Ratatatam

Archiv: Oktober 2009

ExpressionEngine 2.0 mit Ansage

31.10.09

Ich wollte nicht mehr glauben, dass ExpressionEngine 2.0 noch in diesem Jahr erscheinen würde, aber nun gibt es die Ansage, dass ExpressionEngine 2.0 am 1. Dezember 2009 herauskommen soll. Das ist erfreulich und ich bin gespannt auf das neue UI und ob sich das lange Warten wirklich gelohnt hat. Die neuen Preise lassen keinen Zweifel daran, dass die Entwickler ihr Produkt im Wert gesteigert sehen, denn es kommt eine satte Erhöhung von 25 Prozent auf uns zu.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Gefährlich geheime Nanotechnologie

22.10.09

Im Juni 2008 gab es eine recht breite Presse über die Gefahren der Nanotechnologie. Getan hat sich bis heute nur eins: Produkte mit Nanoteilchen von Nano-Food bis Kleidung und IT-Artikel haben zugenommen, aber eine dringend notwendige Kennzeichnungspflicht und Gesetze, die den Einsatz von Nanoteilchen regeln, gibt es nicht, einmal abgesehen davon, dass es nur wenig Öffentlichkeit über das Gefahrenpotential dieser Technologie gibt. Umso lobenswerter, dass endlich das Umweltbundesamt Warnungen ausspricht. Eine Gefahr liege zum Beispiel in der Gefährdung der Trinkwasserversorgung. In dem WDR-Artikel Klein, aber gemein – Nanoteilchen heißt es:

“Silberteilchen aus Kleidung werden beim Reinigen ausgewaschen. Und damit gelangen die hochwirksamen Silberteilchen in die Kläranlage. Aber sie wirken immer noch antibakteriell und bringen die Bakterienkulturen durcheinander, auf deren Arbeit die Kläranlage dringend angewiesen ist. Und nach der Kläranlage? Über den Verbleib dieser Silberpartikel in der Umwelt, in Pflanzen und Fischen, ist kaum etwas bekannt.”

So begrüßenswert die Warnung des Umweltbundesamtes ist, politisch wird sich solange nichts tun, bis die Nanopest genügend Kranke hervorgebracht hat oder der Verbraucherdruck stärker wird. Wie wärs mit einer Scheiß-auf-Nano-Partei als zukünftiger Koalitionspartner der Piratenpartei? Der Anti-Nano-Verbaucher braucht dringend eine Lobby. Allein in Deutschland versuchen 800 Unternehmen ihr Geld mit Nanotechnik zu machen und stellen den Verbraucher vor vollendete Tatsachen, obwohl es bereits einige Studien gibt, die die potentiellen Gefahren für Mensch und Umwelt nahelegen. Das heraufbeschworene “Potential” mag Arbeitsplätze schaffen und tolle Effekte haben, aus meiner Sicht als Konsument verzichte ich aber gerne auf all die untergejubelten Scheinvorteile aus der Büchse der Pandora – stell Dir den genialen Löffel vor, auf dem der Honig nicht mehr klebt, lästiges Ablecken entfällt, oh Wahnsinnsfortschritt!
Video: Nanotechnologie: Umweltbundesamt warnt vor Folgen für die Gesundheit

Fortsetzung:
Die FR listete gestern Nano-Produkte auf. Dabei fällt mir ein, dass eine Webdatenbank mit Nanoprodukten nicht die schlechteste Idee wäre. Vertreten wären unter anderem Beiersdorf und der Großteil ihrer Sonnencremes, diverse Hersteller von Anti-Falten-Cremes sowie Socken, Bettwäsche und Sportkleidung (darin enthalten Nano-Silber), Glasreiniger Sidolin von Henkel mit dem “Nano-Protect”-Effekt, IT-Produkte jeder Art: Prozessoren, Displays und Bildschirme mit Oled-Technologie. Auch Kühlschränke würden verstärkt auf Nano-Silber setzen. Mercedes setzt Lack mit Keramikpartikeln ein.

