Ratatatam – Netzleben, Webdesign, Ruhrgebiet …

Herr Segert im Interview ;-)

Letztens hatte ich über eine Suchanfrage das erste Interview mit mir wiederentdeckt, dass Huschiar Madjidi 1997 für die Surfboard Homepage führte. Geradezu rührend, was ich da über die “Lieblingswerkzeuge beim Erstellen der Webseiten” losgeworden war. ;-) Ausführlicher erzähle ich einem heute auf maclites erschienenden Interview namens Content meets Webdesign – Webworker Ralph Segert. Das Interview ist in mehreren Schüben entstanden und Tillmann Scheele hatte viel Geduld mit mir, denn ich antwortete nach dem Lustprinzip und liess mir viel Zeit, was dem Interview wohl gut getan hat.

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Ralphs am 8.01.10       [ 2 Kommentare ]  

Gepflegtes Webradio

Cool! Nach fast einem Jahr habe ich es mit dem DJR Webradio gestern unter die ersten Hundert geschafft. *schwitz*. Is schön, dass die Pflege eines Programms, das nun 5,5 Tage durchläuft, an Aufmerksamkeit gewinnt. Is kein rein persönliches Vergnügen von mir, solln ja auch Hörer her und geniessen. ;-) In diesem Sinne, einfach mal ab und zu reinhören und ohne Scheu en Feedback spendieren, nur bloß kein Mainstream erwarten.
 

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Ralphs am 7.01.10       [ ]  

Professionelle Video-Visitenkarte in 2 Tagen

Heute möchte ich eine Selbstdarstellungsidee vorstellen, die zwei Geschäftspartner von uns entwickelt haben. Tanja Klein und Ruth Urban kamen auf die gute Idee, in 2 Tagen und mit einem professionellen Team eine Video-Visitenkarte zu einem fairen Preis zu drehen. Gesagt, getan. Der erste Termin findet am 04.03. und 05.03.2010 in Bonn statt. Das Seminar ist auf 6 Teilnehmer begrenzt. Am 1. Tag wird ein Konzept für das Video erstellt, am 2. Tag gedreht.

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Ralphs am 6.01.10       [ 1 Kommentar ]  

DJR 2010

Wie lange hatte ich dieses Redesign vor und wie oft hatte ich es nach hinten verschoben. Nun habe ich mir frech wech die Zeit genommen und mein DJR-BLog zu neuem Glanz verholfen ;-) – Es fehlen nun noch bestimmte Inhalte, dann kann das Bloggen fleissig weitergehen.

DJR 2010

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Ralphs am 17.12.09       [ 3 Kommentare ]  

Neues aus dem Datenmissbrauchland

Die “Vorratsdatenspeicherung” ist für Sicherheitsfanatiker der optimale Einstieg in die schwarz-rot-gelb-grüne Prämisse Bürger unter Generalverdacht. Was alles vorrätig und für den regen Gebrauch durch die Polizei gesammelt wird, bringt folgendes Zitat auf den wunden Punkt. Man beachte die Tatsache, dass die 15stellige IMEI-Nummer des Handys mitgespeichert wird. So sorgt man für einen hohen Grad der personalisierten Überwachung. Indirekt werden so die Daten eines Mobilvertrages mit der Vorratsdatenspeicherung verknüpft:

“Auf Vorrat erfasst werden die Rufnummern von Anrufer und Angerufenem, die Zeit des Anrufs, bei Mobiltelefonen die 15-stellige IMEI-Nummer zur Geräteidentifikation und die eingebuchten Funkzellen, um den Standort zu bestimmen. Dasselbe gilt für SMS. Bei anonymen Prepaidkarten werden auch das Datum der Aktivierung und die Funkzelle erfasst. Bei VoIP müssen auch die IP-Adressen der Gesprächspartner aufgezeichnet werden.”

