Ratatatam

Apps, Addons und die Selbstbeschränkung

23.06.11

Die Meldungen reißen nicht ab und man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, daß die Probleme mit ausspähenden Apps und manipulierten Addons und Plugins zunehmen werden. Einen hundertprozentigen Schutz wird es nur durch einen hundertprozentigen Verzicht geben. Aber das widerstrebt den nerdenden und technikverliebten Spielkindern natürlich, ich weiss das. ;)

Was ist ein Galaxy S ohne Apps, wieviel Wert ist WordPress ohne PlugIns und wer nutzt Firefox ohne Addons? Wir sind noch alle viel zu begeistert von den Möglichkeiten, die uns diese nützlichen bis hinterhältigen Helferlein bieten. Schon einmal beobachtet wie Einer redet, wenn er gerade sein neuestes Smartphone entdeckt? Ist da nicht hingerissene Begeisterung mit der Überzeugung, dass Android besser sei als das iPhone und andersherum? Verständlich, daß Datenschutz und Sicherheit nur als störende Spielverderber erscheinen. Es fehlen die negativen Erfahrungen. Die Welt der tollen Angebote zwischen Spaß und Nutzen scheint unerschütterlich. Zu nützlich erscheinen die kleinen Geräte und ihre Applications, zu verlockend der Zeitvertreib.

Ein relativer Schutz ist die Beschränkung auf nützliche Apps und Addons. Grundsatz: Nur das, was ich wirklich brauche, installiere ich. In meinen WordPress-Installationen laufen maximal acht PlugIns, im Firefox beschränke ich mich auf fünf Addons und auf dem Galaxy S bevorzuge ich einige gekaufte wie den Email-Client MailDroid Pro, das PONS Wörterbuch Französisch und das Office-Paket Quickoffice Pro. Zugegeben, am Anfang waren es ein paar mehr und auch kostenlose Apps waren dabei, aber schnell stellte sich heraus, was für mich persönlich wirklich nützlich ist und was lediglich still vor sich hin Ressourcen frisst. Weitere Perpektiven:

Ein Danke an Herrn Dr. Datenschutz für einige Linkempfehlungen

Am 22.6. erscheint ExpressionEngine 2.2

20.06.11

Auf den überarbeiteten Filemanager und die sichere “login routine” bin ich gespannt: ExpressionEngine 2.2 is on Schedule.

BTW: Ich bin froh, ein CMS zu favorisieren, das nicht jeden Monat ein Update verlangt und von einem Versionssprung zum anderen hetzt. So ist WordPress für mich immer seltener eine Empfehlung für Kunden wert, die einfach nur ihre Site pflegen wollen, ohne zehn Mal im Jahr Updates einzuspielen und Gefahr zu laufen, das PlugIns nicht mehr funktionieren. Ratet mal, wer zuerst gefragt wird, wenn nach einem Auto-Update etwas nicht mehr funktioniert.

Nachtrag: Wenn es einen kleinen Versionssprung für ExpressionEngine gibt, dann aber einen, der die Steigerung hinter dem Komma nie vermuten läßt. Die Liste der Änderungen ist beeindruckend: ExpressionEngine 2.2 Released!

Massenüberwachung des Beschuldigten

20.06.11

Wenn die Polizei sich an der Erstellung von Bewegungsprofilen übt und 12.000 Anwohner und 20.000 Demonstranten stundenlang überwacht, dann muss das einfach Spaß machen, es ist so verlockend einfach und zudem lohnenswert: “Ziel der Funkzellenauswertung ist die Analyse der telekommunikativen Visitenkarte des Beschuldigten”. Polizei überwachte Mobilfunkzellen eines ganzen Stadtteils.
Nachtrag: Sächsische Polizei späht seit 2009 massenhaft Daten aus.
Nachtrag: Dresdner Datenaffäre: Auch Gespräche abgehört

Aufrüsten im Cyberkrieg

16.06.11

Wenn das so weitergeht, wird 2011 in die Geschichte der spektakulären Hackerangriffe eingehen. Daran wird auch das Nationale Cyber-Abwehrzentrum wenig ändern können, sei der Name auch noch so wehrhaft gewählt. Was aber wollen die zehn Cyberkrieger des Bundes abwehren? Angriffe auf Infrastruktursysteme wie Strom- und Wasserversorgung, die ein IT-Experte als “Dr. No-Erpresservisionen” verspottet? Manche denken laut, es ginge um die Kaschierung der eigenen Machtlosigkeit. Fest steht nur, das es genauso viele Befürchtungen wie Abwehrstrategien gibt und daß die Gewinner zur Zeit die Schlagzeilenverkäufer und IT-Sicherheitsfirmen sind.

Die Erklärmaus greift zum Facebook und das ZDF…

16.06.11

Wenn die umtriebige Erklärmaus Klaus Facebook erklärt, kommt es knüppeldick für alle unlustigen und dunkelahnenden Aufklärer, die wohl auch gerne beim ZDF ihr Unwesen treiben.