Weitere Links: Interview mit Patricia Cameron, Umweltexpertin vom BUND: “Die Risikoforschung hinkt hinterher” und wie das Umweltbundesamt die Nanogefahren anscheinend schönredet:

Die Nanopartikel sind bislang nur in den abgestorbenen oberen Hautschichten nachweisbar. Tiefere Hautschichten mit lebenden Zellen werden nicht erreicht, so das Umweltbundesamt. Forscher der Universität Tokio sind da nicht so optimistisch. Sie zeigten jüngst im Tierversuch mit Mäusen, dass Titandioxid-Nanopartikel sehr wohl bis in den Fötus wandern und dort die Umsetzung von Erbgutinformationen in Eiweiße stören. Betroffen seien Gene, die bei Gehirnstörungen eine Rolle spielten.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   8 Kommentare    

Einfach besser überwachen

20.10.09

Überwachte Individualität Täglich notiere ich mir interessante Artikel während der Lektüre meiner Tageszeitung und diverser Dienste im newswahnsinnigen Web, um hier früher oder später darüber zu schreiben. Aber so oft ich es mir vornehme, so oft setze ich für den Arbeitstag andere Prioritäten. Beim Lesen der Golem-Meldung CIA interessiert sich für das Web 2.0 fiel mir aber gleich ein Artikel ein, den ich bereits besprochen haben wollte und der Überwachung und die Firmen, die sich goldene Nasen daran verdienen, thematisierte. Die FR titelte dazu laut Wider den Überwachungswahn und beschreibt kurz die Überwachungsprodukte hierzulande tätiger Firmen. Da wäre z.B. das Unternehmen Nokia Siemens Networks, die “im vergangenen Jahr ein Aufzeichnungssystem für Handygespräche in den Iran geliefert haben”. Bedeutet, für Ihren Verkaufserfolg helfen sie gerne, Oppositionelle im Iran schneller zur Folter und zum Galgen zu führen. Hauptsache der Kunde zahlt, das kennen wir. Und Chisco darf in der Liste natürlich nicht fehlen, ohne Chisco wäre China wohl längst nicht so weit mit der Internetüberwachung. Die “Service Control Engine” von Chisco verspricht lückenlose Internetzensur und -verfolgung, geradezu maßgeschneidert für Diktaturen und für den Big Brother Award. Aber nicht nur in antidemokratische Systemen, sondern auch hierzulande und in Europa läuft alles auf den Slogan einer “Sicherheitsfirma” hinaus: “Syborg – einfach besser überwachen”.

Weitere Links:

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

Langsames und teures “Business”-Paket

19.10.09

Heute (19.10.2009) habe ich die Website für einen Kunden fertiggestellt und bei der Arbeit mit WordPress festgestellt, wie langsam das “1&1 Business 5.0 Paket” im Vergleich zum Webhosting bei All-Inkl.com sein kann. Da wartet man schon mal ein paar Sekunden, bevor ein korrigierter Artikel abgespeichert ist und auch der Aufruf von WordPress-Seiten dauert langer als ich es gewohnt bin. Da hilft auch nicht das Augenwischer-Angebot von 6,99 für das “1&1 Business-Paket”. Schaut man nämlich mit Argus-Augen hin, sieht man das Kleingedruckte: 6,99 gilt nur 6 Monate, danach kostet das Paket 14,99. So wundert es mich auch nicht, dass 1&1 dem Kunden eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten abverlangt. Im Vergleich zum Paket All-Inkl-Privat Plus ist das 1&1-Paket zudem zu teuer. Mit einem monatlichen Preis von 7,95 spart man nicht nur Bares, sondern bekommt auch mehr Leistung: 25 statt 5 MySQL-Datenbanken, 10 GB statt 5 GB Speicherplatz, einmal abgesehen von der Zugriffsschnellligkeit und den wirklich sehr guten Support bei All-Inkl.com. Und wie jeder weiss, der etwas länger im Web unterwegs ist, ist kompetenter und schneller Support für Webhostingkunden bei 1und1 so gut wie gar nicht existent.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,      

PageRank Ade

19.10.09

Wird auch Zeit, dass die SEO-Laien-Augenwischerei namens Pagerank langsam ihr Ende findet ;-) Google begräbt den PageRank.

Autor: Ralph Segert   Tags: ,   1 Kommentar    

Gib mal Zeitung

02.10.09

Die BILD, das Zentralorgan der Menschenverachtung, beklagte einen “menschenverachtenden Kern” in einem Werbespott der Taz aus dem Jahre 2005. Der Bundesgerichtshof hat diesen Spot nun erlaubt und beweist damit mehr Sachverstand als das Oberlandesgericht Hamburg. Und die 70 Sekunden sind absolut gut getroffen, ich musste glatt mitlachen mit den Kerlen, die alles andere “als dumm, primitiv und kaum des Lesens mächtig abqualifiziert” werden. Da sind die Vertreter des Springerblattes wohl ihren eigenen Ressentiments aufgesessen. Das kommt davon, wenn man sich bar jeden Humors über die intelligentere Konnkurrenz ärgert. ;)

Autor: Ralph Segert   Tags:   1 Kommentar    


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