Ist es Zufall, dass die extreme Sorge des Staates um zunehmende Überwachung des Bürgers im umgekehrten Verhältnis zur Sorge um den Datenschutz steht? Betrachtet man die Datenschleuder Arbeitsagentur, so liegt die Vermutung nahe, dass Datenmissbrauch aus Staatssicht zur Kategorie der Kaveliersdelikte gehört. Ist doch einfach nur praktisch, dass “Daten über Suchtkrankheiten und Verschuldung bis hin zu schwierigen familiären Verhältnissen [...] bundesweit von rund 100.000 Jobcenter-Mitarbeitern eingesehen werden” konnten.

deine daten für den staat

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Ralphs am 2.11.09       [ 2 Kommentare ]  

ExpressionEngine 2.0 mit Ansage

Ich wollte nicht mehr glauben, dass ExpressionEngine 2.0 noch in diesem Jahr erscheinen würde, aber nun gibt es die Ansage, dass ExpressionEngine 2.0 am 1. Dezember 2009 herauskommen soll. Das ist erfreulich und ich bin gespannt auf das neue UI und ob sich das lange Warten wirklich gelohnt hat. Die neuen Preise lassen keinen Zweifel daran, dass die Entwickler ihr Produkt im Wert gesteigert sehen, denn es kommt eine satte Erhöhung von 25 Prozent auf uns zu.

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Ralphs am 31.10.09       [ ]  

Gefährlich geheime Nanotechnologie

Im Juni 2008 gab es eine recht breite Presse über die Gefahren der Nanotechnologie. Getan hat sich bis heute nur eins: Produkte mit Nanoteilchen von Nano-Food bis Kleidung und IT-Artikel haben zugenommen, aber eine dringend notwendige Kennzeichnungspflicht und Gesetze, die den Einsatz von Nanoteilchen regeln, gibt es nicht, einmal abgesehen davon, dass es nur wenig Öffentlichkeit über das Gefahrenpotential dieser Technologie gibt. Umso lobenswerter, dass endlich das Umweltbundesamt Warnungen ausspricht. Eine Gefahr liege zum Beispiel in der Gefährdung der Trinkwasserversorgung. In dem WDR-Artikel Klein, aber gemein – Nanoteilchen heißt es:

“Silberteilchen aus Kleidung werden beim Reinigen ausgewaschen. Und damit gelangen die hochwirksamen Silberteilchen in die Kläranlage. Aber sie wirken immer noch antibakteriell und bringen die Bakterienkulturen durcheinander, auf deren Arbeit die Kläranlage dringend angewiesen ist. Und nach der Kläranlage? Über den Verbleib dieser Silberpartikel in der Umwelt, in Pflanzen und Fischen, ist kaum etwas bekannt.”

So begrüßenswert die Warnung des Umweltbundesamtes ist, politisch wird sich solange nichts tun, bis die Nanopest genügend Kranke hervorgebracht hat oder der Verbraucherdruck stärker wird. Wie wärs mit einer Scheiß-auf-Nano-Partei als zukünftiger Koalitionspartner der Piratenpartei? Der Anti-Nano-Verbaucher braucht dringend eine Lobby. Allein in Deutschland versuchen 800 Unternehmen ihr Geld mit Nanotechnik zu machen und stellen den Verbraucher vor vollendete Tatsachen, obwohl es bereits einige Studien gibt, die die potentiellen Gefahren für Mensch und Umwelt nahelegen. Das heraufbeschworene “Potential” mag Arbeitsplätze schaffen und tolle Effekte haben, aus meiner Sicht als Konsument verzichte ich aber gerne auf all die untergejubelten Scheinvorteile aus der Büchse der Pandora – stell Dir den genialen Löffel vor, auf dem der Honig nicht mehr klebt, lästiges Ablecken entfällt, oh Wahnsinnsfortschritt!
Video: Nanotechnologie: Umweltbundesamt warnt vor Folgen für die Gesundheit

Fortsetzung:
Die FR listete gestern Nano-Produkte auf. Dabei fällt mir ein, dass eine Webdatenbank mit Nanoprodukten nicht die schlechteste Idee wäre. Vertreten wären unter anderem Beiersdorf und der Großteil ihrer Sonnencremes, diverse Hersteller von Anti-Falten-Cremes sowie Socken, Bettwäsche und Sportkleidung (darin enthalten Nano-Silber), Glasreiniger Sidolin von Henkel mit dem “Nano-Protect”-Effekt, IT-Produkte jeder Art: Prozessoren, Displays und Bildschirme mit Oled-Technologie. Auch Kühlschränke würden verstärkt auf Nano-Silber setzen. Mercedes setzt Lack mit Keramikpartikeln ein.

