kann ein Gruss oder Statement, ein Zitat oder eine Empfehlung sein.

Umsonst möchte ich das Outing meiner Leser nun nicht haben und verlose deshalb unter den Kommentatoren die CD Swop von Club Des Belugas oder das höchst geniale Buch Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill Bryson.

Der Gewinner kann sich aussuchen, ob er CD oder Buch haben möchte. Die Auslosung mache ich so, wie es aktuell Manuela Hoffmann macht, die ihr brandneues Buch Modernes Webdesign – Gestaltungsprinzipien, Webstandards, Praxis (später mehr dazu) als Gewinn in Aussicht stellt: Der Gewinner wird aus allen Kommentaren per Zufall ermittelt (bis heute Abend 20 Uhr). Kommentarschluss: 28.3. um Null Uhr.


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