Schöne neue Wolkenwelt

09.06.11

Mit der iCloud setzt Apple konsequent die freiwillig erscheinende Entmündigung des Nutzers fort. Wahrscheinlich liegt es an meiner Sozialisation im Netz, daß ich dem sogenannten Cloud-Computing gleichgültig bis skeptisch gegenüberstehe. Und die Vorstellung, meine Daten – Fotos, Videos, Dokumente – auf den Servern von Konzernen wie Apple, Microsoft und Google auszulagern, erzeugt bei mir Gruselhaut und kommt mir vor wie ein Verlust der Medienkompetenz.

Spezialisten vom Fach

01.06.11

Die Arbeit für die nexxtep gmbh begann für mich nach der Gestaltung des Layoutentwurfs, denn der Entwurf war vorgegeben. Das ist für mich kein Beinbruch, kann ich doch ein schönes Layout respektvoll anerkennen und ebenso respektvoll in valides CSS umzusetzen. Ein wenig grafische Nacharbeit vom Segert fällt in solchen Fällen zwar immer an, aber die Hauptsache ist, daß man es nicht sieht. ;)

expressionengine für nexxtep

In der Folge habe ich ExpressionEngine aufgeschlagen und aus dem weißen Blatt ein editorfreundliches Backend für die Pflege einer zweisprachigen Site mit kleiner Stellenbörse geformt. Nebenbei habe ich auf sparsam wachsende URLs geachtet (das artet schnell aus in EE ;-), die Suche in Grenzen gewiesen und identischen Content auf die englisch- und deutschsprachige Site verteilt.

Im Gegensatz zu Oliver Heine, der mir freundlicherweise bei einem Problem beistand, bin ich kein alter EE-Hase mit PHP-Raffinesse und habe in letzter Zeit einige Male die Foren von ExpressionEngine in Anspruch genommen. Ich muss sagen, die Antworten ließen nie lange auf sich warten. Zudem erhärtete sich mein Verdacht, daß es wirklich auf alle Fragen eine befriedigende Antwort gibt. Das liegt wohl schlicht daran, daß EE so ungemein genial durchdacht ist.

Bevor ich aber anfange, EE zu predigen, möchte ich mich bei meinem Ansprechpartner Julian Heerdegen bedanken, der erfolgreich die Arbeit voranzutreiben verstand (zwischen zwei Entscheidern, einer Grafikdesignerin, einem Serveradmin und mir) und zugleich pragmatisch offen war für alternative Vorschläge.

Ein Alleskönner unter den Diashow-Scripten ;)

31.05.11

Die eierlegende Wollmilchsau des Diashow-Scripts heißt jQuery Cycle Plugin. Aus Sicht des Editors ist es zudem bestens für ExpressionEngine geeignet, mein Leib- und Magen-CMS, das ich nicht mehr missen möchte.

Salatgurke!

26.05.11

Wenn man nicht grad dran sterben täte, könnte EHEC auch einer medialen Gemüse-Opera (hat nichts mit dem besseren Browser zu tun) entsprungen sein. Der Plot: Sie produzieren EU-Lebensmittel mit brutaler chemischer Niedertracht und jetzt ist die spanische Salatgurke schuld!

Vorsicht Arzt!

23.05.11

Geht eine junge Frau mit ihrer Tochter (7 Monate) wegen rotrauher Backen zum Kinderarzt. Der Arzt diagnostiziert kurzerhand Neurodermitis. Er verschreibt eine cortisonhaltige Salbe. Die Mutter behandelt ihre Tochter damit, ohne zu wissen, daß Neurodermitis starken Juckreiz zur Folge hat. Der Arzt hätte das wissen müssen, wollte es aber wohl nicht. Nun weiss ich nicht, was trauriger ist, der zynische Arzt oder die naive Mutter, der später ein Lichtlein aufging: Ihr Baby war nur stark am Zahnen.

Auch unser erster Kinderarzt war schnell mit seiner Diagnose als Verena mit unserem zahnende Raulchen Gewissheit suchte. Verdacht auf Allergie. Daß er nicht auch ADHS diagnostiziert hat und gleich ne Runde Ritalin spendierte, hat mich stark erstaunt.

Nützliche jQuery Tools

23.05.11

Jetzt will ich diese nützliche Site von Tero Piirainen aus Finnnland doch endlich einmal vorstellen, soviel Zeit muss sein ;-) Schön anzusehen und mit vielen netten nützlichen “most important user-interface components”, auch jQuery Tools genannt.

Keine Zeit gibt es nicht

23.05.11

Ja, ich blogge noch, zwar selten, aber ich habe es nicht aufgegeben. Gerne würde ich jeden Tag bloggen. Themen habe ich reichlich, allein die Prioritäten liegen woanders. Zum Beispiel bei unserem Powersohn Raul, der morgen sieben Monate alt wird. Er krabbelt wie ein Weltmeister und zieht sich am Kinderbett hoch, um stehend und lautstark mit einer Hand fuchtelnd seine Befreiung zu fordern. Ein 25-Stunden-Kind im Haus und für mich viel Arbeit im Büro, da nutze ich freie Zeit lieber im Garten oder auf dem Fahrrad, denn “keine Zeit” gibt es nicht.