Weitere Links: Interview mit Patricia Cameron, Umweltexpertin vom BUND: “Die Risikoforschung hinkt hinterher” und wie das Umweltbundesamt die Nanogefahren anscheinend schönredet:

Die Nanopartikel sind bislang nur in den abgestorbenen oberen Hautschichten nachweisbar. Tiefere Hautschichten mit lebenden Zellen werden nicht erreicht, so das Umweltbundesamt. Forscher der Universität Tokio sind da nicht so optimistisch. Sie zeigten jüngst im Tierversuch mit Mäusen, dass Titandioxid-Nanopartikel sehr wohl bis in den Fötus wandern und dort die Umsetzung von Erbgutinformationen in Eiweiße stören. Betroffen seien Gene, die bei Gehirnstörungen eine Rolle spielten.

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Ralphs am 22.10.09       [ 8 Kommentare ]  

Einfach besser überwachen

Überwachte Individualität Täglich notiere ich mir interessante Artikel während der Lektüre meiner Tageszeitung und diverser Dienste im newswahnsinnigen Web, um hier früher oder später darüber zu schreiben. Aber so oft ich es mir vornehme, so oft setze ich für den Arbeitstag andere Prioritäten. Beim Lesen der Golem-Meldung CIA interessiert sich für das Web 2.0 fiel mir aber gleich ein Artikel ein, den ich bereits besprochen haben wollte und der Überwachung und die Firmen, die sich goldene Nasen daran verdienen, thematisierte. Die FR titelte dazu laut Wider den Überwachungswahn und beschreibt kurz die Überwachungsprodukte hierzulande tätiger Firmen. Da wäre z.B. das Unternehmen Nokia Siemens Networks, die “im vergangenen Jahr ein Aufzeichnungssystem für Handygespräche in den Iran geliefert haben”. Bedeutet, für Ihren Verkaufserfolg helfen sie gerne, Oppositionelle im Iran schneller zur Folter und zum Galgen zu führen. Hauptsache der Kunde zahlt, das kennen wir. Und Chisco darf in der Liste natürlich nicht fehlen, ohne Chisco wäre China wohl längst nicht so weit mit der Internetüberwachung. Die “Service Control Engine” von Chisco verspricht lückenlose Internetzensur und -verfolgung, geradezu maßgeschneidert für Diktaturen und für den Big Brother Award. Aber nicht nur in antidemokratische Systemen, sondern auch hierzulande und in Europa läuft alles auf den Slogan einer “Sicherheitsfirma” hinaus: “Syborg – einfach besser überwachen”.

Weitere Links:

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Ralphs am 20.10.09       [ ]  

Langsames und teures “Business”-Paket

Heute (19.10.2009) habe ich die Website für einen Kunden fertiggestellt und bei der Arbeit mit WordPress festgestellt, wie langsam das “1&1 Business 5.0 Paket” im Vergleich zum Webhosting bei All-Inkl.com sein kann. Da wartet man schon mal ein paar Sekunden, bevor ein korrigierter Artikel abgespeichert ist und auch der Aufruf von WordPress-Seiten dauert langer als ich es gewohnt bin. Da hilft auch nicht das Augenwischer-Angebot von 6,99 für das “1&1 Business-Paket”. Schaut man nämlich mit Argus-Augen hin, sieht man das Kleingedruckte: 6,99 gilt nur 6 Monate, danach kostet das Paket 14,99. So wundert es mich auch nicht, dass 1&1 dem Kunden eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten abverlangt. Im Vergleich zum Paket All-Inkl-Privat Plus ist das 1&1-Paket zudem zu teuer. Mit einem monatlichen Preis von 7,95 spart man nicht nur Bares, sondern bekommt auch mehr Leistung: 25 statt 5 MySQL-Datenbanken, 10 GB statt 5 GB Speicherplatz, einmal abgesehen von der Zugriffsschnellligkeit und den wirklich sehr guten Support bei All-Inkl.com. Und wie jeder weiss, der etwas länger im Web unterwegs ist, ist kompetenter und schneller Support für Webhostingkunden bei 1und1 so gut wie gar nicht existent.

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Ralphs am 19.10.09       [ ]  

PageRank Ade

Wird auch Zeit, dass die SEO-Laien-Augenwischerei namens Pagerank langsam ihr Ende findet ;-) Google begräbt den PageRank.

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Ralphs am 19.10.09       [ 1 Kommentar ]  

Gib mal Zeitung

Die BILD, das Zentralorgan der Menschenverachtung, beklagte einen “menschenverachtenden Kern” in einem Werbespott der Taz aus dem Jahre 2005. Der Bundesgerichtshof hat diesen Spot nun erlaubt und beweist damit mehr Sachverstand als das Oberlandesgericht Hamburg. Und die 70 Sekunden sind absolut gut getroffen, ich musste glatt mitlachen mit den Kerlen, die alles andere “als dumm, primitiv und kaum des Lesens mächtig abqualifiziert” werden. Da sind die Vertreter des Springerblattes wohl ihren eigenen Ressentiments aufgesessen. Das kommt davon, wenn man sich bar jeden Humors über die intelligentere Konnkurrenz ärgert. ;)

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Ralphs am 2.10.09     [ 1 Kommentar ]  

Mehrere Sidebars mit eigenen WordPress-Widgets

Das Blogdesign für Kunden hat mich endlich dazu gebracht, meine WordPress-Templates auf den neuesten Stand zu bringen. Das hieß vor allem, Widgets zu ermöglichen, denn die sind überaus praktisch für Kunden, die ihre Sidebars frei einrichten wollen. Bei der Arbeit habe ich gleich einen Weg gesucht, um Widgets an mehreren Stellen des Layouts platzieren zu können. So sollte das Widget für “Seiten” in einer Spalte im Footer stehen und die Tag-Cloud direkt daneben.

Um dies zu erreichen, ist es nötig, die Datei funktions.php etwas zu erweitern. Dort stehen ganz oben folgende Zeilen:

widget01

Diese Zeilen habe ich um folgende erweitert, bitte auf die gelbe Markierung achten.
widget02

Nun wird an die Stelle im Template (sidebar.php oder footer.php z.B.), in der Widgets eingefügt werden sollen, der blau markierte Code für die Sidebar 2 eingesetzt. Bitte darauf achten, dass in !dynamic_sidebar('sidebar2') die entsprechende Sidebar angegeben wird:

widget03

Falls nun keine Überschrift erwünscht ist, kann in diesem Code noch folgende CSS-Anweisung hineingeschreiben werden (blau markiert):

widget04

Bleibt die Frage, wie nun die neuen Sidebars mit den Widgets individuell gestaltet werden können. Dazu einfach in den Quellcode einer im Browser geöffnet WordPress-Site schauen und die entsprechenden CSS-Klassen in Erfahrung bringen (die werden von der Software automatisch eingefügt). Will man das Widget für Links anpassen, so passt man schlicht die Klasse .widget_links mit eigenen Werten an:

#sidebar .widget_links li {
font-size: 11px;
padding: 8px 30px 0 1px;
}

Bleibt es bei einem Widget in einer Extra-Sidebar, reicht die Formatierung von a und ul und li. So habe ich im Footer des Singleblogs das Widget für “Seiten” folgendermassen mit Schaltflächen formatiert:

#sidebar2 a {
text-align: center;
display: block;
padding: 8px 0 5px 0px;
width: 273px;
height: 28px;
color: #e8c59e;
border-bottom: 0;
text-decoration: none;
background: url(images/footer-button.gif) no-repeat 0 0;
}


#sidebar2 a:hover {
color: #f93;
border-bottom: 0;
text-decoration: none;
background: url(images/footer-button-aktiv.gif) no-repeat 0 0;
}

#sidebar2 ul {
list-style: none;
margin: 20px 10px 50px 0px;
}

#sidebar2 li {
letter-spacing: 1px;
line-height: 21px;
margin-bottom: -1px;
}

Links zum Thema WordPress-Widgets

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Ralphs am 28.09.09       [ ]  


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