125 WordPress-Templates für ein Redesign

04.02.11

Was geschieht, wenn eine Agentur für “Integriertes Kommunikationsdesign” einen Website-Entwurf macht, ich diesen dann webgerecht umsetzen darf, um danach alles auf WordPress zum Laufen zu bringen? Man arbeitet länger als erwartet und darf sich ausgiebig üben in problemlösendes Denken. ;-) Gemeint ist hier das bereits zweite Redesign unseres Kunden Brinkmann_Dewert. Mein erstes Redesign war mittlerweile fast 7 Jahre alt und es bestand das Bedürfnis nach etwas ganz Neuem.

Zuerst habe ich den Layout-Entwurf webkompatibel gemacht. Er brauchte eine dauerhafte Hauptnavigation und einen Footer, die im ursprünglichen Entwurf nicht vorgesehen waren. Zudem galt es, den Entwurf schmaler anzulegen, damit er unter 1024 Pixeln ohne horizontales Scrollen sichtbar sei. Dazu musste ich das Layoutraster durchschauen und die Elemente und Abstände neu berechnen. Eine halbe Seite Additionen von Kästen, Buttons und Abständen standen da als Selbstbriefing geschrieben, bevor ich auch nur eine Klasse CSS schrieb. ;-) .

Die zweite Herausforderung: In den Buttons und Kästen sollte die neue Schrift des Logos erscheinen. So musste ich also einen Großteil der zahlreichen Layoutelemente als Grafiken anlegen. So entstanden fast 200 Grafiken allein für das Layout – die über 40 Fotos, die ich teilweise recherchiert und ausgewählt habe, nicht mitgezählt (die Portraits und Fotos auf der Startseite hat ein echter Profi gemacht). CSS-technisch galt es, diese Grafik-Armada geschickt in den Hintergrund zu verbannen und gleichzeitig möglichst viel Editierbares in WordPress zu belassen. Deutlich macht das die Seite der Mitarbeiter. Dort kann der WP-Admin die in Hover-Bereichen liegenden Daten der Mitarbeiter ändern, ohne ins Template zu müssen, das gleiche gilt für die fachbezogenen Team-Seiten, die übrigens eine nützliche Navigationsidee aus dem Büro Rempen zeigen.

Wie man sich beim Durchklicken der Site wird denken können, gab es einige CSS-Lösungen zu finden, die auch noch vom IE 6 verstanden werden wollten. So sollte sich zum Beispiel die Box mit den Home- und Zurück-Buttons nicht nur unabhängig von den eingepflegten Inhalten der Seite immer schön rechts unten anordnen (gut zu sehen auf der Seite Fachgebiete), sondern auch vertikal und bündig mitwachsen auf Seiten, die längere Texte haben. Das ging nicht ohne valide Tricks und einigen Conditional Comments, aber – wie alles im Layout – ohne Javascript.

Desweiteren war bei der WordPress-Integration darauf zu achten, die weit über 2500 rechtsrelevanten Artikel, die das fleissige Anwaltsteam seit 2003 gepostet hat, mit ins neue Layout zu übernehmen oder andersherum, die Layoutvorlage behutsam und stimmig zu erweitern und unter Aktuelles erreich- und navigierbar zu machen. Webdesigner, die alltäglich mit WordPress zu tun haben, werden sicher eine Ahnung davon bekommen, welche Aufgabe es im Hinblick auf die unterschiedlichen Contentbereiche war, das Search-Template in den Griff zu bekommen. :-)

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst bei Heinz Klein bedanken, der sich für mich und segert.net stark gemacht hat bei der Vergabe des Auftrags. Zudem hat er mich bei der Arbeit mit zahlreichen Anregungen begleitet und fleissig und erfolgreich den Großteil der Inhalte eingeflegt.

Darf ich vorstellen: Raul Johannes Segert

01.11.10

Am 24.10.2010 um 00:46 Uhr war es soweit und es kam in natürlicher Geburt ein kleiner süßer und kerngesunder Raul Johannes mit überaus kräftiger Stimme auf die Welt. Die Vermessung des neuen Erdenbürgers ergab ein Gewicht von 3400 gr. und eine Größe von 52 cm. Die prägnante Nase erinnert an den Vater, der große Mund an die Mutter. Die Ohren müssen von beiden Elternteilen stammen, denn eines zeigt sich als Segert-Segelohr, das andere liegt platt wir eine Flunder. ;-)

Nach 7 Tagen Erdendasein und völlig ausgepumpten Eltern klappt es endlich und Himmel sei Dank mit dem Stillen und dem satten zufriedenen Lächeln beim Einschlafen. Selbst Wickelsessions ohne markdurchdringendes Schreien sind tatsächlich möglich. Das tut allen so gut, dass wir drei uns an diesem nebelig-stillen Novermbertag über Besuch freuen können.

Vergessen Sie Google, es gibt doch Buugle

20.09.10

Drüben beim Kollegen Christian Fischer entdeckt: X3: Buugle – was Google kann können wir schon lange!


Ansichten:  Dietmar · kurt · Melody · Ping

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